FSV-Verteidiger Max Somnitz bleibt in Zwickau: „Wir haben intensiv darüber gesprochen“
Zwickau – Ein deutliches Zeichen setzt der FSV Zwickau mit der Vertragsverlängerung von Abwehrchef Max Somnitz (22). Der Innenverteidiger hat seinen auslaufenden Vertrag um zwei weitere Jahre plus einer Option bei einem Aufstieg in die 3. Liga verlängert – und das trotz zeitweise vorhandenen Interesses aus der Liga.
„Wir haben lange darüber gesprochen, ich habe viel darüber nachgedacht und bin dann zu diesem Entschluss gekommen“, berichtete der 22-Jährige nach dem Sachsenpokal-Finale.
„Mit ‚Lenker‘ (Sportdirektor Robin Lenk/d. Red.) habe ich einige Punkte geklärt ...“, verriet Somnitz. Ein wichtiger Aspekt war die bereits erfolgte Vertragsverlängerung seines Teamkollegen und Freundes Theo Martens (23). „Ich denke, wenn man sich versteht, spielt man automatisch besser und mit mehr Freude!“
Bereits vor Spielbeginn hatten Somnitz und Pressesprecher Daniel Sacher die Nachricht veröffentlicht und damit die Fans für den Kampf gegen den FC Schacht noch einmal angeheizt.
„Ich bin jemand, der auf dem Feld versucht, die Zuschauer mitzureißen“, betonte der Publikumsliebling, was ihm am Samstagnachmittag auch hörbar gelang.
Dass er wegen seiner schweren Verletzung (Wadenbeinbruch und Syndesmosebandriss) das Endspiel verpasste, empfand Somnitz als besonders bitter. „Das hat richtig wehgetan“, gab er zu.
Die Anhänger sind glücklich über Somnitz’ Verbleib bei den Schwänen. Allerdings müssen sie sich bis zu seinem nächsten Einsatz noch etwas gedulden – voraussichtlich wird er erst im Herbst wieder auf dem Platz stehen.
Nur wenige Tage vor dem Sachsenpokal-Highlight gab es Gerüchte über eine Anfrage vom Erzrivalen FC Erzgebirge Aue. Offenbar zeigte auch der zukünftige Regionalligist Interesse am 22-jährigen Abwehrspieler. Am Ende konnten weder dieser noch die Drittligaklubs wie der SC Verl Somnitz jedoch von einem Wechsel überzeugen.