FCSP-Blog: Diese Spieler stehen im Spiel gegen Eintracht Frankfurt nicht zur Verfügung
Hamburg – Nach dem Erfolg in Hoffenheim möchte der FC St. Pauli am Sonntag gegen Eintracht Frankfurt nachlegen.
Personell hat sich die Lage im Vergleich zur Vorwoche zwar verbessert, dennoch fallen weiterhin drei Spieler aus.
In unserem St.-Pauli-Blog erhaltet Ihr alle wichtigen Informationen rund um das Team, mögliche Transferaktivitäten und Neuigkeiten vom Millerntor-Stadion.
Der FC St. Pauli muss im Duell mit Eintracht Frankfurt auf mehrere Akteure verzichten. Neben David Nemeth (24) fehlen Trainer Alexander Blessin (52) weitere drei Spieler.
"Mathias Rasmussen (28) wird auch diesmal ausfallen, da er in dieser Woche nur Lauftraining absolvieren konnte", erläuterte Blessin. "Bei Karol Mets (32) sieht es so aus, als würde sich seine Pause sowohl diese als auch die kommende Woche noch hinziehen."
Ebenso wird Andréas Hountondji (23) nicht mitwirken können, auch wenn sich sein Zustand bereits deutlich verbessert hat. "Die Untersuchungen verliefen positiv, wir konnten ihn gut belasten. Er hat keine Schmerzen, daher sind wir optimistisch, dass er bald wieder einsatzbereit ist", so Blessin.
Erfreuliche Nachrichten gibt es dagegen von Tomoya Ando (27), der nach seiner Pause gegen Hoffenheim nun wieder zur Verfügung steht.
Eric Smith (29) war in den vergangenen Tagen nicht auf dem Trainingsplatz zu sehen, jetzt ist der Grund bekannt.
Der Schwede teilte am Freitagnachmittag auf Instagram mit, dass er zum zweiten Mal Vater geworden ist. Daher dürfte Smith am Sonntag gegen Frankfurt wieder einsatzfähig sein.
FCSP-Anhänger aufgepasst: Die DFL hat am Donnerstag die Ansetzungen der Bundesliga-Spieltage 28 bis 30 mit genauen Uhrzeiten bekannt gegeben. St. Pauli spielt einmal freitags, einmal samstags und einmal sonntags.
Die Termine im Überblick:
Sonntag, 5. April (15:30 Uhr): 1. FC Union Berlin – FC St. Pauli
Samstag, 11. April (18:30 Uhr): FC St. Pauli – FC Bayern München
Freitag, 17. April (20:30 Uhr): FC St. Pauli – 1. FC Köln
Eine schlechte Nachricht für den FC St. Pauli: Karol Mets (33) fällt vorerst aus. Der Verein gab bekannt, dass sich der Verteidiger beim Auswärtssieg in Hoffenheim eine Verletzung an der linken Wade zugezogen hat und daher auf unbestimmte Zeit nicht spielen kann.
Besonders ärgerlich ist dies, da Mets erst zu Saisonbeginn nach langwierigen Problemen mit der Patellasehne sein Comeback gegeben hatte und seit Mitte Oktober wieder auf dem Platz stand.
Trainer Alexander Blessin (52) verfügt dennoch über mehrere Alternativen. Neben Lars Ritzka (27), der Mets bereits in der zweiten Halbzeit ersetzt hatte, können auch Adam Dzwigala (30) oder Tomoya Ando (27) die Position übernehmen.
Mit zwei aufeinanderfolgenden Siegen hat sich der FC St. Pauli im Abstiegskampf etwas Luft verschafft und kletterte auf Tabellenplatz 15. Am Sonntag gegen Eintracht Frankfurt soll der Erfolg fortgesetzt werden. Doch wann war die Mannschaft zuletzt so erfolgreich?
Die letzte Serie von drei Siegen in Folge gelang St. Pauli in der Saison 2010/11. Damals wurden die Partien gegen Köln, den HSV und Gladbach gewonnen, doch am Ende stieg das Team dennoch ab.
Den längsten Siegeslauf feierte der Verein mit vier Siegen in Serie in der Spielzeit 1989/90 – gegen Dortmund, Nürnberg, Gladbach und Homburg. Diese Serie legte den Grundstein für einen abschließenden zehnten Tabellenplatz.
Schon ein Jahr zuvor blieb St. Pauli elf Spiele am Stück ohne Niederlage, mit drei Siegen und acht Unentschieden.
Philipp Treu (25) feierte mit dem FC St. Pauli zwei bedeutende Erfolge: den Aufstieg in die erste Liga und den Klassenerhalt in der Folgesaison. Dennoch entschied er sich im Sommer für eine Rückkehr zum SC Freiburg. Im Interview mit transfermarkt.de erläuterte der 25-Jährige seine Beweggründe.
"Nach einer starken Zweitliga-Saison und einer stabilen Erstliga-Spielzeit war für mich klar: Es ist Zeit für den nächsten Schritt", erklärte Treu. "Ich habe auch überlegt, bei St. Pauli zu bleiben, aber als Außenverteidiger wollte ich zu einem größeren Bundesliga-Klub wechseln, der sogar international spielt."
Seine Zeit bei den Kiezkickern bereut er jedoch keineswegs: "Ich habe mich bewusst für St. Pauli entschieden. Der direkte Sprung von der dritten in die erste Liga und zu internationalen Spielen war mir zu groß. Daher wechselte ich zu einem sehr ambitionierten Zweitligisten. So wie es lief, war es perfekt. Vom Aufstieg mit St. Pauli kann ich später meinen Kindern erzählen. Danach den Klassenerhalt zu schaffen, war etwas ganz Besonderes."
Mittlerweile hat Treu sich auch beim SC Freiburg einen Stammplatz erkämpft und dürfte sich besonders auf seine Rückkehr am 22. März ans Millerntor freuen.
Nach dem Erfolg gegen Werder Bremen in der Vorwoche wollte der FC St. Pauli bei der TSG Hoffenheim anknüpfen. Dieses Vorhaben gelang den Kiezkickern eindrucksvoll.
"Ich bin sehr erleichtert. Es war enorm wichtig, den ersten Auswärtssieg außerhalb Hamburgs zu holen, gerade in unserer Lage", sagte Abwehrspieler Hauke Wahl (31).
Mit dem Erfolg bewiesen die Kiezkicker erneut, dass sie auch gegen die Spitzenmannschaften der Liga bestehen können – schließlich ist Hoffenheim Tabellendritter und hatte zuvor acht Heimspiele in Serie gewonnen.
Zwar musste St. Pauli in der ersten Halbzeit einige schwierige Phasen überstehen, kam aber selbst immer wieder gefährlich vor das gegnerische Tor. "Wir haben es geschafft, ihnen immer wieder Schmerzen zuzufügen. Das 1:0 kurz vor der Halbzeit war enorm wichtig", so Wahl.
In der zweiten Hälfte sah die Lage anders aus. "Da ging es nur noch ums Überleben", gab er zu. "Aber das haben wir heute, denke ich, recht ordentlich gemeistert."
Ein gutes Omen? Deniz Aytekin (47) wird die Partie des FC St. Pauli am Samstag bei der TSG Hoffenheim leiten. Unter seiner Leitung konnte der FCSP eine starke Bilanz vorweisen.
Aytekin pfiff bereits 17 Spiele der Kiezkicker, von denen sie zehn gewannen und nur drei verloren. Die letzten fünf Partien unter dem Schiedsrichter gewann St. Pauli und ist seit neun Begegnungen ungeschlagen.
Auch Hoffenheim weist unter Aytekin eine positive Statistik auf: 14 Siege, zwölf Niederlagen und elf Unentschieden.
Beide Teams leitete der Diplom-Betriebswirt zuletzt in der Saison 2023/24, St. Pauli verbindet damit gute Erinnerungen. Das war das letzte Saisonspiel bei Wehen Wiesbaden, in dem sich die Kiezkicker den Zweitliga-Titel sicherten.
Am Samstag (15:30 Uhr) kommt für die Verteidiger Hauke Wahl (31) und Karol Mets (32) gegen die TSG 1899 Hoffenheim viel Arbeit zu, denn der Tabellendritte verfügt über die zweitbeste Offensive der Liga.
"Sie verfügen über viel Qualität und haben die passenden Spieler für die jeweiligen Positionen gefunden", erklärte Mets. "Es ist ein starkes Team, das das Spiel kontrollieren möchte."
Wie effektiv das ist, zeigte Hoffenheim im Hinspiel am Millerntor, das mit 3:0 endete und St. Pauli kaum Chancen ließ. "Sie haben viel richtig gemacht", erkannte Wahl an. Im DFB-Pokal konnten die Kiezkicker den Spieß allerdings umdrehen. "Da haben sie wenig falsch gemacht, dennoch kippte das Spiel auf unsere Seite."
Aus Sicht des 31-Jährigen befinden sich die Hoffenheimer, die ihre letzten acht Heimspiele allesamt gewannen, derzeit in einer starken Phase. "Sie haben viel Selbstvertrauen und aus dem letzten Jahr die richtigen Schlüsse gezogen", so Wahl. "Das Team ist komplett anders. Über die individuelle Qualität brauchen wir nicht zu sprechen."
Dass St. Pauli Hoffenheim schlagen kann, bewies das Pokalspiel, eine Wiederholung am Samstag wird jedoch äußerst schwierig.
Taichi Hara (26) stand bislang nur in zwei Spielen für insgesamt 22 Minuten auf dem Feld. Trainer Alexander Blessin (52) erläuterte nun, wie der Plan mit dem japanischen Stürmer aussieht.
"Wir wollten ihm mehr Spielzeit geben, doch im letzten Spiel hat es einfach nicht gepasst", begründete er seine Entscheidung. Er habe sich in dem Moment nicht wohlgefühlt.
Im Training zeigt Hara jedoch vollen Einsatz. "Er gibt Gas und hat gute Phasen. Vielleicht bietet sich im nächsten Spiel die Gelegenheit, ihn einzusetzen", erklärte Blessin.
Ein Platz in der Startelf ist für ihn aber noch nicht vorgesehen. "Das ist derzeit noch zu früh. Als Option für die letzten 20 Minuten hingegen definitiv."
Martijn Kaars (26) hat es bislang schwer. Für die Rekordablöse von vier Millionen Euro vom FC St. Pauli verpflichtet, kam der Angreifer mit 19 Zweitligatoren im Gepäck. Einen Durchbruch hat er aber noch nicht geschafft – in 24 Pflichtspielen erzielte er fünf Treffer und bereitete einen vor.
"Ich bewerte ihn nicht nur nach Toren, sondern auch danach, wie er der Mannschaft hilft", sagte Trainer Alexander Blessin (52), der zuletzt intensiv mit Kaars gesprochen und Videoanalysen erstellt hat.
Das Hauptproblem ist offensichtlich: "Er selbst sagt, dass ein Stürmer sich zunächst an Toren und Torchancen messen muss. In letzter Zeit hatte er davon nicht viele, was zu Unsicherheiten führt."
Seine Mitspieler konnten Kaars noch nicht optimal in Szene setzen, obwohl er seine Stärken hat, so Blessin: "Seine Stärke liegt im Strafraum, wenn er den Ball bekommt, sollte er dort Chancen kreieren. Dabei müssen wir ihm helfen, aber auch er selbst."
Blessin ist überzeugt, dass Kaars mit weiterem Fleiß bald wieder glücklicher vor Interviews stehen und über seine Tore sprechen wird.
Gute Nachrichten vom Trainingsgelände: Nach David Nemeth (24) kehrte auch Andréas Hountondji (23) zurück aufs Feld. "Er trainierte draußen und absolvierte Laufeinheiten", bestätigte Trainer Blessin (52).
Der Stürmer war lange Zeit separat vom Team und absolvierte individuelles Training, ist nun jedoch wieder integriert. "Jetzt geht es darum, ihn schrittweise weiter aufzubauen. Die ersten Schritte sind gemacht, bald sehen wir hoffentlich weitere Fortschritte", erklärte Blessin.
Nemeth befindet sich bereits einen Schritt weiter: "Wir wollen die Belastung langsam steigern und prüfen, ob wir ihn in der zweiten Mannschaft einsetzen können, um Spielpraxis zu sammeln", so der Trainer.
Außerdem wird Connor Metcalfe (26) in den Kader zurückkehren. Der Mittelfeldspieler trainiert bereits seit zwei Wochen voll mit. "Er bringt der Mannschaft viel und ich freue mich, ihn wieder auf der Bank zu haben."
Der Sieg gegen Werder Bremen war nicht nur enorm wichtig, sondern auch historisch: Das 2:1 markierte den 50. Heimsieg des FC St. Pauli in der Bundesliga.
Bislang konnten die Kiezkicker gegen Werder erst zwei Pflichtspiele für sich entscheiden: das erste Bundesliga-Duell 1977/78 (3:1) und das legendäre Pokalspiel im Januar 2006, als St. Pauli als Drittligist Bremen mit 3:1 ausschaltete.
Die Bilanz hat sich damit etwas verbessert, steht aber weiterhin mit fünf Unentschieden und 13 Niederlagen negativ gegenüber.
Die Erleichterung nach dem 2:1 über Werder war groß, entsprechend wurde gefeiert.
"Ich gönne mir ein oder zwei Bier", gestand Abwehrspieler Karol Mets (32). "Es war ein hartes Spiel, aber der Sieg war verdient."
Zunächst agierte die Mannschaft aus Sicht des Esten zu unkonzentriert und verlor zu leicht Bälle, nach der Pause zeigte sie sich jedoch deutlich verbessert. "Wir hatten viele gute Momente und Chancen. Das erste Tor war etwas glücklich, aber Glück muss man sich auch erarbeiten", so Mets. Am Ende zog St. Pauli an Bremen auf den Relegationsplatz vorbei.
Für James Sands (25) war die Rolle am Sonntag ungewohnt: Zum ersten Mal in dieser Saison saß der US-Amerikaner auf der Bank, nachdem er bis auf eine verletzungsbedingte Ausnahme stets in der Startelf stand.
Trainer Alexander Blessin (52) erklärte die Entscheidung nach dem Spiel: "Es ging auch um frische Kräfte." Zudem ist mit Eric Smith (29) wieder eine starke Alternative im Kader.
Dennoch fiel die Entscheidung schwer: "James bringt uns viel Qualität im Zweikampf. Er ist unscheinbar, aber extrem wichtig. Es tut weh, solche Qualität auf die Bank zu setzen", gestand Blessin.
In den kommenden Spielen könnte Sands häufiger auf der Bank Platz nehmen, da mit Smith und Jackson Irvine (32) zwei erfahrene Führungsspieler seine Position besetzen.
Mit einem Sieg könnte der FC St. Pauli an Abstiegskonkurrent Werder Bremen vorbeiziehen – ein Umstand, der dem Kapitän Jackson Irvine (32) bewusst ist.
"Der Druck ist groß, das kann man nicht leugnen", sagte der Australier vor der Partie im DAZN-Interview. "Es ist ein wichtiges Spiel, auch wenn noch viele weitere folgen."
Irvine weiß um die Bedeutung eines Erfolgs – zumal mit Hauke Wahl (31) und Eric Smith (29) zwei wichtige Stammspieler zurück im Team sind.
Auch Trainer Alexander Blessin hinterlässt bei ihm einen guten Eindruck. "Er wirkt ruhig und fokussiert."
Ein seltenes Ereignis: Sören Storks (37) wird am Sonntag (17:30 Uhr) das Abstiegsspiel zwischen dem FC St. Pauli und Werder Bremen leiten. Der ausgebildete Zimmermeister pfiff bereits das Hinspiel an der Weser, das Bremen mit 1:0 gewann.
St. Pauli hat bessere Erinnerungen an Storks im Spiel gegen Heidenheim im November. Dieses wurde 2:1 gewonnen, auch wenn eine umstrittene Rote Karte gegen Eric Smith (29) fiel. Insgesamt gab es unter seiner Leitung zwei weitere Siege, ein Remis und drei Niederlagen.
Bremen weist unter Storks ebenfalls eine negative Bilanz auf: vier Siege, drei Unentschieden und fünf Niederlagen.
Vor dem direkten Duell am Sonntag erreichte beide Klubs eine traurige Nachricht: Sepp Piontek ist im Alter von 85 Jahren verstorben.
Der gebürtige Pole, der in Ostfriesland aufwuchs, spielte zwischen 1960 und 1972 für Werder Bremen und absolvierte über 300 Pflichtspiele für Grün-Weiß. Nach seiner aktiven Zeit war er Trainer des Vereins (1971–1975).
Nach Stationen bei Fortuna Düsseldorf und auf Haiti übernahm Piontek auch den Trainerposten beim FC St. Pauli und betreute dort 39 Zweitliga-Spiele.
Weitere Details zum Tod von Piontek findet Ihr im Beitrag „Er wurde Deutscher Meister und ließ sich mit Fischen bezahlen: Trainer-Legende Sepp Piontek (†85) ist tot“.
Beim 2:1-Sieg des FC St. Pauli über den VfB Stuttgart war Manolis Saliakas (29) auf der rechten Seite sehr aktiv und erzielte das wichtige 1:0. Sein anschließender Jubel war besonders.
"Als der Ball zu mir kam, habe ich schon ans Feiern gedacht", berichtete der Grieche nach dem Spiel. "Ich hatte viel Platz." Er ließ den Ball über den Spann gleiten und traf sehenswert. "Es ist immer schön, ein Tor zu erzielen, vor allem, wenn es so bedeutend ist."
Sein Jubel war eindeutig: Der 29-Jährige steckte sich den Ball unter das Trikot und legte den Daumen an den Mund. "Meine Frau ist schwanger", erklärte er sichtlich stolz. "Es wird ein Junge, der Geburtstermin ist im Juni."
Zum Glück befindet sich das Team zu diesem Zeitpunkt in der Sommerpause, sodass Saliakas sich auf seine Vaterrolle konzentrieren kann.
Der FC St. Pauli benötigt dringend Punkte im Abstiegskampf, während der VfB Stuttgart um die Champions-League-Plätze kämpft. Mit einem Sieg könnten die Schwaben jedoch einen neuen Bundesliga-Rekord aufstellen.
Der VfB gewann zuletzt dreimal deutlich auswärts – 4:0 in Bremen, 4:1 in Leverkusen und 3:0 in Gladbach. Falls ihnen am Millerntor erneut ein Dreitore-Sieg gelingt, würden sie Bundesliga-Geschichte schreiben.
Ein solches Kunststück gelang bislang keinem anderen Bundesliga-Klub. Derzeit sind sie gleichauf mit Bayern München (2x), RB Leipzig (2x) und dem VfL Bochum.
Benjamin Brand (36) wird am Samstag (15:30 Uhr) die Partie zwischen dem FC St. Pauli und dem VfB Stuttgart am Millerntor leiten. In dieser Saison pfiff der Betriebswirt bereits je ein Spiel beider Mannschaften.
St. Pauli kann unter Brand auf eine ordentliche Bilanz zurückblicken: Von 16 Spielen wurden sieben gewonnen, dazu gab es zwei Unentschieden. In der aktuellen Spielzeit leitete Brand die 1:2-Niederlage beim SC Freiburg.
Beim VfB sieht die Bilanz dagegen noch besser aus: sechs Siege, vier Remis und nur eine Niederlage. Zuletzt leitete er die Partie der Schwaben am 11. Spieltag gegen Borussia Dortmund (3:3).
Dem FC St. Pauli droht am Samstag gegen Stuttgart erneut der Ausfall zweier wichtiger Spieler. "Bei Hauke Wahl (31) besteht Hoffnung, die schwindet jedoch von Tag zu Tag. Für das Spiel gegen den VfB wird es vermutlich nicht reichen. Bei Eric Smith (29) habe ich noch eine kleine Hoffnung, dass er mitwirken kann", erklärte Trainer Alexander Blessin (52), der ansonsten mit dem erwarteten Kader planen kann.
Das Defensivduo fehlte bereits im Pokalspiel am Dienstag bei Bayer Leverkusen.
Nach dem Verletzungs-Ausfall von Ricky-Jade Jones (23) wird voraussichtlich ein Spieler aus der U23 eine Chance bekommen. "Romeo Aigbekaen, Max Herrmann und Nick Schmidt stehen zur Verfügung", erläuterte Blessin. "Wir werden sehen, wen wir für das Spiel auswählen."
Tabelle 1. Bundesliga
Die Bundesliga-Tabelle entscheidet Folgendes: Wer am Saisonende den ersten Platz belegt, ist Deutscher Meister. Die Mannschaften auf den Plätzen 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte auf Platz 16 muss in der Relegation um den Klassenerhalt kämpfen. Dort trifft er auf den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.