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FCSP-Blog: DFL veröffentlicht endgültige Spieltermine – Kein Highlight für die Kiezkicker

Hamburg – Der FC St. Pauli steht weiterhin unter Druck im Kampf gegen den Abstieg und benötigt dringend weitere Punkte. Im Heimspiel gegen den SC Freiburg unterlagen die Kiezkicker am Ende knapp mit 1:2. Nach der Länderspielpause wartet an Ostersonntag mit Union Berlin der nächste Gegner.

Für dieses Spiel fehlen dem FCSP zwei wichtige Defensivspieler. Trainer Alexander Blessin (52) wurde derweil mit einer Geldstrafe belegt. Die verbleibenden Begegnungen der Saison bestreiten die Kiezkicker ausschließlich am Nachmittag.

In unserem St.-Pauli-Blog halten wir euch über alle Neuigkeiten rund um die Mannschaft, mögliche Transfers und Geschehnisse am Millerntor auf dem Laufenden.

Am Freitag gab die DFL die endgültigen Termine für die verbleibenden Spieltage der aktuellen Bundesliga-Saison bekannt.

Die Begegnungen der Kiezkicker sind wie folgt angesetzt:

31. Spieltag auswärts bei Heidenheim: Samstag, 25. April, 15:30 Uhr

32. Spieltag zuhause gegen Mainz 05: Sonntag, 3. Mai, 15:30 Uhr

33. Spieltag auswärts in Leipzig: Samstag, 9. Mai, 15:30 Uhr

34. Spieltag zuhause gegen Wolfsburg: Samstag, 16. Mai, 15:30 Uhr

Somit finden alle verbleibenden Partien der Kiezkicker am Nachmittag statt, ein Abendspiel unter Flutlicht ist nicht mehr geplant.

Die Kritik an den Schiedsrichtern hat Konsequenzen: St.-Pauli-Coach Alexander Blessin (52) wurde vom DFB-Sportgericht wegen unsportlichen Verhaltens gegenüber Schiedsrichter Florian Badstübner mit einer Geldbuße von 10.000 Euro belegt.

Das Sportgericht begründete die Entscheidung damit, dass Blessin die Neutralität des Unparteiischen angezweifelt und sich unangemessen geäußert habe.

Nach der Partie hatte der Trainer vor dem DAZN-Mikrofon gesagt, seine Mannschaft habe „gegen zwölf Mann gespielt“. Außerdem warf er Badstübner vor, ihn „höhnisch angelächelt“ zu haben, als er ihm eine Gelbe Karte zeigte.

Schlechte Nachrichten bei St. Pauli: Tomoya Ando (27) und Lars Ritzka (27) fallen vorerst verletzungsbedingt aus, teilte der Verein am Mittwoch mit.

Ando zog sich beim Spiel gegen Freiburg eine muskuläre Verletzung im Leistengegend zu, weshalb er auch nicht wie geplant zur japanischen Nationalmannschaft reisen konnte.

Ritzka musste sich sogar einer geplanten Operation unterziehen – der Linksfuß hatte nach einem Sturz in den vergangenen Wochen Probleme mit seiner rechten Schulter, erklärten die Verantwortlichen des Clubs.

Beim Heimspiel gegen den SC Freiburg am Sonntag (1:2) sah Trainer Alexander Blessin (52) Gelb. Schiedsrichter Florian Badstübner (35) verwarnte den St.-Pauli-Coach, nachdem dieser sich an der Seitenlinie lautstark beschwert hatte.

Als die Breisgauer kurz vor Schluss der zweiten Hälfte den 2:1-Siegtreffer erzielten und das Spiel damit drehten, war Blessin bereits sichtlich verärgert. Kurz darauf ließ der Unparteiische mehrere Zweikampfsituationen laufen, die sowohl das Publikum als auch der Trainer lautstark als Fouls monierten.

Dass Badstübner Blessin den gelben Karton offenbar mit einem Grinsen zeigte, bezeichnete der Kiezkicker-Coach im Nachgang im DAZN-Interview als „respektlos“. Bei der anschließenden Pressekonferenz erläuterte er seine Sicht der Dinge.

„Meine Äußerung war nicht besonders klug, aber sie kam aus der Emotion heraus, ehrlich gesagt“, sagte Blessin. „Es geht hier um extrem viel“, spielte er auf den Abstiegskampf an. „Wenn sich dann jemand darüber freut, tut das einfach weh“, fügte er hinzu und gab schließlich zu: „Die Gelbe Karte habe ich verdient. Aber das andere hätte nicht sein müssen. Belassen wir es dabei.“

Bei perfektem Frühlingswetter traf der Mannschaftsbus des FC St. Pauli gegen 16 Uhr am Millerntor ein. Hunderte Fans warteten, um die Spieler vor dem Anpfiff gegen den SC Freiburg mit Fahnen und Bengalos zu begrüßen.

Es wird erwartet, dass SC-Trainer Julian Schuster (40) mit Philipp Treu (25) und Igor Matanovic (22) im Spiel gegen St. Pauli starten wird. Damit stünden gleich zwei ehemalige Kiezkicker bei den Breisgauern in der Anfangsformation.

Matanovic ist ein echtes Eigengewächs des FC St. Pauli: Der 22-Jährige durchlief sämtliche Jugendmannschaften der Braun-Weißen und gab 2020 mit 17 Jahren sein Profi-Debüt in der 2. Bundesliga. Seit Sommer 2025 spielt er gemeinsam mit seinem Teamkollegen und ebenfalls Ex-Kiezkicker Treu für den SC Freiburg.

Philipp Treu absolvierte den Großteil seiner Profiausbildung zwischen 2017 und 2023 in Freiburg. Von 2023 bis 2025 war er kurzzeitig beim FC St. Pauli aktiv und entwickelte sich dort zum Aufstiegshelden.

Neben den beiden standen auch die früheren Kiezkicker Carlo Buckhalfa (26), Noah Weisshaupt (24) und Robert Wagner (22) in beiden Mannschaften auf dem Platz. Sogar FCSP-Sportdirektor Andreas Bornemann (54) war früher als Spieler beim SC Freiburg unter Vertrag.

Der Schiedsrichter der Partie gegen Freiburg hieß Florian Badstübner (35). Unter seiner Leitung hatten die Kiezkicker bislang kein besonders glückliches Händchen.

Der FIFA-Referee pfiff bisher zehn Spiele von St. Pauli, darunter zwei DFB-Pokal- und zwei Bundesliga-Partien sowie sechs Zweitligaspiele. Nur eines davon konnte St. Pauli gewinnen – in der Saison 2022/23 gelang unter seiner Leitung ein 3:0-Erfolg gegen Magdeburg.

Insgesamt kassierte St. Pauli bei Badstübners Pfeife sechs Niederlagen, drei Partien endeten unentschieden.

Kürzlich besiegelte der 35-Jährige mit seiner Leistung auch das Aus der Kiezkicker im Pokal bei Bayer Leverkusen (0:3).

Im anstehenden Heimspiel gegen Freiburg werden die Kiezkicker ein Sondertrikot tragen.

Gemeinsam mit der Initiative „Kein Bock auf Nazis“ setzt der Verein damit ein klares Zeichen gegen Rechtsextremismus. Die Botschaft der Kampagne ziert die Vorderseite des Jerseys.

Der FC St. Pauli kooperiert bereits seit längerem mit der Initiative und möchte mit dieser Aktion sein langjähriges Engagement gegen Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus hervorheben.

Insgesamt werden 500 Sondertrikots zum Verkauf angeboten. Von jedem verkauften Trikot gehen fünf Euro direkt an „Kein Bock auf Nazis“. Die getragenen Spielertrikots werden anschließend von der Initiative verlost, die Erlöse fließen in ihre Arbeit gegen Rechtsextremismus.

Alexander Blessin (52), Cheftrainer von St. Pauli, stellt sich zweimal pro Woche den Fragen der Presse – doch manchmal sind es auch die Nachwuchsspieler, die ihm ganz spezielle Fragen stellen. Bei einer eigenen Pressekonferenz der FCSP-Rabauken wollte ein Junge wissen:

„Wenn du und deine Mannschaft in einer Zombie-Apokalypse wärt, wer würde als Erstes sterben und wer als Letzter überleben?“ Blessin hörte aufmerksam zu und konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen. „Boah, das ist wirklich eine fiese Frage.“

Nach kurzem Überlegen antwortete er: „Es gibt da niemanden, wir sind eine Mannschaft und handeln gemeinsam, da kann ich keinen hervorheben.“

Die Rabauken hakten nach: „Wer würde denn am längsten überleben?“ Blessin entschied sich schließlich für ein Duo: „Wer am längsten durchhält, weil er wohl am weitesten laufen kann, ist wahrscheinlich Mathias Pereira Lage oder Jackson Irvine. Die schaffen fast immer knapp 13 Kilometer pro Spiel.“

Doch das Nachwuchs-Interesse war noch nicht gestillt: „Und wer kann sich am besten verstecken?“ Blessin lachte und gab eine typische Antwort: „Wir wollen eigentlich keine Spieler, die sich verstecken.“

Während Eric Smith (29), Arkadiusz Pyrka (23) und Nikola Vasilj (30) noch um die letzten WM-Tickets kämpfen, versuchen andere Kiezkicker bei Nationalmannschaftstests, sich für weitere Einsätze zu empfehlen.

Connor Metcalfe (26) hält an seiner WM-Chance fest und hofft auf Einsätze in den Begegnungen Australiens gegen Kamerun (27. März, 10:10 Uhr) und Curaçao (31. März, 11:10 Uhr). Jackson Irvine (32) wird nicht mitreisen, er wurde vorsorglich geschont.

Joel Chima Fujita (24) und Tomoya Ando (27) fliegen gemeinsam nach Großbritannien, wo Japan zunächst gegen Schottland (28. März, 18 Uhr) und danach gegen England (31. März, 20:45 Uhr) spielt.

Abdoulie Ceesay (22) bestreitet mit Gambia ein Länderspiel am 31. März gegen den Senegal (21 Uhr).

Danel Sinani (28) steht mit Luxemburg vor wichtigen Nations-League-Qualifikationsspielen gegen Malta am 26. und 31. März (jeweils 18 Uhr).

Der FC St. Pauli steckt acht Spieltage vor Saisonende mitten im Abstiegskampf. Dennoch sieht Verteidiger Hauke Wahl (31) den Druck etwas anders.

„Bei uns herrscht eine gute Mischung aus Lockerheit und Konzentration“, beschrieb er die Atmosphäre. „Ein bisschen Gelassenheit ist wichtig, sonst verkrampft man irgendwann.“

Aus seiner Sicht ist es ein Vorteil, dass das Team seit Saisonbeginn weiß, dass es ausschließlich um den Klassenerhalt geht. „Das kann ein Vorteil sein. Es ist schön, dass es so eng ist. Wir sind nicht nervös, wir wissen als Profis, mit dem Druck umzugehen“, erklärte Wahl.

Er persönlich empfindet den Druck sogar als hilfreich: „Nur unter Druck kann man sein bestes Potenzial abrufen und alles geben. Wenn die Anspannung nachlässt, wird es schwierig. Das hat man zuletzt im Spiel gegen Bochum gesehen. Die spannendsten Spiele sind doch die, bei denen es um etwas geht.“

Drei Profis von St. Pauli kämpfen in der kommenden Woche mit ihren Nationalteams um die letzten WM-Tickets für das Turnier im Sommer in den USA, Kanada und Mexiko.

Eric Smith (29) wurde wegen zahlreicher Ausfälle in der schwedischen Auswahl nachnominiert. Die Tre Kronors treffen im Play-off-Halbfinale zuerst auf die Ukraine (26. März, 20:45 Uhr). Bei einem Sieg könnte es zu einem Duell unter Kiezkickern kommen.

Denn im anderen Halbfinale spielt Arkadiusz Pyrka (23) mit Polen gegen Albanien (26. März, 20:45 Uhr).

Der dritte im Bunde ist Nikola Vasilj (30), der mit Bosnien-Herzegowina gegen Wales antritt (26. März, 20:45 Uhr). Der Sieger trifft im Finale auf Italien oder Nordirland.

Fabian Hürzeler (33) stieg mit St. Pauli in die Bundesliga auf und misst sich mittlerweile in der Premier League mit den Top-Spielern der Welt. Kürzlich verlor sein Team Brighton Hove & Albion mit 0:1 gegen Tabellenführer Arsenal London. Hürzeler kritisierte das Zeitspiel der Gunners.

Dies veranlasste Matthias Sammer (58) zu einer deutlichen Reaktion: Vor dem Spiel Bayer Leverkusen gegen Arsenal sagte der Experte bei Amazon Prime: „Zu Arsenal möchte ich nur sagen: Sie sollen den Mund halten. Im Fußball gibt es keine B-Noten, sondern nur Titel. Wer Titel gewinnt, hat Recht.“

Direkt an Hürzeler gerichtet meinte Sammer: „Ich schätze ihn sehr, aber bevor man so eine Mannschaft kritisiert, muss man selbst drei Titel gewonnen haben und nicht nur mit Pauli aufgestiegen sein. Respekt ist wichtig.“

Bekannt wurde, dass Hürzeler sich mit Arsenal-Trainer Mikel Arteta (43) erneut austauschte, dabei seine Kritik bekräftigte.

Obwohl Hauke Wahl normalerweise am Millerntor, der Kollaustraße oder anderen Bundesliga-Stadien arbeitet, setzte sich der Profi-Fußballer am Montag hinter die Supermarktkasse – und das für einen guten Zweck.

Das gesamte an der Kasse eingenommene Geld bei EDEKA in der Rindermarkthalle wurde gespendet, die Filiale erhöhte die Summe auf insgesamt 10.000 Euro. Der Erlös kommt den FC St. Pauli Rabauken zugute und ermöglicht ein Fußballcamp für Kinder aus finanziell benachteiligten Familien.

„Es war schön zu sehen, wie positiv die Kundschaft reagierte. Die Arbeit der Rabauken liegt mir sehr am Herzen. Kinder früh für Bewegung, Teamgeist und gesunde Ernährung zu begeistern, ist enorm wichtig. Wenn ich dabei helfen kann, mache ich das gerne“, erklärte Wahl die Aktion.

Wie wichtig James Sands (25) für den FC St. Pauli ist, zeigte sich bei der Niederlage am Freitag in Gladbach. Der US-Amerikaner fehlte deutlich auf dem Feld. Die Nachricht seiner schweren Verletzung löste Bestürzung bei den Mitspielern aus.

„Für mich war das ein Schock. Sein Ausfall tut uns sehr weh“, sagte Hauke Wahl (31). „Er war ein absoluter Stabilitätsfaktor, gerade in seinen starken Phasen. Er hatte viel Power im Zweikampf.“

Die Verletzung trifft Sands doppelt hart: Da sein Leihvertrag zum Saisonende endet, wird er wohl kein weiteres Mal für die Kiezkicker auflaufen. Zudem sinken seine Chancen auf eine Teilnahme an der Heim-WM dramatisch.

„Eine WM im eigenen Land – das kann ich mir nicht vorstellen, weil ich zu weit weg bin –, aber für ihn war es ein großer Traum, dabei zu sein. Er hätte es verdient gehabt“, gestand Wahl. „Es tut uns weh, aber menschlich ist das eine riesige Enttäuschung. Es ist auch unser Job als Mannschaft, ihn wieder aufzurichten.“

Gibt es ein gutes Omen? Daniel Schlager (36) wird am Freitagabend (20:30 Uhr) die Begegnung des FC St. Pauli bei Borussia Mönchengladbach leiten. Die Bilanz der Kiezkicker unter seiner Führung ist erfreulich.

In sieben Spielen mit Schlager als Schiedsrichter gewann St. Pauli viermal, verlor nur einmal. Zuletzt leitete er das DFB-Pokalspiel, in dem die Braun-Weißen im Elfmeterschießen Hoffenheim schlugen.

Für Borussia Mönchengladbach sieht die Bilanz unter Schlager dagegen schlechter aus: Von 13 Spielen gewannen sie nur drei, verloren vier. In dieser Saison leitete er das torlose Unentschieden der Fohlen gegen Freiburg am sechsten Spieltag.

In dieser Saison trafen St. Pauli und Mönchengladbach bereits zweimal aufeinander, mit unterschiedlichen Ergebnissen. Besonders auffällig war Haris Tabakovic (31), der drei der fünf Treffer für die Fohlen erzielte.

„Er ist einer ihrer Schlüsselspieler und ein guter Stürmer“, bewertete St. Paulis Kapitän Jackson Irvine (33) vor dem dritten Aufeinandertreffen am Freitag. Insgesamt attestierte er der Borussia eine hohe individuelle Qualität. „Wir haben aber auch gezeigt, dass wir sie schlagen können“, spielte er auf den Pokalsieg an.

Am Freitag wollen die Kiezkicker erneut einen Sieg einfahren. „Wenn wir defensiv so auftreten wie gegen Frankfurt und mit dem Ball so wie gegen Hoffenheim, haben wir gute Chancen“, erklärte er. „Wir müssen mehr laufen und kämpfen als der Gegner.“

Im Mittelpunkt steht jedoch die defensive Stabilität, mit der St. Pauli zuletzt überzeugte. „Dann wissen wir, dass wir Spiele gewinnen können.“ Ein Dreier im Abstiegskampf am Freitagabend wäre besonders wichtig.

Schlechte Nachrichten vor dem Auswärtsspiel bei Borussia Mönchengladbach: James Sands (25) fällt bis zum Saisonende aus. Der US-Amerikaner verletzte sich beim Spiel gegen Eintracht Frankfurt durch ein Foul am linken Sprunggelenk und muss operiert werden.

Wie der Club am Freitag mitteilte, wird Sands mehrere Monate pausieren müssen.

Damit steht fest, dass er wohl kein weiteres Spiel für St. Pauli bestreiten wird, da sein Leihvertrag am Saisonende ausläuft. Auch seine Chancen auf eine Teilnahme an der Heim-WM sind dadurch stark gesunken.

„Er ist weiterhin dran und steht in engem Austausch mit uns“, erklärte Trainer Alexander Blessin (52). „Martijn will unbedingt spielen und versucht, die Trainingsinhalte umzusetzen.“

Normalerweise wäre Kaars wohl auch gegen Frankfurt eingewechselt worden, doch verletzungsbedingte Wechsel verhinderten das, so Blessin. „Er lässt den Kopf nicht hängen und arbeitet weiter hart.“

Der Trainer kennt die Schwächen seines Stürmers genau: „Wir müssen ihm helfen, in Positionen zu kommen, in denen er seine Stärken ausspielen kann“, sagte er und forderte vor allem mehr körperliche Präsenz vom Niederländer.

Wunderbare Neuigkeiten! Aufstiegsheld Marcel Hartel (30) ist zum zweiten Mal Vater geworden, wie er auf Instagram bekanntgab. Das Mädchen, dessen Name nicht genannt wurde, wurde bereits am 3. März geboren.

Für die Geburt verpasste Hartel ein Spiel bei seinem aktuellen Verein St. Louis FC. Sportlich läuft es für ihn noch nicht rund: Aus drei Partien holte das Team nur einen Punkt, die Play-offs rücken damit früh in weite Ferne.

Wie zentral Jackson Irvine (33) für den FC St. Pauli ist, zeigt eine Statistik: Wenn der Australier die vollen 90 Minuten auf dem Feld stand, verlor St. Pauli kein einziges Mal. Auch Trainer Alexander Blessin (52) lobte ihn in den höchsten Tönen.

„Er ist extrem wichtig und mein verlängerter Arm auf dem Platz“, erklärte Blessin. „Er ist Sprachrohr und Taktgeber, beruhigt die Mannschaft, wenn es hektisch wird.“

Seine Erfahrung aus über 430 Vereinsspielen sowie 79 Länderspielen für Australien hilft dabei enorm. „Seine Präsenz ist für das Team und mich als Trainer ein absoluter Fixpunkt“, betonte Blessin.

Eric Smith (29) ist kürzlich Vater geworden, ein weiterer Spieler erwartet bald Nachwuchs. Abwehrspieler Adam Dzwigala (30) gab am Donnerstag die erneute Schwangerschaft seiner Frau Kiki bekannt.

Das Paar hat bereits zwei Kinder und wird bald wieder „in Unterzahl sein“, wie sie auf Instagram schrieben. Wann es genau so weit ist, wurde nicht verraten. Bislang haben sie eine Tochter und einen Sohn.

Das Lazarett lichtet sich langsam! Am Freitagabend bei Borussia Mönchengladbach kann der FC St. Pauli wieder auf Mathias Rasmussen (28) und Andréas Hountondji (23) zurückgreifen. „Beide sind im Kader“, bestätigte Trainer Alexander Blessin (52).

Besonders die Rückkehr von Hountondji macht Hoffnung. „Mit seiner Dynamik und Schnelligkeit ist er eine Waffe. Er war im Training sehr motiviert“, erklärte Blessin, der auch einen Kurzeinsatz des Angreifers planen könnte.

Ob Abwehrspieler David Nemeth (24) mit nach Gladbach reist, ist noch offen. Sicher ist allerdings, dass er am Sonntag bei der U23 Spielpraxis sammeln soll.

Fehlen werden definitiv Manolis Saliakas (29) und James Sands (25) nach ihren Verletzungen aus dem Frankfurt-Spiel. „Bei Manos hatte ich erst gedacht, alles sei vorbei. Doch es sieht ganz gut aus – es besteht Hoffnung auf eine Rückkehr nächste Woche“, sagte der Trainer. Bei Sands müsse man abwarten.

Schlechte Nachrichten vom FC St. Pauli! Wie der Verein am Dienstag mitteilte, fallen Manolis Saliakas (29) und James Sands (25) vorerst aus. Beide hatten sich im Spiel gegen Eintracht Frankfurt verletzt.

Saliakas erlitt direkt nach Wiederanpfiff bei einem Sprint eine „leichte strukturelle Verletzung am rechten Oberschenkel“. Er wird in Gladbach fehlen, für das Heimspiel gegen Freiburg in zwei Wochen gibt es aber Hoffnung auf sein Comeback.

Die Lage bei Sands ist schlechter. Der Mittelfeldspieler musste nach einem Foul ausgewechselt werden. Diagnose: „Verletzung am Bandapparat des linken Sprunggelenks“. Die Ausfallzeit ist noch unklar.

St.-Pauli-Verteidiger Hauke Wahl (31) hatte im 0:0 gegen Eintracht Frankfurt Gegenspieler Jonathan Burkardt (25) bestens im Griff. Nach dem Spiel lobte Burkardt den Verteidiger in höchsten Tönen.

„Gegen ihn zu spielen ist sehr unangenehm“, sagte Burkardt am DAZN-Mikrofon und nannte mehrere Gründe: „Er ist ständig auf dem Sprung, immer im Rücken, körperlich stark. Er hat mich sehr gut kontrolliert.“

Das Lob gab Wahl sofort zurück: „Burkardt ist ein unglaublicher Stürmer, einer der besten deutschen, die wir haben. Ich hasse es ehrlich gesagt, gegen ihn zu spielen.“

Torhüter Nikola Vasilj (30) erlebte beim torlosen Unentschieden gegen Frankfurt einen ruhigen Nachmittag. „Ich hatte nicht viel zu tun, aber das ist der Verdienst der Mannschaft, die defensiv großartig gearbeitet hat“, lobte der FCSP-Keeper. Wann er gefordert war, war er zur Stelle.

Am Freitag steht mit dem Spiel in Gladbach ein weiteres wichtiges Duell im Abstiegskampf an. „Wir müssen das zuletzt gezeigte hohe Niveau halten. Das Spiel gegen den direkten Konkurrenten ist sehr wichtig. Sie sind nur einen Punkt entfernt. Seit Jahresbeginn fühlt sich für uns jedes Match wie ein Finale an“, erklärte Vasilj.

Er selbst könnte mit einer weiteren Zu-Null-Partie einen neuen persönlichen Rekord aufstellen. Aktuell liegt er bei 208 Minuten ohne Gegentor, sein Bestwert liegt bei 287 Minuten.

Die Rückkehr steht bevor! Die Stürmer Andréas Hountondji (23) und Verteidiger David Nemeth (24) sind wieder im Training und könnten bald wieder Spielzeit erhalten.

„Andréas hat jetzt noch eine Woche Zeit, das tut ihm gut, auch wenn es nur eine kurze Woche ist. Im Training zeigte er bereits gute Aktionen“, sagte Trainer Alexander Blessin (52). Einen Kurzeinsatz am Freitag bei Borussia Mönchengladbach schloss er nicht aus, die Rückkehr scheint unmittelbar.

Ähnlich ist die Situation bei Nemeth, der zunächst Spielpraxis bei der von Abstiegsgefahr bedrohten U23 in der Regionalliga sammeln soll. „Wir schauen, wie die Woche läuft, dann macht es Sinn, ihn einzusetzen“, so Blessin.

Die Lage sah nicht gut aus! Nach dem torlosen Unentschieden gegen Eintracht Frankfurt bangt der FC St. Pauli um zwei Spieler.

Kurz nach der Halbzeit musste Manolis Saliakas (29) vom Feld, nachdem er sich bei einem Sprint an den Oberschenkel fasste. „Ich fühle mich nicht gut. Wir müssen sehen, was genau passiert ist. Im Sprint habe ich plötzlich etwas im Oberschenkel gespürt“, sagte er nach dem Spiel.

Trainer Alexander Blessin (52) erklärte: „Das sah nicht gut aus, ich vermute eine strukturelle Verletzung.“ Das bedeute womöglich mehrere Wochen Pause.

Bei James Sands (25) sieht es etwas besser aus. „Jimmy ist nur umgeknickt, aber wir müssen abwarten, was genau los ist“, sagte Blessin zurückhaltend. Sands musste nach dem Spiel von einem Betreuer gestützt werden.

Ein schlechtes Omen? Felix Zwayer (44) wird am Sonntag das Heimspiel des FC St. Pauli gegen Eintracht Frankfurt leiten. Die bisherigen Partien mit ihm endeten für die Kiezkicker nicht glücklich.

Zwayer leitete bisher 25 Spiele mit St. Pauli, von denen acht gewonnen, aber neun verloren wurden. Die letzten drei Begegnungen unter seiner Leitung endeten jeweils mit einer Niederlage, zuletzt im November beim 1:3 gegen Bayern München.

Bei Eintracht Frankfurt sieht die Bilanz anders aus: Zwayer leitete dort 44 Spiele, von denen die Eintracht 18 gewann und 15 verlor. In dieser Saison war er bislang nicht bei einem Frankfurter Spiel als Schiedsrichter im Einsatz.

Der FC St. Pauli muss am Sonntag gegen Eintracht Frankfurt auf mehrere Spieler verzichten. Neben David Nemeth (24) fehlen Trainer Alexander Blessin (52) drei weitere Akteure.

„Mathias Rasmussen (28) fällt erneut aus, er konnte diese Woche nur laufen“, erklärte Blessin. „Karol Mets (32) wird diese und nächste Woche ebenfalls nicht spielen.“

Auch Andréas Hountondji (23) fehlt, obwohl seine Genesung Fortschritte macht. „Die Tests verliefen gut, wir konnten ihn gut belasten. Er hat keine Schmerzen und wir haben ein gutes Gefühl. Ich bin zuversichtlich, dass er bald zurückkehrt“, so der Trainer.

Tomoya Ando (27) ist für das Spiel gegen Frankfurt wieder einsatzbereit, nachdem er in der Vorwoche gegen Hoffenheim fehlte.

Eric Smith (29) fehlte zuletzt im Training, nun ist der Grund bekannt: Er ist zum zweiten Mal Vater geworden, wie er am Freitagnachmittag auf Instagram mitteilte. Somit dürfte er am Sonntag gegen Frankfurt wieder zur Verfügung stehen.

FCSP-Fans aufgepasst: Die DFL hat am Donnerstag die genauen Spielzeiten für die Bundesliga-Spieltage 28 bis 30 bekannt gegeben. St. Pauli bestreitet jeweils ein Spiel am Freitag, Samstag und Sonntag.

Die Partien im Überblick:

Sonntag, 5. April (15:30 Uhr): 1. FC Union Berlin vs. FC St. Pauli

Samstag, 11. April (18:30 Uhr): FC St. Pauli vs. FC Bayern München

Freitag, 17. April (20:30 Uhr): FC St. Pauli vs. 1. FC Köln

Schlechte Nachricht für St. Pauli! Karol Mets (33) fällt vorerst aus. Der Verteidiger verletzte sich beim Auswärtssieg in Hoffenheim an der linken Wade und fällt auf unbestimmte Zeit aus.

Besonders bitter: Mets hatte sich nach anhaltenden Problemen mit der Patellasehne erst Anfang der Saison zurückgekämpft und Mitte Oktober sein Comeback gegeben.

Trainer Alexander Blessin (52) hat aber Alternativen: Neben Lars Ritzka (27), der Mets in der zweiten Halbzeit ersetzte, können auch Adam Dzwigala (30) oder Tomoya Ando (27) die Position übernehmen.

Mit zwei Siegen in Folge hat sich St. Pauli im Abstiegskampf etwas Luft verschafft und ist auf Tabellenplatz 15 geklettert. Am Sonntag gegen Frankfurt wollen die Kiezkicker nachlegen. Doch wann waren sie zuletzt so erfolgreich?

Die letzte Serie von drei Siegen nacheinander gelang St. Pauli in der Saison 2010/11 – damals gegen Köln, den HSV und Gladbach. Am Ende stieg das Team dennoch ab.

Die längste Siegesserie feierte der Club 1989/90 mit vier Erfolgen in Folge gegen Dortmund, Nürnberg, Gladbach und Homburg – was zu einem zehnten Tabellenplatz führte.

In der Saison davor blieb St. Pauli gar elf Spiele am Stück ungeschlagen – drei Siege und acht Unentschieden.

Philipp Treu (25) feierte mit dem FC St. Pauli zwei große Erfolge: Aufstieg in die Bundesliga und Klassenerhalt. Dennoch wechselte er im Sommer zurück zum SC Freiburg. Im Interview mit transfermarkt.de erklärte er seine Entscheidung.

„Nach dem starken Zweitliga-Jahr und dem stabilen Erstliga-Jahr war für mich klar: Jetzt muss der nächste Schritt folgen“, sagte Treu. „Ich habe überlegt, auch bei St. Pauli zu bleiben, doch ich wollte zu einem größeren Bundesliga-Verein, der international spielt.“

Seine Zeit bei den Kiezkickern bereut er nicht: „Ich habe mich bewusst für St. Pauli entschieden. Der Sprung von der dritten in die erste Liga und dazu international war mir etwas zu groß. Deshalb bin ich zu einem ambitionierten Zweitligisten gegangen. So wie es lief, war es perfekt. Vom Aufstieg mit St. Pauli und dem Klassenerhalt kann ich meinen Kindern später erzählen. Das war etwas Besonderes.“

Inzwischen hat Treu beim Sportclub einen Stammplatz erobert und freut sich besonders auf seine Rückkehr ans Millerntor am 22. März.

Nach dem Sieg gegen Werder Bremen wollte der FC St. Pauli bei der TSG Hoffenheim nachlegen – und das gelang eindrucksvoll.

„Ich bin sehr erleichtert. Der erste Auswärtssieg außerhalb Hamburgs war extrem wichtig, gerade in unserer Situation“, sagte Abwehrspieler Hauke Wahl (31).

Mit dem Erfolg bewiesen die Kiezkicker erneut, dass sie auch gegen Spitzenteams mithalten können. Die TSG ist Tabellendritter und hatte zuvor acht Heimspiele in Serie gewonnen.

Zwar musste St. Pauli in der ersten Halbzeit einige Phasen überstehen, kam aber selbst immer wieder gefährlich vor das Tor. „Wir haben es geschafft, ihnen immer wieder Schmerzen zuzufügen. Das 1:0 kurz vor der Pause war extrem wichtig“, erläuterte Wahl.

In der zweiten Hälfte ging es ums reine Überleben, gestand er. „Und das haben wir heute, denke ich, gut gemeistert.“

Deniz Aytekin (47) wird am Samstag die Partie des FC St. Pauli bei der TSG Hoffenheim leiten. Unter ihm hat St. Pauli eine sehr gute Bilanz.

Aytekin pfiff insgesamt 17 Spiele der Braun-Weißen, von denen zehn gewonnen und nur drei verloren wurden. Die letzten fünf Begegnungen unter seiner Leitung gewann St. Pauli und ist unter dem Schiedsrichter seit neun Spielen ungeschlagen.

Auch die TSG hat unter Aytekin eine positive Bilanz: 14 Siege, 12 Niederlagen und 11 Unentschieden.

Das letzte Aufeinandertreffen beider Teams unter Aytekin war in der Saison 2023/24 – damals sicherten sich die Kiezkicker beim letzten Saisonspiel bei Wehen Wiesbaden die Zweitliga-Meisterschaft.

Am Samstag (15:30 Uhr) beim Tabellendritten TSG 1899 Hoffenheim müssen besonders die Abwehrspieler Hauke Wahl (31) und Karol Mets (32) gefordert sein, denn die Hoffenheimer verfügen über die zweitbeste Offensive der Liga.

„Sie haben viel Qualität und die richtigen Spieler auf den passenden Positionen“, lobte Mets. „Sie sind ein starkes Team, das das Spiel kontrollieren will.“

Im Hinspiel am Millerntor zeigte die TSG das auch eindrucksvoll mit einem 3:0-Sieg, ließ St. Pauli kaum Chancen. „Sie haben vieles richtig gemacht“, gab Wahl zu. Im DFB-Pokal drehte dann aber St. Pauli den Spieß um. „Auch da haben sie wenig falsch gemacht, aber das Spiel kippte auf unsere Seite.“

Wahl sieht Hoffenheim in einer guten Verfassung. „Sie haben viel Selbstvertrauen und haben Lehren aus dem letzten Jahr gezogen. Das Team ist komplett anders. Über die individuelle Qualität brauchen wir nicht zu reden.“

Dass St. Pauli Hoffenheim schlagen kann, bewies der Pokal, doch eine Wiederholung am Samstag wird schwierig.

Taichi Hara (26) kam bislang nur auf zwei Einsätze mit insgesamt 22 Minuten. St. Paulis Trainer Alexander Blessin (52) erklärte nun, wie der Plan mit dem japanischen Stürmer aussieht.

„Wir wollten ihm mehr Spielzeit geben, aber im letzten Spiel passte es nicht. Ich hatte kein gutes Gefühl“, begründete er. Im Training zeige Hara jedoch vollen Einsatz. „Er hat gute Momente, vielleicht kann man ihn wieder einbringen.“

Ein Startelfeinsatz ist aber noch nicht geplant. „Das ist zu früh. Für die letzten 20 Minuten aber eine Option.“

Martijn Kaars (26) hat es nicht leicht. Für die Rekordablöse von vier Millionen Euro verpflichtet, kam der Stürmer bislang in 24 Pflichtspielen auf fünf Tore und eine Vorlage – der Durchbruch blieb aus.

„Ich bewerte ihn nicht nur an Toren, sondern daran, wie er der Mannschaft hilft“, sagte Trainer Blessin (52), der mit Kaars kürzlich intensiv sprach und Videomaterial analysierte.

Das Problem ist klar: „Er selbst weiß, dass Stürmer an Toren und Chancen gemessen werden. In letzter Zeit kam er nicht oft in solche Situationen, das lässt ihn zögern.“

Seine Teamkollegen hätten ihn noch nicht optimal in Szene gesetzt, betonte Blessin, der die Stärken des Niederländers kennt: „Seine Stärke liegt im Strafraum, wenn er den Ball hat. Da müssen wir ihm helfen, und er muss die Chancen nutzen.“

Blessin ist überzeugt, dass Kaars mit weiterem Einsatz bald wieder zufriedener sein und über seine Tore sprechen wird.

1. Bundesliga Tabelle

Die Bundesliga-Tabelle hat folgende Bedeutung: Der Erstplatzierte am Saisonende ist Deutscher Meister. Die Teams auf den Plätzen 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) spielt in der Relegation gegen den Drittplatzierten der 2. Bundesliga um den Klassenerhalt.