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Der FCM kämpft weiterhin mit Problemen bei der Standardabwehr

Magdeburg – Auch im letzten historischen Spiel der Zweiten Liga zeigten sich erneut Schwierigkeiten bei Standardsituationen für den FCM. Drei von insgesamt vier Gegentoren entstanden nach Eckbällen – ein Problem, das schon seit geraumer Zeit besteht.

„Wir wussten, dass wir bei Standardsituationen einen großen Vorteil haben und die Magdeburger dort sehr verwundbar sind“, erläutert Fürth-Trainer Heiko Vogel (50) die Taktik seiner Mannschaft.

Den Ligakonkurrenten ist schon länger bewusst, dass der 1. FC Magdeburg in der Verteidigung bei Standards deutliche Defizite aufweist. Bereits im Duell gegen Dresden kassierte der FCM durch zwei Standards zwei Gegentore, was letztlich zur Niederlage im Elb-Clásico führte.

Obwohl Torwart Dominik Reimann (28) vor allem bei Eckbällen keinen wirklich sicheren Eindruck hinterließ, möchte FCM-Cheftrainer Petrik Sander (65) nicht alle Schuld auf ihn schieben: „Die Verteidigung bei Standardsituationen ist eine gemeinschaftliche Aufgabe, bei der jeder seine Rolle erfüllen muss. Es auf einzelne Spieler abzuwälzen, entspricht nicht meiner Auffassung.“

Dennoch nimmt der 65-jährige Coach die Problematik keineswegs auf die leichte Schulter. Er ist sich bewusst, dass Standards intensiv trainiert werden müssen: „Jeder, der das Spiel verfolgt hat, sieht, dass Handlungsbedarf besteht.“