„Wir handeln nicht nur um des Handelns willen“: FCM-Trainer äußert sich zu möglichen Verstärkungen
Side – Der 1. FC Magdeburg befindet sich derzeit im Trainingslager in Side und arbeitet intensiv daran, die Tabellenlage in der Rückrunde schnellstmöglich zu verbessern. FCM-Coach Petrik Sander (65) gibt Einblicke, worauf es in dieser entscheidenden Phase ankommt und ob der Klub auf dem Transfermarkt aktiv werden wird.
„Wir werden keine Transfers tätigen, nur um etwas zu tun“, erklärt der 65-Jährige gegenüber der Volksstimme. Sander ist sich bewusst, dass für das Ziel Klassenerhalt Verstärkungen nötig sind, diese aber nicht um jeden Preis erfolgen sollen.
„Sollten wir etwas unternehmen, muss dies qualitativ eine deutliche Verbesserung bringen.“ Er macht keinen Hehl daraus, welche Erwartungen er an mögliche Neuzugänge hat und welche Verantwortung diese übernehmen sollen.
Bisher gab es im Winter beim FCM keine Zugänge, dafür verließ mit Abu-Bekir El-Zein (22) ein Offensivspieler den Verein und wechselte zum Drittligisten Ulm.
Fest steht: Ein Transfer würde dem FCM sicherlich guttun.
Auf die Frage, ob er bereits die Vorzüge des Hotels mit Palmen und Pools genießen konnte, antwortet Petrik Sander: „Wichtiger ist für uns, uns auf unsere Aufgaben zu konzentrieren.“ Schnell wird deutlich, dass für ihn der sportliche Erfolg an erster Stelle steht.
Und sportlich läuft es beim FCM zuletzt sogar recht gut. Zwei Siege in den letzten drei Ligapartien sprechen eine positive Sprache. Für Sander jedoch noch kein Grund zur Zufriedenheit: „Das, was bisher geleistet wurde, reicht nicht aus. Wir müssen noch mehr erreichen.“
An den Trainingsabläufen soll sich wohl nichts geändert haben: „Unsere Routinen sind gleich geblieben. Entscheidend ist nur die Qualität.“ Und genau diese gilt es zu verbessern.
Ein weiterer Schlüssel zum Erfolg ist laut Sander der Zusammenhalt im Team, denn es sei wichtig, „jedem das Gefühl zu vermitteln, gebraucht zu werden“.
2. Bundesliga – Tabellenübersicht
Die Tabelle der 2. Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Tabellenführer am Ende der Saison wird Meister der Zweiten Liga und steigt in die 1. Bundesliga auf, ebenso wie der Zweitplatzierte. Der Drittplatzierte spielt in einer Relegation gegen den Drittletzten der Bundesliga um den Aufstieg beziehungsweise den Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse.