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„Einen gefestigten Kader“: FCM-Chef Schork spricht über das Transferfenster

Magdeburg – Mit lediglich einem Neuzugang und vier Abgängen ist die Transferphase für den 1. FC Magdeburg abgeschlossen. Geschäftsführer Otmar Schork (68) zieht im Rahmen einer Pressekonferenz ein erstes Fazit.

„Bereits im Trainingslager war uns klar, dass der Zusammenhalt und die Geschlossenheit, auf die wir das Team aufgebaut haben, unbedingt erhalten bleiben müssen“, erklärte Schork. Auch der FCM-Trainer Sander (65) stimmt dem zu: „Die Stimmung innerhalb der Mannschaft ist ausgezeichnet.“

Für die Verantwortlichen bestehen somit keine Gründe, die Teamstruktur zu verändern. Auch spielerisch sieht Schork den FCM gut gerüstet für die bevorstehenden Herausforderungen: „Über die Saison hinweg haben wir erkannt, dass unser Kader stabil aufgestellt ist.“

Dennoch scheinen die Meinungen der Fans hinsichtlich des Transferfensters geteilt zu sein. Während die Abgänge weitgehend akzeptiert werden, hätten sich viele Anhänger bei den Zugängen mehr Verstärkungen gewünscht. Schork hält dem jedoch entgegen: „Wir sind überzeugt, dass wir auf jeder Position ausreichend Alternativen haben.“

Am kommenden Freitag (18.30 Uhr/Sky) steht ein richtungsweisendes Spiel gegen Fürth auf dem Programm – ansonsten droht der letzte Tabellenrang.

Selbstverständlich habe auch Schork überlegt, mehr als einen Neuzugang zu verpflichten. Neben den bereits genannten Aspekten nennt er weitere Gründe gegen eine größere Anzahl an Transfers: „Das würde bedeuten, dass die Spieler mit mehr Konkurrenzdruck konfrontiert wären, was wiederum Unruhe ins Team bringen würde.“

Auch die tabellarische Situation habe bei der Zurückhaltung eine Rolle gespielt: „Wir müssen auch im Blick behalten, in welcher Liga wir nächste Saison spielen. Wenn Planungssicherheit besteht, kann man auch gezielt für die nächste Spielzeit investieren.“

Auf die Frage, ob er mit dem Transferfenster zufrieden sei, antwortet der 68-Jährige selbstbewusst: „Ja, das kann man so sagen. Wir wollten nicht viele Veränderungen vornehmen.“

Dass finanzielle Engpässe die wenigen Transfers beeinflusst hätten, schließt Schork aus: „Wirtschaftlich bewegen wir uns definitiv innerhalb unseres Plans“, betont er.

2. Bundesliga Tabelle

Die Tabelle der 2. Bundesliga erklärt sich wie folgt: Der Erstplatzierte am Saisonende wird Meister und steigt in die 1. Bundesliga auf. Gleiches gilt für den Zweitplatzierten. Der Drittplatzierte tritt in einem Relegationsspiel gegen den Drittletzten der Bundesliga an, um den Aufstieg oder Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse zu entscheiden.