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FC St. Pauli und Geschäftsleiter Wilken Engelbracht gehen getrennte Wege – die Hintergründe

Von Gerald Fritsche

Hamburg – Wilken Engelbracht (52) wird den FC St. Pauli zum Ende dieser Saison verlassen, wie der Verein mitteilte.

Der 52-Jährige habe dem Präsidium seinen Wunsch mitgeteilt, sich beruflich neu zu orientieren. Der Klub plant, die Führungsstruktur weiterzuentwickeln und die demokratisch gewählten Gremien im operativen Geschäft stärker einzubinden.

Die bisherigen Verantwortlichkeiten der kaufmännischen Geschäftsleitung werden neu verteilt. Die relevanten Bereiche sollen künftig direkt an das Präsidium berichten. Dadurch erhofft man sich klarere Kompetenzbereiche, schnellere Entscheidungsprozesse und eine verbesserte demokratische Legitimation der Beschlüsse.

Engelbracht ist seit November 2023 im Amt. Während seiner Amtszeit gelang es dem FC St. Pauli, nachhaltig positive Resultate zu erzielen und im vergangenen Geschäftsjahr erstmals einen Umsatz von über 100 Millionen Euro zu erreichen.

Zu seinen bedeutendsten Projekten zählen unter anderem die erfolgreiche Einführung der ersten Genossenschaft im Profifußball, die stetige Erhöhung der Sponsoringerlöse, die Umsetzung wichtiger infrastruktureller Maßnahmen sowie die Aushandlung des ersten Tarifvertrags im Profifußball.