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FC St. Pauli: So sieht der Plan für Winter-Neuzugang Tomoya Ando aus

Hamburg – Wann erhält er seine erste Chance? Der im Winter verpflichtete Tomoya Ando (27) wartet nach wie vor auf sein Debüt im Pflichtspiel für den FC St. Pauli. Die anstehenden Spieltage lassen ihm bislang jedoch wenig Spielraum.

Im Testspiel gegen Werder Bremen hatte Ando bereits die Gelegenheit, am Millerntor aufzulaufen, und präsentierte sich dabei solide. Im einzigen offiziellen Spiel, einer Niederlage in Wolfsburg, stand der japanische Verteidiger lediglich im Kader, ohne zum Einsatz zu kommen. Zudem sorgte die wetterbedingte Absage der Partie gegen RB Leipzig für weitere Verzögerungen.

Trainer Alexander Blessin (52) deutete an, dass Ando auch für den Leipzig-Kader vorgesehen gewesen wäre, doch das Spiel fiel aus. Dadurch geriet der ursprüngliche Plan der Verantwortlichen etwas durcheinander. Ursprünglich war angedacht, ihm in Wolfsburg einige Minuten Spielzeit zu geben.

Ob Ando in den nächsten Begegnungen zum Einsatz kommt, ist ungewiss. Zunächst steht das wichtige Auswärtsspiel beim BVB an, gefolgt vom Derby. Möchte man den unerfahrenen Spieler in diesen Partien schon bringen? Sein letzter Einsatz liegt immerhin schon einige Wochen zurück, genauer gesagt seit dem 6. Dezember.

„Das ist eine berechtigte Frage, die mich ständig beschäftigt, wie wir ihm Einsatzzeiten ermöglichen können“, gab Blessin zu. Er wolle die nächsten Tage abwarten, bevor er eine endgültige Entscheidung trifft.

Der Coach erklärte weiter: „Er braucht noch etwas Zeit. Wir führen regelmäßig Gespräche, analysieren Videos, zeigen ihm bestimmte Spielszenen und besprechen diese gemeinsam.“

Blessin bestätigte jedoch auch eine positive Entwicklung bei Ando, insbesondere was seine körperliche Verfassung angeht. Nun gehe es darum, „den richtigen Moment zu finden, um ihm Einsatzzeiten zu geben“. Es bedarf noch einiger Überlegungen.

In der Dreierkette könnte Ando die zentrale Position einnehmen, wie bereits im Spiel gegen Bremen. Dadurch würde Eric Smith (29) wieder ins Mittelfeld rücken. Doch eine finale Entscheidung dazu ist laut Blessin bisher noch nicht gefallen.