St.-Pauli-Blog: FC St. Pauli bangt um Wahl und Smith
Hamburg – Der FC St. Pauli erleidet einen schweren Rückschlag: Sommerzugang Ricky-Jade Jones (23) fällt aufgrund einer Verletzung und einer anschließenden Operation mehrere Monate aus.
Für die Partie am Samstag gegen den VfB Stuttgart steht erneut der mögliche Ausfall zweier wichtiger Spieler im Raum.
In unserem St.-Pauli-Blog halten wir Euch stets über alle Neuigkeiten rund um die Mannschaft, potenzielle Transfers und alle weiteren Ereignisse aus dem Millerntor-Stadion auf dem Laufenden.
Am kommenden Samstag droht der FC St. Pauli gegen den VfB Stuttgart erneut auf zwei Schlüsselspieler verzichten zu müssen. "Bei Hauke Wahl (31) gibt es noch Hoffnung, doch diese schwindet täglich. Für das Spiel am Samstag wird es vermutlich nicht reichen. Bei Eric Smith (29) hege ich noch eine leise Hoffnung, dass er einsatzfähig ist", erläuterte Trainer Alexander Blessin (52), der ansonsten mit dem erwarteten Kader planen kann.
Das defensive Duo war bereits am Dienstag beim Pokalspiel in Leverkusen nicht dabei.
Nach dem Ausfall von Ricky-Jade Jones (23) wird ein Spieler aus der U23 eine Chance erhalten. "Romeo Aigbekaen, Max Herrmann und Nick Schmidt stehen zur Auswahl", so Blessin weiter. "Wir werden sehen, wer letztlich zum Einsatz kommt."
Der englische Stürmer zog sich im verlorenen Viertelfinalspiel im DFB-Pokal gegen Bayer 04 Leverkusen einen Syndesmoseriss am rechten Sprunggelenk zu und muss operiert werden.
"Das trifft uns sehr hart und ist äußerst bitter", sagte Trainer Alexander Blessin auf der Pressekonferenz vor dem Spiel am Samstag (15:30 Uhr/Sky) gegen den Champions-League-Anwärter VfB Stuttgart. Besonders durch seine Schnelligkeit war Jones eine wichtige Stütze.
Jones soll am kommenden Montag operiert werden. Bereits kurz nach seiner Ankunft in Hamburg musste er sich einer Schulter-OP unterziehen und fiel monatelang aus. Erst im Dezember bestritt er sein erstes Ligaspiel für St. Pauli.
Beim Pokalspiel in Leverkusen war Ex-Nationaltorwart René Adler als ZDF-Experte im Einsatz und analysierte dort die Lage des FC St. Pauli.
"Schon in Augsburg hat man gesehen, dass St. Pauli gut ins Spiel kam, die besseren Chancen hatte und eigentlich hätte führen müssen", erklärte Adler und zog Parallelen zum letzten Spiel. "Das ist ein roter Faden in dieser Saison: Gerade gegen stärkere Gegner spielt St. Pauli oft sehr gut, teils sogar besser."
Was allerdings fehlt, sind die Tore. "Irgendwann muss einfach so ein dummes, ein billiges Tor fallen", meinte der Experte. Er riet Trainer Alexander Blessin (52) weiter, daran zu arbeiten: "Man kann Torschussübungen machen, Automatismen trainieren, aber irgendwann braucht man auch das nötige Quäntchen Glück."
Adler ist überzeugt, dass das Glück zurückkehren wird, wenn St. Pauli weiterhin hart arbeitet, auch wenn dieser Spruch etwas abgedroschen klinge. "Mehr kann man praktisch nicht tun."
Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) hat am Mittwoch die Ansetzungen für die Spieltage 25 bis 27 bekanntgegeben. Für den FC St. Pauli ergeben sich daraus folgende Termine:
Zu allem Überfluss muss St. Pauli im DFB-Pokal-Viertelfinale bei Bayer Leverkusen nicht nur auf Hauke Wahl (31), sondern auch auf Eric Smith (29) verzichten. Der Schwede zog sich im Bundesliga-Spiel gegen den FC Augsburg eine Verletzung zu und konnte bis zum Pokalspiel nicht rechtzeitig genesen.
Trainer Alexander Blessin (52) veränderte daraufhin die Aufstellung erheblich. James Sands (25) rückt ins Zentrum der Abwehr, sein Platz im Mittelfeld wird durch Neuzugang Mathias Rasmussen (28) eingenommen.
Kein gutes Zeichen: Florian Badstübner (35) wird das Pokalspiel von St. Pauli am Dienstagabend (20:45 Uhr) bei Bayer 04 Leverkusen als Schiedsrichter leiten.
Unter seiner Leitung gewannen die Kiezkicker lediglich eine von neun Begegnungen. Zuletzt leitete er die 2:3-Niederlage der Hamburger in München in der vergangenen Saison.
Die Bilanz der Werkself unter Badstübner fällt etwas positiver aus: Zwei Siege aus vier Spielen. Auch sein letzter Einsatz bei Leverkusen war in der Vorsaison – einem 2:2-Unentschieden in Bremen.
Oladapo Afolayan (28) verließ den FC St. Pauli noch in der Wintertransferperiode. Da er sich nicht persönlich von den Fans verabschieden konnte, veröffentlichte er einen emotionalen Beitrag auf Instagram.
"Drei Jahre lang war Hamburg für uns ein Zuhause, und ihr habt meiner Frau und mir das Gefühl gegeben, willkommen und geliebt zu sein. Wir haben besondere Momente geteilt und Außergewöhnliches erreicht", dankte der 28-Jährige den Anhängern. Es falle ihm schwer, diese Worte zu formulieren, schrieb er offen.
"Ihr habt mir geholfen, einige meiner Träume zu verwirklichen – mit einem Meistertitel und Einsätzen in der Bundesliga. Es war mir eine Ehre, das Trikot zu tragen und für Euch zu spielen."
Zum Abschluss bedankte sich der Offensivspieler bei Wegbegleitern, darunter auch Ex-Trainer Fabian Hürzeler (32), erwähnte jedoch Alexander Blessin nicht.
Das Kapitel St. Pauli ist für Oladapo Afolayan (28) beendet – der Angreifer wechselte zu den Blackburn Rovers. Trotz Differenzen mit Trainer Alexander Blessin fand dieser zum Abschied lobende Worte.
"Dapo ist ein verdienter Spieler von St. Pauli und untrennbar mit der Aufstiegssaison verbunden, in der er viel geleistet hat", betonte Blessin (52).
Dass sich die Wege nun trennten, sei das Beste für alle Beteiligten. "So wie es lief, war es nicht ideal, aber das gehört zum Fußball dazu", erläuterte der Coach.
Fin Stevens (23) wird aller Voraussicht nach nicht mehr mit Oladapo Afolayan zusammenspielen. Der Transfer des Rechtsverteidigers zu Blackburn Rovers soll laut Football League World gescheitert sein.
Stattdessen steht wohl eine Rückkehr an: Sein ehemaliger Klub Oxford United, bei dem Stevens vor seinem Wechsel zu St. Pauli spielte, zeigt großes Interesse.
Allerdings drängt dort die Zeit, da der englische Zweitligist gegen den Abstieg kämpft und unter Druck steht.
Ähnlich wie Afolayan könnte Fin Stevens den Weg zu den abstiegsbedrohten Blackburn Rovers einschlagen. Laut Football League World steht Ryan Alebiosu (24) kurz vor einem Wechsel nach Genauerem, Stevens wäre dann eine Alternative.
Beim FC St. Pauli hat der zweimalige walisische Nationalspieler keine Perspektive mehr. In eineinhalb Jahren absolvierte er lediglich zwei Pflichtspieleinsätze, in dieser Saison stand er zwar siebenmal im Kader, kam aber nicht zum Einsatz.
Es war keine große Überraschung: Oladapo Afolayan (28) verlässt den FC St. Pauli und wechselt zum englischen Zweitligisten Blackburn Rovers.
Der Offensivspieler war vor fast genau drei Jahren an die Elbe gekommen und avancierte schnell zum Publikumsliebling. Insgesamt absolvierte er 93 Spiele, in denen er 16 Tore erzielte und sieben weitere vorbereitete.
Zum Aufstieg trug er maßgeblich bei, unvergessen seine zwei Tore im vorletzten Spiel gegen den VfL Osnabrück. Schon in der letzten Saison zeichnete sich ab, dass seine Qualitäten weniger gefragt waren, häufig kam er nur noch als Joker zum Einsatz.
Nach dem letzten Spieltag übte er öffentliche Kritik an Trainer Alexander Blessin (52) und dessen Spielstil – das war der Anfang vom Ende. In der aktuellen Spielzeit kam er kaum noch zum Einsatz und schaffte es zuletzt nicht mehr in den Kader.
Seit Samstag ist Taichi Hara (26) Teil des FC St. Pauli. Ihm dürfte nicht entgangen sein, wo derzeit die Schwierigkeiten des Teams liegen – vor allem in der Chancenverwertung im Angriff.
Deshalb könnte der Japaner schnell gebraucht werden. Am Samstag absolvierte er bereits eine Einheit mit dem Athletiktrainer, am Sonntag folgte das Training mit der Ersatzbank.
"Ab Montag bereiten wir uns auf Leverkusen vor, ich kann mir gut vorstellen, dass er dabei ist", sagte Trainer Alexander Blessin (52) auf die Frage, wie man mit Hara plane. Er deutete an, dass der Japaner zumindest im Kader fürs Pokalspiel stehen könnte.
"Mit seiner Körpergröße und seiner Spielweise kann er uns definitiv weiterhelfen", zeigte sich Blessin überzeugt. Und lieber sofort als zu spät.
Die Personalie entwickelt sich rasch: Nach der Verpflichtung von Taichi Hara (26) steht Oladapo Afolayan (28) beim FC St. Pauli wohl vor dem Abschied. Der Engländer spielt bei den Kiezkickern längst keine Rolle mehr, nun könnte Bewegung in die Sache kommen.
Aus England hört man, dass Blackburn Rovers, aktuell in der zweiten Liga, starkes Interesse haben. St. Pauli dürfte bei einem Angebot keine Steine in den Weg legen.
Beim Auswärtsspiel in Augsburg stand der 28-Jährige erneut nicht im Kader.
St. Pauli muss beim FC Augsburg auf zwei Abwehrspieler verzichten. Adam Dzwigala (30) laboriert an einem grippalen Infekt, ähnlich sieht es bei Hauke Wahl (31) aus.
Wahl musste angeschlagen das Spiel am Dienstag gegen RB Leipzig verlassen und wurde nicht rechtzeitig fit.
Kein gutes Zeichen: Sascha Stegemann (41) wird am Samstag (15:30 Uhr) die Partie des FC St. Pauli beim FC Augsburg leiten.
Unter seiner Regie gewann St. Pauli in 13 Spielen nur dreimal, daneben gab es zwei Unentschieden und acht Niederlagen. In dieser Saison pfiff er St. Pauli bereits einmal – bei der 0:2-Niederlage am vierten Spieltag in Stuttgart.
Ermutigend ist die schlechte Bilanz des FCA unter Stegemann: Die Fuggerstädter gewannen nur fünf von 26 Aufeinandertreffen, zwölfmal gingen sie als Verlierer vom Platz.
Tomoya Ando (27) hat einen vielversprechenden Start bei St. Pauli hingelegt. Gegen Borussia Dortmund überzeugte er in der ersten Halbzeit, gegen RB Leipzig spielte er sogar über die komplette Spielzeit. Zum Ende des Nachholspiels zeigte sich allerdings eine gewisse Ermüdung.
"Er hat eine überragende Leistung gezeigt", lobte Trainer Alexander Blessin (52) den Japaner. "Mit seiner Qualität, Ruhe und Zweikampfstärke hat er die 90 Minuten bravourös absolviert." Nach dem Spiel fühlte sich Ando etwas angeschlagen, doch am Donnerstag sah es bereits besser aus.
Dass Ando so schnell Fuß fasste, überraschte etwas. "Er hatte drei Wochen Pause und ist erst seit drei Wochen wieder voll dabei", erklärte Blessin. Da Adam Dzwigala (30) nach seiner Gelbsperre zurückkehrt, ist ein weiterer Einsatz offen. "Wir müssen abwägen, ob wir das Verletzungsrisiko eingehen – momentan sieht es aber nicht danach aus."
Es überrascht, dass Jackson Irvine (32) derzeit wieder für St. Pauli spielt. Nach Meldungen über anhaltende Probleme mit seinem operierten linken Fuß war nicht mit einer schnellen Rückkehr zu rechnen. Dennoch stand der Kapitän in den letzten beiden Spielen auf dem Platz.
"Er spielt trotz Schmerzen, wir kontrollieren das wöchentlich", erklärte Trainer Alexander Blessin (52). Wie lange Irvine am Ball bleiben kann, ist unklar.
"Es hängt davon ab, wie gut er die Schmerzen unterdrücken kann", so Blessin. "Ob mit 400 oder 800 mg Ibuprofen, wir wollen ihn nicht überstrapazieren."
Man setzt auf Zeit und Besserung. "Ich bin froh, dass er trotz Schmerzen dabei ist und der Mannschaft hilft. Er ist unser Kapitän und seine Präsenz ist wichtig", betonte der Coach.
Mit Joel Chima Fujita (23) und Tomoya Ando (27) hat St. Pauli bereits zwei Japaner in seinen Reihen, dazu kommt Zeugwart Kenta Kambara. Bald könnte mit Taichi Hara (26) ein weiterer aus dem Land der aufgehenden Sonne dazustoßen.
"Das sind herausragende Persönlichkeiten mit einer starken Mentalität", lobte Trainer Alexander Blessin (52). Vor seiner Zeit in Hamburg hatte er bereits mit zwei Japanern gearbeitet. Was er an ihnen schätzt? "Sie setzen Anforderungen sehr schnell um, weil sie eine hohe Arbeitsmoral besitzen."
Zur Verpflichtung von Hara wollte er sich noch nicht vollständig festlegen: "Wer weiß, was noch passiert."
Im Nachholspiel gegen RB Leipzig zeigte St. Pauli eine starke Leistung und legte insgesamt knapp 128 Kilometer zurück. Einige Spieler klagten im Anschluss über kleinere Beschwerden, ein Ausfall ist jedoch nicht zu befürchten.
"Ich gehe davon aus, dass niemand ausfällt", stellte Trainer Alexander Blessin (52) klar. Am Mittwoch hätten sich einige Spieler unwohl gefühlt, doch einen Tag später sah es wieder besser aus, so der 52-Jährige.
Für das Spiel gegen den FC Augsburg dürfte derselbe Kader wie gegen Leipzig zur Verfügung stehen, mit einer Ausnahme: Adam Dzwigala kehrt nach seiner Gelbsperre zurück, dafür muss wahrscheinlich Jannik Robatsch (21) weichen.
Weiterhin fehlen die langzeitverletzten David Nemeth (24), Connor Metcalfe (26) und Andréas Hountondji (23).
Tomoya Ando (27) erhielt nach seinem gelungenen Startelfdebüt gegen RB Leipzig Lob von Mitspieler und Abwehrchef Hauke Wahl (31).
"Tolles Spiel", sagte Wahl. Besonders in der ersten Halbzeit habe Ando viele Lösungen am Ball gefunden. "Am Ende wirkte er etwas müde, was aber verständlich ist", so Wahl. Ando hatte zuletzt Anfang Dezember 90 Minuten gespielt.
Der Japaner integrierte sich gut in die Mannschaft, obwohl er kaum Deutsch spricht. "Er kommuniziert nur über Kenta, das ist nicht einfach in einer fremden Stadt und einem fremden Land. Dafür ziehe ich meinen Hut", erklärte Wahl.
Die beiden Verteidiger haben zwar noch wenig miteinander gesprochen, "aber wir lächeln uns ab und zu an. Er ist ein guter Kerl", ist Wahl überzeugt. "Ich habe mal mit Kenta gescherzt, da hat er mitgelacht und mich fast in den Schwitzkasten genommen, das war lustig."
In Zukunft könnten die beiden öfter gemeinsam spielen, Ando ist mehr als nur Ersatz in der Abwehrreihe.
Mit Joel Chima Fujita (23) und Tomoya Ando (26) hat St. Pauli bereits zwei Japaner verpflichtet, nun könnte ein dritter folgen: Medienberichten zufolge steht die Verpflichtung von Taichi Hara (26) kurz bevor.
Kyoto Sanga, der aktuelle Arbeitgeber des Mittelstürmers, bestätigte bereits, dass Hara den Klub verlassen und ins Ausland wechseln möchte. Eine endgültige Entscheidung stehe jedoch noch aus.
Mit dem 1,91 Meter großen Angreifer reagiert St. Pauli auf die anhaltende Offensivflaute. Vorteilhaft für die Hamburger: Haras Vertrag läuft zum 31. Januar aus, er wäre also ablösefrei zu haben.
Auch Danel Sinani (28) durfte sich gegen Leipzig über einen Platz in der Startelf freuen. Nach einer Verletzungspause war es sein zweiter Einsatz in diesem Jahr. Im Stadtderby bekam er ab der 65. Minute Einsatzzeit.
Trainer Alexander Blessin (52) zeigte sich insgesamt zufrieden mit Sinanis Leistung, auch wenn der 28-Jährige einige Entscheidungen im Spiel künftig besser überdenken sollte. Spieler und Trainer waren sich darüber einig.
"Ich ärgere mich selbst… diese zwei unnötigen Ballverluste, diese Fehlentscheidungen, die ich besser hätte treffen müssen", reflektierte Sinani nach dem Spiel. Blessin bewertete den Auftritt aus zwei Perspektiven.
"In dieser Phase weniger starker Leistungen hatte er weniger Ballbesitz und konnte Pässe nicht so genau anbringen – was uns zuvor enorm geholfen hat, war seine Ballsicherheit, sein Einsatz, sich nicht zu verstecken und dann Lösungen zu finden sowie im Angriff den Pass nach vorne zu suchen. Das hat er gut gemacht."
Manolis Saliakas (29) hatte lange auf seinen Einsatz warten müssen. Diesen hatte er sich nicht nur verdient, sondern auch hart erarbeitet, bestätigte Alexander Blessin nach dem 1:1 gegen RB Leipzig.
"Er hat nie den Kopf hängen lassen und deshalb hat er es jetzt verdient", lobte der Trainer. Der Grieche gab sein erstes Spiel seit dem 1. November – und startete gleich in der Anfangsformation. Er zeigte eine solide Leistung und brachte vor allem wichtige Impulse von der rechten Seite.
Dass er so lange fehlte, lag laut Blessin an zwei Gründen: Zum einen hatte Arkadiusz Pyrka (23) auf dieser Position zuletzt gute Leistungen gezeigt, zum anderen verpasste Saliakas aufgrund von Verletzungen zweimal eine komplette Vorbereitung, was die Rückkehr erschwerte.
Der FC St. Pauli sucht dringend eine Verstärkung für den Angriff. Laut dem argentinischen Sportjournalisten Uriel Lugt sollen die Kiezkicker Interesse an Rodrigo Castillo (26) vom Lanús zeigen.
Der abstiegsgefährdete Bundesligist soll ein Leihangebot unterbreitet haben, das Lanús jedoch ablehnte. Ob der Argentinier, der erst im Sommer kam und in dieser Saison sieben Tore in 16 Einsätzen erzielte, eine sofortige Verstärkung wäre, bleibt fraglich. Immerhin wäre es seine erste Station außerhalb Argentiniens.
"Das Transferfenster ist ja noch offen", grinste St.-Pauli-Trainer Alexander Blessin (52) bei der Pressekonferenz vor dem Nachholspiel gegen RB Leipzig. Bedeutet das eine Verstärkung für den Angriff?
Zuletzt verpflichtete man Mathias Rasmussen (28) für das zentrale Mittelfeld und Tomoya Ando (27) für die Abwehr. Durch zahlreiche Ausfälle auf unterschiedlichen Positionen verfüge man nun über mehr Flexibilität.
Ob Sportchef Andreas Bornemann (54) derzeit mit einem Stürmer verhandelt, bleibt unklar. Blessins Andeutung lässt jedoch darauf schließen.
Für Scott Banks endet die Zeit beim englischen Drittligisten FC Blackpool. Der 24-Jährige wechselt zum Ligakonkurrenten Barnsley FC, um dort weitere Spielpraxis zu sammeln.
Banks war im Sommer 2025 auf Leihbasis zu Blackpool gewechselt und absolvierte 14 Einsätze, in denen ihm ein Tor gelang.
Der 24-Jährige war im August 2023 zunächst auf Leihbasis zum FC St. Pauli gekommen und wurde im Sommer 2024 von Crystal Palace fest verpflichtet. Für die Kiezkicker stand Banks bislang in 16 Spielen auf dem Feld.
Der Traum vom Comeback von Morgan Guilavogui (27) beim FC St. Pauli ist geplatzt – der Franzose entschied sich für einen Wechsel in die MLS nach Amerika. Laut Abendblatt unterschrieb er einen Vertrag bei Real Salt Lake City bis 2029.
Der US-Klub soll eine Ablöse von sechs Millionen Euro plus Boni angeboten haben – eine Summe, die St. Pauli nicht aufbringen konnte.
Sportchef Andreas Bornemann (54) wird sich daher anderweitig nach Verstärkungen für den Angriff umsehen müssen.
Sprinter Ricky-Jade Jones (23) stellte im Derby gegen den HSV einen neuen Saisonrekord auf. Der Angreifer wurde mit 36,46 km/h gemessen – schneller war in dieser Saison kein anderer Spieler unterwegs.
Den Wert erzielte Jones nach einer eigenen Ecke, als er bei einem Konter des HSV zurückeilte und eine Flanke im eigenen Strafraum per Kopf klärte.
Im Nachholspiel gegen RB Leipzig muss St. Pauli auf Adam Dzwigala (30) verzichten. Der Pole erhielt im Derby gegen den HSV seine fünfte Gelbe Karte. Trainer Alexander Blessin (52) hat vor allem zwei Alternativen.
Entweder feiert Winterneuzugang Tomoya Ando (27) sein Startelfdebüt – der Japaner zeigte gegen Borussia Dortmund bereits gute Ansätze – oder Eric Smith (29) rückt ins Abwehrzentrum zurück, wodurch Hauke Wahl (31) wieder auf seine bevorzugte Position rechts in der Dreierkette wechseln könnte. Nach dem Transfer von Mathias Rasmussen (28) gilt diese Variante als am wahrscheinlichsten.
Blessin wollte sich unmittelbar nach dem Derby noch nicht zu seiner Aufstellung äußern.
Eintracht Frankfurt sucht nach der Entlassung von Dino Toppmöller (45) einen Nachfolger. Laut Bild werden neben dem Favoriten Marco Rose (49) auch Sandro Schwarz (47), Tobias Strobl (38) und Alexander Blessin (52) als Kandidaten gehandelt.
Der aktuelle Trainer des FC St. Pauli hatte Eintracht Frankfurt vor zwei Jahren im Achtelfinale der Conference League mit Union Saint-Gilloise eine herbe Niederlage zugefügt – das scheint Eindruck hinterlassen zu haben. Ob an den Gerüchten etwas dran ist, bleibt abzuwarten.
Gute Nachrichten aus dem St.-Pauli-Lager: Kapitän Jackson Irvine (32) könnte im Stadtderby gegen den HSV am Freitag wieder im Kader stehen, kündigte Trainer Alexander Blessin (52) auf der Pressekonferenz am Mittwoch an.
Der Australier befinde sich zwar noch in der Testphase, die Belastungstests verliefen jedoch positiv. Dennoch müsse man aufmerksam sein, wie Irvines Körper in den nächsten Tagen reagiert. Gerade bei einem so wichtigen Spiel sei die Präsenz des Kapitäns in Kabine und auf der Bank von großer Bedeutung.
Auch Danel Sinani (28) könnte ins Team zurückkehren. Bei Connor Metcalfe (26) gebe es hingegen noch größere Fragezeichen, so Blessin.
Schiedsrichter-Chef Knut Kircher (56) äußerte sich bei einem Treffen mit Journalisten zu zwei umstrittenen Entscheidungen des letzten Spieltags, darunter das harte Foul von Nico Schlotterbeck (26) an Arkadiusz Pyrka (23).
Der BVB-Spieler erhielt während der Partie lediglich Gelb – sehr zum Ärger von Trainer Alexander Blessin (52): "Schlotterbecks Einsatz war klar gegen den Fuß, hoch und ohne Ballkontakt. Normalerweise ist das Rot, und dann sprechen wir darüber, dass es schon nach 15 Minuten eine rote Karte gewesen wäre."
Kircher zeigte sich zwar erleichtert, dass sowohl diese Szene als auch das Foul von Nicolas Seiwald an Leon Goretzka einheitlich bewertet wurden, hätte sich aber eine härtere Sanktion gewünscht.
"Am liebsten wäre mir gewesen, wir hätten es einheitlich und korrekt gehandhabt", sagte er und sprach sich für eine Rote Karte und den Eingriff des VAR aus.
Vor dem Derby gegen den HSV wurde Hauke Wahl (31) auf Ricky-Jade Jones (23) angesprochen und wie das Team ihn unterstützt habe. Seine Antwort war klar.
"Natürlich war Ricky enttäuscht, das ist normal, wenn man sich selbst die Schuld gibt", erklärte Wahl. "Aber das ist Quatsch, es war nicht seine Schuld." Fußball sei eben ein Sport mit Fehlern, so der Verteidiger. "Das haben wir ihm auch mehrfach gesagt."
Man gewinne und verliere als Team, machte Wahl deutlich. "Natürlich tat er einem leid und er war geknickt. Aber er hat viel Rückhalt von uns bekommen."
St. Paulis Kapitän Jackson Irvine nahm am Dienstag überraschend am Training teil. Der Australier machte bei Pass- und Spielformen mit, verließ den Platz nach gut drei Viertelstunden jedoch wieder.
Weiterhin fehlten Ben Voll und Connor Metcalfe, Danel Sinani trainierte nur eingeschränkt mit.
Nach etwa einer Stunde wurde Tomoya Ando eingewechselt und gab damit sein Pflichtspiel-Debüt. Am Ende ärgerte auch er sich über die unglückliche 2:3-Niederlage.
"Es war eine besondere Atmosphäre, und ich freue mich über meinen ersten Einsatz", sagte er nach dem Spiel. "Leider haben wir verloren."
Schon jetzt blickte er nach vorne: "Nächste Woche steht das Derby an. Wir wollen gewinnen, egal wie."
Vor dem Spiel beim BVB äußerte sich Eric Smith (29) am Sky-Mikrofon zur Situation beim FC St. Pauli: "Wir müssen in den Spiegel schauen und jeden Tag hart arbeiten, um da rauszukommen."
Der Schwede schöpft Hoffnung, weil St. Pauli in der vergangenen Saison schon einmal in einer ähnlichen Lage war.
Ein gutes Zeichen? Harms Osmers (40) wird das Spiel des FC St. Pauli am Samstag bei Borussia Dortmund leiten. Unter seiner Leitung gab es schon ein Duell zwischen beiden Teams mit positivem Ausgang für die Kiezkicker.
2022 standen sich die Mannschaften im DFB-Pokal-Achtelfinale im nahezu leeren Millerntor-Stadion gegenüber. Damals gewann der damalige Zweitligist dank eines Tores von Etienne Amenyido und eines Eigentors von Axel Witsel mit 2:1. Der Ehrentreffer von Erling Haaland reichte für den BVB nicht aus.
Eine Wiederholung dieses Erfolges würde beim FC St. Pauli sicherlich niemanden stören.
Der erneute Ausfall von Kapitän Jackson Irvine (32) war ein harter Schlag. Wie es mit dem Australier weitergeht, ist noch ungewiss. "Das wird sich in den nächsten Tagen bis zehn Tagen klären", sagte Trainer Alexander Blessin (52) am Donnerstag.
Er bestätigte, dass eine weitere Operation möglich sei. Zunächst werden jedoch bei fast täglichen MRT-Untersuchungen die Fortschritte an Irvines Fuß kontrolliert. Zudem finden Gespräche mit dem behandelnden Arzt statt. Blessin wollte keine Prognosen abgeben: "Das ist schwierig für mich als Außenstehenden."
Kommt es zu einem weiteren Eingriff, wäre die Saison für Irvine wohl beendet – ebenso die WM-Teilnahme. Nach der ersten Operation hatte seine Rückkehr ein halbes Jahr gedauert.
Die späte Niederlage beim VfL Wolfsburg hinterließ Spuren bei den St.-Pauli-Profis. "Das tut sehr weh, aber wir waren in dieser Saison schon öfter in solchen Situationen. Ich will nicht sagen, dass wir es gewohnt sind, aber wir sind es leid", sagte Kapitän Eric Smith (29) nach der Partie.
"Es ist nicht das erste Mal. Ich weiß nicht, wie oft ich das schon gesagt habe, aber wir müssen aus unseren Fehlern lernen", zeigte sich der Schwede verärgert. St. Pauli hatte die zweite Halbzeit im Griff, kassierte aber kurz vor Schluss den entscheidenden Gegentreffer.
"Wir wissen, was wir tun sollen, aber setzen es nicht um", ärgerte er sich weiter. "Wir haben nicht die besten individuellen Spieler, daher ist es umso wichtiger, dass wir uns gegenseitig helfen – was wir aktuell zu wenig tun."
Alexander Blessin (52) wollte nach der Niederlage nicht groß über den von Hauke Wahl (31) verursachten Handelfmeter sprechen – und auch nicht über das Verhalten von Wolfsburg-Trainer Daniel Bauer (43), der vehement den VAR-Einsatz forderte.
Sky-Experte Didi Hamann (52) ergriff stattdessen das Wort und übte scharfe Kritik an Bauer: "Seine Reaktion war eine Frechheit, unsportlich und sollte bestraft werden. Solche Reaktionen kennt man sonst von fernen Ländern. Er ist noch kein langjähriger Bundesliga-Cheftrainer, aber so etwas sollte er unterlassen."
Schiedsrichter Frank Willenborg (46) entschied erst nach VAR-Konsultation auf Elfmeter, zuvor hatte er auf Weiterspielen entschieden.
Im Spiel gegen Wolfsburg herrschte ab etwa der 60. Minute bedrückende Stille in der Volkswagen-Arena.
Offenbar kam es zu einem medizinischen Notfall, weshalb beide Fanlager ihren Support einstellten. In der 72. Minute gab es kurzen Applaus, danach setzten die Gesänge wieder ein.
Der Stadionsprecher informierte wenig später, dass die betroffene Person versorgt und stabil sei.
Endlich geht es für St. Pauli wieder los. Für Kapitän Eric Smith (28) war die Pause sogar etwas länger: "Es fühlt sich sehr lang an, weil ich vor Weihnachten gesperrt war", sagte er kurz vor der Partie am Sky-Mikrofon.
Angesichts der schwierigen Ausgangslage starteten die Kiezkicker früh mit der Vorbereitung. "Wir wollen uns in allen Bereichen verbessern", begründete Smith. St. Pauli muss weiterhin auf den verletzten Jackson Irvine (32) verzichten. "Das ist ein harter Schlag, aber wir versuchen das Beste daraus zu machen. Für jedes Team ist es schwierig, wenn der Kapitän fehlt", machte Smith deutlich. Er möchte mit drei Punkten ins Fußballjahr 2026 starten.
Schlechte Nachrichten von Jackson Irvine (32)! Wie der Verein am Dienstag mitteilte, wird der Australier erneut ausfallen. Er hat Probleme am linken Fuß.
Im April vergangenen Jahres hatte sich der 32-Jährige nach einer knöchernen Stressreaktion an diesem Fuß operieren lassen. Erst im Oktober feierte er sein Comeback und zeigte seine Bedeutung für St. Pauli.
Nun muss Trainer Alexander Blessin (52) erneut auf den Ausfall reagieren.
Ein gutes Zeichen: Schiedsrichter Frank Willenborg (46) wird am Mittwochabend (18:30 Uhr) das Spiel von St. Pauli beim VfL Wolfsburg leiten. Für die Kiezkicker ist das eine positive Nachricht.
Unter seiner Leitung gewann St. Pauli zwölf von 22 Partien, darunter die letzten drei in der Aufstiegssaison 2023/24. Sieben Spiele gingen verloren. Willenborg pfiff St. Pauli häufiger als Bayer Leverkusen, wobei St. Pauli mehr Siege erreichte.
Mit dem 46-Jährigen an der Pfeife gewann Wolfsburg fünf von acht Spielen, verlor drei.
Seine Assistenten sind Robert Wessel (40) und Eric Müller (35), VAR ist Sören Storks (37).
Der FC St. Pauli hat Erik Ahlstrand bis zum Saisonende an den niederländischen Erstligisten Heracles Almelo ausgeliehen. Zusätzlich besitzen die Niederländer eine Kaufoption im Sommer.
Ahlstrand kam bei St. Pauli kaum zum Zug, obwohl er stetige Fortschritte zeigte, bestätigte Sportchef Andreas Bornemann (56). Hauptproblem sei die starke Konkurrenz.
In zwei Jahren absolvierte Ahlstrand nur sechs Kurzeinsätze bei den Profis (41 Minuten insgesamt), konnte dafür aber in der U23 in der Regionalliga Nord überzeugen. Nun darf er sich zumindest bis Saisonende auf höherem Niveau beweisen.
Wetterkapriolen bringen Unsicherheit: Es ist derzeit unklar, ob das Heimspiel von St. Pauli gegen RB Leipzig am Samstag (15:30 Uhr) wie geplant stattfinden kann.
Der Verein teilte am Donnerstagmittag mit, dass man die Wetterentwicklung abwarten müsse, um eine Entscheidung treffen zu können.
"Alle Verantwortlichen arbeiten seit Tagen an verschiedenen Szenarien und stehen im ständigen Austausch mit Experten, Behörden, der DFL, Dienstleistern und weiteren Partnern", hieß es. Noch sei nicht sicher, ob das Spiel stattfinden kann.
St. Pauli verbindet mit Schiedsrichter Florian Exner (35) keine guten Erinnerungen. Er wird am Samstag (15:30 Uhr) die Partie gegen RB Leipzig leiten.
Sein Debüt als Schiedsrichter endete mit einem 3:2-Sieg in einem damaligen Spitzenspiel gegen Greuther Fürth, doch bei seinem zweiten Einsatz gab es reichlich Gesprächsbedarf.
Exner leitete in der vergangenen Saison das Auswärtsspiel des VfB Stuttgart am Millerntor, das 0:1 verloren ging. Dabei stellte er Siebe Van der Heyden (27) vom Platz und zeigte dem Torwart Nikola Vasilj (30) innerhalb weniger Sekunden die Ampelkarte. Der Keeper musste von seinen Mitspielern zurückgehalten werden, um eine Konfrontation zu vermeiden.
Bei St. Pauli kam Erik Ahlstrand (24) bislang kaum zum Einsatz, und das starke Spiel im Test gegen Werder Bremen wird daran wohl wenig ändern.
Sportchef Andreas Bornemann (54) zeigte sich auf Nachfrage zwar zufrieden mit der Entwicklung des Schweden, räumte aber ein, dass man einem Wechsel unter Umständen zustimmen würde.
Laut der schwedischen Zeitung Expressen steht Ahlstrand kurz vor einem Wechsel zum niederländischen Erstligisten Heracles Almelo.
Bislang bestritt der 24-Jährige nur fünf Kurzeinsätze in der Liga und eine Partie im DFB-Pokal.
Der FC St. Pauli reagierte auf die Verletzung von Simon Spari (23) und verstärkt sein Torwartteam mit Emil Gazdov (22). Der Keeper kommt auf Leihbasis vom CF Montréal bis zum Saisonende und St. Pauli sicherte sich eine Kaufoption.
"Emil ist sehr beweglich und explosiv, strahlt Ruhe und Souveränität aus. Er antizipiert gut lange Bälle und traut sich, auch Defensivaktionen außerhalb des Tores zu übernehmen. Auch im Spielaufbau agiert er ruhig und besonnen", zeigte sich Trainer Alexander Blessin (52) begeistert von seinem zweiten Winterzugang.
Gazdov besitzt neben der kanadischen auch die bulgarische Staatsbürgerschaft, wurde bei den Vancouver Whitecaps ausgebildet und spielte dort zuvor bei Pacific FC. Von Oktober 2020 bis Februar 2022 stand er für die U19 des 1. FC Nürnberg im Tor, bevor er nach Kanada zurückkehrte und 2025 Montreal anschloss. Zuletzt war er ein halbes Jahr an Valour FC ausgeliehen.
Gazdov selbst äußerte sich zu seinem Wechsel: "Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung beim FC St. Pauli und möchte die Zeit in Hamburg bestmöglich für meine fußballerische Weiterentwicklung nutzen und möglichst viele Erfahrungen in einem Bundesligateam sammeln."
Entscheidung gefallen: Das Testspiel gegen Werder Bremen (15:30 Uhr) wird mit Zuschauern ausgetragen. Für Fans, die wegen Wetter oder anderen Gründen nicht kommen können, gibt es eine Alternative.
Diese haben bis 13:30 Uhr die Möglichkeit, ihre Tickets auf dem offiziellen Zweitmarkt-Portal anzubieten. Die Karten könnten entweder von anderen Fans übernommen oder erstattet werden.
Auch ein späteres Einstellen sei möglich. Zusätzlich denkt der Verein über ein Gratisticket für ein anderes Testspiel nach.
Bitterer Jahresauftakt für Andreas Hountondji (23): Der Stürmer fällt mit einem Haarriss im linken Sprunggelenk auf unbestimmte Zeit aus.
Der FC St. Pauli informierte am Freitagmorgen. Hountondji hatte sich die Verletzung im letzten Auswärtsspiel am 21. Dezember gegen den 1. FSV Mainz 05 zugezogen. Nach der Erstdiagnose vor Weihnachten wurde der Haarriss durch weitere osteologische Untersuchungen bestätigt.
Tabelle 1. Bundesliga
Die Bundesliga-Tabelle hat folgende Bedeutung: Der Tabellenführer am Ende der Saison wird Deutscher Meister. Die Mannschaften auf den Plätzen 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) spielt in der Relegation um den Klassenerhalt gegen den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.