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FCM-Heimschwäche erschwert den Kampf gegen den Abstieg

Magdeburg – Erneut verpasst der 1. FC Magdeburg es, vor heimischem Publikum wertvolle Punkte einzufahren. Das 1:2 gegen Dynamo Dresden im Elb-Clásico stellt bereits die sechste Niederlage im eigenen Stadion in dieser Saison dar – ein negativer Rekord in der 2. Liga.

„Unsere Leistungen zu Hause sind schlichtweg katastrophal“, gibt FCM-Trainer Petrik Sander (65) nach dem Spiel ehrlich zu. Nach neun Heimspielen rangiert sein Team auf dem letzten Platz in der Heimtabelle.

Bislang konnten lediglich zwei Siege vor eigenem Publikum gefeiert werden: gegen Münster (2:0) und den 1. FC Nürnberg (3:0). Dem gegenüber stehen ein Unentschieden sowie sechs Niederlagen.

Der FCM verschenkt zu viele Punkte auf eigenem Gelände – trotz einer vertrauten Atmosphäre, die eigentlich Auftrieb geben sollte. Inzwischen ist der Abstand zum direkten Abstiegsplatz, trotz der zuletzt positiven Ergebnisse, auf nur noch einen Punkt geschrumpft.

Interessanterweise läuft es auswärts deutlich besser: In zehn Auswärtspartien feierte der FCM vier Siege und belegt damit in der Auswärtstabelle Rang sieben.

Besonders ärgerlich sind die Niederlagen gegen direkte Konkurrenten. Bereits zum Saisonstart setzte es eine Pleite gegen Braunschweig (0:1), ebenso eine dramatische 4:5-Heimniederlage gegen Fürth, bei der das Kleeblatt in der Nachspielzeit (90.+9 Minute) den entscheidenden Treffer erzielte, sowie zuletzt die knappe Niederlage im Elb-Clásico gegen Dresden (1:2). Dadurch konnten die Abstiegskonkurrenten wertvolle Punkte sammeln.

Trotz des schmerzhaften Rückschlags betont Petrik Sander, dass die Mannschaft gemeinsam an der Analyse arbeiten wird: „Wir werden jetzt nicht mit Härte reagieren und die Spieler niedermachen“, erklärte der 65-Jährige auf der Pressekonferenz nach dem Spiel.

Gerade diesen Teamgeist wird es brauchen, um den Klassenerhalt zu sichern. Dass der FCM in der 2. Bundesliga spielerisch durchaus mithalten kann, hat das Team bereits häufig unter Beweis gestellt.