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Entscheidung getroffen! Erzgebirge Aue präsentiert neuen Cheftrainer

Aue-Bad Schlema – Für den FC Erzgebirge Aue stehen noch zwei bedeutende Begegnungen an: das vorerst letzte Spiel in der 3. Liga sowie das spannende Sachsenpokal-Duell gegen den Erzrivalen FSV Zwickau. Mit diesen Partien möchte das Team die enttäuschende Saison zumindest teilweise wiedergutmachen. Doch bevor die laufende Spielzeit endet, hat der Verein wie angekündigt am Montag den neuen Trainer für die kommende Saison vorgestellt. Die Frage war: Setzt Aue auf Khvicha Shubitidze (51), Christian Tiffert (44) oder doch Kevin Rodewald (34)?

Der Klub verkündete am Montagabend, dass man sich intern entschieden habe und somit weiterhin auf den aktuellen Interimstrainer Shubitidze vertraut.

Für den 51-Jährigen sprachen vor allem die jüngsten Leistungen der Mannschaft. Aue erreichte vier Unentschieden, darunter ein Remis gegen den Aufstiegskandidaten Duisburg, und feierte zudem zwei Siege.

„Nach sorgfältiger Prüfung aller relevanten Faktoren kamen wir zu dem Ergebnis, dass Khvicha Shubitidze sich durch seine Führungsqualitäten, sein Auftreten sowie die sportliche Handschrift in einer schwierigen Phase der Saison diese Chance und unser Vertrauen verdient hat“, erläuterte Präsident Thomas Schlesinger im Namen des Vorstands und Aufsichtsrats.

Shubitidze zeigte sich erfreut über das entgegengebrachte Vertrauen. „Abgesehen vom Pokalfinale liegt der Fokus nun darauf, eine möglichst konkurrenzfähige Mannschaft zusammenzustellen“, blickte er bereits nach vorne.

Diese Entscheidung überraschte viele Beobachter. Nach den Äußerungen von Klubpräsident Schlesinger hatte man eher mit einer Verpflichtung von Tiffert gerechnet. Seine Erfahrungen als Trainer beim Chemnitzer FC und seine Vertrautheit mit der Regionalliga sprachen für ihn.

Auch Kevin Rodewald, einst Coach in Eilenburg, wurde im Lößnitztal gesichtet und galt offenbar als ernsthafter Kandidat für den Cheftrainerposten. Zuletzt war er ebenfalls bei einem Regionalliga-Verein tätig, verließ diesen jedoch im März nach weniger als einem Jahr. Dies war der FC Eilenburg, der in dieser Saison abgestiegen ist.

„Diese wichtige Entscheidung haben wir uns nicht leicht gemacht, denn es gab mehrere vielversprechende Bewerber“, ergänzte Schlesinger.

Die Position des Co-Trainers bleibt unverändert: Enrico Kern wird weiterhin an der Seite von Shubitidze arbeiten.

3. Liga Tabelle

Die Bedeutung der Tabelle in der 3. Liga ist wie folgt: Der Tabellenführer am Saisonende wird Drittliga-Meister und steigt direkt in die 2. Bundesliga auf. Auch der Zweitplatzierte steigt unmittelbar auf. Der Drittplatzierte hat die Möglichkeit, in einer Relegation gegen den Drittletzten der 2. Bundesliga um den Aufstieg beziehungsweise den Verbleib in der Liga zu kämpfen.