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Die Wege trennen sich: Boris Tashchy verlässt den FC Erzgebirge Aue

Aue – Der FC Erzgebirge Aue und Boris Tashchy (32) gehen ab sofort getrennte Wege. Dies verkündete der Offensivspieler, der bereits seit Wochen mit einem Wechsel liebäugelte, am Samstagabend über seinen Instagram-Account.

„Heute möchte ich bekanntgeben, dass der FC Erzgebirge Aue und ich uns dazu entschieden haben, unsere Zusammenarbeit zu beenden“, schrieb der 32-Jährige. Er war nach der 0:3-Heimniederlage gegen den SSV Ulm Ende Januar freigestellt worden, um sich nach einem neuen Klub umzusehen.

„Zunächst einmal möchte ich dem Verein meinen aufrichtigen Dank für die vergangenen dreieinhalb Jahre aussprechen. Ebenso bin ich meinen Mitspielern und allen Mitarbeitern sehr dankbar, die mich in dieser Zeit unterstützt haben“, so Tashchy weiter.

Insbesondere unter Trainer Pavel Dotchev zählte der gebürtige Ukrainer zu den unverzichtbaren Leistungsträgern, war zeitweise sogar Vizekapitän und absolvierte insgesamt 117 Einsätze in der 3. Liga für den Verein, in denen er zwölf Tore erzielte und 13 Vorlagen lieferte.

Gegen Ende der letzten Saison ließ er sich laut Informationen von TAG24 mit entzündungshemmenden Spritzen behandeln, fiel zu Beginn der aktuellen Spielzeit aufgrund anhaltender Knieprobleme aus.

Dass er mit Dotchevs Nachfolger Jens Härtel nie richtig zurechtkam, wurde im Hintergrund bereits öfter vermutet.

Tashchys Abschiedsworte bestätigen diesen Eindruck erneut. So heißt es in seinem Post: „Ein besonderer Dank gilt Pavel Dotchev – für die Freude am Fußball, die gemeinsamen Erfolge, seine Ehrlichkeit und die fußballerischen Erkenntnisse, die danach leider fehlten.“

Auch bei Ex-Sportdirektor Matthias Heidrich (48) und dem ehemaligen Präsidenten Helge Leonhardt bedankte er sich „für ihr Vertrauen“ und dafür, „dass sie mir die Chance gegeben haben, diesen besonderen Verein zu repräsentieren“.

Seine Botschaft schloss Tashchy mit einem herzlichen Gruß an die Fans der Veilchen: „Ein großes Dankeschön an die Anhänger für ihre unglaubliche Unterstützung. Ich wünsche dem Verein weiterhin alles Gute.“