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FC Bayern holt Thomas Müller zurück: Vorstandschef hofft auf ein Comeback

Von Christian Kunz

München – Der Besuch von Thomas Müller (36) auf der Ehrentribüne des FC Bayern kurz vor Weihnachten bot ein eindrucksvolles Bild. Vorstandsvorsitzender Jan-Christian Dreesen (58) erläutert, wie er sich die zukünftige Rolle der Vereinslegende vorstellt.

„Für die Zukunft wünsche ich mir sehr, dass Thomas irgendwann eine bedeutende Funktion bei uns übernimmt“, erklärte Dreesen im Gespräch mit „t-online“.

„Er möchte aktuell noch aktiv spielen, das hat er bereits mehrfach betont. Und das ist auch gut so, denn in Gesprächen mit ihm spürt man das Feuer, das ihn antreibt, weiterhin auf dem Platz zu stehen. Er hat noch viel Zeit vor sich, und er wird immer einen Platz beim FC Bayern haben“, ergänzte Dreesen.

Müller war im Sommer nach 25 Jahren beim FC Bayern zu den Vancouver Whitecaps gewechselt. Kurz vor Weihnachten verfolgte er gemeinsam mit dem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge (70) sowie Sportvorstand Max Eberl (52) in der Allianz Arena gut gelaunt von der Ehrentribüne aus das 2:2 seiner Herzensmannschaft gegen den FSV Mainz 05.

Dreesen berichtete, ihm sei die Symbolkraft dieses Moments „erst später bewusst geworden, als ich die Bilder aus dem Stadion gesehen habe“. „Ich schätze Thomas sehr. Er hatte mich vor seinem Besuch im Stadion angerufen, woraufhin ich ihn spontan zur Ehrentribüne eingeladen habe. Ich habe mich sehr gefreut, dass er gekommen ist“, fügte er hinzu.

Die Führungsetage des FC Bayern hatte bereits mehrfach betont, dass man auf eine Rückkehr der Vereinsikone Müller hofft. „Thomas steht jetzt erst am Beginn einer neuen Saison in Vancouver und sieht sich nach der Niederlage im Finale mit den Whitecaps gegen Inter Miami einer großen Herausforderung gegenüber“, sagte Dreesen. Für die kommende Spielzeit ist Müller weiterhin bei den Vancouver Whitecaps unter Vertrag.

„Er kennt seine Bedeutung für den FC Bayern und weiß, dass unsere Türen ihm immer offenstehen. Im Moment nimmt er sich Zeit für sich selbst, und das ist völlig in Ordnung“, erklärte Dreesen abschließend.

1. Bundesliga – Tabelle und Bedeutung

Die Bundesliga-Tabelle hat folgende Relevanz: Der Verein, der am Saisonende auf Rang 1 steht, wird Deutscher Meister. Die Plätze 17 und 18 führen zum Abstieg in die 2. Bundesliga. Der Drittletzte auf Platz 16 kann in der sogenannten Relegation um den Verbleib in der Liga kämpfen. Gegner ist dann der Drittplatzierte der 2. Bundesliga.