Verbotsbereich und Hochrisikowarnung: Wichtige Hinweise für Fans beim Heimspiel von Dynamo
Dresden – Vorsicht geboten! Das anstehende Zweitliga-Duell zwischen Dynamo und dem 1. FC Kaiserslautern am Samstag wird als Hochrisikospiel eingestuft, weshalb die Sicherheitsvorkehrungen entsprechend verschärft wurden.
Die Stadt Dresden hat hierfür eine „Allgemeinverfügung zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit“ erlassen und ein Mitführverbot für bestimmte Gegenstände ausgesprochen.
Der festgelegte Sperrbereich rund um das Rudolf-Harbig-Stadion erstreckt sich vom Lennéplatz über die Park- und Zinzendorfstraße bis hin zur Lingnerallee, folgt der Grunaer Straße bis zum Straßburger Platz und schließt wieder am Ausgangspunkt ab.
Zwischen 10 und 16 Uhr ist das Mitführen von Schutzausrüstung sowie Verkleidungsutensilien untersagt.
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Zusätzlich zur Allgemeinverfügung ist – wie schon bei den neun vorherigen Hochrisikospielen – mit einem verstärkten Einsatz von Sicherheitskräften zu rechnen.
Ein Sprecher der Polizeidirektion Dresden teilte auf Nachfrage von TAG24 mit, dass „im Vergleich zu regulären Begegnungen mehr Einsatzkräfte zum Einsatz kommen“ werden.
Nachdem es vor etwa drei Wochen beim Heimspiel gegen Hertha BSC zu Ausschreitungen kam, wurden jedoch keine weiteren speziellen Maßnahmen ergriffen.
Stattdessen verlässt man sich auf ein bewährtes Konzept, das unter anderem einen Shuttle-Service mit Bussen für die Anhänger des 1. FC Kaiserslautern vom Gästeparkplatz an der Rinne bis zum Stadion vorsieht.
Im Stadion selbst liegt die Verantwortung laut Angaben der Polizei beim vereinseigenen Ordnungsdienst der Schwarz-Gelben. Bei Bedarf stehen die Beamten jedoch unterstützend bereit.
Rund um den Gästeblock sind im Heimbereich zudem Pufferzonen eingerichtet worden, die für erhöhte Sicherheit sorgen sollen. Diese Maßnahme kam bereits beim Spiel gegen den VfL Bochum zum Einsatz, nachdem die SGD infolge der Ausschreitungen am Osterwochenende ein entsprechendes Sicherheitskonzept beschlossen hatte.