Besorgte Fans: Chemie Leipzig macht weiterhin keine Fortschritte
Leipzig – Am Montag startet die BSG Chemie Leipzig mit einer Laufeinheit und athletischem Training in die Vorbereitung. Nach der Winterpause sind die Spieler zurück und verfolgen das gemeinsame Ziel, den Klassenverbleib zu sichern. Allerdings fehlt dem Team bislang noch eine neue sportliche Führung sowie ein Trainer.
Obwohl der Regionalligist möglichst schnell Entscheidungen treffen wollte, konnten bisher keine geeigneten Verantwortlichen verpflichtet werden.
Mitte Dezember gab der Verein zu verstehen: „Aktuell befinden sich Gespräche mit potenziellen Kandidaten für die sportliche Leitung im Gange. Das Verfahren soll bald abgeschlossen sein.“
Weniger als einen Monat vor dem nächsten Punktspiel am 30. Januar gegen den Chemnitzer FC gibt es jedoch weiterhin keine finale Entscheidung.
In der ohnehin schon angespannten Gesamtsituation dürfte dies die Sorgen der Anhänger kaum mindern. Immerhin versicherte der Klub, dass sich die Verhandlungen mit passenden Bewerbern in der Endphase befinden.
Eine Einigung in den kommenden Tagen erscheint somit durchaus möglich.
Bis dahin sind die Spieler selbst gefordert, Verantwortung zu übernehmen. Fußballspielen können sie alle, und intern herrscht die Überzeugung, dass die Qualität ausreicht, um die Wende zu schaffen.
Nach einer mehr als enttäuschenden Hinrunde, die auch den Trainerwechsel umfasste, belegt Chemie derzeit nur den 16. Platz – mit vier Punkten Rückstand auf einen besseren Rang!
Nach der vergangenen Saison hatte man sich eigentlich vorgenommen, diesmal nichts mit dem Abstiegskampf zu tun zu haben. Doch Pläne gehen nicht immer auf.
Besonders ärgerlich für die Leipziger: Ihr bester Stürmer, Stanley Ratifo (31), nimmt noch am Afrika-Cup teil und bestreitet am Montagabend mit der mosambikanischen Nationalmannschaft das Viertelfinalspiel gegen Nigeria.
Je nachdem, wie weit seine Mannschaft kommt, könnte sich seine Rückkehr noch weiter verzögern.
Regionalliga Nordost Tabelle
Der Meister der Saison 2026 wird am Ende in zwei Aufstiegsspielen gegen den Titelträger der Regionalliga Bayern antreten. Der Gewinner steigt in die 3. Liga auf. Maximal vier Teams steigen ab, abhängig von den Absteigern aus der 3. Liga.