Familienkonflikt trotz Auswärtssieg: Tochter wirft Mutter im Zug eine Glasflasche an den Kopf
Erfurt/Chemnitz – Nach dem Auswärtsspiel des FC Rot-Weiß Erfurt beim Chemnitzer FC (0:4) am vergangenen Samstag kam es zwischen zwei weiblichen Fans zu einer Auseinandersetzung.
Wie die Bundespolizei berichtete, eskalierte im Zug auf der Rückfahrt nach Erfurt ein Streit zwischen zwei Frauen. Auf der Strecke zwischen Chemnitz und Glauchau warf eine 17-Jährige eine Glasflasche nach einer 42-Jährigen, die dadurch am Kopf getroffen wurde. Die Flasche hinterließ bei der Frau eine ausgeprägte Prellung.
Den Angaben zufolge handelt es sich bei den beiden Beteiligten um Mutter und Tochter. Um die aufgeheizte Situation zu entschärfen, trennten die eingesetzten Polizisten die Familienangehörigen anschließend voneinander. Eine ärztliche Versorgung lehnte die Mutter ab.
Als der Zug später den Erfurter Hauptbahnhof erreichte, kam es zwischen der Jugendlichen und ihrer Mutter zu einer weiteren, nicht näher spezifizierten Körperverletzung.
Laut Bundespolizei wird nun gegen die Tochter wegen des Verdachts auf gefährliche Körperverletzung (Flaschenwurf) sowie gegen beide wegen einfacher Körperverletzung ermittelt.
Das Videomaterial der Überwachungskameras sowohl in der Regionalbahn als auch am Erfurter Hauptbahnhof soll dazu beitragen, die Hintergründe des Streits aufzuklären.
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