HSV-Blog: Fabio Viera möchte bleiben, Ablösesumme für Grønbaek gesenkt
Hamburg – Die Saison ist vorbei! Der HSV blickt auf eine insgesamt starke Spielzeit zurück, die letztlich im sicheren Klassenerhalt endete.
Während einige Spieler nun die Weltmeisterschaft vor sich haben, genießen andere die Sommerpause. Hinter den Kulissen laufen jedoch schon die Vorbereitungen für die kommende Spielzeit auf Hochtouren.
In unserem HSV-Blog versorgen wir euch mit aktuellen Informationen rund um die Mannschaft, mögliche Transfers und alle Entwicklungen im Volksparkstadion.
Die Verantwortlichen des HSV scheinen bei der Kaderplanung gute Fortschritte zu machen. Besonders eine Verhandlung verlief offenbar erfolgreich: Albert Grønbaek steht kurz vor einer festen Verpflichtung bei den Rothosen.
Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, konnte der Bundesligist die Ablösesumme, die an Stade Rennes für den Dänen gezahlt werden muss, reduzieren – zuletzt war von 4,5 Millionen Euro die Rede.
Darüber hinaus möchte der HSV den vom FC Arsenal ausgeliehenen Fabio Vieira behalten. Der 26-Jährige hat ebenfalls deutlich gemacht, weiterhin Teil des Hamburger Klubs sein zu wollen. Die mit Arsenal vereinbarte Kaufoption über 22 Millionen Euro erscheint für die Rothosen jedoch kaum realistisch.
Nach Angaben von Insidern würden die Gunners den Linksfuß für eine Summe zwischen 10 und 15 Millionen Euro ziehen lassen, während die Hamburger auf einen einstelligen Millionenbetrag abzielen.
Herzlichen Glückwunsch! Der HSV hat erstmals die Schwelle von 150.000 Mitgliedern überschritten. Zur Feier dieses Meilensteins prangt im Hamburger Hafen ein riesiges 1.870 Quadratmeter großes Banner, auf dem die Vornamen aller Mitglieder verewigt sind.
Erst im Oktober 2023 hatte der Verein die Marke von 100.000 Mitgliedern überschritten, sodass in weniger als drei Jahren nochmals 50.000 neue Mitglieder hinzukamen.
HSV-Vorstand Eric Huwer () bezeichnete dies als „ein Zeichen, das uns bewegt und bestätigt, was wir schon immer wussten: Die größte Stärke dieses Vereins sind seine Menschen.“
Keine Perspektive mehr in Hamburg: Das HSV-Talent Bilal Yalcinkaya (20) wechselt zum Drittligisten SC Verl. Beide Vereine gaben dies am Donnerstag bekannt.
Der offensive Spieler absolvierte 45 Einsätze für die zweite Mannschaft der Rothosen. Der U17-Weltmeister trainierte zwar regelmäßig mit der Profimannschaft, kam jedoch nie zum Einsatz – unter anderem bedingt durch eine längere Pause infolge eines Fußbruchs in der vergangenen Saison.
Sportdirektor Claus Costa (41) lobte Yalcinkaya: „Bilal besitzt ein außergewöhnliches Talent und hat sich über viele Jahre in unserem Nachwuchs stetig weiterentwickelt.“ Der Wechsel ermögliche dem Nachwuchsspieler nun, wertvolle Spielpraxis zu sammeln.
Yalcinkaya selbst äußerte sich dankbar: „Der HSV ist für mich ein ganz besonderer Verein und wird immer einen wichtigen Platz in meinem Herzen haben. Ich bin dankbar für die viele Zeit am Campus und das entgegengebrachte Vertrauen und die Unterstützung.“
Glückwunsch auch an Emir Sahiti (27), der vom HSV an Maccabi Tel Aviv ausgeliehen ist und mit dem israelischen Klub den Pokal gewann. Im Finale am Dienstag setzte sich Maccabi mit 2:1 gegen Hapoel Beer Sheva durch.
Sahiti wurde in der 75. Minute ausgewechselt. In einer turbulenten Schlussphase erhielt er nach einer Rudelbildung noch die Rote Karte, konnte aber kurz darauf den Triumph mitfeiern.
Das wäre der Traum vieler Fans: Luka Vuskovic (19) könnte in der kommenden Saison doch noch für den HSV spielen!
Fußballjournalist Miguel Delaney von der britischen Zeitung „The Independent“ berichtet, dass der Kroate bei seinem Heimatklub Tottenham Hotspur einen neuen Vertrag unterschreiben und anschließend erneut an Hamburg ausgeliehen werden soll.
Vuskovic betonte bereits mehrfach, dass es sein großer Wunsch sei, gemeinsam mit seinem Bruder Mario (24), dessen Dopingsperre im November endet, für den HSV aufzulaufen. Möglicherweise wird dieser Traum bald Wirklichkeit.
Wie die Mannschaft des HSV in der neuen Saison aussehen wird, beschäftigt die Klubverantwortlichen schon seit Saisonende intensiv.
Ein Schwerpunkt liegt darauf, Fabio Vieira (25) vom FC Arsenal für die Zukunft zu verpflichten. Nach seiner einjährigen Leihe versuchen die Hamburger laut „Sky“-Transferexperte Florian Plettenberg derzeit alles, um den portugiesischen Techniker langfristig zu binden. Vieira selbst sei einem Verbleib nicht abgeneigt, alles hänge von einer Einigung mit den „Gunners“ ab.
Ähnlich sieht es offenbar beim Dänen Albert Grönbaek (25) aus. Die Hanseaten sind von ihm überzeugt und streben eine Reduzierung der Kaufoption über fünf Millionen Euro an. Die Verhandlungen mit Grönbaeks Klub Stade Rennes laufen.
Am Sonntag verabschiedete sich Luka Vuskovic (19) emotional vom HSV. Auf Instagram schrieb der junge Verteidiger: „Vom ersten Tag an in Hamburg habe ich etwas Besonderes gespürt: die Liebe, Leidenschaft und Unterstützung. Ihr habt mir sofort das Gefühl gegeben, zuhause zu sein. Dieses Trikot mit der Nummer 44 im Volksparkstadion zu tragen, war eine große Ehre, die ich nie vergessen werde.“
Er bedankte sich bei seinen Mitspielern, den Mitarbeitern und den Fans: „Ihr habt mich stets unterstützt und gezeigt, was dieser Verein bedeutet. Auch wenn meine Zeit nur eine Saison dauerte, wird der HSV immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben.“
Wie der Klub am Freitag mitteilte, gehen der Hamburger SV und Saskia Breuer, Leiterin des Frauenfußballs, ab der kommenden Saison getrennte Wege.
Ihr Vertrag, der am 30. Juni 2026 endet, wird nicht verlängert. Nach einer gründlichen Analyse der letzten Saison und im Hinblick auf die kommenden Herausforderungen beschlossen der Verein und die 43-Jährige gemeinsam die Zusammenarbeit zum Saisonende zu beenden.
Saskia Breuer kam im August 2024 zunächst als Koordinatorin für den Frauenfußball zum HSV und übernahm später die Leitung des Bereichs. Während ihrer Amtszeit feierte das Frauenteam bedeutende Erfolge, darunter den Aufstieg in die Bundesliga in der Saison 2024/25 sowie den Klassenerhalt in der vergangenen Spielzeit.
Ein Eigengewächs bleibt dem Verein erhalten: Innenverteidiger Shafiq Nandja (19) unterzeichnete seinen ersten Profivertrag beim HSV, wie die Rothosen am Donnerstagabend bekanntgaben.
Sportdirektor Claus Costa () betonte: „Shafiq hat sich diesen Schritt durch harte Arbeit und Disziplin redlich verdient.“ Der Nachwuchsspieler habe im Profitraining konstant überzeugt und bereits erste Bundesligaeinsätze absolviert. „Die Vertragsverlängerung ist der nächste logische Schritt in seiner Entwicklung“, so Costa.
Nandja selbst sagte: „Als gebürtiger Hamburger, der viele Jahre im HSV-Nachwuchs gespielt hat, erfüllt mich diese Vertragsunterschrift mit großem Stolz. Es ist ein Traum, den ich mir damit erfüllt habe. Zugleich weiß ich, dass ich noch ganz am Anfang stehe und weiter hart arbeiten muss, um mich langfristig in der Bundesliga zu etablieren.“
Das erste neue Gesicht für die kommende Saison steht offenbar kurz bevor: Laut „Hamburger Abendblatt“ wird Kofi Amoako (21) am Donnerstag seinen Medizincheck beim HSV absolvieren.
Sollte alles glattgehen, wird der Transfer am Freitag nach Vertragsunterzeichnung offiziell bekanntgegeben. Die Rothosen verpflichten den defensiven Mittelfeldspieler dank einer Ausstiegsklausel für etwa zwei Millionen Euro von Dynamo Dresden.
Ein wichtiger Pfeiler im Team bleibt: HSV-Torwart Daniel Heuer Fernandes (33) steht Medienberichten zufolge kurz vor einer Vertragsverlängerung.
Sein Vertrag verlängerte sich nach dem Klassenerhalt automatisch bis 2027, nun soll der neue Kontrakt bis 2028 laufen. Einzig die Unterschrift des Keepers steht noch aus.
Der „Hamburger Morgenpost“ zufolge war eine Bedingung für die Verlängerung, dass Heuer Fernandes als klare Nummer eins in die kommende Saison geht. Dies wurde ihm vom Verein zugesichert.
Mit seinem letzten Saisontor verhinderte Fabio Vieira (25) Bayer Leverkusen den Einzug in die Champions League. Für seinen Treffer wurde er von den Spielern und Fans des HSV lautstark gefeiert. War das die Abschiedshymne?
Der Leihspieler vom FC Arsenal soll 22 Millionen Euro kosten – eine Summe, die für den HSV wohl nicht bezahlbar ist. Im Sommer wird sich zeigen, ob beide Seiten eine günstigere Lösung finden können oder ob der beliebte Mittelfeldspieler den Verein verlassen wird.
Vieira schien sich in Hamburg sehr wohlzufühlen: „Ich war diese Saison sehr glücklich hier. Ich habe gespürt, dass die Fans mich wirklich lieben. Egal ob ich bleibe oder gehe, ich werde dem Klub immer dankbar sein. Sie haben alles für mich getan. Das Wichtigste war, dass der HSV die Liga gehalten hat – und ich Teil davon war. Das freut mich sehr.“
Der Portugiese plant zunächst, mit seiner Familie Urlaub zu machen und Abstand vom Fußball zu gewinnen. Anschließend will er mit Arsenal und seinen Beratern besprechen, was die beste Lösung für ihn ist.
Nach dem Unentschieden in Leverkusen zog der Experte Dietmar Hamann (52) ein positives Fazit zur HSV-Saison. Trotz holprigem Start hätten die Rothosen viel richtig gemacht, so der ehemalige Profi.
„Das war eine Mannschaft mit Charakter über die ganze Saison. Das haben sie heute erneut bewiesen. Polzin und sein Team haben für einen Aufsteiger Hervorragendes geleistet“, lobte der 52-Jährige.
Als Schiedsrichter im Hintergrund: Tobias Stieler (44) leitet die Partie zwischen Leverkusen und dem HSV in der BayArena.
Bayer hat unter Stieler eine ausgezeichnete Bilanz: In 34 Spielen gewannen sie 27 Mal, bei nur drei Niederlagen und vier Unentschieden.
Der HSV absolvierte bisher lediglich vier Begegnungen unter Stielers Leitung mit eher mäßigem Erfolg: Ein Sieg, ein Unentschieden und zwei Niederlagen.
Luka Vuskovic (19) wird den HSV vermutlich verlassen. Sein Name bleibt jedoch präsent, denn ab September darf sein Bruder Mario (24) wieder am Training der Rothosen teilnehmen, ab November sogar wieder spielen.
„Ihm geht es gut. Er trainiert täglich, um in Bestform zurückzukommen“, erklärte Luka in einem vereinseigenen Interview. „Wenn wir gegeneinander spielen, merke ich, dass er fitter ist.“
Mario freut sich auf seine Rückkehr: „Man sieht, wie sehr er den Verein liebt und es genießt, hier zu spielen und zu trainieren. Das wird nächste Saison großartig.“
Positive Nachrichten aus dem Volkspark: Miro Muheim (28) konnte nach seiner Syndesmoseverletzung am Mittwoch wieder vollständig am Mannschaftstraining teilnehmen. Ein Einsatz gegen Leverkusen scheint realistisch.
Nicolas Capaldo (27) musste wegen Rückenproblemen pausieren. Bei ihm wird die Entwicklung in den nächsten Tagen beobachtet. Gleiches gilt für Robert Glatzel (32), der mit einer Wadenzerrung zu kämpfen hat und womöglich am Sonntag ausfallen könnte.
Jean-Luc Dompé (30) konnte in der abgelaufenen Saison beim HSV selten überzeugen. Statt auf dem Platz machte er eher durch negative Schlagzeilen abseits des Rasens von sich reden. Im Januar wurde er nach einer Alkoholfahrt suspendiert und mit einer Rekordstrafe belegt.
Beim letzten Heimspiel fehlte der Franzose im Kader, da er sich laut Trainer Merlin Polzin (35) nicht in der Verfassung sah, der Mannschaft zu helfen – eine Aussage, die auch die Fans wahrnahmen.
Ein Anhänger postete auf X, er freue sich, wenn Dompé „endlich Hamburg verlässt“. Der Profi reagierte humorvoll und schrieb: „Mein Vertrag läuft bis 2027“ und fügte ein Kuss-Smiley hinzu.
Trotzdem bleibt Dompés Zukunft beim HSV ungewiss, da er nicht an frühere Leistungen anknüpfen konnte und immer wieder verletzt ausfiel.
Der Leihabbruch und anschließende Wechsel zu FC Southampton entwickelt sich für Daniel Peretz (24) zum Glücksfall. Mit einer Serie von 20 ungeschlagenen Spielen ist der Keeper mit den Saints auf Rang vier und hat die Play-offs zum Aufstieg in die Premier League erreicht.
Nach einem torlosen Hinspiel stand am Dienstag das Rückspiel gegen FC Middlesborough an, das turbulent verlief. Nach fünf Minuten geriet Southampton in Rückstand, konnte aber kurz vor der Halbzeitpause ausgleichen.
Der deutsche Trainer Tonda Eckert (33) sorgte vor dem Spiel fast für einen Eklat, als er im Gespräch mit dem Schiedsrichter beinahe handgreiflich gegenüber Middlesborough-Coach Kim Hellberg (38) wurde.
Bis tief in die Verlängerung blieb es torlos, bevor Southampton im Elfmeterschießen das große Finale am 23. Mai im Wembley-Stadion erreichte. Gegner wird Hull City, der ehemalige Klub von HSV-Trainer Tim Walter (50).
Die Planungen für die neue Saison beim HSV laufen bereits. Dabei suchen die Rothosen eine Alternative für Linksverteidiger Miro Muheim (28) – und könnten fündig geworden sein.
Nach Angaben von „Sky“-Reporter Dennis Bayer haben die Hamburger den 21-jährigen Hennes Behrens vom 1. FC Heidenheim ins Visier genommen. Der gebürtige Frankfurter ist seit Januar von Hoffenheim ausgeliehen und zeigt starke Leistungen.
Neben dem HSV soll auch Aufsteiger Schalke 04 Interesse an Behrens haben. Die von Hoffenheim geforderten fünf Millionen Euro Ablöse erscheinen den Knappen jedoch zu hoch.
Große Ehre für Nicolas Capaldo (27)! Der Leistungsträger des HSV steht im vorläufigen Kader Argentiniens für die WM in den USA, Mexiko und Kanada. Der Verband präsentierte die 55-köpfige Liste am Montag.
Bisher spielte Capaldo nur für die U23 Argentiniens (neun Länderspiele), ein Debüt in der A-Nationalmannschaft steht noch aus.
Ob er es in den endgültigen WM-Kader schafft und Seite an Seite mit Weltstar Lionel Messi (38) um den Titel kämpft, bleibt abzuwarten.
Die Zukunft von William Mikelbrencis (22) ist weiterhin offen: Sein Vertrag beim HSV läuft im Sommer aus, und bislang konnte keine Einigung über eine Verlängerung erzielt werden.
Wie das Portal „FussballTransfers.com“ berichtet, könnte der Außenverteidiger den Verein verlassen, aber dennoch in der Bundesliga bleiben. Sowohl Borussia Mönchengladbach als auch Schalke 04 sollen Interesse zeigen.
Auch ein Wechsel ins Ausland ist denkbar. Angebote soll es unter anderem vom FC Girona, Parma Calcio und einem französischen Ligaklub geben.
Einen unvergesslichen Moment erlebte HSV-Youngster Louis Lemke (16) beim Heimsieg gegen Freiburg: Er gab sein Profi-Debüt – und das für den Verein etwas ganz Besonderes.
Mit 16 Jahren und 214 Tagen ist er nun der jüngste Spieler in der Geschichte des HSV, der eingesetzt wurde. Er verdrängte damit Omar Megeed, der bei seinem Debüt im August 2022 16 Jahre und 359 Tage alt war.
Neben Lemke feierte auch Shafiq Nandja (19) sein Debüt bei den Profis.
Ein erfahrener Schiedsrichter wird das Spiel leiten: Felix Zwayer (44) pfeift die Begegnung zwischen HSV und Freiburg.
Bisher leitete der Berliner 32 Partien mit den Rothosen, die Bilanz fällt mit 14 Siegen, sieben Unentschieden und elf Niederlagen positiv aus.
Der SC Freiburg bestritt bislang 31 Spiele unter Zwayers Leitung, allerdings mit einer leicht negativen Bilanz: elf Siege, acht Unentschieden und zwölf Niederlagen.
Der HSV und Jungspieler Moritz Reimers (19) trennen sich ab Sommer. Der Flügelstürmer wechselt zu Holstein Kiel und Ex-HSV-Trainer Tim Walter (50), wie der Zweitligist am Freitag mitteilte. Reimers unterschrieb an der Förde einen Vertrag bis Sommer 2030.
Sport-Geschäftsführer Olaf Rebbe (48) lobte Reimers: „Moritz hat konstant überdurchschnittliche Leistungen in unseren Nachwuchsteams und beim DFB gezeigt. In seiner ersten Herren-Saison in der Regionalliga ist er durch seine auffällige Spielweise positiv aufgefallen und hat sein großes Potenzial angedeutet.“
Reimers kam 2021 zum HSV-Nachwuchs und spielte diese Saison für die U21 in der Regionalliga (17 Spiele, zwei Tore, acht Vorlagen). Zudem absolvierte er sechs Einsätze für die deutsche U19-Nationalmannschaft.
Reimers sagte über den Wechsel: „Die Gespräche mit Holstein Kiel waren von Anfang an sehr positiv. Der Klub verfolgt klare Pläne, steht für mutigen Fußball und die Förderung junger Spieler. Ich freue mich riesig auf die neue Herausforderung und hoffe, bald im Trikot von Holstein aufzulaufen.“
Großer Jubel bei der U17 des HSV! Das Team von Trainer Tim Reddersen erreichte das Finale des Hamburger Pokals.
Im Halbfinale setzten sich die jungen Rothosen am Mittwochabend mit 1:0 gegen den Stadtrivalen FC St. Pauli durch. Das entscheidende Tor erzielte Hüseyin Berk Cakallioglu.
Am 7. Juni wartet im Finale der USC Paloma.
Der HSV kann nach dem gesicherten Klassenerhalt bereits für die neue Saison planen. Dabei sollen die Rothosen einen dänischen Mittelfeldspieler ins Visier genommen haben.
Laut „Hamburger Abendblatt“ beschäftigt sich der Klub mit Silas Andersen (21) vom schwedischen Pokalsieger BK Häcken. Der 1,90 Meter große Spieler steht allerdings bis 2029 unter Vertrag und dürfte mehrere Millionen Euro Ablöse kosten.
Es gibt außerdem weitere Interessenten für Andersen – unter anderem soll der 1. FC Köln bereits im Winter sein Interesse bekundet haben.
Die Vorbereitung auf das letzte Heimspiel der Saison gegen Freiburg hat begonnen. Allerdings fehlten am Mittwoch nicht alle Profis.
Otto Stange (19) musste wegen einer Erkältung pausieren. Jordan Torunarigha (28) arbeitete nach seinem Zusammenprall mit Ansgar Knauff (24) beim Frankfurt-Spiel im Kraftraum, soll aber am Donnerstag wieder auf dem Platz stehen, so Trainer Merlin Polzin (35).
Gute Nachrichten gibt es auch von Miro Muheim (28): Nachdem ein Saison-Aus befürchtet wurde, kann er bereits individuell trainieren. Ein Einsatz am Sonntag gegen Leverkusen ist möglich, geplant ist auf jeden Fall ein Comeback am letzten Spieltag.
Luka Vuskovic (19) hat mit seinen starken Leistungen beim HSV auf sich aufmerksam gemacht. Kein Wunder, dass die Rothosen den jungen Kroaten gerne halten würden. Doch zunächst haben die Tottenham Hotspur das letzte Wort.
Die Londoner kämpfen aktuell gegen den Abstieg in der Premier League. Falls sie die Klasse halten, soll Vuskovic unbedingt bleiben. Um ihn zu überzeugen, war laut der englischen Boulevardzeitung „The Sun“ zuletzt sogar Sportdirektor Johan Lange (46) in Hamburg, der wohl auch eine deutliche Gehaltserhöhung anbot.
Ob die Spurs den Verteidiger jedoch halten können, ist fraglich – zahlreiche Topklubs bekunden bereits Interesse.
HSV-Sportdirektor Claus Costa (41) war am Montagabend in Dänemark und besuchte das Spiel FC Midtjylland gegen Viborg FF (3:3). Dies geht aus einem X-Beitrag des dänischen Sportjournalisten Mathias Hauge Jacobsen hervor.
Der Grund für Costas Anwesenheit: Er soll sich den Viborg-Spieler Thomas Jörgensen (20) genauer angesehen haben. Jacobsen schrieb: „Er würde perfekt zum HSV passen.“
Der zentrale Mittelfeldspieler überzeugte mit starken Leistungen und wird von mehreren Vereinen beobachtet, darunter auch Hoffenheim. Sein Vertrag in Viborg läuft noch bis Sommer 2028, sein Marktwert wird auf etwa vier Millionen Euro geschätzt.
Ein Rückschlag für Alexander Rössing-Lelesiit (19): Nachdem sich der Norweger erst von einer Syndesmose-Verletzung erholt hatte, muss er nun erneut operiert werden.
Der HSV teilte am Dienstag mit, dass sich der 19-Jährige letzte Woche im Training erneut am Sprunggelenk verletzte.
Rössing-Lelesiit hatte sich Anfang des Jahres im Derby gegen den FC St. Pauli bei einem Zweikampf verletzt und fiel lange aus. Zuletzt hatte er wieder am Mannschaftstraining teilgenommen und stand kurz vor der Rückkehr in den Kader – bis zum erneuten Rückschlag.
Der HSV kann endgültig mit einer weiteren Saison in der ersten Liga planen. Bei der Suche nach neuen Spielern steht unter anderem ein neuer Stürmer im Fokus.
Laut Sky haben die Verantwortlichen den 23-jährigen Noel Futkeu von Greuther Fürth im Blick. Der Angreifer erzielte in dieser Saison bereits 17 Tore und führt gemeinsam mit Mateusz Zukowski von Magdeburg die Torjägerliste der 2. Bundesliga an.
Futkeu wird Fürth nach der Saison definitiv verlassen. Eintracht Frankfurt zog eine Rückkaufoption über 1,3 Millionen Euro und will den Spieler nun gewinnbringend verkaufen. Bei einem Marktwert von fünf Millionen Euro ist das keine einfache Aufgabe.
Ein erfahrener Schiedsrichter wird das Duell zwischen Eintracht Frankfurt und dem HSV leiten: Deniz Aytekin (47).
Frankfurt bestritt bisher 38 Partien unter seiner Leitung, mit einer negativen Bilanz von 13 Siegen, sechs Unentschieden und 19 Niederlagen.
Hamburg spielte bisher 34-mal unter Aytekin, gewann nur acht Spiele, erzielte neun Unentschieden und kassierte 17 Niederlagen.
Schock für die HSV-Frauen: Nach der 0:1-Niederlage gegen den 1. FC Union Berlin brach Abwehrspielerin Magou Doucoure (25) noch auf dem Platz zusammen.
Sie wurde medizinisch versorgt und ins Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf gebracht.
Mittlerweile gab der Verein via X Entwarnung: Doucoure war beim Verlassen des Stadions im Krankenwagen wieder ansprechbar und stabil.
Tabelle 1. Bundesliga
Die Bundesliga-Tabelle hat folgende Bedeutung: Der Tabellenführer am Saisonende ist Deutscher Meister. Die Plätze 17 und 18 bedeuten den direkten Abstieg in die 2. Bundesliga. Der Drittletzte (Platz 16) spielt in der Relegation um den Klassenerhalt gegen den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.