HSV-Blog: So fühlt sich Fábio Vieira in Hamburg zuhause
Hamburg – Ein weiterer kleiner Erfolg für den HSV: Beim 1:1 gegen den 1. FC Köln gelang zwar kein Glanzstück, doch den einen Punkt nahmen die Rothosen gerne mit.
Für die Hamburger steht nun ein echtes Highlight bevor: Am kommenden Samstag um 18.30 Uhr reisen sie zum Topspiel nach Dortmund, wo Borussia Dortmund auf sie wartet.
In unserem HSV-Blog halten wir Euch stets über alle Neuigkeiten rund um das Team, mögliche Transfers und weitere Geschehnisse im Volksparkstadion auf dem Laufenden.
Da ist die Vorfreude spürbar: Fábio Vieira (25) konnte das Hinspiel gegen den BVB aufgrund einer Sperre nicht mitwirken, doch beim Rückspiel am Samstag wird der portugiesische Spielmacher wieder in der Startaufstellung stehen.
„Das wird ein enorm wichtiges Spiel! Es wird kein leichtes Unterfangen. Wir kennen die Klasse von Dortmund genau. Wenn wir uns bestmöglich vorbereiten und als Team zusammenhalten, können wir Großes erreichen. Unser Ziel ist es, die drei Punkte mit nach Hause zu bringen“, erläuterte der Techniker im „Spieltagscheck“ des HSV.
In diesem Interview verriet der 25-Jährige auch, was er in Hamburg am liebsten unternimmt: „An freien Tagen besuche ich oft das Portugiesenviertel, um mich hier heimischer zu fühlen, dort portugiesisch zu essen oder mich mit Landsleuten auszutauschen.“
Der HSV startete am Dienstag mit den Vorbereitungen auf das nächste Spitzenspiel am Samstag um 18.30 Uhr beim BVB. Dabei gab es personelle Veränderungen.
Nicolas Capaldo (27), der bereits drei Spiele verpasste, trainiert nach seiner Bauchmuskelverletzung weiterhin individuell auf dem Rasen. „Capi hat sehr schnell Fortschritte gemacht, doch zuletzt gab es eine Stagnation. Er hat noch Schmerzen, weshalb sein Einsatz gegen Dortmund fraglich ist“, erklärte Trainer Merlin Polzin (35) mit einer gewissen Skepsis.
Darüber hinaus fehlten im Training Philip Otele (26) und Albert Grönbaek (24). „Philip fühlt sich etwas angeschlagen, wir hoffen aber, dass er morgen wieder dabei ist. Albert ist weiterhin krank. Eigentlich hätte er gegen Köln spielen sollen, doch im Tagesverlauf verschlechterte sich sein Zustand mit Fieber deutlich. Wir müssen abwarten, ob er morgen mehr machen kann“, so Polzin.
Bakery Jatta (27), Yussuf Poulsen (31) und Alexander Rössing-Lelesiit (19) absolvierten weiterhin individuelle Reha-Einheiten.
Matthias Ostrzolek (35) steht zwar noch als Spielertrainer beim Regionalligisten Schwaben Augsburg auf dem Platz, doch zur nächsten Saison wird der ehemalige HSV-Profi (2014 bis 2017) das Traineramt bei Wacker Burghausen übernehmen und somit das Amt von Sven Bender (36) übernehmen.
„Von Beginn an wurde mir klar vermittelt, wohin die sportliche Reise des Vereins gehen soll, weshalb ich mich sehr auf diese Aufgabe freue“, blickte der 35-Jährige voraus. „Mein Anspruch als Trainer ist es, die Mannschaft weiterzuentwickeln, das vorhandene Potenzial optimal zu nutzen und gemeinsam mit den Spielern, dem Staff, dem Umfeld und den Fans konsequent die gesteckten sportlichen Ziele zu verfolgen.“
Spannend wird das Duell am 18. April in der Regionalliga Bayern, wenn Schwaben Augsburg und Wacker Burghausen direkt aufeinandertreffen.
William Mikelbrencis (22) hat sich mit starken Leistungen in den letzten Wochen in den Vordergrund gespielt. Allerdings endet sein Vertrag beim HSV im Sommer.
Wie das Portal Jeunes Footeux berichtet, hat bereits der RC Lens Interesse am Rechtsverteidiger signalisiert. Der Zweitplatzierte der Ligue 1, der nur einen Punkt hinter PSG liegt, sucht einen Ersatz für Saud Abdulhamid (26), der wohl zurück zur AS Roma kehrt.
Dem Bericht zufolge passt Mikelbrencis perfekt ins Anforderungsprofil von Lens: Er ist jung, wurde in Frankreich ausgebildet und ist flexibel auf der rechten Seite einsetzbar. Zudem wäre er ablösefrei, falls es nicht zu einer Vertragsverlängerung kommt.
Ein Wechsel des Beraters deutet meist auf einen bevorstehenden Vereinswechsel hin, doch bei HSV-Keeper Daniel Heuer Fernandes (33) scheint die Lage anders zu sein.
„Im Fußball passieren manchmal Dinge, die man nicht kontrollieren kann. Ich konzentriere mich auf meine Leistung und bin froh, dass ich konstant gute Spiele abliefere. Darauf liegt mein Fokus, der Rest wird sich zeigen“, erklärte der Torwart nach dem Unentschieden gegen Köln.
Bislang nahm man an, dass sein Vertrag nach dieser Saison endet, Heuer Fernandes hatte sich selbst eine Frist bis März gesetzt. „Jetzt kann ich keinen genauen Zeitpunkt mehr nennen“, schmunzelte er, was wohl einen positiven Hintergrund hat.
Wie die Bild berichtet, verlängert sich sein Vertrag bei einem Klassenerhalt automatisch um ein weiteres Jahr. Für Spieler und Verein ergibt sich dadurch aktuell kein Zeitdruck, zumal die Rothosen bisher so dastehen, als würden sie auch im nächsten Jahr in der Bundesliga spielen.
Mit neun Punkten Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz und sechs Zählern auf den Relegationsrang befindet sich der HSV nach 26 Spieltagen in einer guten Ausgangsposition, um das wichtige Ziel Klassenerhalt zu sichern.
„Sky“-Experte Lothar Matthäus (64) sieht die Rothosen bereits so gut wie gerettet. Nach dem Remis gegen Köln schätzte der ehemalige Weltfußballer die Chancen auf „85 bis 90 Prozent“ ein.
HSV-Trainer Merlin Polzin (35) reagierte darauf mit einem Schmunzeln: „Ich würde Lothar Matthäus niemals widersprechen.“ Gleichzeitig mahnte er jedoch, dass noch ein langer Weg vor dem Team liege.
Am Abend wird Schiedsrichter Tobias Welz (48) das Spiel zwischen dem HSV und Köln leiten – er hat bei den Aufsteigern die Zügel in der Hand.
Unter der Leitung des Wiesbadeners bestritten die Rothosen bisher 28 Partien, bei denen die Bilanz mit acht Siegen, neun Unentschieden und elf Niederlagen aber negativ ausfällt.
Der 1. FC Köln spielte bis dato 21 Mal unter Welz, hier sieht die Statistik noch schlechter aus: fünf Siege, vier Remis und zwölf Niederlagen.
Am Samstag treffen mit dem HSV und dem Effzeh übrigens die beiden Ex-Vereine von Davie Selke (31) aufeinander. Im Sommer stand der Stürmer fast vor einem Wechsel zu einem anderen Bundesligisten.
Laut „Sky“ zeigten der 1. FSV Mainz 05 großes Interesse an Selke und unterbreiteten ein Angebot. Ebenso wie Celtic Glasgow konnten sie ihn jedoch nicht verpflichten.
Selke steht seit letztem Sommer bei Basaksehir Istanbul unter Vertrag. Der Aufstiegsheld des HSV erzielte in bisher 15 Einsätzen sieben Treffer.
Ein herber Rückschlag für einen ehemaligen HSV-Spieler: Romeo Castelen (42), der von 2007 bis 2011 bei den Rothosen aktiv war, wurde in den Niederlanden wegen Geldwäsche zu einer Haftstrafe verurteilt.
Das Gericht in Zwolle verhängte gegen ihn 18 Monate Gefängnis, davon sechs Monate auf Bewährung, sowie eine Geldstrafe von zwei Millionen Euro.
Castelen soll über den chinesischen Klub Zhejiang Yiteng mehrere Millionen Euro an Schwarzgeld gewaschen haben. 2019 wurde er am Amsterdamer Flughafen mit 139.000 Euro in bar erwischt.
Die Staatsanwaltschaft hatte ursprünglich drei Jahre Freiheitsstrafe gefordert. Der Ex-Profi will gegen das Urteil Berufung einlegen.
William Mikelbrencis (22) kämpft derzeit um seine Zukunft beim HSV. Sein Vertrag läuft im Sommer aus, doch seine starken Leistungen sorgen für positive Gespräche über eine Verlängerung.
„Wenn du deine Chance bekommst, musst du sie nutzen. Das hat er in dieser Saison durchgehend getan“, lobte Trainer Merlin Polzin (35). Mikelbrencis musste aber auch schon häufiger auf der Bank Platz nehmen. „Aufgrund taktischer Entscheidungen haben wir uns manchmal für seine Konkurrenten entschieden. Das liegt nicht in seiner Hand – aber was er beeinflussen kann, hat er verbessert.“
In den ersten zwei Jahren kam Mikelbrencis nur auf zwölf Einsätze mit 571 Minuten Spielzeit. Bereits in der Aufstiegssaison bestritt er jedoch 25 Partien, in der aktuellen Spielzeit sind es schon 19, davon neun von Beginn an.
„William war sehr jung, als er zu uns kam. Er sprach weder Deutsch noch Englisch. Er hat hart an sich gearbeitet und musste vielleicht auch mal kürzer treten, als er wollte“, schilderte Polzin seine Entwicklung.
Der Trainer sieht aber noch viel Potenzial: „Er weiß genau, welche Schritte er als Nächstes machen muss. Auf dem Platz ist er schnell und zudem ein feiner Junge.“
Schlechte Nachrichten für den HSV: Stürmer Yussuf Poulsen (31) fällt erneut für mehrere Wochen aus. Wie Trainer Merlin Polzin (35) am Donnerstag mitteilte, zog sich der Däne eine Verletzung im hinteren rechten Oberschenkel zu.
„Das ist sehr bitter“, sagte Polzin und berichtete, dass Poulsen nach der Diagnose niedergeschlagen war. „Für ihn und für uns ist das natürlich keine gute Situation.“ Der Däne war mit großen Erwartungen zum HSV gekommen, musste aber immer wieder Verletzungspausen hinnehmen.
„Die Saison ist noch nicht vorbei“, blickte Polzin nach vorne, obwohl die genaue Ausfallzeit von Poulsen noch unklar ist. „Er wird weiterhin seinen Anteil daran haben, dass wir eine gute Saison spielen und unsere Ziele erreichen.“
HSV-Coach Merlin Polzin (35) äußerte sich deutlich zum Fehlen von Rayan Philippe (25) beim Spiel in Wolfsburg: „Ich wollte ihm klar machen, dass er an bestimmten Dingen stärker arbeiten muss. Das haben wir intern besprochen“, erklärte der Trainer. „Ich bin gespannt, wie er darauf reagiert.“
Polzin erwartet, dass Philippe nach schwachen Auftritten wieder Selbstvertrauen tankt. Eine Rückkehr am Samstag gegen Köln ist möglich, doch der Angreifer muss zeigen, dass er das, was von ihm verlangt wird, erfüllen kann.
„Ich habe einfach höhere Ansprüche an Rayan“, betonte Polzin. „Er hat schon deutlich bessere Leistungen gezeigt.“ Zwar ist Philippe mit fünf Toren gemeinsam mit Luka Vuskovic (19) bester Torschütze des HSV, doch er schwankt immer wieder in seiner Form.
Der Trainer meinte sogar: „Er muss sich noch einfinden.“ Dabei ist Philippe bereits seit acht Monaten beim Klub, die Eingewöhnungszeit sollte vorbei sein. „Ich sehe das nicht dramatisch“, fügte Polzin hinzu. „Wir wollen ihm zeigen, woran wir arbeiten wollen. Solche Phasen, in denen nicht alles läuft, sind normal. Er muss da durch.“
Der HSV kann zunehmend für die kommende Bundesliga-Saison planen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Luka Vuskovic (19) ein weiteres Jahr im Volkspark bleibt, wird mit jedem Spiel geringer, da seine Leistungen herausragend sind.
Deshalb suchen die Verantwortlichen bereits einen Ersatz. Laut dem griechischen Medium SDNA hat der HSV ein Auge auf Lorenzo Pirola (24) von Olympiakos Piräus geworfen und soll ihn am vergangenen Spieltag live beobachtet haben.
Der Innenverteidiger stammt aus der Jugend von Inter Mailand und hat zahlreiche Einsätze in den italienischen Jugendnationalmannschaften vorzuweisen. Seit Sommer 2024 steht Pirola in Piräus unter Vertrag, der noch bis 2027/28 läuft. Sein Marktwert wird auf neun Millionen Euro geschätzt.
Am Dienstag nahm auch Winter-Neuzugang Albert Grönbaek (24) das Mannschaftstraining auf. „Es freut mich, ihn wieder im Training zu sehen. Er braucht noch eine Woche, in der er ohne Einschränkungen mitziehen kann. Ich hoffe, dass er bald wieder einsatzfähig ist“, erklärte Trainer Merlin Polzin (35).
Nicht dabei waren aus Gründen der Belastungssteuerung Ransford Königsdörffer (24) und William Mikelbrencis (22). Nicolas Capaldo (27), Bakery Jatta (27) und Alexander Rössing-Lelesiit (19) trainierten individuell in der Reha.
Capaldo könnte gegen Köln bereits sein Comeback feiern. „Es könnte knapp werden, aber wir wollen es versuchen“, so Polzin. Allerdings räumte er ein: „Als Trainer ist man manchmal mehr Träumer als Realist.“
Beim 2:1-Auswärtssieg in Wolfsburg war Luka Vuskovic (19) der herausragende Spieler auf dem Platz. Der Abwehrspieler war an der Entstehung beider Elfmeter beteiligt und verwandelte einen davon – wenn auch mit etwas Glück – selbst.
Der ehemalige HSV-Sportvorstand Jonas Boldt (44) bezeichnete Vuskovic bei Sky90 als „Schlüsselspieler“ und lobte die fußballerische Leidenschaft der gesamten Familie Vuskovic.
Gleichzeitig übte Boldt auch Kritik an seinem Ex-Klub: „Es ist fast fahrlässig, so viel Verantwortung auf seine Schultern zu legen.“ Vuskovic hat fünf wichtige Tore erzielt, beide Elfmeter gegen Wolfsburg gingen auf sein Konto. Obwohl er Abwehrspieler ist, ist er enorm wichtig für das Offensivspiel des HSV – so wie auch Rayan Philippe, der ebenfalls fünf Tore erzielt hat.
Der Einfluss von Vuskovic ist insgesamt enorm. Boldt ist überzeugt, dass der Aufsteiger ohne ihn nicht auf dem zehnten Tabellenplatz stehen würde. „Die zwei Spiele vor seiner Ankunft waren meilenweit von Bundesliga-Niveau entfernt. Er bringt enorm viel.“
Christian Eriksen (34) hatte Wolfsburg zunächst in Führung gebracht, doch Luka Vuskovic (19) und Jean-Luc Dompé (30) drehten die Partie per Elfmeter und sorgten so für Bundesliga-Geschichte.
Die meisten Elfmeter in einem Spiel gab es in der Saison 1965/66 zwischen Gladbach und Dortmund, damals pfiff der Schiedsrichter fünf Strafstöße, von denen vier verwandelt wurden. Das Spiel endete 5:4 für Dortmund.
Die Top-Klubs reißen sich um ihn: Der HSV muss sich darauf einstellen, dass Luka Vuskovic (19) im Sommer zu Tottenham Hotspur zurückkehrt. Ob er in Nord-London bleibt, steht noch offen.
Der 19-jährige Kroate steht inzwischen bei fast allen europäischen Spitzenvereinen auf dem Zettel, zuletzt wurde Barcelona ein Interesse nachgesagt.
Sein Berater Pini Zahavi (83) äußerte sich gegenüber spanischen Medien zu den Gerüchten: „Ich kann zum jetzigen Zeitpunkt nichts sagen. Der Spieler gehört weiterhin Hamburg und konzentriert sich voll auf diesen Verein. In genau zwei Monaten, nach Ablauf seiner Leihfrist und der offiziellen Rückkehr zu Tottenham, kann ich Neuigkeiten verkünden.“
Er war nach dem Sieg in Wolfsburg sichtlich erleichtert: HSV-Verteidiger Daniel Elfadli (28) erlebte in der Volkswagen Arena eine schwierige erste Halbzeit.
Der Verteidiger, der gegenüber Warmed Omari (25) den Vorzug erhielt, unterlief in der 18. Minute ein katastrophaler Fehlpass, der glücklicherweise nicht zu einem Gegentor führte.
Nur zwei Minuten später wurde er zum Unglücksraben, als er den Ball klären wollte, dabei aber VfL-Profi Yannick Gerhardt (31) am Kopf traf. Der daraus resultierende Elfmeter führte durch Christian Eriksen (34) zur Wolfsburger Führung.
Elfadli erhielt für das Foul Gelb und wäre kurz vor der Pause beinahe mit einer zweiten Verwarnung vom Platz geflogen. Nach einer klaren Ansage von Schiedsrichter Florian Exner (35) musste Coach Merlin Polzin (35) ihn zur Halbzeit auswechseln.
Florian Exner (35) wird als Schiedsrichter die Bundesliga-Partie zwischen Wolfsburg und dem HSV leiten.
Unter seiner Leitung absolvierte der HSV bisher fünf Spiele mit einer ordentlichen Bilanz: drei Siege, ein Unentschieden und nur eine Niederlage.
Bei den Wölfen sieht die Bilanz schlechter aus: Drei Partien mit Exner, davon nur ein Sieg und zwei Niederlagen.
Die Zukunft von Luka Vuskovic (19) ist weiterhin ungewiss: Bleibt er beim HSV, um mit seinem Bruder Mario zu spielen? Kommt er zurück zu Tottenham? Oder wechselt er sogar zu einem anderen Verein?
Sky berichtet, dass der FC Barcelona den jungen Kroaten genau beobachtet, da bei den Katalanen im Sommer eine Lücke in der Innenverteidigung entsteht.
Besonders interessant: Vuskovic teilt sich mit Barca-Trainer Hansi Flick (61) denselben Berater – Pini Zahavi (83).
Schlechte Nachrichten für den HSV: Bakery Jatta (27) fällt in den kommenden Wochen aus.
Wie der Verein mitteilte, zog sich der Gambier im Nachholspiel gegen Bayer Leverkusen am Mittwoch eine Verletzung im linken hinteren Oberschenkel zu. Er wurde bereits in der 29. Minute ausgewechselt.
Unter Trainer Merlin Polzin (35) spielte Jatta zunächst keine Rolle, kämpfte sich aber Ende 2025 zurück und stand seitdem in zehn von zwölf Spielen auf dem Platz.
Für alle HSV-Fans: Die DFL hat am Donnerstag die genauen Anstoßzeiten der Spieltage 28 bis 30 festgelegt. Der HSV ist dabei unter anderem im Nordderby gegen Werder Bremen zweimal samstags um 15.30 Uhr und einmal sonntags um 17.30 Uhr gefordert.
Die Termine im Überblick:
Samstag, 4. April (15:30 Uhr): HSV vs. FC Augsburg
Sonntag, 12. April (17:30 Uhr): VfB Stuttgart vs. HSV
Samstag, 18. April (15:30 Uhr): Werder Bremen vs. HSV
Sören Storks (37) wird die Nachholpartie am Mittwochabend gegen Bayer 04 Leverkusen pfeifen.
Der Schiedsrichter aus Ramsdorf (Nordrhein-Westfalen) leitete bereits vor wenigen Monaten ein HSV-Spiel, das die Hamburger trotz Unterzahl und hektischer Schlussphase spät gewannen.
Storks zeigte Alexander Rössing-Lelesiit (19) in der 81. Minute die Gelb-Rote Karte, nachdem der Norweger zu hart in einen Zweikampf mit Josha Vagnoman (25) von Stuttgart ging.
Insgesamt pfiff Storks erst fünf Erst- und Zweitliga-Partien mit Beteiligung des HSV. Die Bilanz spricht klar für die Rothosen: Nur einmal unterlag der Klub unter seiner Leitung.
Sollten sich die HSV-Anhänger Sorgen machen? Torwart Daniel Heuer Fernandes (33) hat sich nach dem Aufstieg in die Bundesliga als einer der besten Keeper etabliert. Einziges Problem: Sein Vertrag läuft im Sommer aus.
Der Schlussmann gab kürzlich bekannt, dass er sich bezüglich seiner Zukunft in Gesprächen befindet. Wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, wechselte er dabei seinen Berater und trennte sich einvernehmlich von seiner langjährigen Agentur.
Der HSV zeigte sich über diese Entscheidung überraschend, was sie für die weitere Zukunft von Heuer Fernandes bedeutet, bleibt offen. Denkbar ist, dass er damit eine bessere Verhandlungsposition anstrebt oder Wechseloptionen prüft.
Fábio Vieira (25) ist ein wichtiger Faktor für die starke Saison des HSV. Nach seiner Leihe vom FC Arsenal hat sich der Portugiese zum Leistungsträger entwickelt. Doch wie sieht seine Zukunft aus?
Laut SPORT BILD hat Vieira bereits beschlossen, im Sommer nicht nach London zurückzukehren. Beim FC Arsenal konnte er sich seit seinem Wechsel 2023 nicht durchsetzen.
Vieira fühlt sich sowohl beim HSV als auch in Hamburg sehr wohl und kann sich vorstellen, länger zu bleiben. Problematisch ist allerdings die finanzielle Seite: Der HSV besitzt eine Kaufoption von über 20 Millionen Euro – ein zu hoher Betrag.
Die Verantwortlichen hoffen, die Ablösesumme noch reduzieren zu können, vor allem, falls Vieira selbst einem festen Wechsel nach Hamburg zustimmt. Der Ausgang bleibt offen.
Diagnose steht fest: HSV-Profi Nicolas Capaldo erlitt im Spiel gegen Leipzig eine Bauchmuskelverletzung, bestätigte eine MRT-Untersuchung am Montag im Athletikum des Volksparks.
Der Argentinier wird dem Team laut Vereinsangaben „für mehrere Wochen“ fehlen, nachdem er beim Spiel gegen RB Leipzig schon nach etwa 20 Minuten ausgewechselt werden musste. Zunächst wurde eine Adduktorenzerrung vermutet.
Selten war die Gästefankulisse so gering: Zwar war das Volksparkstadion bei der Partie HSV gegen RB Leipzig mit 57.000 Zuschauern ausverkauft, doch aus Leipzig reisten nur rund 1500 Fans an – die geringste Zahl in dieser Spielzeit.
Zum Vergleich: Selbst der Tabellenletzte 1. FC Heidenheim hatte mit knapp 2100 mitgereisten Anhängern mehr dabei.
Im vergangenen März kamen bei einem torlosen Unentschieden gegen SV Elversberg sogar nur etwa 1000 Gästefans.
Nach der Niederlage gegen Leipzig musste der HSV zudem auf zwei Verteidiger verzichten.
Miro Muheim (27) sah für ein hartes Foul die fünfte Gelbe Karte und wird das Nachholspiel gegen Leverkusen verpassen. „Wir haben drei, vier Spieler, die als Ersatz in Frage kommen“, sagte Trainer Merlin Polzin (35).
Außerdem besteht Sorge um Nicolas Capaldo, der mit Schmerzen im Oberschenkel-/Adduktorenbereich ausgewechselt wurde und sichtlich aufgewühlt vom Platz ging.
Polzin berichtete, dass Capaldo bei einem Sprint eine Verletzung spürte und kündigte weitere Untersuchungen am Montag an. Ein Einsatz gegen Leverkusen erscheint fraglich, ein längerer Ausfall möglich.
Schiedsrichter Bastian Dankert (45) wird das nächste Bundesliga-Spiel zwischen HSV und RB Leipzig leiten.
Die Rothosen bestritten bisher 18 Partien unter Dankert, die Bilanz ist mit sieben Siegen, einem Unentschieden und zehn Niederlagen negativ.
Leipzig hat unter Dankert 17 Spiele absolviert, mit neun Siegen, fünf Unentschieden und nur drei Niederlagen eine positive Bilanz.
Gute Voraussetzungen für einen weiteren besonderen Abend im Volksparkstadion: Beim Heimspiel gegen RB Leipzig kann der HSV nahezu in Bestbesetzung antreten.
Nur die verletzten Albert Grönbaek (24) und Alexander Rössing-Lelesiit (19) stehen laut Trainer Merlin Polzin (35) nicht zur Verfügung. Alle anderen Spieler sind „heiß und einsatzbereit“, so der Coach.
Auch Leistungsträger Albert Sambi Lokonga (26) kehrt nach seinem Außenbandriss im Sprunggelenk wieder ins Mannschaftstraining zurück. Ob er schon spielbereit ist, wird etwa eine Stunde vor Anpfiff entschieden.
Matthias Ginter (32), Profi beim SC Freiburg, äußerte sich im Podcast „Copa TS“ positiv über den HSV.
Er lobte die Entwicklung des VfB Stuttgart, der vor einigen Jahren noch in Liga zwei spielte und inzwischen DFB-Pokalsieger sowie Champions-League-Teilnehmer ist. Eine ähnliche Entwicklung traut er auch dem HSV zu.
„Klar, sie setzen momentan stark auf Leihspieler“, sagte der Nationalspieler und meinte damit Spieler wie Luka Vuskovic (19) und Fabio Vieira (25). Auch wenn der HSV manche Spieler vielleicht nicht halten kann, sieht er gute Voraussetzungen.
„Die Stadt, der Verein, das Stadion – das ist alles beeindruckend“, lobte Ginter und ist überzeugt, dass der HSV bald wieder in den oberen Tabellenregionen mitmischen wird.
Erfreuliche Nachrichten vom Trainingsplatz: Albert Sambi Lokonga (26) kehrt am Mittwoch ins Mannschaftstraining zurück. Am Dienstag absolvierte er nach seinem Außenbandriss noch eine individuelle Einheit mit Reha-Trainer Sebastian Capel.
„Bei Sambi ist das Ziel, dass er im Laufe der Woche wieder voll einsteigt und womöglich am Wochenende im Kader steht. Yussi passen wir aufgrund einer intensiven Trainingswoche und seiner Vorgeschichte besonders gut auf die Belastung auf. Er wird ab morgen wieder mit der Mannschaft trainieren und am Wochenende einsatzbereit sein“, erklärte Trainer Merlin Polzin (35) am Dienstag.
Yussuf Poulsen (31) ging der Belastung wegen etwas kürzer, Albert Grönbaek (24) arbeitete weiterhin individuell an seinem Comeback.
Seit sechseinhalb Jahren ist Daniel Heuer Fernandes (33) beim HSV, wo er nicht immer unumstritten war, sich aber stets durchgesetzt hat. Dank seiner Leistungen steht der Aufsteiger nach 23 Spieltagen deutlich über dem Strich.
Experte Stefan Effenberg (57) brachte ihn kürzlich sogar für die Nationalmannschaft ins Gespräch: „Er hat es sich verdient, eventuell als Backup bei einer WM in den Fokus der Nationalmannschaft zu rücken“, sagte Effenberg im „Doppelpass“. „Ferro ist 100 Prozent loyal, auch in schwierigen Phasen. Er würde sich gut einfügen.“
Effenberg sieht Heuer Fernandes als wichtigen Erfolgsfaktor für den HSV: „Er entscheidet Spiele mit und holt Punkte. Es spricht nichts dagegen, ihn als dritten Torwart mitzunehmen. Wer ist denn bei der Nationalmannschaft auf zwei und drei? Ich denke, Ferro ist gar nicht so weit davon entfernt.“
Beim HSV hören sie solche Worte gern, doch seine starken Leistungen wecken auch Begehrlichkeiten – zumal sein Vertrag im Sommer ausläuft. „Wir führen gute Gespräche. Ferro weiß, was er beim HSV hat, und wir schätzen ihn sehr. Er ist eine wichtige Stütze für uns“, erklärte Sportdirektor Claus Costa (41).
Silvan Hefti (28) hatte beim HSV keine Chance, sucht nun in der nordamerikanischen MLS bei D.C. United sein Glück. Sein Debüt verlief erfolgreich.
Zum Saisonstart stand Hefti in der Startelf und spielte durch. Sein Team gewann mit 1:0 gegen Philadelphia Union.
Auch Ex-Kapitän Sebastian Schonlau stand beim 1:0-Erfolg der Vancouver Whitecaps erstmals seit August wieder im Kader, kam aber nicht zum Einsatz.
Fabio Vieira (25) zeigt beim HSV immer wieder seine Klasse. Ob er aber über den Sommer hinaus bleiben wird, ist weiterhin offen.
„Fabio ist ein außergewöhnlicher, fantastischer Spieler. Er fühlt sich in Hamburg immer wohler. Wir sind sehr froh, dass wir ihn für ein Jahr ausleihen konnten“, sagte Sportdirektor Claus Costa (41) im „Doppelpass“.
Vieira kam auf Leihbasis von Arsenal, mit einer Kaufoption von 20 Millionen Euro, die der HSV jedoch nicht ziehen wird.
„20 Millionen für einen Spieler zu zahlen, ist unrealistisch“, so Costa, der dennoch Chancen auf einen Verbleib sieht: „Am Ende brauchen wir aber ein klares Bekenntnis vom Spieler. Im Sommer bewerten wir die Lage neu.“
Robert Braun (30) wird am Freitagabend das Auswärtsspiel des HSV beim FSV Mainz 05 leiten. Beide Klubs pfiff er in dieser Saison bereits einmal.
Der HSV verbindet mit ihm keine guten Erinnerungen: Beim Spiel in Augsburg (11. Spieltag) verloren die Rothosen 0:1. Unter Braun gewann der HSV zudem eine Zweitliga-Partie und spielte einmal unentschieden.
Mainz hingegen holte Mitte Dezember unter seiner Leitung überraschend einen Punkt (2:2) beim FC Bayern München und gewann vor drei Jahren eine DFB-Pokal-Partie.
In Mainz fehlen dem HSV gegen den FSV am Freitag verletzungsbedingt Alexander Rössing-Lelesiit (19), Albert Sambi Lokonga (26) und Albert Grönbaek (24). Luka Vuskovic (18) ist gesperrt. Bei Kapitän Nicolás Capaldo (27) stand ein Einsatz noch auf der Kippe.
„Nicolas war unter der Woche angeschlagen und konnte nicht das volle Training absolvieren. Im Gespräch mit ihm war aber zu hören, dass er unbedingt spielen will und topfit ist“, berichtete Trainer Merlin Polzin (35) und wartete den Donnerstag ab.
An diesem Tag kehrte Capaldo ins Training zurück und signalisierte somit seine Einsatzbereitschaft für die Partie in Mainz.
1. Bundesliga Tabelle
Die Bedeutung der Bundesliga-Tabelle: Der Tabellenführer am Saisonende wird Deutscher Meister. Die Plätze 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) muss in die Relegation, wo er gegen den Drittplatzierten der 2. Liga um den Klassenverbleib spielt.