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HSV-Blog: Ehemaliger Sportvorstand Jonas Boldt kritisiert die große Abhängigkeit vom Luka Vuskovic

Hamburg – Endlich ein Befreiungsschlag! Nachdem der HSV zwei Heimniederlagen in Folge hinnehmen musste, meldete sich das Team mit einem 2:1-Auswärtssieg beim VfL Wolfsburg eindrucksvoll zurück.

Einmal mehr spielte Luka Vuskovic dabei eine Schlüsselrolle, was den früheren Sportvorstand Jonas Boldt dazu veranlasste, sich zu äußern.

In unserem HSV-Blog bekommt Ihr alle aktuellen Informationen rund um die Mannschaft, mögliche Transferaktivitäten und weitere Geschehnisse aus dem Volksparkstadion.

Beim 2:1-Erfolg in Wolfsburg war der 19-jährige Abwehrspieler Luka Vuskovic der herausragende Akteur auf dem Platz. Er war maßgeblich an der Entstehung beider Strafstöße beteiligt und verwandelte einen davon – wenn auch mit etwas Glück – selbst.

Im Gespräch bei Sky90 äußerte sich der ehemalige HSV-Sportchef Jonas Boldt (44) über den jungen Kroaten: „Für mich ist er der zentrale Spieler“, betonte er und würdigte die fußballerische Leidenschaft der gesamten Vuskovic-Familie.

Gleichzeitig übte Boldt Kritik an seinem ehemaligen Klub: „Es ist fast schon leichtsinnig, so viel Verantwortung auf seine Schultern zu legen“, erklärte der 44-Jährige. „Er hat bereits fünf enorm wichtige Tore erzielt, beide Elfmeter gegen Wolfsburg gehen auf sein Konto.“ Obwohl Vuskovic eigentlich als Verteidiger agiert, spielt er eine enorme Rolle für das Offensivspiel des HSV. Ähnlich wie Rayan Philippe (25) hat auch er fünf Treffer in dieser Saison erzielt.

Generell ist der Einfluss Vuskovics auf die Mannschaft enorm. Boldt ist überzeugt, dass der Aufsteiger ohne den 19-Jährigen nicht auf dem zehnten Tabellenplatz stehen würde. „Die zwei Spiele vor seiner Ankunft waren weit entfernt vom Bundesliga-Niveau. Er bringt einen enormen Impuls“, so seine Einschätzung.

Christian Eriksen (34) brachte Wolfsburg zunächst in Führung, doch die Tore von Luka Vuskovic (19) und Jean-Luc Dompé (30) vom Elfmeterpunkt sorgten für die Wende und sorgten damit für Bundesliga-Geschichte.

Die meisten Strafstöße in einem Bundesligaspiel gab es in der Saison 1965/66 zwischen Gladbach und Borussia Dortmund. Damals entschied der Schiedsrichter fünf Mal auf Elfmeter, von denen aber nur vier verwandelt wurden. Endstand damals: 5:4 für Dortmund.

Die großen Klubs reißen sich um ihn! Es gilt als so gut wie sicher, dass Luka Vuskovic (19) im Sommer zu Tottenham Hotspur zurückkehren wird. Ob seine Zukunft in Nord-London liegt, bleibt jedoch offen.

Der kroatische Verteidiger steht mittlerweile bei zahlreichen europäischen Top-Teams auf dem Zettel, zuletzt wurde Barcelona als Interessent genannt.

Sein Berater Pini Zahavi (83) äußerte sich gegenüber spanischen Medien zu den Spekulationen: „Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich dazu nichts sagen. Der Spieler gehört weiterhin dem HSV und fokussiert sich voll auf den Verein. In zwei Monaten, nach Ende seiner Leihe und der Rückkehr zu Tottenham, kann ich Neuigkeiten verkünden.“

HSV-Profi Daniel Elfadli (28) dürfte nach dem Auswärtssieg in Wolfsburg besonders erleichtert gewesen sein.

Der Verteidiger, der den Vorzug vor Warmed Omari (25) erhielt, erlebte in der Volkswagen Arena eine kaum zu verarbeitende erste Halbzeit.

In der 18. Minute unterlief ihm ein schwerwiegender Fehlpass, aus dem die Wölfe jedoch kein Kapital schlagen konnten.

Nur zwei Minuten später wurde er zum Unglücksraben, als er beim Klärungsversuch VfL-Spieler Yannick Gerhardt (31) am Kopf traf. Den fälligen Strafstoß verwandelte Christian Eriksen (34) zum Führungstreffer für Wolfsburg.

Elfadli erhielt für sein Foul die Gelbe Karte und stand kurz vor der Pause nach einem weiteren Vergehen vor einer möglichen Roten Karte. Nach einer deutlichen Ermahnung von Schiedsrichter Florian Exner (35) sah sich Trainer Merlin Polzin (35) gezwungen, den Deutsch-Libyer in der Halbzeit auszuwechseln.

Die Leitung der Partie zwischen VfL Wolfsburg und HSV oblag Schiedsrichter Florian Exner (35).

Unter seiner Führung bestritt der HSV bisher fünf Spiele, mit einer erfreulichen Bilanz von drei Siegen, einem Unentschieden und nur einer Niederlage.

Bei den Wölfen sieht die Bilanz dagegen düsterer aus: Drei Partien mit Exner, nur ein Sieg, zwei Niederlagen.

Wie es im Sommer mit Luka Vuskovic (19) weitergeht, bleibt weiterhin offen. Bleibt er dem HSV erhalten, um gemeinsam mit seinem Bruder Mario aufzulaufen? Holt Tottenham ihn zurück? Oder wechselt er womöglich zu einem anderen Club?

Nach Informationen von Sky könnte Letzteres eintreten. Demnach beobachtet der FC Barcelona den kroatischen Innenverteidiger intensiv, da bei den Katalanen im Sommer eine Lücke in der Abwehr entstehen könnte.

Interessanterweise teilt Vuskovic mit Barca-Trainer Hansi Flick (61) denselben Berater, Pini Zahavi (83).

Eine weitere schlechte Nachricht: Der HSV muss in den kommenden Wochen auf Bakery Jatta (27) verzichten.

Der Verein gab bekannt, dass sich der Gambier im Nachholspiel gegen Bayer Leverkusen am Mittwoch eine Verletzung am linken hinteren Oberschenkel zugezogen hat. Er wurde bereits in der 29. Minute ausgewechselt.

Unter Trainer Merlin Polzin (35) hatte Jatta zunächst keine große Rolle gespielt, kämpfte sich Ende 2025 jedoch zurück und absolvierte seitdem zehn von zwölf Spielen.

HSV-Fans sollten sich den Termin vormerken: Die DFL hat die Ansetzungen der Bundesliga-Spieltage 28 bis 30 bekanntgegeben. Der HSV bestreitet unter anderem das Nordderby gegen Werder Bremen zweimal samstags um 15:30 Uhr und einmal sonntags um 17:30 Uhr.

Die Übersicht der Spiele:

Samstag, 4. April, 15:30 Uhr: HSV gegen FC Augsburg

Sonntag, 12. April, 17:30 Uhr: VfB Stuttgart gegen HSV

Samstag, 18. April, 15:30 Uhr: Werder Bremen gegen HSV

Der Schiedsrichter der Nachholpartie gegen Bayer 04 Leverkusen am Mittwochabend heißt Sören Storks (37).

Der aus Nordrhein-Westfalen stammende Unparteiische leitete bereits ein Spiel der Rothosen in dieser Saison, das die Hamburger trotz Unterzahl und hitziger Schlussphase spät für sich entschieden.

In der 81. Minute zeigte Storks Alexander Rössing-Lelesiit (19) die Gelb-Rote Karte, nachdem dieser mit zu viel Härte in einen Zweikampf mit Stuttgarts Josha Vagnoman (25) ging.

Insgesamt hat Storks bislang erst fünf Bundesliga- und Zweitliga-Spiele mit Hamburger Beteiligung geleitet, wobei die Statistik für den HSV spricht: Nur einmal verlor der Klub unter seiner Leitung.

Gibt es Sorgen bei den HSV-Anhängern? Torhüter Daniel Heuer Fernandes (33) hat sich nach dem Aufstieg in die Bundesliga als einer der zuverlässigsten Keeper etabliert. Einzig sein auslaufender Vertrag im Sommer sorgt für Ungewissheit.

Der Schlussmann sprach kürzlich darüber, dass Gespräche mit dem Klub über seine Zukunft laufen. Laut einem Bericht des „Hamburger Abendblatts“ wechselte Heuer Fernandes in diesem Zuge zudem seinen Berater und trennte sich einvernehmlich von seiner bisherigen Agentur.

Der HSV zeigte sich von dieser Entscheidung überrascht. Wie sich dies auf die Verhandlungen auswirkt, bleibt offen. Es könnte ihm eine bessere Verhandlungsposition verschaffen oder auch Möglichkeiten für einen Transfer eröffnen.

Fábio Vieira (25) trägt maßgeblich dazu bei, dass der HSV eine solide Saison spielt. Nach seiner Leihe vom FC Arsenal hat er sich zum Leistungsträger entwickelt. Doch wie sieht es mit seiner Zukunft aus?

SPORT BILD berichtete, dass der Portugiese bereits entschieden hat, im Sommer nicht nach London zurückzukehren. Bei den „Gunners“ hatte er sich seit seinem Wechsel 2023 nicht durchsetzen können.

Vieira fühlt sich beim HSV und in Hamburg sehr wohl und kann sich grundsätzlich vorstellen, zu bleiben. Problematisch ist jedoch die finanzielle Seite: Die Kaufoption beträgt mehr als 20 Millionen Euro – eine für den Klub zu hohe Summe.

Die Verantwortlichen hoffen jedoch, den Preis drücken zu können, vor allem wenn Vieira selbst einen Verbleib anstrebt. Der Ausgang ist offen.

Diagnose steht fest: HSV-Profi Nicolas Capaldo hat sich im Spiel gegen Leipzig eine Verletzung der Bauchmuskulatur zugezogen, wie eine MRT-Untersuchung im Volkspark ergab.

Der Argentinier wird den Rothosen laut Vereinsmitteilung „einige Wochen“ fehlen, nachdem er gegen RB bereits nach circa 20 Minuten ausgewechselt werden musste. Zunächst wurde von einer Adduktoren-Verletzung ausgegangen.

So wenige Gästefans wie lange nicht: Obwohl das Volksparkstadion beim Spiel gegen RB Leipzig mit 57.000 Zuschauern ausverkauft war, hatten sich nur rund 1.500 Leipziger Fans auf den Weg gemacht – so wenig wie nie zuvor in dieser Saison.

Selbst der abgeschlagene Tabellenletzte 1. FC Heidenheim brachte mit knapp 2.100 mitgereisten Fans mehr mit.

Bei einem torlosen Remis gegen die SV Elversberg im März waren zuletzt lediglich rund 1.000 Gästefans angereist.

Weitere Hiobsbotschaft: Nach der Niederlage gegen Leipzig verlor der HSV auch noch zwei Verteidiger.

Miro Muheim (27) erhielt vom Schiedsrichter Bastian Dankert (45) für ein hartes Foul seine fünfte Gelbe Karte der Saison und wird somit das Nachholspiel gegen Leverkusen verpassen. „Wir haben drei bis vier Spieler, die als Ersatz in Frage kommen“, kommentierte Trainer Merlin Polzin (35).

Zusätzlich sorgt man sich um Nicolas Capaldo (27), der bereits früh im Spiel wegen Schmerzen im Oberschenkel/Adduktoren-Bereich ausgewechselt werden musste und den Platz sichtlich mitgenommen verließ.

Polzin erklärte, es habe sich beim Sprint „eingezogen“ und kündigte weitere Untersuchungen an. Ein Einsatz gegen Leverkusen erscheint fraglich, möglicherweise droht sogar ein längerer Ausfall.

Schiedsrichter Bastian Dankert (45) muss im Volkspark einen kühlen Kopf bewahren: Er wird das Duell zwischen dem HSV und RB Leipzig leiten.

Bisher haben die Hamburger 18 Partien unter Dankerts Leitung bestritten, die Bilanz fällt negativ aus: sieben Siege, ein Unentschieden und zehn Niederlagen.

Leipzig hingegen absolvierte 17 Spiele mit ihm als Referee, mit einer positiven Bilanz: neun Siege, fünf Remis und nur drei Niederlagen.

Gute Voraussetzungen für einen weiteren besonderen Abend im Volkspark: Der HSV kann am Sonntag gegen RB Leipzig nahezu in Bestbesetzung antreten.

Einzig die verletzten Albert Grönbaek (24) und Alexander Rössing-Lelesiit (19) werden laut Trainer Merlin Polzin (35) fehlen. Alle anderen sind „heiß und bereit“, wie der Coach sagt.

Auch Leistungsträger Albert Sambi Lokonga (26) ist nach seinem Außenbandriss am Sprunggelenk wieder eine echte Option für die Mannschaft. Ob es für den Einsatz reicht, wird spätestens etwa eine Stunde vor Anpfiff entschieden.

Matthias Ginter (32), Profi beim SC Freiburg, äußerte sich im Podcast „Copa TS“ positiv über den HSV.

Zunächst lobte er die Entwicklung beim VfB Stuttgart, der vor kurzer Zeit noch in der 2. Liga spielte und mittlerweile DFB-Pokalsieger sowie Champions-League-Teilnehmer ist. Ähnliches traut er auch dem HSV zu.

„Natürlich haben sie viel mit Leihen gearbeitet“, sagte der 32-Jährige und bezog sich damit auf die Verpflichtungen von Luka Vuskovic (19), Fábio Vieira (25) und anderen. Selbst wenn der HSV sie nicht dauerhaft halten könne, sehe er gute Voraussetzungen.

„Sie sind als Stadt, Verein und mit ihrem Stadion einfach beeindruckend“, lobte Ginter und ist überzeugt, dass der HSV bald wieder in den oberen Tabellenregionen mitspielen wird.

Positive Nachrichten vom Trainingsgelände: Albert Sambi Lokonga (26) kehrt am Mittwoch ins Mannschaftstraining zurück. Am Dienstag hatte er nach seinem Außenbandriss noch individuell mit Reha-Coach Sebastian Capel gearbeitet.

„Unser Ziel ist, dass er im Laufe der Woche wieder einsteigt und eventuell schon am Wochenende im Kader steht. Bei Yussi achten wir aufgrund der langen Trainingswoche und seiner Vorgeschichte besonders auf die Belastung. Er wird ab morgen wieder mit dem Team trainieren und am Wochenende verfügbar sein“, erklärte Trainer Merlin Polzin (35) am Dienstag.

Yussuf Poulsen (31) hingegen reduzierte sein Pensum etwas aus Belastungsgründen, während Albert Grönbaek (24) weiterhin individuell an seinem Comeback arbeitet.

Daniel Heuer Fernandes (33) ist bereits seit über sechs Jahren beim HSV und war in dieser Zeit nicht immer unumstritten. Dennoch setzte er sich wiederholt gegenüber der Konkurrenz durch und trägt einen großen Anteil daran, dass der Aufsteiger nach 23 Spieltagen deutlich über dem Strich steht.

Experte Stefan Effenberg (57) brachte ihn nun sogar für die Nationalmannschaft ins Gespräch: „Er hat sich eine Chance verdient, vielleicht als Backup bei einer WM in den Fokus zu rücken“, sagte Effenberg im „Doppelpass“. „Ferro ist zu 100 Prozent loyal, auch in schwierigen Situationen. Er würde sich nahtlos einfügen.“

Effenberg sieht in Heuer Fernandes einen wichtigen Faktor für den Erfolg des HSV: „Er entscheidet Spiele als Torwart und holt Punkte. Es spricht nichts dagegen, ihn als dritten Keeper mitzunehmen. Wer ist da auf zwei und drei? Ich glaube, Ferro ist nicht weit weg.“

Der HSV dürfte diese Einschätzung gerne hören, auch wenn die Leistungen Begehrlichkeiten wecken – vor allem, da sein Vertrag im Sommer ausläuft. „Wir führen gute Gespräche. Ferro weiß, was er am HSV hat, und wir wissen, was wir an ihm haben. Er ist eine wichtige Stütze für uns“, so Sportdirektor Claus Costa (41).

Nach einer erfolglosen Zeit beim HSV sucht Silvan Hefti (28) nun seine Chance in der nordamerikanischen MLS bei D.C. United. Sein Debüt verlief vielversprechend.

Beim Saisonauftakt stand Hefti in der Startelf und spielte durch. Sein Team besiegte Philadelphia Union mit 1:0.

Auch Ex-Kapitän Sebastian Schonlau war beim 1:0-Erfolg der Vancouver Whitecaps erstmals seit August wieder im Kader, kam jedoch nicht zum Einsatz.

Fabio Vieira (25) sorgt beim HSV immer wieder für Highlights. Ob er über den Sommer hinaus im Volkspark bleibt, ist jedoch ungewiss.

„Fabio ist ein außergewöhnlicher, fantastischer Spieler. Er fühlt sich in Hamburg immer wohler. Wir sind sehr froh, dass wir ihn für ein Jahr verpflichten konnten“, erklärte Sportdirektor Claus Costa (41) im „Doppelpass“.

Vieira ist auf Leihbasis vom FC Arsenal in Hamburg und besitzt eine Kaufoption von 20 Millionen Euro, die der HSV wahrscheinlich nicht ziehen wird.

„20 Millionen Euro für einen Spieler zu bezahlen, ist unrealistisch“, so Costa. Dennoch gebe es Chancen auf einen Verbleib. „Letztlich brauchen wir ein klares Bekenntnis vom Spieler. Im Sommer bewerten wir die Situation neu.“

Als Schiedsrichter wird Robert Braun (30) am Freitagabend die Partie FSV Mainz 05 gegen den HSV leiten. Er pfiff beide Teams in dieser Saison bereits je einmal.

Der HSV verbindet mit Braun keine guten Erinnerungen: Das Auswärtsspiel in Augsburg am 11. Spieltag verlor man mit 0:1. Unter seiner Leitung gewann man eine Zweitliga-Partie und spielte ein weiteres Mal unentschieden.

Mainz holte unter Braun im Dezember überraschend ein 2:2 beim FC Bayern München und gewann vor drei Jahren auch ein DFB-Pokal-Spiel mit ihm als Schiedsrichter.

Beim Spiel in Mainz muss der HSV auf die verletzten Alexander Rössing-Lelesiit (19), Albert Sambi Lokonga (26) und Albert Grönbaek (24) sowie den gesperrten Luka Vuskovic (18) verzichten. Bei Kapitän Nicolás Capaldo (27) steht ein Fragezeichen.

„Capaldo war gesundheitlich angeschlagen und konnte nicht komplett mittrainieren. Im Gespräch mit ihm war klar, dass er unbedingt spielen will und fit ist“, sagte Trainer Merlin Polzin (35), wollte aber den Donnerstag abwarten.

Am Donnerstag meldete sich Capaldo zurück auf dem Trainingsplatz und ist somit einsatzbereit für Mainz.

Jean-Luc Dompés (30) Trunkenheitsfahrt sorgte für viel Aufsehen. Inzwischen versucht der HSV-Profi, sportlich wieder zu überzeugen. Beim letzten Spiel gab er sein Comeback und spielte 18 Minuten gegen Union Berlin (3:2).

Die Verantwortlichen scheinen ihm verziehen zu haben. „Wir haben das Thema intensiv behandelt. Für mich und den Verein war klar, dass wir eine klare Haltung zeigen müssen“, betonte Trainer Merlin Polzin (35). Dennoch gelte es, niemanden zu verurteilen, sondern als Team in guten wie schlechten Zeiten zusammenzustehen.

Dompé soll sich gebessert zeigen. „Mir ist es wichtig, dass wir den Cut machen, damit er sich sportlich für die Startelf qualifizieren kann“, ergänzte Polzin. Ob er am Freitag gegen Mainz spielen wird, ist unklar, vermutlich wird Winter-Neuzugang Philip Otele (26) starten.

Wegen einer Gelbsperre fehlt Luka Vuskovic (18) am Freitag gegen Mainz 05. Stand jetzt bleiben ihm damit nur noch elf Spiele im HSV-Trikot – oder doch mehr?

„Ich bin ein Überzeugungstäter und glaube an fußballromantische Dinge, die schwer vorstellbar sind“, antwortete Trainer Polzin auf die Frage, ob er an einen Verbleib Vuskovics über den Sommer hinaus glaubt.

„Wir sind sehr interessiert daran, dass er weiter für den HSV spielt – besonders in der Kombination mit seinem Bruder Mario, die uns in knapp 270 Tagen vielleicht erwarten könnte.“ Mitte November endet die Dopingsperre von Mario, sodass beide gemeinsam auflaufen könnten.

Entscheidend ist aber auch die Meinung von Tottenham Hotspur. „Es gibt klare vertragliche Absprachen zwischen den Vereinen. Wir sind sehr dankbar, dass wir letzten Sommer eine Lösung gefunden haben – vor allem mit Tottenham“, so Polzin. Eine ähnliche Vereinbarung müsse auch für diesen Sommer getroffen werden.

Durch die fünfte Gelbe Karte im Spiel gegen Union Berlin muss Luka Vuskovic (18) am Freitag in Mainz zuschauen. Die Sperre bringt ihm allerdings auch ein paar trainingsfreie Tage ein.

„Luka hat nicht nur jedes Spiel für uns bestritten, sondern war in den Länderspielphasen auch ständig für die Nationalmannschaft unterwegs und hat dabei teilweise für mehrere Teams gespielt“, erklärte Polzin. „Wir wollten ihm die Pause gönnen. Außerdem ist es wichtig, dass er jetzt mal zwei Tage den Kopf frei bekommt.“

Vuskovic soll bereits am Dienstagabend nach Hamburg zurückkehren und mit zur Auswärtsfahrt nach Mainz fahren. „Er hat darum gebeten, weil er unbedingt dabei sein möchte. Das ist ein gutes Zeichen.“

Wer Vuskovic gegen Mainz ersetzt, ist noch offen. „Daniel Elfadli kennt die Position, hat sie schon zu Saisonbeginn gespielt. Auch Warmed Omari, der heute wieder mehr trainieren konnte und bei dem es gut aussieht für Freitag, wäre eine Option“, so Polzin.

Drei Wochen nach seiner Trunkenheitsfahrt darf Jean-Luc Dompé (30) in der Partie gegen Union Berlin zumindest wieder auf der Bank sitzen.

Der HSV hatte den Franzosen nach der Polizeiaktion Ende Januar suspendiert, nachdem bei einer Kontrolle ein Promillewert von 1,4 festgestellt wurde. Anschließend beging er mit einem E-Scooter eine weitere Ordnungswidrigkeit.

Der Verein verhängte neben der Suspendierung auch eine sechsstellige Geldstrafe gegen den Flügelspieler.

HSV-Neuzugang Albert Grönbaek hat sich im Training eine Faszienverletzung zugezogen und muss daher vorerst kürzertreten.

Das ergaben MRT-Untersuchungen am Mittwoch im Athletikum am Volkspark. Der 24-jährige Offensivspieler wird voraussichtlich einige Wochen ausfallen.

Er war erst Ende Januar per Leihe von Stade Rennes zum HSV gekommen.

Sambi Lokonga hat sich einen Außenbandriss im Sprunggelenk zugezogen und fällt dem HSV mehrere Wochen aus, wie der Klub mitteilte.

Die MRT-Untersuchung im Athletikum am Volkspark bestätigte die Verletzung am Montagnachmittag.

Luka Vuskovic (18) hat bewiesen, dass er beim HSV angekommen ist und findet langsam ein Zuhause in Hamburg.

„Mir gefällt es sehr gut. Ich spreche noch kein Deutsch, aber ich lerne gerade. Die Stadt ist wunderschön und nach Split meine absolute Lieblingsstadt“, sagte der junge Verteidiger dem kroatischen Portal „tportal“. Er wohnt zentral, nahe dem Stadion. Familie, Freunde und seine Freundin besuchen ihn oft.

Was ihm weniger gefällt, sind die Pflichten im Haushalt. „Wenn ich alleine bin, muss ich alles selbst machen, da gibt es keine Wahl“, so der Profi.

Zum Glück helfen ihm Familie und Partnerin beim Putzen, wenn sie zu Besuch sind. Offenbar hat der erst 18-Jährige nicht nur auf dem Platz alles im Griff.

Im Spiel gegen den 1. FC Heidenheim (0:2) musste Albert Sambi Lokonga zur Halbzeit ausgewechselt werden.

Der 26-Jährige zog sich eine Bänderverletzung am Sprunggelenk zu, die am Montag genauer untersucht wird, um die Ausfalldauer festzustellen.

Gegen Heidenheim fehlt der HSV neben Alexander Rössing-Lelesiit (19) und Fabio Baldé (20) diesmal auch auf Nicolas Capaldo (27).

Der Argentinier sah gegen den FC Bayern München seine fünfte Gelbe Karte, wodurch ein wichtiger Mittelfeldspieler nicht zur Verfügung steht. Capaldo absolvierte 17 von 19 möglichen Partien und fehlte nur einmal in der Startelf.

Auch Jean-Luc Dompé (30) ist weiterhin wegen seiner Trunkenheitsfahrt gesperrt und nicht einsatzbereit.

Das Spiel 1. FC Heidenheim gegen Hamburger SV wird von Schiedsrichter Daniel Siebert (41) aus Berlin geleitet.

In dieser Saison hatte Siebert bislang weder Heidenheim noch den HSV gepfiffen. Am 21. Spieltag trifft er nun erstmals auf beide Teams.

Das letzte Spiel des HSV mit Siebert als Schiedsrichter war am 11. November auswärts gegen Braunschweig, das die Hamburger mit 1:3 verloren.

Insgesamt pfiff der erfahrene Referee bereits 19 HSV-Partien, mit einer positiven Bilanz: zwölf Siege, zwei Unentschieden und fünf Niederlagen.

Luka Vuskovic (18) ist in aller Munde! Nun wurde bekannt, dass er vor rund zwei Jahren beinahe zum FC Bayern München gewechselt wäre.

Im Bayern-Podcast „Bayern-Insider“ berichteten Christian Falk und Heiko Niedderer, dass der damals 16-Jährige den Münchnern angeboten wurde. „Er wäre für drei Millionen Euro plus zwei Millionen Euro Boni zu haben gewesen. Aber Real war schon interessiert.“ Die Spanier sollen sogar zwölf Millionen geboten haben.

Am Ende setzte sich Tottenham Hotspur mit 15 Millionen Euro durch. Der Grund für die Bayern-Absage: Vuskovic war den Verantwortlichen zu arrogant am Ball, das gefiel ihnen nicht. Mittlerweile ist er wesentlich teurer.

Außerdem wurde Vuskovic zum dritten Mal in dieser Saison zum „Rookie of the Month“ gekürt, nach September und Oktober auch im Januar.

Vor knapp zwei Wochen wurde HSV-Profi Jean-Luc Dompé (30) betrunken am Steuer von der Polizei erwischt. Der Verein reagierte umgehend mit einer Rekordstrafe und suspendierte ihn vorübergehend vom Training.

Wie mittlerweile übereinstimmende Medien berichten, liegt auch das offizielle Ergebnis der Blutprobe vor. Demnach hatte Dompé 1,34 Promille, was als absolute Fahruntüchtigkeit gilt.

Bundesliga-Tabelle

Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Erstplatzierte am Ende der Saison wird Deutscher Meister. Die Plätze 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) darf in der Relegation um den Verbleib in der Liga spielen, hierbei trifft er auf den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.