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HSV-Blog: Ehemaliger Rothosen-Spieler zu Gefängnisstrafe verurteilt

Hamburg – Am Samstagabend steht der Hamburger SV vor einem entscheidenden Duell gegen den 1. FC Köln.

Auf Yussuf Poulsen muss das Team dabei verzichten, da der Stürmer mehrere Wochen ausfallen wird. Gute Chancen auf einen Einsatz hat hingegen der in Topform befindliche William Mikelbrencis.

In unserem HSV-Blog halten wir Euch über alle Neuigkeiten rund um die Mannschaft, mögliche Transfers und sämtliche Entwicklungen im Volksparkstadion auf dem Laufenden.

Ein herber Rückschlag für einen früheren HSV-Spieler: Romeo Castelen (42), der von 2007 bis 2011 bei den Rothosen aktiv war, wurde in den Niederlanden wegen Geldwäsche zu einer Haftstrafe verurteilt.

Das Gericht in Zwolle verhängte gegen den 42-Jährigen eine Freiheitsstrafe von 18 Monaten, davon sechs Monate zur Bewährung, sowie eine Geldbuße in Höhe von zwei Millionen Euro.

Castelen soll unter anderem über den chinesischen Klub Zhejiang Yiteng mehrere Millionen Euro an illegalen Geldern gewaschen haben. Im Jahr 2019 wurde er am Flughafen Amsterdam mit 139.000 Euro in bar ertappt.

Die Staatsanwaltschaft hatte ursprünglich eine Haftstrafe von drei Jahren gefordert. Der Ex-Profi kündigte an, gegen das Urteil Berufung einlegen zu wollen.

William Mikelbrencis (22) kämpft aktuell um seine Zukunft beim HSV. Sein Vertrag läuft im Sommer aus, doch seine beeindruckenden Leistungen lassen auf positive Vertragsverhandlungen hoffen.

Trainer Merlin Polzin (35) fand lobende Worte: „Wenn man eine Chance erhält, muss man sie auch nutzen. Das hat er die gesamte Saison über gezeigt.“ Dabei musste Mikelbrencis auch schon einmal auf der Bank Platz nehmen. „Taktische Überlegungen führten dazu, dass wir auch mal seine Konkurrenten bevorzugten. Das lag nicht in seiner Hand, was er jedoch beeinflussen konnte, hat er verbessert.“

In seinen ersten beiden HSV-Jahren kam der Franzose auf lediglich zwölf Einsätze mit 571 Minuten Spielzeit. In der Aufstiegssaison stand er bereits 25 Mal auf dem Feld, in dieser Spielzeit sind es bereits 19 Partien, davon neun von Beginn an.

Polzin beschrieb die Entwicklung des 22-Jährigen: „William kam als junger Spieler zu uns, damals sprach er weder Deutsch noch Englisch. Er hat hart gearbeitet und manchmal weniger Einsatzzeiten bekommen, als er sich gewünscht hätte.“

Der Trainer sieht noch viel Potenzial: „Er weiß genau, welche Schritte als Nächstes nötig sind. Auf dem Platz ist er schnell und auch menschlich ein feiner Kerl.“

Schlechte Neuigkeiten für den HSV: Stürmer Yussuf Poulsen (31) wird erneut für mehrere Wochen ausfallen. Wie Trainer Polzin am Donnerstag mitteilte, zog sich der Däne eine Verletzung im hinteren rechten Oberschenkel zu.

„Das ist sehr ärgerlich“, erklärte Polzin und berichtete, Poulsen sei nach der Diagnose niedergeschlagen gewesen. „Weder für ihn noch für uns ist das zufriedenstellend“, betonte der Coach. Poulsen war mit großen Erwartungen zum HSV gewechselt, musste jedoch immer wieder Verletzungen hinnehmen.

„Die Saison ist noch lange nicht vorbei“, blickte Polzin optimistisch voraus, auch wenn die genaue Ausfalldauer noch unklar ist. „Er wird weiterhin seinen Beitrag leisten, damit wir eine starke Saison spielen und unsere Ziele erreichen.“

HSV-Trainer Merlin Polzin (35) äußerte sich deutlich zum Ausfall von Rayan Philippe (25) beim Spiel in Wolfsburg. „Ich wollte Rayan klar machen, dass er an bestimmten Dingen arbeiten muss. Das wurde intern besprochen“, so Polzin. „Ich bin gespannt, wie er darauf reagiert.“

Der Trainer erwartet, dass Philippe sich nach schwächeren Auftritten zurückmeldet. Ein Einsatz am Samstag gegen den 1. FC Köln ist damit nicht ausgeschlossen – allerdings muss der Angreifer zeigen, dass er die Erwartungen erfüllen kann.

„Ich habe einfach höhere Ansprüche an Rayan“, unterstrich Polzin. „Er hat schon deutlich bessere Leistungen gezeigt.“ Zwar ist Philippe mit fünf Treffern gemeinsam mit Luka Vuskovic (19) bester HSV-Torschütze, doch fällt er immer wieder in Formtiefs.

Polzin ergänzte: „Er muss sich noch zurechtfinden.“ Dabei ist Philippe bereits seit acht Monaten beim HSV, die Eingewöhnungsphase sollte längst abgeschlossen sein. „Ich sehe das aber nicht dramatisch. Wir versuchen, ihm aufzuzeigen, woran er arbeiten soll. Solche Phasen, in denen nicht alles läuft, sind normal. Da muss er durch.“

Der HSV plant bereits weitgehend für die kommende Bundesliga-Saison. Die Wahrscheinlichkeit, dass Luka Vuskovic (19) ein weiteres Jahr im Volkspark bleibt, sinkt mit jeder weiteren starken Leistung des Abwehrspielers.

Deshalb suchen die Verantwortlichen bereits nach einem Ersatz. Laut dem griechischen Portal SDNA hat der HSV den Innenverteidiger Lorenzo Pirola (24) von Olympiakos Piräus ins Visier genommen und soll ihn sogar beim letzten Spiel persönlich beobachtet haben.

Pirola stammt aus der Jugend von Inter Mailand und sammelte zahlreiche Einsätze in den italienischen U-Nationalteams. Seit Sommer 2024 spielt er in Piräus, wo sein Vertrag bis Saisonende 2027/28 läuft. Sein Marktwert wird auf rund neun Millionen Euro geschätzt.

Am Dienstag startete der HSV die Vorbereitung auf das Topspiel am Samstag gegen den 1. FC Köln. Mit dabei war auch Winter-Neuzugang Albert Grönbaek (24). „Ich freue mich, ihn wieder im Mannschaftstraining zu sehen. Er braucht noch etwa eine Woche, in der er komplett mittrainieren kann, ohne Rücksicht zu nehmen. Ich hoffe, dass er bald einsatzfähig ist“, sagte Trainer Polzin.

Aus Gründen der Belastungssteuerung trainierten Ransford Königsdörffer (24) und William Mikelbrencis (22) nicht mit der Mannschaft, ebenso absolvierten Nicolas Capaldo (27), Bakery Jatta (27) und Alexander Rössing-Lelesiit (19) individuelle Reha-Einheiten.

Vor allem Capaldo könnte schon gegen Köln sein Comeback feiern. „Es könnte knapp werden, aber das Ziel ist, es zu schaffen“, erklärte Polzin, fügte jedoch hinzu: „Als Trainer ist man oft etwas mehr Träumer als Realist.“

Beim 2:1-Erfolg des HSV in Wolfsburg war Luka Vuskovic (19) der herausragende Akteur auf dem Platz. Der Verteidiger war an der Entstehung beider Elfmeter beteiligt und verwandelte einen davon, wenn auch mit etwas Glück, selbst.

Der ehemalige HSV-Sportvorstand Jonas Boldt (44) bezeichnete den jungen Kroaten bei Sky90 als „Schlüsselspieler“ und lobte die fußballerische Leidenschaft der ganzen Familie Vuskovic.

Gleichzeitig übte Boldt Kritik an seinem früheren Verein: „Es ist fast etwas riskant, so viel Verantwortung auf seine Schultern zu legen.“ Vuskovic erzielte fünf sehr wichtige Tore und spielte eine zentrale Rolle in der Offensive des HSV, obwohl er eigentlich Verteidiger ist. Wie auch Rayan Philippe (25) hat er fünf Saisontore auf dem Konto.

Boldt betonte, wie groß der Einfluss von Vuskovic auf das Team ist. Ohne ihn stünde der Aufsteiger nicht auf dem zehnten Tabellenplatz. „Die zwei Spiele vor seiner Ankunft waren meilenweit vom Bundesliga-Niveau entfernt. Er bringt einen enormen Impuls.“

Zunächst hatte Christian Eriksen (34) Wolfsburg in Führung gebracht, doch Luka Vuskovic (19) und Jean-Luc Dompé (30) drehten das Spiel per Elfmeter und sorgten so für Bundesliga-Geschichte.

Rekordhalter der meisten Elfmeter in einem Spiel ist die Begegnung zwischen Borussia Mönchengladbach und Borussia Dortmund in der Saison 1965/66, als der Schiedsrichter fünfmal auf den Punkt zeigte. Vier davon wurden verwandelt, das Endergebnis lautete 5:4 für Dortmund.

Die Spitzenklubs stehen bereits Schlange! Der HSV muss damit rechnen, dass Luka Vuskovic (19) im Sommer zu Tottenham Hotspur zurückkehrt. Ob es in London für ihn weitergeht, ist jedoch noch ungewiss.

Der 19-jährige Kroate ist inzwischen bei fast allen europäischen Top-Vereinen auf dem Radar, zuletzt wurde dem FC Barcelona Interesse nachgesagt.

Sein Berater Pini Zahavi (83) äußerte sich dazu in spanischen Medien zurückhaltend: „Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich nichts sagen. Der Spieler gehört weiterhin Hamburg und konzentriert sich voll auf den Verein. In zwei Monaten, also nach Ablauf seiner Leihzeit und seiner offiziellen Rückkehr zu Tottenham, werde ich Neuigkeiten verkünden können.“

Nach dem Sieg in Wolfsburg dürfte HSV-Profi Daniel Elfadli (28) besonders erleichtert gewesen sein – er erlebte in der Volkswagen Arena allerdings eine hektische erste Halbzeit.

Der Verteidiger, der vor Warmed Omari (25) den Vorzug erhielt, spielte zunächst in der 18. Minute einen schlimmen Fehlpass, hatte jedoch Glück, dass Wolfsburg daraus kein Kapital schlug.

Zwei Minuten später wurde Elfadli zum Unglücksraben, als er beim Versuch zu klären VfL-Profi Yannick Gerhardt (31) am Kopf traf. Den daraus resultierenden Elfmeter verwandelte Christian Eriksen (34) zur Führung für die Gastgeber.

Elfadli erhielt für das Foul eine Gelbe Karte und stand kurz vor der Pause wegen eines weiteren Vergehens kurz vor der Gelb-Roten Karte. Nach einer klaren Ansage von Schiedsrichter Florian Exner (35) musste Polzin den Deutsch-Libyer in der Halbzeit auswechseln.

Die Partie zwischen VfL Wolfsburg und dem HSV wird von Schiedsrichter Florian Exner (35) geleitet.

Unter seiner Leitung spielten die Rothosen bisher fünfmal, mit einer erfreulichen Bilanz von drei Siegen, einem Unentschieden und nur einer Niederlage.

Wolfsburg hat dagegen erst drei Spiele mit Exner bestritten, von denen sie nur eines gewinnen konnten, während die anderen beiden verloren gingen.

Wie es mit Luka Vuskovic (19) im Sommer weitergeht, ist noch offen. Bleibt er beim HSV, damit er mit seinem Bruder Mario zusammenspielen kann? Holt Tottenham ihn zurück? Oder wechselt er gar zu einem anderen Verein?

Sky berichtet, dass Letzteres möglich sei. Demnach soll der FC Barcelona den kroatischen Verteidiger intensiv beobachten, da im Sommer bei den Katalanen eine Lücke in der Innenverteidigung entsteht.

Besonders interessant: Vuskovic und Barca-Trainer Hansi Flick (61) teilen sich denselben Berater, Pini Zahavi (83).

Ein herber Rückschlag! Der HSV muss in den kommenden Wochen auf Bakery Jatta (27) verzichten.

Wie der Klub mitteilte, zog sich der Gambier im Nachholspiel gegen Bayer Leverkusen eine Verletzung im linken hinteren Oberschenkel zu und wurde bereits in der 29. Minute ausgewechselt.

Unter Trainer Merlin Polzin (35) spielte Jatta zunächst kaum eine Rolle, kämpfte sich jedoch Ende 2025 zurück und stand seitdem in zehn von zwölf Partien auf dem Platz.

HSV-Fans aufgepasst: Die DFL hat am Donnerstag die exakten Anstoßzeiten für die Bundesliga-Spieltage 28 bis 30 bekanntgegeben. Der HSV darf unter anderem im Nordderby gegen Werder Bremen zweimal samstags um 15:30 Uhr und einmal sonntags um 17:30 Uhr antreten.

Die Termine im Überblick:

Samstag, 4. April (15:30 Uhr): HSV vs. FC Augsburg

Sonntag, 12. April (17:30 Uhr): VfB Stuttgart vs. HSV

Samstag, 18. April (15:30 Uhr): Werder Bremen vs. HSV

Sören Storks (37) wird die Nachholpartie gegen Bayer 04 Leverkusen am Mittwochabend leiten.

Der Schiedsrichter aus Ramsdorf (Nordrhein-Westfalen) pfiff bereits vor einigen Monaten ein Spiel der Rothosen, das die Hamburger trotz Unterzahl und einer hitzigen Schlussphase spät für sich entschieden.

Storks zeigte Alexander Rössing-Lelesiit (19) in der 81. Minute die Gelb-Rote Karte, nachdem der Norweger einen harten Zweikampf mit Stuttgarts Josha Vagnoman (25) geführt hatte.

Insgesamt leitete Storks erst fünf Erst- und Zweitliga-Spiele des HSV. Die Statistik spricht für die Hamburger: Nur einmal verloren sie unter seiner Leitung.

Besteht Grund zur Sorge? Torwart Daniel Heuer Fernandes (33) hat sich nach dem Aufstieg in die Bundesliga als einer der besten Keeper etabliert. Ein Problem bleibt jedoch: Sein Vertrag läuft im Sommer aus.

Der Schlussmann erklärte kürzlich, dass Gespräche über seine Zukunft mit dem Verein laufen. Wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, hat Heuer Fernandes in diesem Zusammenhang auch seinen Berater gewechselt und sich im Guten von seiner bisherigen Agentur getrennt.

Der HSV zeigte sich über diese Entscheidung überrascht. Was dies für die Zukunft des Torwarts bedeutet, ist jedoch unklar. Heuer Fernandes könnte eine stärkere Verhandlungsposition anstreben oder Möglichkeiten für einen Wechsel sondieren.

Fábio Vieira (25) trägt maßgeblich dazu bei, dass der HSV eine solide Saison spielt. Nach seiner Leihe vom FC Arsenal hat er sich zum Leistungsträger entwickelt. Doch wie sieht seine Zukunft aus?

Laut SPORT BILD hat sich der Portugiese bereits entschieden, im Sommer nicht nach London zurückzukehren. Bei Arsenal hatte er nach seinem Wechsel 2023 keinen festen Platz gefunden.

Vieira fühlt sich in Hamburg und beim HSV sehr wohl und kann sich grundsätzlich einen Verbleib vorstellen. Problematisch bleibt die hohe Ablösesumme von über 20 Millionen Euro, die die Rothosen bei einer Kaufoption zahlen müssten.

Die Verantwortlichen hoffen jedoch, die Ablöse reduzieren zu können – vor allem, wenn Vieira selbst sich fest für einen Verbleib ausspricht. Der Ausgang bleibt offen.

Diagnose bekannt: HSV-Profi Nicolas Capaldo zog sich im Spiel gegen Leipzig eine Bauchmuskelverletzung zu. Das ergab eine MRT-Untersuchung am Montag im Athletikum am Volkspark.

Der Argentinier wird dem HSV für einige Wochen fehlen, nachdem er bereits gegen RB nach etwa 20 Minuten ausgewechselt werden musste. Zunächst hatte man eine Adduktorenverletzung vermutet.

So wenige Gästefans wie selten zuvor: Das Volksparkstadion war beim Spiel zwischen dem HSV und RB Leipzig mit 57.000 Zuschauern zwar ausverkauft, doch die Zahl der mitgereisten Leipziger betrug nur etwa 1.500 und sorgte für eine ungewöhnlich geringe Gästebeteiligung.

Zum Vergleich: Der Tabellenletzte 1. FC Heidenheim brachte zuletzt knapp 2.100 Fans mit.

Im März beim torlosen Remis gegen SV Elversberg waren sogar nur rund 1.000 Gästefans angereist.

Weitere schlechte Nachrichten: Nach der Niederlage gegen Leipzig muss der HSV am Sonntagabend auch auf zwei Verteidiger verzichten.

Miro Muheim (27) erhielt vom Schiedsrichter Bastian Dankert (45) für ein grobes Foul seine fünfte Gelbe Karte der Saison und wird somit das Nachholspiel gegen Leverkusen verpassen. „Wir haben drei, vier Spieler als Ersatz in der Hinterhand“, kommentierte Trainer Polzin (35).

Zusätzlich gibt es Sorgen um Nicolas Capaldo (27). Der Argentinier musste früh mit Schmerzen im Oberschenkel-/Adduktorenbereich ausgewechselt werden und verließ sichtlich niedergeschlagen den Platz.

Polzin erklärte, dass sich Capaldo bei einem Sprint verletzt habe und kündigte weitere Untersuchungen am Montag an. Ein Einsatz gegen Leverkusen erscheint sehr fraglich, möglicherweise droht ein längerer Ausfall.

Schiedsrichter Bastian Dankert (45) muss im Hexenkessel Volkspark einen kühlen Kopf bewahren, wenn er das Spiel zwischen dem HSV und RB Leipzig leitet.

Bisher pfiff Dankert 18 Partien mit Hamburger Beteiligung, die Bilanz spricht jedoch nicht für die Rothosen: Sieben Siege und ein Unentschieden stehen zehn Niederlagen gegenüber.

Leipzig bestritt unter Dankert 17 Partien, mit einer positiven Bilanz von neun Siegen, fünf Unentschieden und nur drei Niederlagen.

Optimale Voraussetzungen für einen weiteren besonderen Abend im Volkspark: Der HSV kann gegen RB Leipzig fast in Bestbesetzung antreten.

Nur die verletzten Albert Grönbaek (24) und Alexander Rössing-Lelesiit (19) stehen der Mannschaft laut Trainer Polzin nicht zur Verfügung. Alle anderen sind „motiviert und einsatzbereit“, so Polzin.

Auch Leistungsträger Albert Sambi Lokonga (26) ist nach seinem Außenbandriss im Sprunggelenk wieder eine ernsthafte Option. Ob er spielen kann, wird sich etwa eine Stunde vor Anpfiff zeigen.

Positives Feedback vom SC Freiburg: Matthias Ginter (32) lobte den HSV im Podcast „Copa TS“.

Der Nationalspieler sprach zunächst über die Entwicklung des VfB Stuttgart, der vor wenigen Jahren noch in der zweiten Liga spielte und inzwischen DFB-Pokalsieger sowie Champions-League-Teilnehmer ist. Eine ähnliche Entwicklung traut Ginter auch dem HSV zu.

„Klar, sie haben viel mit Leihspielern gearbeitet,“ erklärte Ginter und bezog sich dabei auf Transfers wie die von Luka Vuskovic (19) und Fábio Vieira (25). Auch wenn der HSV diese Talente womöglich nicht langfristig halten kann, sieht er gute Voraussetzungen.

„Der Verein, die Stadt und das Stadion sind einfach außergewöhnlich“, lobte Ginter und zeigte sich überzeugt, dass der HSV bald wieder in den oberen Tabellenregionen mitspielen wird.

Gute Nachrichten vom Trainingsplatz: Albert Sambi Lokonga (26) kehrte am Mittwoch ins Mannschaftstraining zurück. Am Dienstag hatte er nach seinem Außenbandriss noch individuell mit Reha-Coach Sebastian Capel gearbeitet.

„Wir hoffen, dass er im Laufe der Woche wieder einsteigen kann und womöglich am Wochenende im Kader steht. Bei Yussi passen wir aufgrund der langen Trainingswoche und seiner Vorgeschichte besonders auf die Belastung auf. Er wird ab morgen wieder mit der Mannschaft trainieren und am Wochenende zur Verfügung stehen“, erklärte Trainer Polzin.

Yussuf Poulsen (31) hingegen reduzierte sein Pensum wegen der Belastung, während Albert Grönbaek (24) weiterhin individuell an seinem Comeback arbeitete.

Daniel Heuer Fernandes (33) spielt mittlerweile seit über sechs Jahren beim HSV und war in dieser Zeit nicht immer unumstritten. Dennoch setzte er sich stets gegen die Konkurrenz durch. Dank seiner Leistungen rangiert der Aufsteiger nach 23 Spieltagen deutlich über dem Strich.

Experte Stefan Effenberg (57) brachte Heuer Fernandes sogar ins Gespräch für die Nationalmannschaft: „Er hat es verdient, vielleicht als Backup bei einer Weltmeisterschaft berücksichtigt zu werden“, sagte Effenberg im „Doppelpass“. „Ferro ist 100 Prozent loyal, auch in schwierigen Situationen. Er würde sich perfekt einfügen.“

Effenberg sieht in Heuer Fernandes einen zentralen Erfolgsfaktor für den HSV: „Er entscheidet Spiele und holt Punkte. Es spricht nichts dagegen, ihn als dritten Torwart mitzunehmen. Wer ist da auf zwei und drei? Ich glaube, dass Ferro gar nicht so weit weg ist.“

Die Worte kommen beim HSV gut an, wecken aber auch Begehrlichkeiten. Vor allem, da sein Vertrag im Sommer ausläuft. „Wir führen gute Gespräche. Ferro weiß genau, was er am HSV hat, und wir wissen, was wir an ihm haben. Er ist ein wichtiger Rückhalt“, erklärte Sportdirektor Claus Costa (41).

Ohne Chancen beim HSV: Silvan Hefti (28) sucht sein Glück nun in der nordamerikanischen MLS bei D.C. United – das Debüt war erfolgreich.

Zum Saisonauftakt stand Hefti in der Startelf und spielte durch. Sein Team gewann mit 1:0 gegen Philadelphia Union.

Auch Ex-Kapitän Sebastian Schonlau feierte mit den Vancouver Whitecaps einen 1:0-Erfolg und stand erstmals seit August wieder im Kader, kam aber nicht zum Einsatz.

Fábio Vieira (25) sorgt beim HSV immer wieder für Highlights. Ob er aber über den Sommer hinaus bleibt, ist ungewiss.

„Fabio ist ein außergewöhnlicher, fantastischer Spieler. Er hat sich in Hamburg gut eingelebt. Wir sind froh, dass wir ihn für ein Jahr verpflichten konnten“, sagte Sportdirektor Claus Costa im „Doppelpass“.

Vieira kam auf Leihbasis von Arsenal London und der HSV hat eine Kaufoption von 20 Millionen Euro. Dass diese gezogen wird, gilt als unwahrscheinlich.

„20 Millionen für einen Spieler zu zahlen, ist unrealistisch“, so Costa. Dennoch sieht er Chancen auf einen Verbleib: „Am Ende brauchen wir ein klares Bekenntnis des Spielers. Im Sommer bewerten wir die Situation neu.“

Robert Braun (30) wird am Freitag die Partie des HSV beim FSV Mainz 05 leiten. Beide Teams pfiff er in dieser Saison bereits einmal.

Der HSV verbindet mit ihm keine guten Erinnerungen. Das Spiel beim FC Augsburg am 11. Spieltag ging mit 0:1 verloren. Unter Braun konnte Hamburg außerdem eine Zweitliga-Partie gewinnen und eine unentschieden gestalten.

Mainz holte unter seiner Leitung überraschend einen Punkt beim FC Bayern München (2:2) und gewann vor drei Jahren ein DFB-Pokal-Spiel.

In Mainz fehlen dem HSV am Freitag die verletzten Alexander Rössing-Lelesiit (19), Albert Sambi Lokonga (26) und Albert Grönbaek (24) sowie der gesperrte Luka Vuskovic (18). Hinter Kapitän Nicolás Capaldo (27) stand ein Fragezeichen.

Trainer Polzin erklärte: „Capaldo war unter der Woche angeschlagen und konnte nicht komplett trainieren. Er wollte unbedingt spielen und ist fit.“ Am Donnerstag zeigte sich Capaldo wieder im Training und meldete sich somit einsatzbereit für Mainz.

Jean-Luc Dompé (30) sorgte mit seiner Trunkenheitsfahrt für Aufsehen. Mittlerweile versucht der HSV-Profi wieder auf dem Platz zu überzeugen. Gegen Union Berlin gab er nach seiner Sperre ein Comeback und spielte 18 Minuten.

Die Verantwortlichen scheinen vergeben zu haben. „Das Thema haben wir intensiv behandelt. Für mich und den Verein war klar, dass wir Haltung zeigen“, sagte Trainer Polzin. „Es geht nicht darum, jemanden komplett zu verurteilen, sondern als Team zusammenzustehen.“

Dompé soll Einsicht gezeigt haben. „Es ist mir wichtig, dass wir einen Cut machen, damit er sich sportlich für die Startelf qualifizieren kann“, so Polzin. Ob er in Mainz spielt, ist unklar, vermutlich wird erneut Winter-Neuzugang Philip Otele (26) beginnen.

Gegen Mainz 05 fehlt Luka Vuskovic (18) aufgrund einer Gelbsperre. Das Supertalent verpasst damit das Spiel, aber es bleiben ihm noch elf Einsätze für den HSV – oder vielleicht mehr?

Trainer Polzin antwortete auf die Frage, ob er an einen Verbleib über den Sommer hinaus glaubt: „Ich bin Fußballromantiker und glaube an solche Geschichten.“

„Wir wollen, dass er das HSV-Trikot weiter trägt, besonders in Hinblick auf die mögliche Rückkehr seines Bruders Mario, die in rund 270 Tagen ansteht“, so Polzin. Mitte November endet die Dopingsperre von Mario, dann könnten die Brüder gemeinsam spielen.

Entscheidend sei aber die Vereinbarung mit Tottenham Hotspur. „Wir sind dankbar, dass wir im vergangenen Sommer eine Lösung gefunden haben. Für diesen Sommer muss es ebenfalls eine Vereinbarung geben.“

Nach der fünften Gelben Karte im Spiel gegen Union Berlin fehlt Luka Vuskovic (18) am Freitag in Mainz, was ihm aber auch ein paar trainingsfreie Tage ermöglicht.

Polzin erklärte: „Luka hat nicht nur bei uns jedes Spiel gemacht, sondern während der Länderspielpausen auch viel für die Nationalmannschaft gespielt. Die Pause hat er sich verdient, außerdem ist es gut, wenn er zwei Tage den Kopf freibekommt.“

Am Dienstagabend kehrte Vuskovic nach Hamburg zurück und wird mit nach Mainz reisen. „Er hat darum gebeten, weil er unbedingt dabei sein möchte. Das ist ein gutes Zeichen.“

Wer Vuskovic gegen Mainz ersetzt, ist noch offen. Polzin: „Daniel Elfadli kennt die Position, er spielte sie zu Saisonbeginn bereits. Auch Warmed Omari, der wieder mehr Trainingsarbeit leisten konnte und für Freitag gut aussieht, wäre eine Option.“

Drei Wochen nach seiner Trunkenheitsfahrt darf Jean-Luc Dompé (30) im Spiel gegen den 1. FC Union Berlin zumindest wieder auf der Bank Platz nehmen.

Der Franzose war nach einem Alkoholtest mit 1,4 Promille bei einer Verkehrskontrolle Ende Januar vorläufig suspendiert worden. Nach der Freilassung aus dem Polizeigewahrsam nahm er einen E-Scooter und beging damit eine weitere Straftat.

Neben der Suspendierung verhängte der HSV außerdem eine sechsstellige Geldstrafe gegen den Flügelspieler.

HSV-Neuzugang Albert Grönbaek hat sich im Training eine Faszienverletzung zugezogen und muss vorerst kürzertreten.

Das ergab eine MRT-Untersuchung am Mittwoch im Athleticum am Volkspark. Der 24-jährige Offensivspieler wird voraussichtlich einige Wochen ausfallen.

Er war erst Ende Januar auf Leihbasis von Stade Rennes zum HSV gewechselt.

Sambi Lokonga zog sich einen Außenbandriss im Sprunggelenk zu und wird dem HSV wohl mehrere Wochen fehlen, wie der Klub mitteilte.

Die Diagnose wurde am Montagnachmittag durch MRT-Untersuchungen im Athleticum bestätigt.

Luka Vuskovic (18) hat beim HSV bereits Fuß gefasst und fühlt sich in Hamburg immer mehr zuhause.

„Mir gefällt es hier gut. Ich spreche zwar noch kein Deutsch, bin aber dabei, es zu lernen. Die Stadt ist wunderschön und nach Split meine absolute Lieblingsstadt“, sagte der junge Verteidiger dem kroatischen Portal „tportal“. Er wohnt zentral in Stadionnähe. Freunde, Familie und seine Freundin besuchen ihn häufig.

Was ihm weniger gefällt, sind die Pflichten im Haushalt: „Wenn ich allein hier bin, muss ich den Haushalt machen – da gibt es keine Alternative.“ Zum Glück helfen ihm Familie und Partnerin, wenn sie zu Besuch sind. Offenbar hat der 18-Jährige nicht nur sportlich alles im Griff.

Im Spiel gegen den 1. FC Heidenheim am vergangenen Samstag (0:2) musste Albert Sambi Lokonga in der Halbzeit vom Platz.

Der 26-Jährige zog sich eine Bänderverletzung im Sprunggelenk zu. Am Montag entscheidet sich, wie lange er ausfällt. Im MRT wird die Schwere der Verletzung festgestellt.

Beim Spiel gegen den 1. FC Heidenheim fehlen neben Alexander Rössing-Lelesiit (19) und Fabio Baldé (20) dieses Mal auch Nicolas Capaldo (27).

Der Argentinier erhielt im Spiel gegen Bayern München seine fünfte Gelbe Karte und fehlt dem Team damit als wichtiger Mittelfeldspieler. Capaldo absolvierte bisher 17 von 19 Spielen und stand nur einmal nicht in der Startelf.

Auch Jean-Luc Dompé (30) steht wegen seiner Trunkenheitsfahrt weiterhin nicht zur Verfügung.

1. Bundesliga Tabelle

Die Bundesliga-Tabelle hat folgende Bedeutung: Der Spitzenreiter am Saisonende wird Deutscher Meister. Die Mannschaften auf den Plätzen 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) bestreitet die Relegation um den Klassenerhalt gegen den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.