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Auf dem Weg zum Legenden-Turnier bricht er zusammen und stirbt mit nur 43 Jahren: Ehemaliger Profi verliert sein Leben

Toulouse (Frankreich) – Die französische Fußballwelt ist erschüttert über den Tod von Bryan Bergougnoux. Der frühere Mittelfeldspieler, der unter anderem für Olympique Lyon und den FC Toulouse aktiv war, verstarb am Freitag im Alter von nur 43 Jahren.

Dies gab der AC Le Havre auf seinen Social-Media-Kanälen bekannt. Dort war Bergougnoux zuletzt als Co-Trainer unter Chefcoach Didier Digard (39) tätig.

„Mit tiefer Trauer hat der HAC vom Ableben von Bryan Bergougnoux erfahren“, erklärte der Erstligist in einer offiziellen Stellungnahme. „Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und allen Angehörigen.“

Nach Angaben der Zeitung „Le Progrès“ sollte Bergougnoux am Freitag in Toulouse an einem Turnier für ehemalige Spieler teilnehmen. Auf dem Weg dorthin verlor er jedoch während der Autofahrt das Bewusstsein.

Er wurde umgehend in eine Klinik gebracht, wo er infolge weiterer Komplikationen verstarb.

Dem Bericht zufolge litt der ehemalige U21-Nationalspieler der „Équipe Tricolore“ bereits seit dem Ende seiner aktiven Laufbahn an einem Parotiskarzinom, einer seltenen Krebserkrankung der Ohrspeicheldrüse, und hatte zuvor einen Schlaganfall erlitten.

Bergougnoux entstammte der Jugend von Olympique Lyon und gehörte Anfang der 2000er Jahre zur sogenannten „goldenen Generation“ bei OL. Zwischen 2001 und 2005 gewann er mit dem Klub viermal in Folge die französische Meisterschaft und etablierte sich langsam, aber sicher im Profifußball.

Danach wechselte der Rechtsfuß zum FC Toulouse, wo er in 127 Partien zehn Tore erzielte und elf Vorlagen gab. Den Großteil seiner Karriere verbrachte der offensive Mittelfeldspieler allerdings von 2012 bis 2018 beim FC Tours in der zweiten französischen Liga. Für den mittlerweile aufgrund finanzieller Schwierigkeiten aufgelösten Verein bestritt er 191 Spiele und erzielte dabei 34 Treffer sowie 27 Assists.

Zudem spielte Bergougnoux auch in Italien bei US Lecce und auf Zypern bei Omonia Nikosia. Im Jahr 2019 beendete er schließlich seine aktive Laufbahn und sammelte erste Erfahrungen als Trainer bei Thonon Évian, bevor er kurz vor der Insolvenz nochmals zum FC Tours zurückkehrte. Im vergangenen Sommer schloss er sich dem Trainerteam von Le Havre an.

Der ehemalige Profi hinterlässt vier Kinder.