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HSV-Blog: Ex-Torhüter Daniel Peretz steht nur noch einen Sieg von der Premier League entfernt

Hamburg – Am Mittwoch beginnt für den HSV die letzte Trainingswoche dieser Saison, bevor am Samstag um 15:30 Uhr die Auswärtspartie bei Bayer Leverkusen ansteht.

Für den ehemaligen Torwart Daniel Peretz könnte sich nach einem ereignisreichen Spiel der Traum von der Premier League bald erfüllen.

In unserem HSV-Blog halten wir euch über alle Neuigkeiten rund um die Mannschaft, mögliche Transfers und weitere Entwicklungen im Volksparkstadion auf dem Laufenden.

Der vorzeitige Abbruch seiner Leihe und der anschließende Wechsel zum FC Southampton erweisen sich für Daniel Peretz (24) zunehmend als Glücksgriff. Dank einer beeindruckenden Serie von 20 ungeschlagenen Partien erreichte der Schlussmann mit den Saints als Viertplatzierter die Aufstiegs-Playoffs zur Premier League – die erste Hürde wurde dabei bereits genommen.

Nach einem torlosen Hinspiel stand am Dienstagabend das Rückspiel gegen den FC Middlesbrough auf dem Programm, das tumultartig verlief. Bereits nach fünf Minuten geriet Peretz ins Hintertreffen, doch kurz vor der Halbzeit konnte sein Team noch den Ausgleich erzielen.

Vor dem Anpfiff des Spiels sorgte der deutsche Trainer Tonda Eckert (33) beinahe für einen Eklat. Der vierte Offizielle konnte gerade noch verhindern, dass Eckert im Gespräch mit dem Schiedsrichter gegenüber Middlesbrough-Coach Kim Hellberg (38) handgreiflich wurde.

Sportlich blieb es bis tief in die Verlängerung torlos, doch kurz vor einem möglichen Elfmeterschießen traf Southampton und sicherte sich so den Einzug ins große Finale am 23. Mai im Wembley-Stadion. Dort wartet Hull City, der ehemalige Klub von Ex-HSV-Trainer Tim Walter (50).

Beim HSV laufen bereits die Planungen für die neue Saison auf Hochtouren. Dabei suchen die Rothosen nach einer Alternative für Linksverteidiger Miro Muheim (28) – und scheinen möglicherweise fündig geworden zu sein.

Nach Angaben von „Sky“-Reporter Dennis Bayer haben die Hamburger Interesse an Hennes Behrens (21) vom 1. FC Heidenheim gezeigt. Der in Frankfurt geborene Spieler ist seit Januar von der TSG 1899 Hoffenheim ausgeliehen und zeigt beim FCH starke Leistungen.

Neben dem HSV soll auch der Aufsteiger FC Schalke 04 Behrens ins Auge gefasst haben. Die von Hoffenheim geforderten fünf Millionen Euro Ablöse gelten jedoch als zu hoch für die Knappen.

Eine große Ehre für Nicolas Capaldo (27)! Der zentrale Leistungsträger des HSV wurde in den vorläufigen Kader Argentiniens für die WM in den USA, Mexiko und Kanada berufen. Am Montag veröffentlichte der argentinische Verband die 55-köpfige Auswahl.

Bislang kam der 27-Jährige nur für die U23 der amtierenden Weltmeister zum Einsatz (neun Länderspiele), sein Debüt in der A-Nationalmannschaft steht noch aus.

Ob Capaldo es schafft, sich für den endgültigen WM-Kader zu qualifizieren und gemeinsam mit Superstar Lionel Messi (38) den Titel zu verteidigen, bleibt abzuwarten.

Die Zukunft von William Mikelbrencis (22) bleibt weiterhin offen: Der Außenverteidiger steht im Sommer ohne Vertrag da, bislang konnte keine Einigung über eine Vertragsverlängerung erzielt werden.

Nach Informationen von „FussballTransfers.com“ könnte der Franzose den HSV verlassen, jedoch weiterhin in der Bundesliga bleiben. Sowohl Borussia Mönchengladbach als auch der FC Schalke 04 sollen Interesse am Verteidiger zeigen.

Ein Wechsel ins Ausland ist ebenfalls denkbar. Als mögliche Optionen werden der FC Girona, Parma Calcio und ein Klub aus der französischen Ligue 1 genannt.

Ein unvergesslicher Moment für HSV-Talent Louis Lemke (16): Beim Heimsieg gegen Freiburg feierte der Youngster sein Profi-Debüt – ein besonderer Tag auch für den Verein.

Mit 16 Jahren und 214 Tagen ist Lemke der jüngste jemals eingesetzte Profi in der Geschichte des HSV und löste damit Omar Megeed ab, der bei seinem Debüt im August 2022 16 Jahre und 359 Tage alt war.

Ebenso feierte Shafiq Nandja (19) sein Debüt bei den Profis.

Ein erfahrener Schiedsrichter wird die Partie zwischen dem HSV und Freiburg leiten: Felix Zwayer (44) steht an der Pfeife.

Unter seiner Leitung absolvierte der HSV bereits 32 Spiele und weist dabei eine positive Bilanz auf: 14 Siege, sieben Unentschieden und elf Niederlagen.

Der SC Freiburg spielte bislang 31 Begegnungen mit Zwayer als Schiedsrichter, hat aber eine leicht negative Bilanz: elf Erfolge, acht Unentschieden und zwölf Niederlagen.

Der HSV und der Nachwuchsspieler Moritz Reimers (19) trennen sich ab Sommer. Der Flügelspieler wechselt zu Holstein Kiel und somit zu Ex-HSV-Trainer Tim Walter (50), wie der Zweitligist am Freitag bekanntgab. In Kiel unterschrieb Reimers einen Vertrag bis Sommer 2030.

„Moritz hat in den Nachwuchsmannschaften des HSV und beim DFB konstant überdurchschnittliche Leistungen gezeigt. In seiner ersten Herrensaison in der Regionalliga fiel er durch seine auffällige Spielweise auf und bewies sein großes Entwicklungspotenzial“, erklärte Sport-Geschäftsführer Olaf Rebbe (48).

Reimers kam 2021 in den HSV-Nachwuchs und spielt seit dieser Saison für die U21 in der Regionalliga, wo er 17 Spiele absolvierte (zwei Tore, acht Assists). Zudem bestritt er sechs Partien für die deutsche U19-Nationalmannschaft.

„Die Gespräche mit Holstein Kiel verliefen von Beginn an sehr positiv. Der Klub verfolgt einen klaren Plan, steht für mutigen Fußball und die Förderung junger Talente. Ich freue mich riesig auf die neue Herausforderung und darauf, bald im Trikot von Holstein zu spielen“, so Reimers.

Großer Jubel bei der U17 des HSV: Das Team von Trainer Tim Reddersen erreichte das Finale des Hamburger Pokals.

Im Halbfinale besiegten die jungen Rothosen am Mittwochabend den Stadtrivalen FC St. Pauli mit 1:0 – Hüseyin Berk Cakallioglu erzielte den entscheidenden Treffer.

Im Finale am 7. Juni wartet USC Paloma als Gegner.

Nachdem der Klassenerhalt gesichert ist, plant der HSV bereits für die kommende Saison und hat offenbar einen dänischen Mittelfeldspieler ins Visier genommen.

Dem „Hamburger Abendblatt“ zufolge beschäftigt sich der Verein mit Silas Andersen (21) vom schwedischen Pokalsieger BK Häcken. Der Mittelfeldspieler besitzt zwar einen Vertrag bis 2029, wird aber voraussichtlich mehrere Millionen Euro Ablöse kosten.

Weitere Interessenten für Andersen gibt es ebenfalls. So soll der 1. FC Köln bereits im Winter seine Fühler nach dem 1,90 Meter großen Mittelfeldspieler ausgestreckt haben.

Der HSV hat die Vorbereitung auf das letzte Heimspiel der Saison gegen Freiburg aufgenommen. Allerdings fehlten am Mittwoch nicht alle Profis beim Training.

Otto Stange (19) musste wegen einer Erkältung pausieren, während Jordan Torunarigha (28) nach seinem Zusammenprall mit Ansgar Knauff (24) im Spiel gegen Frankfurt im Kraftraum trainierte. Trainer Merlin Polzin (35) kündigte jedoch an, dass Torunarigha am Donnerstag wieder auf dem Platz erwartet wird.

Auch bei Miro Muheim (28) gibt es positive Neuigkeiten: Nach der zunächst vermuteten Saison-Auszeit kann der Schweizer bereits wieder individuell trainieren. Eventuell ist er sogar am Sonntag wieder spielbereit, ein Comeback am letzten Spieltag in Leverkusen ist jedoch fest eingeplant.

Luka Vuskovic (19) hat sich mit seinen herausragenden Leistungen beim HSV ins Rampenlicht gespielt. Kein Wunder also, dass die Rothosen den jungen Kroaten gerne halten möchten. Allerdings haben zunächst die Tottenham Hotspur das Sagen.

Die Londoner kämpfen aktuell gegen den Abstieg in der Premier League, wollen den Kroaten im Falle des Klassenerhalts aber unbedingt behalten. Laut der englischen Boulevardzeitung „The Sun“ war Sportdirektor Johan Lange (46) kürzlich in Hamburg, um Vuskovic zu überzeugen – offenbar auch mit einem deutlich verbesserten Gehaltsangebot.

Ob die Spurs den Verteidiger tatsächlich halten können, ist jedoch unsicher. Neben dem HSV haben auch zahlreiche Topvereine bereits ihr Interesse bekundet.

HSV-Sportdirektor Claus Costa (41) besuchte am Montagabend in Dänemark das Spiel zwischen dem FC Midtjylland und Viborg FF (3:3). Dies geht aus einem Beitrag des dänischen Sportjournalisten Mathias Hauge Jacobsen hervor.

Jacobsen berichtete, dass Costa Viborgs Mittelfeldspieler Thomas Jörgensen (20) unter die Lupe genommen habe. „Er würde hervorragend zum HSV passen“, schrieb der Journalist.

Der zentrale Mittelfeldspieler hat sich mit starken Leistungen für zahlreiche Vereine empfohlen – neben dem HSV soll auch die TSG Hoffenheim Interesse an ihm haben. Sein Vertrag bei Viborg läuft noch bis Sommer 2028, sein Marktwert wird auf rund vier Millionen Euro geschätzt.

Ein herber Rückschlag für Alexander Rössing-Lelesiit (19): Nach seiner kürzlichen Genesung von einer Syndesmose-Verletzung musste der Norweger erneut operiert werden.

Wie der HSV am Dienstag mitteilte, verletzte sich der 19-Jährige vergangene Woche während des Trainings erneut am Sprunggelenk. Die Untersuchungen bestätigten die Verletzung.

Rössing-Lelesiit hatte sich zu Jahresbeginn beim Derby gegen den FC St. Pauli bei einem Zweikampf verletzt und fiel seither aus. Kürzlich hatte er den Weg zurück ins Mannschaftstraining geschafft und stand kurz vor dem Comeback. Nun bedeutet die erneute Verletzung eine längere Pause.

Der HSV plant fest mit einer weiteren Saison in der Bundesliga und sucht dabei unter anderem nach einem neuen Stürmer.

Nach Informationen von Sky haben die Verantwortlichen ein Auge auf Noel Futkeu (23) von Greuther Fürth geworfen. Der Angreifer erzielte in dieser Saison bereits 17 Treffer und teilt sich damit die Spitze der Torjägerliste der 2. Bundesliga mit Mateusz Zukowski von Magdeburg.

Futkeu wird Fürth nach dieser Saison definitiv verlassen. Eintracht Frankfurt zog eine Rückkaufoption über 1,3 Millionen Euro und möchte den Stürmer nun mit Gewinn weiterverkaufen. Bei einem Marktwert von rund fünf Millionen Euro dürfte das relativ leicht sein.

Ein erfahrener Schiedsrichter pfeift das Traditionsduell zwischen Eintracht Frankfurt und dem HSV: Deniz Aytekin (47) wird die Partie leiten.

Die Frankfurter bestritten bisher 38 Spiele unter seiner Leitung und weisen eine negative Bilanz auf: 13 Siege, sechs Unentschieden und 19 Niederlagen.

Der HSV hat bei 34 Spielen unter Aytekin nur acht Siege eingefahren, dazu kommen neun Unentschieden und 17 Niederlagen.

Schock für die HSV-Frauen: Nach der 0:1-Niederlage gegen den 1. FC Union Berlin brach die Abwehrspielerin Magou Doucoure (25) am Freitag noch auf dem Spielfeld zusammen.

Die Verteidigerin wurde medizinisch versorgt und anschließend ins Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf gebracht.

Über den Kurznachrichtendienst X gab der Verein inzwischen Entwarnung: Beim Verlassen des Stadions war Doucoure im Krankenwagen bereits ansprechbar und stabil.

Der HSV könnte im Sommer eines seiner vielversprechendsten Nachwuchstalente verlieren. Mehrere Online-Portale, darunter „transfers_nl“, berichten, dass der niederländische Meister PSV Eindhoven Fábio Baldé (20) beobachtet.

Auch einige portugiesische Topteams sollen Interesse zeigen.

In Eindhoven bereitet man sich auf den Abgang der beiden Stammspieler Couhaib Driouech und Esmir Bajraktarevic vor und sucht nach Ersatz. Eine Option könnte Baldé sein, der sowohl als Flügelstürmer als auch als Außenverteidiger eingesetzt werden kann.

Der gebürtige Hamburger besitzt beim HSV einen Vertrag bis Sommer 2029 mit einer Ausstiegsklausel von 20 Millionen Euro. Sein Marktwert wird allerdings nur auf etwa drei Millionen Euro geschätzt.

Darauf haben viele gewartet: Luka Vuskovic (19) ist am Dienstag zurück auf den Trainingsplatz gekehrt. Nach seiner Knieprellung absolvierte er eine individuelle Einheit mit Reha-Trainer Sebastian Capel.

„Wir hoffen, die Belastung bei ihm nach und nach steigern zu können. Wir wollen ihn behutsam aufbauen. Es sind noch drei Spiele zu absolvieren, daher müssen wir genau abwägen“, erklärte Trainer Merlin Polzin (35) nach der Einheit. „Es macht uns optimistisch, dass die Schmerzen zurückgegangen sind, er Fortschritte macht und unbedingt spielen möchte.“

Unklar bleibt, ob Vuskovic bereits am Samstag (15:30 Uhr) im Spiel bei Eintracht Frankfurt einsatzfähig ist.

Alexander Rössing-Lelesiit und Jean-Luc Dompe (30) waren hingegen wieder voll im Training, Yussuf Poulsen (31) absolvierte eine reduzierte Einheit. „Bei Yussi war es heute noch etwas vorsichtiger. Wir werden ihn wohl in dieser Saison nicht mehr zu 100 Prozent fit bekommen, aber er gibt alles, um der Mannschaft zu helfen“, sagte Polzin über seinen Kapitän und sieht einen Einsatz über 90 Minuten als unwahrscheinlich an.

Zudem wurden am Dienstag die Trainingsbelastungen bei Robert Glatzel (32), Nicolas Capaldo (27) und Bakery Jatta (27) gesteuert.

Der HSV sucht weiterhin nach einem Nachfolger für den im Januar entlassenen Sportvorstand Stefan Kuntz (63), der wegen Vorwürfen sexueller Belästigung zurücktrat.

Wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, steht der Auswahlprozess kurz vor dem Abschluss. Eine Aufsichtsratssitzung zur finalen Entscheidung sei bereits terminiert.

Sportdirektor Claus Costa (41) galt zunächst als möglicher Kandidat für eine Beförderung, laut Bericht deutet sich inzwischen jedoch eher eine externe Lösung an.

Freudige Nachrichten von Robert Glatzel (32): Der HSV-Stürmer erwartet sein drittes Kind. Das bestätigte der Angreifer nach der 1:2-Niederlage gegen Hoffenheim im „Sky“-Interview.

Seinem erneuten Nachwuchs widmete Glatzel bereits seinen Jubel nach seinem Elfmeter-Tor zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Er legte sich den Ball unter das Trikot und machte die bekannte Nuckel-Geste.

Glatzel und seine Frau Natasa haben bereits zwei Töchter, Elea (9) und Alicia (7). Diesmal wird es ein Junge, verriet der Stürmer.

Im Topspiel der Bundesliga trägt Schiedsrichter Robert Schröder (40) die Verantwortung und pfeift die Begegnung zwischen dem HSV und Hoffenheim.

Die Rothosen spielten bisher sieben Partien unter Schröders Leitung mit eher mäßigem Erfolg: zwei Siege, zwei Unentschieden und drei Niederlagen.

Hoffenheim hingegen weist mit dem Hannoveraner an der Pfeife eine leicht positive Bilanz auf: vier Siege, drei Unentschieden und zwei Niederlagen.

HSV-Profi Philip Otele wurde nach seiner Roten Karte im Nordderby gegen Werder Bremen für zwei Spiele gesperrt. Das entschied das DFB-Sportgericht am Freitag.

Die Rothosen legten gegen das Urteil Einspruch ein, weshalb am Freitag eine mündliche Verhandlung am DFB-Campus in Frankfurt stattfand. Neben Otele waren auch Sportdirektor Claus Costa und Dr. Philipp Winter (Direktor Recht & Organisation) vor Ort.

Nach dem Ausfall von Abwehrchef Luka Vuskovic (19) kassierte der HSV in zwei Spielen sieben Gegentore. Wie anfällig ist die Mannschaft in den entscheidenden Momenten?

Neben Vuskovic fehlen im Spiel gegen die TSG Hoffenheim außerdem Miro Muheim (28, Sprunggelenksverletzung) und Kapitän Yussuf Poulsen (31). Auch der Einsatz von Sambi Lokonga (26) ist fraglich. Cheftrainer Merlin Polzin (35) will sich von diesen Ausfällen jedoch nicht entmutigen lassen.

„Es bringt nichts, der Vergangenheit nachzutrauern. Ich habe volles Vertrauen in die Spieler, die in der Dreier- oder Fünferkette auflaufen, dass sie das kollektiv auffangen“, betonte er auf der Pressekonferenz am Donnerstag. Niemand solle ersetzt werden, sondern jeder solle auf seiner Position mit seinen eigenen Stärken „gut verteidigen und Lösungen finden“.

Der HSV arbeitet dank des bald startenden Genossenschaftsprojekts „Supporters Trust“ am Ausbau des Volksparkstadions. „Nach den notwendigen Genehmigungen soll unmittelbar mit der Kapazitätserweiterung begonnen werden, sodass im Laufe der kommenden Saison mehr als 58.000 Zuschauer Platz finden“, erklärte HSV-Präsident Henrik Köncke in einem Interview.

Die Bauarbeiten sollen bereits im Sommer starten. Langfristiges Ziel ist eine Kapazität von mehr als 60.000 Fans. Außerdem sollen die sanitären Anlagen erweitert und das Catering verbessert werden.

Die Gründungsversammlung ist für den 5. Mai angesetzt, wann der operative Start erfolgt, ist noch offen. Zunächst werden 18.870 Anteile zu je 887 Euro ausgegeben. Der Klub rechnet mit Einnahmen von etwa 16 Millionen Euro.

Schon jetzt haben sich neben Vereinsikonen wie Horst Hrubesch auch Trainer Merlin Polzin und einzelne Spieler an dem Projekt beteiligt.

HSV-Profi Philip Otele (27) erhielt im Nordderby bei Werder Bremen nur 13 Minuten nach seiner Einwechslung die Rote Karte. Schiedsrichter Florian Exner (35) hatte laut Videoaufnahmen „rohes Spiel“ erkannt.

Das DFB-Sportgericht verhängte eine Zwei-Spiele-Sperre, gegen die der HSV Einspruch einlegte. Die Verantwortlichen machten klar, dass sie nur eine Sperre von einer Partie akzeptieren würden.

Das Urteil wird am Freitag (12:30 Uhr) in einer mündlichen Verhandlung endgültig gefällt.

Verstärkt sich der HSV mit einem Talent von Paris Saint-Germain? Laut der französischen Zeitung „Le Parisien“ beobachten die Rothosen Mathis Jangéal (17).

Der Offensivspieler, der bereits zweimal für die Profis des Champions-League-Siegers auflief, gilt als großes Nachwuchstalent und steht bei vielen Klubs auf dem Zettel.

Auch das „Hamburger Abendblatt“ berichtet von Interesse der Hanseaten, konkrete Fortschritte sind jedoch noch offen. Ob ein Transfer zustande kommt, hängt auch davon ab, in welcher Liga der HSV in der kommenden Saison spielt.

Nach dem Verletzungsschock von Miro Muheim (28) steht auch hinter Luka Vuskovic (19) ein Fragezeichen. Bei beiden ist unklar, ob sie noch in dieser Saison zum Einsatz kommen werden.

„Ich sehe gute Chancen, dass Luka im Endspurt noch einmal zur Verfügung steht. Er ist sehr ehrgeizig und will unbedingt spielen. Wir sind deshalb optimistisch, müssen aber abwarten und geduldig bleiben“, erklärte Sportdirektor Claus Costa (41) zu Vuskovics Situation.

Ähnliche Hoffnungen hegt er auch für Muheim: „Er wird alles dafür geben, schnell zurückzukommen. Im besten Fall kann er uns am Saisonende noch einmal helfen.“

Gute Nachrichten gibt es von Alexander Rössing-Lelesiit (19). Der Youngster trainiert nach seiner Syndesmose-Verletzung wieder mit der Mannschaft und kann auf ein baldiges Comeback hoffen.

Abseits des Teams trainieren weiterhin Yussuf Poulsen (31), Albert Sambi Lokonga (26) und Jean-Luc Dompe (30).

Ein herber Rückschlag für Miro Muheim (28): Im Derby in Bremen zog er sich eine Verletzung des vorderen Syndesmosebandes im rechten Sprunggelenk zu, teilte der HSV am Dienstag mit.

Für den achtmaligen Schweizer Nationalspieler bedeutet dies angesichts der wenigen verbleibenden Spieltage vermutlich das Saison-Aus.

Muheim zählt in dieser Saison zu den Leistungsträgern und hat die meisten Einsatzminuten bei den Rothosen gesammelt.

Eine weitere Hiobsbotschaft könnte der Ausfall von Luka Vuskovic (19) sein. Laut „BILD“ ist das Knie des Kroaten schwerer beschädigt als zunächst angenommen.

Ein Einsatz im Heimspiel gegen Hoffenheim am Samstag (18:30 Uhr) gilt als sehr unwahrscheinlich. Auch hinter Albert Sambi Lokonga (26, Oberschenkel) und Miro Muheim (28, Knie) steht ein großes Fragezeichen.

Ein Lichtblick an einem sonst tristen HSV-Tag war Stürmer Robert Glatzel (32). Im Derby gegen Werder zeigte er eine starke Leistung und erzielte ein Traumtor zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich.

Teamkollege Nicolai Remberg (25) lobte Glatzel für sein „überragendes Spiel“. Auch Trainer Merlin Polzin (35) unterstrich, dass der 32-Jährige nach wie vor „den Unterschied machen“ könne.

Glatzel selbst zeigte sich zwar enttäuscht über die Niederlage, war aber glücklich über seinen Treffer und seine Leistung. Nach einer schwierigen Saison hat er sich mit dieser Darbietung für die Endphase in Position gebracht.

Vor und nach dem Nordderby kam es zu Zwischenfällen im HSV-Fanblock, bei denen Pyrotechnik gezündet wurde. Offenbar reagierte die Polizei daraufhin mit einem Einsatz im Block.

Ein Sprecher erklärte am Abend, dass es in der Nähe der Sanitäranlagen zu einem Brand gekommen sei. Als Polizei und Feuerwehr einschritten, seien sie von HSV-Fans attackiert worden. Glücklicherweise soll es keine Verletzten gegeben haben.

Eine Saison lang waren Aaron Hunt (39) und Merlin Polzin (35) beim HSV Zeitzeugen – Hunt als Spieler, Polzin als Co-Trainer unter Daniel Thioune (51). Dass Polzin einmal Chefcoach werden würde, überraschte Hunt.

„Ehrlich gesagt habe ich ihm das nicht zugetraut“, sagte Hunt im Interview auf hsv.de. „Seine Expertise bei Analysen und Gesprächen war immer spürbar, aber der Unterschied zwischen Co- und Cheftrainer ist groß. Ich hatte ihn nie auf dem Zettel, dass er es so schnell schafft.“

Dennoch freut sich Hunt über die Entwicklung: „Man sieht, dass die Mannschaft zu 100 Prozent hinter ihm steht und eine Einheit bildet. Das Team hat eine klare Identität und weiß, wofür es steht. Merlin hat vieles richtig gemacht – Hut ab!“

Die Hamburger Fußballlegende Horst Hrubesch feiert heute seinen 75. Geburtstag und darf sich auf eine besondere Ehrung freuen.

„Bei Horst geben wir Vollgas“, kündigte HSV-Coach Merlin Polzin an. „Wenn wir nicht live singen können, holen wir das sicher per Video nach.“

Hrubesch und der 40 Jahre jüngere Polzin sind seit der Saison 2020/21 befreundet. Damals sollten sie den HSV nach der Trennung von Daniel Thioune in die Bundesliga führen, verpassten das Ziel aber knapp mit Platz vier.

Auch heute tauschen sich Polzin und Hrubesch regelmäßig aus. Der frühere Stürmer ist dabei durchaus kritisch, aber stets wertschätzend, was Polzin sehr schätzt. Zum Geburtstag wünscht sich der Trainer am liebsten einen Derbysieg für Hrubesch.

Trainer und gesperrter Spieler halten engen Kontakt: Merlin Polzin steht in regelmäßigem Austausch mit dem wegen Dopings gesperrten Innenverteidiger Mario Vuskovic, dem Bruder von HSV-Verteidiger Luka Vuskovic (19). Das verriet Polzin vor dem wichtigen Nordderby gegen Werder Bremen.

„Wir telefonieren, führen Videoanrufe. Mario bleibt ein wichtiger Teil unserer Mannschaft“, so der Coach. „Wir freuen uns sehr darauf, ihn in der nächsten Saison wieder in unseren Reihen zu haben.“

Zwischen Polzin und Mario gibt es ein gutes Verhältnis, bei einer Sache sind sie sich jedoch nicht einig: „Ich versuche manchmal, Mario mit einer kleinen Kritik an Luca zu ärgern“, schmunzelte Polzin. Der familiäre Zusammenhalt stehe aber über allem.

Wie erwartet stuft die Polizei das brisante Nordderby zwischen Werder Bremen und dem HSV am kommenden Samstag als Hochrisikospiel ein.

Die Bremer Polizei erhält Unterstützung aus Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Thüringen, Niedersachsen und der Bundespolizei, teilte die Polizei Bremen am Mittwochnachmittag mit.

Für die Anreise der Fans ergeben sich Einschränkungen: Der Bereich am Weserufer wird am Samstagnachmittag von der Sankt-Jürgen-Straße bis zum Stadion für Heimfans gesperrt sein. Zudem wird der Osterdeich für den Autoverkehr zwischen Sielwall und Stader Straße etwa zweieinhalb Stunden vor Spielbeginn bis etwa eine Stunde nach Spielende gesperrt.

Die Polizei empfiehlt den Heimfans, mehr Zeit für die Anreise einzuplanen und auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen.

Die Frage nach dem neuen Sportvorstand beim HSV nach dem Weggang von Stefan Kuntz (63) ist weiterhin offen.

Wie „BILD“ berichtet, haben die Rothosen Gespräche mit dem ehemaligen Profi Stefan Reuter (59) geführt. Der Weltmeister von 1990 arbeitet derzeit als Berater des Managements beim FC Augsburg, dessen Vertrag im Sommer endet.

Reuter soll laut Bericht wieder Interesse an einer Führungsposition „in der ersten Reihe“ haben, nachdem er elf Jahre als Geschäftsführer Sport beim FCA tätig war.

Für frischen Wind soll auch Rodolfo Cardoso (57) sorgen: Der Ex-Profi und langjährige HSV-Spieler wird neuer Cheftrainer der HSV-Frauen. Die bisherige Trainerin Liese Brancao (44) und Co-Trainer Gerhard Waldhart (48) wurden freigestellt.

„Nach sorgfältiger Analyse der sportlichen Entwicklung und intensiven Gesprächen sind wir zu der Überzeugung gekommen, dass ein Trainerwechsel jetzt notwendig ist. Mit Rodolfo Cardoso wollen wir der Mannschaft einen neuen Impuls, frische Energie und mehr Lockerheit für den Endspurt geben“, erklärte Vorstand Eric Huwer (42).

Cardoso selbst sagte: „Ich freue mich sehr auf die Aufgabe und darauf, die Mannschaft in dieser entscheidenden Saisonphase zu unterstützen. Ich bin sicher, dass wir schnell etwas bewegen und die nötigen Punkte zum Klassenerhalt holen werden. Jetzt müssen wir in den verbleibenden vier Spielen als geschlossene Einheit auftreten.“

Die HSV-Frauen belegen aktuell den 12. Tabellenplatz – mit nur drei Punkten Abstand zum direkten Abstiegsplatz.

Tabelle der 1. Bundesliga

Die Bundesliga-Tabelle hat folgende Bedeutung: Der Tabellenerste am Saisonende ist Deutscher Meister. Die Teams auf Platz 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (16. Platz) nimmt an der Relegation teil, um den Klassenerhalt zu sichern. Gegner ist der Drittplatzierte der 2. Bundesliga.