Ex-Hertha-Profi sorgt für Rekordeinnahmen
Berlin/Rom – Viele Anhänger von Hertha BSC erinnern sich sicherlich noch gut an Matteo Guendouzi (26), der während seiner Leihe bei der Alten Dame nicht nur durch seine markante Lockenmähne auffiel.
In der Saison 2020/21 wurde der Franzose von Arsenal London an die Berliner ausgeliehen. Dort absolvierte er 24 Spiele und entwickelte sich rasch zu einem festen Bestandteil der Mannschaft, ehe ihn ein Mittelfußbruch stoppte.
Während seiner Zeit bei den Blau-Weißen gelangen ihm zwei Tore und drei Vorlagen. Eine dauerhafte Verpflichtung kam jedoch nicht zustande, da der französische Nationalspieler vermutlich finanziell zu kostspielig gewesen wäre.
In der folgenden Saison wurde der 26-Jährige an Olympique Marseille ausgeliehen, die ihn anschließend für elf Millionen Euro von den Gunners fest verpflichteten.
Von dort aus wechselte Guendouzi weiter in die italienische Serie A zu Lazio Rom – zunächst ebenfalls auf Leihbasis. Seit Sommer 2024 besitzt er einen festen Vertrag bei den Römern, oder besser gesagt, hatte ihn.
Denn Transfer-Experte Fabrizio Romano (32) hat kürzlich einen seiner „Done Deals“ bekanntgegeben. Demnach beschert der zentrale Mittelfeldspieler den Laziali eine beträchtliche Einnahmequelle.
Die Ablösesumme soll stolze 29 Millionen Euro betragen, während Lazio ursprünglich nur 13 Millionen Euro für ihn investiert hatte. Ein finanziell wichtiger Transfer, doch sportlich ein großer Verlust.
„Ich war überzeugt davon, dass er einer von sieben bis acht Schlüsselspielern sein würde, um die künftige Mannschaft aufzubauen“, bedauerte Lazio-Trainer Maurizio Sarri (66) den Abschied des Spielers.
Mit dieser Ablösesumme stellt Matteo Guendouzi zugleich den Rekordtransfer bei seinem neuen Klub Fenerbahce Istanbul dar.
Bisher lag die Höchstgrenze bei dem türkischen Verein bei Kerem Aktürkoglu (27), der im vergangenen Sommer für 22,5 Millionen Euro von Benfica Lissabon zurück in die Türkei wechselte.