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Es ist nicht El Mala: Ex-FC-Profi sieht für Köln-Stürmer Chancen bei der WM

Köln – Ragnar Ache (27) vom 1. FC Köln sorgt seit seinem spektakulären Fallrückzieher-Tor gegen die TSG 1899 Hoffenheim am vergangenen Wochenende für Aufsehen. Besteht für den 27-jährigen Angreifer nun sogar die Möglichkeit, überraschend in den WM-Kader zu rücken und auf eine Einladung von Nationaltrainer Julian Nagelsmann (38) zu hoffen?

Sein Potenzial für die Weltmeisterschaft ist auf jeden Fall vorhanden, meint unter anderem der ehemalige FC-Profi Christian Clemens (34) in einem aktuellen Video, das er auf seinem Instagram-Profil veröffentlicht hat.

Er wundere sich, warum bisher niemand in Betracht gezogen habe, Kölns Kopfballstarkem Stürmer zumindest als Backup oder Ergänzung für die WM im Sommer zu nominieren.

Immerhin überzeugt der 27-Jährige nicht nur durch seine Fähigkeit, viele Bälle als Wandspieler festzumachen, sondern ist auch aufgrund seiner Athletik bei Standardsituationen „äußerst gefährlich“, erklärt Clemens. Zudem gewinne Ache „gefühlt jedes Kopfballduell“.

Tatsächlich wird der ehemalige deutsche U-Nationalspieler laut verschiedenen Sportanalyse-Plattformen, darunter das US-Unternehmen „statmuse“, als der kopfballstärkste Angreifer der Top-5-Ligen Europas eingestuft – und das mit deutlichem Vorsprung: Während Ache etwa 8 gewonnene Kopfballduelle pro 90 Minuten vorweisen kann, liegt der Zweitplatzierte Beto (28) vom FC Everton bei knapp 6 Luftzweikämpfen pro Partie.

Mit diesen Fähigkeiten sei Ache ein „Top-Spieler für Spiele, in denen es hinten eng wird und man auch vermehrt mit langen Bällen arbeiten muss“, zeigt sich der gebürtige Kölner überzeugt. „Meiner Meinung nach gibt es keinen besseren Akteur im Kader“, fasst Clemens zusammen.