Ehemaliger Bundesliga-Profi hat den Kampf gegen Krebs erfolgreich gemeistert
Ålesund (Norwegen) – Positive Nachrichten von Kjetil Rekdal (57): Der frühere Bundesliga-Fußballer hat den Krebs besiegt.
„Ich werde als geheilt betrachtet“, erklärte der 57-Jährige im Interview mit der Zeitung „Sunnmørsposten“.
Trotzdem stehen weiterhin Kontrolluntersuchungen an, betonte der frühere Spieler und derzeitige Trainer von Aalesunds FK: „Ich befinde mich in der Nachsorge. Die größte Herausforderung ist die mentale und körperliche Verfassung – wie man sich fühlt.“
Die Krebserkrankung wurde bei ihm Ende Sommer 2025 diagnostiziert, woraufhin sich der Chefcoach des norwegischen Erstliga-Aufsteigers einer Operation unterziehen musste. Davon ließ sich Rekdal jedoch nicht entmutigen.
Statt sich komplett zurückzuziehen, entschied er sich, seine Tätigkeit als Trainer zumindest teilweise weiterzuführen.
Schrittweise plant Rekdal nun, wieder vollständig in den Berufsalltag zurückzukehren: „Es geht darum, langsam, aber sicher wieder einsatzfähig zu sein“, so Rekdal. Bis zum anstehenden Trainingslager im Februar soll er wieder voll belastbar sein, um seine Mannschaft auf den Saisonbeginn Mitte März vorzubereiten.
In seiner aktiven Zeit spielte Rekdal unter anderem in der Bundesliga für Borussia Mönchengladbach (1988–1990) sowie Hertha BSC Berlin (1997–2000).
Nach dem Ende seiner Spielerkarriere kehrte er nach Deutschland zurück und übernahm in der Saison 2007/08 das Traineramt beim Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern.
Auf dem „Betzenberg“ konnte er jedoch nicht überzeugen: Nach nur 16 Punkten aus 19 Begegnungen wurde er entlassen und durch den kroatischen Kulttrainer Milan Šašić (67) ersetzt.