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Aue verpflichtet „einen der schnellsten Spieler der Regionalliga“ und äußert sich zu Majetschak

Aue – Der Abschied schmerzt die Veilchen sehr. Nur zwei Tage nach dem triumphalen Gewinn des Sachsenpokals gab Aues vielseitiger Defensivspieler Erik Majetschak (26) seinen Abschied vom FC Erzgebirge Aue bekannt. Im Gegenzug stellte der Klub bereits am darauffolgenden Tag seinen vierten Neuzugang in dieser Transferperiode vor.

Der FC Erzgebirge Aue heißt Christoph Pauling (25) herzlich willkommen. Der 25-Jährige kam zuvor vom Regionalligisten ZFC Meuselwitz zum Schacht.

Der Flügelspieler wurde in Lübben im Spreewald geboren und durchlief die Jugendabteilung des FC Energie Cottbus. Mit einer Körpergröße von 1,86 Metern absolvierte der Außenbahnakteur bislang 76 Begegnungen in der Regionalliga Nordost, in denen er vier Treffer erzielte und 15 Torvorlagen geben konnte.

„Christoph Pauling zählt zu den schnellsten Akteuren der Regionalliga und soll mit seiner Schnelligkeit und Dynamik unser Angriffsspiel beleben“, erläutert Kaderplaner Steffen Ziffert.

Der Vertrag mit Pauling ist zunächst bis zum Ende der Saison 2026/2027 befristet.

Viele Anhänger hatten angenommen, dass Majetschak zum festen Stamm der Mannschaft gehört und weiterhin bei Aue bleiben würde. Zahlreiche Fans betonten am Montagabend unter dem Instagram-Post, dass kaum jemand im Team sich so sehr mit dem Verein und der Region identifiziert habe wie der 26-Jährige.

Offenbar konnten sich Spieler und Verein jedoch nicht auf eine Verlängerung einigen: „Der Defensivspieler hatte ein Vertragsangebot vom Klub vorliegen“, teilte der FCE am Dienstag mit. Letztlich entschied sich Majetschak jedoch für einen Wechsel zum Jahn Regensburg und somit für einen Verbleib in der 3. Liga.

Im Gegensatz zu früheren Verlautbarungen des Vereins hatte „Ede“ vor einigen Wochen im Gespräch mit TAG24 erklärt, auch bei einem Abstieg eine Fortsetzung in Aue in Betracht gezogen zu haben.

Was genau zum Scheitern der weiteren Zusammenarbeit führte, bleibt letztlich unklar.

Nach sieben Jahren in Lila-Weiß und insgesamt 146 Pflichtspielen endet seine Zeit beim FC Erzgebirge zunächst: „Man sieht sich immer zweimal im Leben, darauf freue ich mich schon jetzt“, schrieb er selbst.