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Aue-Trainer Dabrowski: „Meine Zuversicht werde ich niemals verlieren!“

Aue – „Immer wiederkehrende, erkennbare Muster“ – mit diesen Worten beschrieb Christoph Dabrowski (47) auf der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel in Mannheim das zentrale Problem des FC Erzgebirge. Lediglich beim Debüt gegen Saarbrücken gelang es seiner Mannschaft, ohne Gegentor zu bleiben. In den übrigen sechs Begegnungen unter seiner Leitung kassierte die Mannschaft stets mindestens zwei Gegentore.

Die Häufigkeit, mit der die Veilchen in der Defensive Schwächen zeigen, deutet langsam aber sicher darauf hin, dass die Qualität nicht ausreicht – oder?

„Wir haben es meist mit individuellen Fehlern zu tun, die weniger taktischer Natur sind“, erklärte Dabrowski fast hilflos: „Wir versuchen diese Situationen immer wieder zu analysieren und im Training zu besprechen, doch letztlich trägt jeder Spieler die Verantwortung, in solchen Momenten einen klaren Kopf zu bewahren.“

Was sich nun schon über 29 Spieltage hinweg sowohl unter Dabrowskis Vorgänger Jens Härtel (56) als auch unter ihm selbst nicht verbessert hat, soll in den verbleibenden neun Partien bis zum Saisonende gelingen. Auch wenn es Außenstehenden zunehmend schwerfällt, sich vorzustellen, wie hier noch eine Wende möglich sein soll.

„Aus Ihrer Sicht kann ich die Frage gut nachvollziehen“, antwortete Dabrowski auf Nachfragen von TAG24. „Aber ich werde meinen Optimismus niemals aufgeben und daran glauben, dass wir die Fehlerquote so weit senken können, um endlich ein Spiel zu gewinnen.“

Ein solcher Erfolg hat für den 47-Jährigen eine immense Bedeutung.

„Die Mannschaft besitzt eine hohe Widerstandsfähigkeit und ist in der Lage, ein Spiel komplett zu drehen, wie wir es in Essen gezeigt haben – auch wenn uns das am Ende nicht ganz gelungen ist. Für mich wäre es spannend zu überlegen, was mit dem Team passieren würde, wenn wir tatsächlich mal einen Sieg einfahren.“

Dabrowski hofft, die Antwort darauf bereits am Samstag kurz nach 15:45 Uhr zu erhalten – auch wenn mit Jamilu Collins (31, fünfte Gelbe Karte), einer der besten Auer Spieler der letzten Wochen, ein wichtiger Akteur nicht zur Verfügung stehen wird.