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St.-Pauli-Blog: Erste Winterverpflichtung steht fest – Ahlstrand wechselt in die Niederlande

Hamburg – Am Samstag ist es endlich wieder soweit! Der FC St. Pauli begrüßt zum Saisonstart RB Leipzig am Millerntor.

Erik Ahlstrand wird zu diesem Zeitpunkt bereits nicht mehr zum Kader gehören.

In unserem St.-Pauli-Blog halten wir euch über alle aktuellen Entwicklungen rund um das Team, mögliche Transfers und Neuigkeiten aus dem Millerntor-Stadion auf dem Laufenden.

Der FC St. Pauli hat sich entschieden, Erik Ahlstrand bis Saisonende an den niederländischen Erstligisten Heracles Almelo auszuleihen. Zudem verfügt der Tabellen-17. der Eredivisie im Sommer über eine Kaufoption.

Ahlstrand hatte bislang nur selten Einsatzzeiten bei den Kiezkickern, obwohl ihm stets eine positive Entwicklung bescheinigt wurde, wie Sportchef Andreas Bornemann (56) bestätigte. Als Hauptgrund für die geringe Spielzeit nennt er die starke Konkurrenz im Kader.

Insgesamt kam der Mittelfeldspieler in zwei Jahren lediglich zu sechs Kurzeinsätzen bei den Profis (insgesamt 41 Minuten). Dafür konnte er in der Regionalliga Nord mit der U23 durchaus überzeugen. Nun erhält Ahlstrand zumindest die Gelegenheit, sich bis zum Saisonende auf höherem Niveau zu beweisen.

Die Aussichten für das Heimspiel gegen RB Leipzig am Samstag (15.30 Uhr) sind angesichts der aktuellen Wetterlage ungewiss.

Der Verein teilte am Donnerstagmittag mit, dass man die Entwicklung abwarten müsse, bevor eine endgültige Entscheidung getroffen werden kann.

„Alle Verantwortlichen im Verein arbeiten seit Tagen an verschiedenen Szenarien, um flexibel reagieren zu können. Dabei stehen wir im engen Austausch mit Experten, Behörden, der DFL, Dienstleistern und weiteren Beteiligten“, erklärte ein Sprecher. Ob die Partie stattfinden wird, ist somit noch offen.

St. Pauli verbindet keine positiven Erinnerungen mit ihm: Schiedsrichter Florian Exner (35) wird am Samstag (15.30 Uhr) das Spiel gegen RB Leipzig leiten.

Seine Premiere als Unparteiischer endete mit einem 3:2-Sieg im damaligen Topspiel gegen Greuther Fürth. Nach seinem zweiten Einsatz sorgte Exner jedoch für Gesprächsstoff.

In der vergangenen Saison leitete er das Auswärtsspiel des VfB Stuttgart am Millerntor, das mit 0:1 verloren ging. Dabei verwies er zunächst Siebe Van der Heyden (27) vom Platz und zeigte in der Nachspielzeit Nikola Vasilj (30) innerhalb weniger Sekunden die Gelb-Rote Karte. Der Torwart musste anschließend von seinen Mitspielern zurückgehalten werden, um eine Konfrontation mit dem Schiedsrichter zu verhindern.

Erik Ahlstrand (24) kam beim FC St. Pauli bislang kaum zum Zug, und sein starkes Spiel im Test gegen Werder Bremen wird daran wohl wenig ändern.

Sportchef Andreas Bornemann (54) zeigte sich zwar im Gespräch mit TAG24 zufrieden mit der Entwicklung des Schweden, räumte jedoch ein, dass man einem Wechsel unter bestimmten Voraussetzungen offen gegenüberstehe.

Und genau dies scheint nun Realität zu werden: Wie die schwedische Zeitung Expressen berichtet, steht Ahlstrand kurz vor einem Transfer zum niederländischen Erstligisten Heracles Almelo.

Bislang verzeichnete der 24-Jährige bei den Profis nur fünf Kurzeinsätze in der Liga sowie einen im DFB-Pokal.

Als Reaktion auf die Verletzung von Simon Spari (23) hat der FC St. Pauli seinen Torwart-Kader mit Emil Gazdov (22) verstärkt. Der Keeper wurde bis zum Saisonende vom CF Montréal ausgeliehen, die Kiezkicker sicherten sich zudem eine Kaufoption.

Trainer Alexander Blessin (52) zeigte sich erfreut über die Verpflichtung: „Emil ist sehr dynamisch und explosiv in seinen Bewegungen, strahlt zudem Ruhe und Souveränität aus. Er liest lange Bälle gut und scheut sich nicht, das Tor für defensive Aktionen zu verlassen. Im Spielaufbau agiert er ruhig und abgeklärt.“

Gazdov, der zusätzlich zur kanadischen auch die bulgarische Staatsbürgerschaft besitzt, wurde bei den Vancouver Whitecaps ausgebildet und wechselte anschließend zu Pacific FC. Von Oktober 2020 bis Februar 2022 stand er im Tor der U19 des 1. FC Nürnberg, bevor er nach Kanada zurückkehrte und sich 2025 Montréal anschloss. Zuletzt war er für ein halbes Jahr an Valour FC ausgeliehen.

Gazdov äußerte sich zu seinem Wechsel: „Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung beim FC St. Pauli. Die Zeit in Hamburg möchte ich optimal nutzen, um mich fußballerisch weiterzuentwickeln und möglichst viele Erfahrungen bei einem Bundesligateam zu sammeln.“

Die Entscheidung steht fest: Das Testspiel gegen Werder Bremen (15.30 Uhr) wird vor Publikum stattfinden. Für Zuschauer, die wegen des Wetters oder anderer Gründe nicht kommen können, hat der Verein eine Alternative parat.

Diese können ihr Ticket bis 13.30 Uhr auf dem offiziellen Zweitmarkt-Portal zum Verkauf anbieten. Die Karten werden entweder von anderen Fans übernommen oder erstattet.

Ein späteres Einstellen der Tickets ist ebenfalls möglich. Darüber hinaus denkt der Verein über die Ausgabe von Gratistickets für ein anderes Testspiel nach.

Bitterer Start ins neue Jahr für Andreas Hountondji (23): Der Stürmer fällt aufgrund eines Haarrisses im linken Sprunggelenk bis auf Weiteres aus.

Der FC St. Pauli teilte dies am Freitagmorgen mit. Die Verletzung hatte sich der 23-Jährige im letzten Auswärtsspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 am 21. Dezember zugezogen. Die Diagnose wurde nach zusätzlichen osteologischen Untersuchungen bestätigt.

Der Transfer von Tomoya Ando (26) gilt als so gut wie sicher, nun hat der FC St. Pauli einen weiteren japanischen Spieler im Blick. Laut dem Portal liga-zwei.de zeigen mehrere Vereine Interesse am U20-Nationalspieler Shunsuke Saito, darunter neben den Kiezkickern auch die SV Elversberg und Borussia Dortmund.

Favorit ist derzeit Hannover 96, das mit dem Zweitliga-Meister Mito HollyHock, bei dem Saito unter Vertrag steht, einen Kooperationsvertrag besitzt. Ein Transfer ist jedoch noch nicht abgeschlossen. Bei den meisten Clubs wäre Saito wahrscheinlich für die U23 vorgesehen.

In der vergangenen Saison hatte der 20-jährige Mittelfeldspieler mit acht Toren in 27 Spielen maßgeblich zum Aufstieg beigetragen.

Wird er die erste Verstärkung im Winter-Transferfenster? Wie die „Hamburger Morgenpost“ berichtet, steht der FC St. Pauli kurz vor der Verpflichtung von Tomoya Ando (26).

Der japanische Abwehrspieler von Avispa Fukuoka muss nur noch den obligatorischen Medizincheck absolvieren und seinen Vertrag unterzeichnen, alle weiteren Details sind bereits geregelt.

Ando ist Nationalspieler und soll entweder ablösefrei oder für eine geringe Ablösesumme zu haben sein. Eine offizielle Bekanntgabe wird jedoch erst nach Beginn der Transferperiode am 1. Januar erwartet.

Nach dem letzten Training am vergangenen Montag genießen die Profis des FC St. Pauli ihre wohlverdiente, wenn auch kurze Weihnachtspause. Am Neujahrstag geht es bereits wieder los.

Am Folgetag gibt es eine öffentliche Trainingseinheit, bei der Fans die Gelegenheit haben, die Mannschaft zu beobachten. Der Beginn ist zwischen 11 und 11.30 Uhr.

Am 4. Januar (15.30 Uhr) steht dann das Testspiel gegen Werder Bremen an, bevor die Vorbereitung auf die Partie gegen RB Leipzig (10. Januar, 15.30 Uhr) startet.

Ein wichtiges und zugleich schönes Tor: Im Kellerduell gegen den 1. FC Heidenheim brachte Martijn Kaars (26) St. Pauli mit einem fulminanten Schuss unter die Latte in Führung.

Nun wurde dieser Treffer für das „Tor des Monats“ Dezember nominiert – gemeinsam mit neun weiteren sehenswerten Toren. Abstimmen kann man auf der offiziellen Bundesliga-Website.

Kehrt er in die Heimat zurück? Manolis Saliakas (29) erlebt eine schwierige Saison und stand in der Bundesliga bislang erst viermal in der Startelf des FC St. Pauli.

Wie das Portal „SDNA“ berichtet, hat AEK Athen den Rechtsverteidiger ins Visier genommen. Der griechische Klub sucht einen Spieler, der sich mit Lazaros Rota (28) auf der rechten Abwehrseite abwechseln kann.

Saliakas, der seit 2022 bei den Kiezkickern spielt, gilt als Kandidat. Möglicherweise verlässt er den Verein schon im kommenden Wintertransferfenster, um seiner unbefriedigenden Situation in Hamburg zu entfliehen.

Das Spiel gegen Mainz machte erneut deutlich, woran es bei St. Pauli mangelt: Die Offensive fehlt die nötige Durchschlagskraft, was sich auch in nur 13 erzielten Toren widerspiegelt.

Wie das Abendblatt berichtet, arbeitet Sportchef Andreas Bornemann (53) an einer spektakulären Rückholaktion von Morgan Guilavogui (27). Der Stürmer hatte mit sechs Treffern maßgeblichen Anteil am Klassenerhalt, musste jedoch zu seinem Stammverein RC Lens zurückkehren.

Obwohl St. Pauli die Kaufoption gezogen hatte, holte Lens den Spieler gegen dessen Willen zurück. Bei der Überraschungsmannschaft der Ligue 1 kommt Guilavogui bislang kaum zum Einsatz.

Das Problem: Lens möchte den Franzosen nur verkaufen und nicht erneut verleihen. Fraglich ist, ob St. Pauli die Ablöse in Millionenhöhe stemmen kann und will.

Beim enttäuschenden Auftritt in Mainz wurde Martijn Kaars (26) schmerzlich vermisst. Am Montag gab der Verein ein Verletzungsupdate bekannt.

Demnach hat sich der Angreifer eine leichte Muskelverletzung im Adduktorenbereich zugezogen, die durch eine MRT-Untersuchung bestätigt wurde.

Wie lange Kaars ausfallen wird, ist noch offen.

Ein Schockmoment: Nach etwas über einer Stunde wurde Louis Oppie (23) bei einem Mainz-Freistoß von seinem eigenen Torwart Nikola Vasilj (30) zu Fall gebracht. Beide blieben verletzt liegen und mussten behandelt werden.

Oppie verließ kurz danach den Platz und stellte sich nach dem Spiel mit dick bandagiertem Knie den Fragen der Journalisten. „Ich glaube, ich bin komisch aufgekommen“, sagte er. „Im ersten Moment habe ich das wegen des Adrenalins gar nicht richtig gespürt. Es fühlte sich ein wenig seltsam in den Beinen an.“

Als ihm die Szene erneut gezeigt wurde, musste Oppie tief durchatmen. „Das sieht schon ziemlich übel aus“, gab er zu. Glücklicherweise kamen beide Spieler ohne schwerwiegende Folgen aus der Situation.

Eine bittere Nachricht: Martijn Kaars (26) wird dem FC St. Pauli für das wichtige Spiel in Mainz fehlen, wie die Aufstellungen zeigen. Für ihn rückt Andréas Hountondji (23) in die Startelf.

Die Aufstellungen im Überblick:

Mainz: Batz – Kohr, Hanche-Olsen, Potulski – da Costa, Kai Sano, Widmer, Nebel, J.-S. Lee, Amiri – Hollerbach

St. Pauli: Vasilj – Dzwigala, Wahl, Mets – Pyrka, Sands, Oppie, Fujita, Irvine – A. Hountondji, Pereira Lage

Zum Jahresende reist St. Pauli noch einmal zum Kellerduell nach Mainz und trifft auf einen alten Bekannten: Matthias Jöllenbeck (38) wird die Partie leiten.

Er pfiff die Kiezkicker bereits zum Saisonauftakt gegen Borussia Dortmund (3:3). Auch die Mainzer hatten schon Erfahrung mit dem Schiedsrichter, verloren jedoch ihr Spiel in Frankfurt mit 0:1.

Im wichtigen Duell gegen das Schlusslicht 1. FSV Mainz 05 muss der FC St. Pauli auf Eric Smith verzichten.

Der Abwehrchef sah in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit im Kellerduell gegen Heidenheim die Rote Karte. Das Sportgericht des DFB verhängte daraufhin eine Sperre für ein Spiel gegen den 28-Jährigen.

Adam Dzwigala (30) ist der Mann für alle Fälle bei St. Pauli: Er musste erneut einspringen, nachdem Eric Smith kurz vor der Pause vom Platz flog. Der Pole zeigt sich dabei stets kämpferisch.

Trainer Alexander Blessin (52) dazu: „Er hat schon öfter bewiesen, dass wir uns auf ihn verlassen können. Klar kann es passieren, dass er bei der ersten Aktion gelb oder sogar rot sieht. Es geht darum, das richtige Maß zu finden. Aber dass wir ihn immer wieder reinwerfen können, hat er schon oft gezeigt.“

Vor allem vor dem 2:0 überzeugte Dzwigala mit energischem Einsatz und eroberte den Ball, obwohl die Heidenheimer die Aktion als Foul betrachteten. Schiedsrichter Sören Storks (37) sah das anders und ließ weiterspielen.

Auch Hauke Wahl (30) lobte den Polen: „Auf Adam ist immer Verlass. Du kannst ihn nachts um drei Uhr wecken und sagen, dass er ran muss. Er ist immer da und gibt auch im Training Vollgas.“

Dzwigala sei ein Paradebeispiel für Professionalität, so Wahl, „das absolute Gegenteil eines Stinkstiefels“ – genau deshalb ist er so wichtig für St. Pauli.

Wenn ein Spieler eingewechselt und später wieder ausgewechselt wird, gilt das meist als Strafe. Bei Ricky-Jade Jones (23) war das anders.

Der Offensivspieler kam in der 75. Minute für Doppel-Torschütze Martijn Kaars (26) ins Spiel, musste aber in der Nachspielzeit für Connor Metcalfe (26) Platz machen und griff sich mehrfach an den hinteren rechten Oberschenkel. „Er hat einen Schlag abbekommen“, erklärte Trainer Blessin (52).

„Ob es nur der Schlag war oder ob er sich dabei gezerrt hat, kann ich nicht sagen“, fügte er hinzu.

Ein klares Signal: Alexander Blessin vertraut auch im Spiel gegen Heidenheim der gleichen Startelf wie zuletzt. Es gibt keine Veränderungen in der Anfangsformation.

So beginnt die Mannschaft: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Pyrka, Sands, Oppie, Fujita, Irvine – Kaars, Pereira Lage

Eine überraschende Wendung: St. Paulis Andréas Hountondji (23) verzichtet freiwillig auf die Teilnahme am Africa Cup, teilte der Verband von Benin mit. Eigentlich war er nominiert, doch Verletzungsgründe zwangen ihn zum Verzicht.

Trainer Alexander Blessin (52) zeigte sich überrascht von der Entscheidung: „Er hat uns informiert und es mit dem Verband geregelt.“ Aufgrund wiederkehrender Verletzungen sei es wichtig, den Spieler wieder gesund zu bekommen, so der Coach.

Wie sich die Absage auf Hountondjis weitere Nationalmannschaftskarriere auswirkt, ist unklar. „Ich glaube, er liebt sein Land und will unbedingt spielen“, sagte Blessin, der weiß, dass die Entscheidung nicht bei allen auf Verständnis stoßen wird.

Steht Hountondji wieder fit zur Verfügung, soll er in diesem Jahr noch gegen Mainz sowie vor allem in den ersten Spielen des neuen Jahres auflaufen – für die der Verein ursprünglich nicht mit ihm plante.

Nach der Auslosung am Sonntag steht nun auch der Termin für das DFB-Pokal-Viertelfinale bei Bayer Leverkusen fest: Am 3. Februar um 20.45 Uhr kämpfen die Kiezkicker um den Einzug ins Halbfinale.

Eineinhalb Wochen später folgt das nächste Bundesliga-Duell gegen Bayer Leverkusen – der genaue Termin steht noch aus.

Zwei Tage vor dem Kellerduell gegen den 1. FC Heidenheim ist auch der Schiedsrichter benannt worden: Sören Storks (37) wird die Partie am Millerntor pfiffen.

In dieser Saison leitete er bereits St. Paulis Auswärtsspiel bei Werder Bremen (0:1). Die Bilanz unter ihm lautet zwei Siege, ein Unentschieden und vier Niederlagen.

Bei Heidenheim ist die Bilanz ähnlich: Drei Siege, zwei Unentschieden und acht Niederlagen unter Storks.

Friedhelm Funkel (71) hat dem FC St. Pauli kein Glück beschert. Der ehemalige Trainer zog Bayer Leverkusen als Gegner im Pokal, das Viertelfinale wird beim Meister von 2023 ausgetragen.

Das genaue Datum steht noch nicht fest. Mögliche Termine sind der 3. oder 4. sowie der 10. oder 11. Februar 2026. Sollte das Viertelfinale in der zweiten Pokalwoche stattfinden, treffen beide Teams innerhalb weniger Tage zweimal aufeinander – zwischen dem 13. und 15. Februar steigt das Bundesliga-Rückspiel in der BayArena.

Trainer Alexander Blessin (52) kommentierte: „Friedhelm Funkel hätte uns einen etwas leichteren Gegner wünschen können. Trotzdem werden wir alles geben, um ins Halbfinale einzuziehen. Als Favorit reisen wir aber wohl nicht nach Leverkusen.“

Sportchef Andreas Bornemann (53) äußerte offen den Wunsch nach einem Heimspiel: „Aber wir akzeptieren die Auslosung, wie sie ist. Gegen die großen Bundesliga-Clubs haben wir bereits starke Leistungen gezeigt.“

Überraschung beim 1:1 in Köln: Verteidiger Hauke Wahl (31) musste in der Halbzeit ausgewechselt werden, der Grund war zunächst unklar.

Trainer Alexander Blessin (52) klärte auf: „Es war fraglich, ob er überhaupt spielen kann. Er hat sich die letzten zwei Tage sehr schlecht gefühlt.“ Trotz eines starken Infekts hatte Wahl sich für die Mannschaft geopfert.

„Unter normalen Umständen hätte man wohl auf seinen Einsatz verzichtet“, so Blessin. „Er wollte helfen, probierte es, merkte aber nach 35 Minuten, dass es nicht mehr geht.“ Noch ist unklar, ob es sich um einen Magen-Darm-Infekt oder eine andere Erkrankung handelt.

Nach dem Motto „Never change a winning team“ hat der FC St. Pauli rund eine Stunde vor Anpfiff seine Startelf für das Auswärtsspiel in Köln bekannt gegeben – Trainer Alexander Blessin vertraut erneut der gleichen Elf wie beim Pokalsieg in Gladbach.

So beginnen die Kiezkicker: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Pyrka, Sands, Oppie, Fujita, Irvine – Kaars, Pereira Lage

Am Sonntag (19.15 Uhr) wird im Dortmunder Fußballmuseum das DFB-Pokal-Viertelfinale ausgelost – mit dabei ist auch der FC St. Pauli, der folgende Gegner bekommen kann:

Als Losfee fungiert der ehemalige Bundesligaspieler und Trainer Friedhelm Funkel (71).

Das Viertelfinale wird – wie bereits in der vergangenen Saison – aufgeteilt und findet am 3. und 4. sowie am 10. und 11. Februar 2026 statt.

Die Partie beim 1. FC Köln wird von Schiedsrichter Tobias Reichel (40) geleitet, unter dem der FC St. Pauli keine gute Bilanz hat.

Er pfiff bisher acht Partien der Kiezkicker, von denen nur zwei gewonnen wurden. Die letzten drei Spiele endeten jeweils unentschieden.

Als Assistenten fungieren Christian Bandurski und Marcel Unger, VAR ist Johann Pfeifer.

Der FC St. Pauli trifft am Samstag auf den 1. FC Köln und dort auch auf Trainer Lukas Kwasniok (44), der die Spielweise der Kiezkicker trotz Tabellenplatz 17 lobte.

„Fußballerisch sehe ich St. Pauli unter den besten sechs bis acht Teams der Bundesliga“, erklärte Kwasniok. „Ich war beim Pokalspiel in Mönchengladbach live dabei. Das war ein Genuss, ihnen zuzusehen.“

Obwohl St. Pauli eine Niederlagenserie hinlegt, spiele das Team weiterhin mutig, was den Trainer beeindrucke. „Sie haben eine Achse aus erfahrenen Spielern. Wir sollten auch dieses Spiel als Underdog angehen“, warnte er.

Nur kurz nach seinem Treffer gegen Bayern musste Andreas Hountondji (23) verletzt ausgewechselt werden und wird auch am Samstag gegen Köln fehlen.

Trainer Alexander Blessin (52) erklärte: „Es gibt keine starke Einblutung, es handelt sich um eine leichte Muskelverletzung.“ Zwar konnte Hountondji schon wieder laufen, einen Einsatz schloss der Trainer jedoch aus.

„Wir müssen schauen, wie die Belastung sich steigert. Ich hoffe, dass er uns gegen Heidenheim wieder zur Verfügung steht.“

Das Spiel gegen Heidenheim könnte zudem sein letztes für den Verein sein, da er für den Afrika-Cup nominiert wurde. Die Abstellungspflicht beginnt am 15. Dezember, womit er im letzten Spiel des Jahres in Mainz (21. Dezember) fehlen würde.

„Ich stehe mit Gernot Rohr im Austausch, wir werden schauen, wie die Abstellung genau geregelt wird“, sagte Blessin. Benin startet am 23. Dezember mit dem Gruppenspiel gegen die DR Kongo.

Die Aufstellungen für das DFB-Pokal-Achtelfinale Borussia Mönchengladbach gegen FC St. Pauli stehen fest:

Gladbach: Nicolas – Scally, Elvedi, Diks – Machino, Ullrich – Engelhardt – Stöger, Reyna – Honorat, Tabakovic

St. Pauli: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Pyrka, Sands, Oppie – Fujita, Irvine – Kaars, Pereira Lage

Der FC St. Pauli muss in den kommenden Monaten auf Torhüter Simon Spari (23) verzichten, der sich am rechten Sprunggelenk verletzte und operiert werden musste.

Der Verein gab bekannt, dass sich Spari im Training eine Ruptur des Syndesmosebands zuzog, weshalb eine Operation nötig war, um dem Gelenk mehr Stabilität zu verleihen.

In der zweiten DFB-Pokalrunde war Ben Voll (24) der Held, doch im Achtelfinale gegen Gladbach spielt er erneut die zweite Geige. Trainer Alexander Blessin (52) entschied sich für Nikola Vasilj (30) im Tor.

„Wir haben beschlossen, dass Niko im Tor bleibt, obwohl Ben es absolut verdient hätte“, erläuterte Blessin und verwies auf die aktuelle Situation.

„Für Ben tut es mir sehr leid, er ist ein toller Typ, Charakter und Torwart. Ihm gehört die Zukunft, das ist klar. Aber die momentane Lage führte zu dieser Entscheidung.“

Ein deutliches Signal an Andy Grote (57): Vor der anstehenden Innenministerkonferenz, bei der Fanrechte verschärft werden könnten, erhielt der Hamburger Innensenator heftige Kritik.

Während des Spiels von St. Pauli beim FC Bayern zeigten Münchner Ultras Plakate mit scharfen Angriffen gegen ihn. Unter anderem war eine große Karikatur zu sehen, bei der ein überdimensionaler Schlagstock aus Grotes geöffneter Hose ragte, umgeben von Fans, Überwachungskameras und einem Polizisten.

„Grote schwingt wieder seinen Unverhältnismäßigkeitspimmel“ stand auf einem weiteren Banner – eine Anspielung auf das sogenannte „Pimmel-Gate“ von 2021, bei dem Grote auf Twitter beleidigt wurde und daraufhin Ermittlungen eingeleitet wurden.

Der SPD-Politiker gilt als Befürworter der geplanten Verschärfungen in Stadien, was bei den Fans für wenig Zustimmung sorgt.

Diese Mannschaft soll vor allem ein Debakel verhindern: Rund eine Stunde vor dem Anpfiff gegen Bayern gab St. Pauli seine Startelf bekannt.

Im Vergleich zum Spiel gegen Union Berlin gibt es eine Änderung: Lars Ritzka ersetzt Louis Oppie (Bank). Oladapo Afolayan schaffte es erneut nicht in den Kader.

Die Startelf des FC St. Pauli: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Pyrka, Sands, La. Ritzka, Fujita, Irvine – A. Hountondji, Pereira Lage

Wie geht es mit Oladapo Afolayan (28) weiter? Der Offensivspieler wurde zuletzt aus „sportlichen Gründen“ aus dem Kader gestrichen. Kommt er am Samstag gegen Bayern zurück?

Trainer Alexander Blessin (52) antwortete vielsagend: „Ich sehe bei jedem Spieler, dass er sich reinhängt.“ Das deutet darauf hin, dass Afolayan im Training die richtige Reaktion gezeigt hat.

Zugleich kündigte Blessin auf Grund der guten Personalsituation „harte Entscheidungen“ an. Bei Arkadiusz Pyrka (23), Manolis Saliakas (29) und Adam Dzwigala (30) gibt es Entwarnung – sie stehen zur Verfügung.

Eigentlich ist Nikola Vasilj immer der Retter in der Not. Doch in den letzten Spielen unterliefen ihm auch Fehler. Der Torwart übernimmt Verantwortung.

„Die Fehler passierten in einer entscheidenden Phase. Es ist nicht immer leicht, damit umzugehen“, erklärte er. Dennoch wolle er das Vergangene abhaken, nach vorne schauen und der Mannschaft helfen, die Negativserie von acht Niederlagen zu beenden.

„In den letzten beiden Spielen habe ich Fortschritte gesehen. Wir haben genügend Qualität, um aus der Situation herauszukommen. Die Tabelle ist noch offen. Wir müssen positiv bleiben und weiter an das Ziel glauben, das wir im Vorjahr erreicht haben.“

Eine solche Negativserie habe er selbst noch nicht erlebt. „Die Frage, warum wir in den ersten drei Spielen so stark waren und dann nicht mehr, wird oft gestellt – im Fußball kann man das nicht immer erklären.“

Schmerzliche Strafe für den FC St. Pauli: Das Sportgericht des DFB verhängte eine Geldbuße von 125.600 Euro wegen unsportlichen Verhaltens der Fans.

Beim 2:0-Derbysieg gegen den HSV Ende August hatten Anhänger im Volksparkstadion massenhaft Pyrotechnik gezündet, was als Verstoß gewertet wurde.

Von der Strafe kann der Verein 41.000 Euro für eigene Sicherheits- und Gewaltpräventionsmaßnahmen verwenden, die bis zum 30. Juni 2026 nachgewiesen werden müssen.

Erfolgreich ist Carlo Boukhalfa (26)! Der ehemalige St.-Pauli-Spieler erzielte am Sonntag per Elfmeter in der 89. Minute den 1:0-Sieg für den FC St. Gallen gegen den FC Lausanne-Sport und hält sein Team weiter auf dem dritten Tabellenplatz.

Für Boukhalfa war es bereits der sechste Saisontreffer im 13. Spiel. Für St. Pauli hatte er in drei Jahren vier Tore in 56 Einsätzen erzielt.

Ebenfalls erfreulich: Lukas Daschner (27) bestritt nach seiner Verletzung sein zweites Spiel, wurde in der 41. Minute eingewechselt.

Nach langer Verletzung kehrte Kapitän Jackson Irvine erstmals in die Startelf zurück, konnte aber eine Niederlage gegen Union Berlin nicht verhindern.

„Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen“, resümierte ein sichtlich enttäuschter Irvine nach der 0:1-Pleite. „Wir hatten etwas Pech, es lief nicht für uns. Uns fehlten Selbstvertrauen, Glaube und auch ein bisschen Glück.“

Beim Gegentor stand er zu weit vom Torschützen entfernt, der zu frei agierte und nach einem Einwurf zum 1:0 traf.

Dennoch wolle man sich auf die Zukunft konzentrieren, so der Kapitän: „Wir müssen weiter an uns glauben und uns gegenseitig pushen. Was passiert ist, ist passiert. Nächste Woche haben wir die Chance, wieder zu gewinnen.“

Die Aufstellungen für das Spiel FC St. Pauli gegen Union Berlin sind bekannt, Kapitän Jackson Irvine (32) steht nach langer Verletzungspause wieder in der Startelf.

FC St. Pauli: Vasilj – Mats – Wahl – Sands – Irvine (C) – Smith – Pyrka – Fujita – Oppie – Hountondji – Pereira Lage

Union Berlin: Ronnow – Leite – Doekhi – Kemlein – Burke – Khedira – Ansah – Querfeld – Rothe – Illic – Trimmel (C)

Tobias Stieler wird am Sonntagabend (17.30 Uhr) die wichtige Partie für den FC St. Pauli leiten.

Der erfahrene Schiedsrichter leitete bisher fünf Spiele der Kiezkicker (zwei Siege, ein Unentschieden, zwei Niederlagen). Er lebte lange in Hamburg, zog aber Anfang des Jahres nach Sölden bei Freiburg.

Seitdem haben sich seine Ansetzungssperren geändert. Er darf nun beide Hamburger Vereine pfeifen, allerdings nicht mehr die Spiele von St. Paulis Stadtrivale FC St. Pauli. Nach seinem Einsatz im März beim Spiel gegen Borussia Dortmund ist die Partie gegen Union das zweite unter seiner Leitung seit dem Umzug.

Das letzte Spiel mit Stieler als Schiedsrichter endete mit einer 0:2-Niederlage für St. Pauli.

Nikola Vasilj (29) kehrte mit gemischten Gefühlen von seiner Länderspielreise zurück, da Bosnien-Herzegowina durch einen späten Gegentreffer nur knapp die direkte WM-Qualifikation verpasste.

Das Team hat nun noch zwei Spiele im März. Im Playoff-Halbfinale trifft Bosnien zuerst auf Wales. Der Sieger spielt gegen den Gewinner aus Italien und Nordirland, so die Auslosung am Donnerstag.

Nach und nach kehren die Nationalspieler des FC St. Pauli ins Training zurück. Abdoulie Ceesay (21), der für Gambia einen Doppelpack erzielte, zeigte sich besonders gut gelaunt.

Seine Teamkollegen nahmen dies wahr, wie ein Instagram-Video zeigt: Nikola Vasilj (29) kam nach einem emotionalen Auftritt direkt auf Ceesay zu, lobte seine Entwicklung und freute sich für ihn.

Kurz darauf kehrte auch Danel Sinani (28) zurück und gratulierte Ceesay zu seinen Toren. Dieser fragte, warum Sinani nicht auf seinen Anruf reagiert habe. Die Antwort: „Der nervt mich alle fünf Minuten.“

Neben Nikola Vasilj, der einen Rückschlag erlitten hat, waren sechs weitere Kiezkicker für ihre Nationalteams aktiv.

Connor Metcalfe und Jackson Irvine verloren mit Australien das Spiel gegen Kolumbien mit 0:3. Beide wurden vorzeitig ausgewechselt.

Karol Mets kam beim 4:2-Sieg Estlands gegen Zypern in der 80. Minute ins Spiel. Joel Chima Fujita wurde beim 3:0-Sieg Japans gegen Bolivien in der 77. Minute eingewechselt.

Abdoulie Ceesay glänzte beim 2:2 von Gambia gegen Kuwait mit zwei Toren. Andreas Hountondji verlor mit Benin 0:3 gegen Burkina Faso.

Nikola Vasilj hat mit Bosnien-Herzegowina die direkte WM-Qualifikation verpasst. Beim dramatischen 1:1 gegen Österreich musste der FCSP-Torwart in die Playoffs.

Nachdem Gladbachs Haris Tabakovic (12.) Bosnien früh in Führung brachte, hielt Vasilj lange seinen Kasten sauber. In der 77. Minute erzielte Michael Gregoritsch den Ausgleich für Österreich, das dadurch die Gruppe gewann. Bosnien hofft nun auf eine erfolgreiche Playoff-Teilnahme.

Für Danel Sinani und Luxemburg endete die WM-Qualifikation mit einer Enttäuschung: Auch das letzte Gruppenspiel in Nordirland ging mit 0:1 verloren.

Luxemburg blieb ohne Punkte und belegte den letzten Platz in der Gruppe der DFB-Elf. Trotz couragierter Auftritte hätten sie sich mehr verdient.

Traurige Nachricht aus der Ukraine: Der ehemalige Bundesliga-Profi Andriy Polunin ist während eines Benefiz-Legendenspiels überraschend verstorben.

Der Mittelfeldspieler kollabierte während des Spiels und verstarb trotz medizinischer Betreuung. Polunin spielte in Deutschland für den 1. FC Nürnberg, FC St. Pauli und Rot-Weiß Essen und war zuletzt Scout bei Metalist 1925 Charkiw.

Wichtig: Nach zuletzt schwachen Leistungen im Trikot von St. Pauli konnte Nikola Vasilj bei seiner Nationalmannschaft etwas Selbstvertrauen tanken.

Beim 3:1-Sieg Bosniens gegen Rumänien zeigte Vasilj einige starke Paraden und darf weiter von einer WM-Teilnahme träumen. Das entscheidende Spiel gegen Österreich steigt am Dienstag (20.45 Uhr).

Zusätzlich zu Vasilj standen Jackson Irvine (32) und Connor Metcalfe (26) für Australien im Einsatz, die ein Testspiel gegen Venezuela mit 0:1 verloren. Metcalfe spielte 66 Minuten, Irvine kam in der 78. Minute ins Spiel.

Der amtierende Präsident Oke Göttlich wurde mit 93,5 Prozent der Stimmen wiedergewählt.

Er hatte keine Gegenkandidaten. Von etwa 1000 stimmberechtigten Mitgliedern votierten 894 für den Präsidenten, der seit 2014 an der Spitze steht und nun seine vierte und letzte Amtszeit beginnt.

Neben der Wahl stellte Göttlich die langfristigen Pläne für den Ausbau des Millerntor-Stadions vor. Ziel sind 40.000 bis 50.000 Plätze, so der Präsident.

Für Danel Sinani dürfte das Länderspiel gegen Deutschland eines der Highlights seiner bisherigen Karriere sein. Der Kiezkicker steht bei Luxemburg in der Startelf, nachdem er das Hinspiel wegen einer Gelbsperre verpasst hatte.

Karol Mets hatte am Donnerstagabend in Norwegen nichts zu holen. Estland verlor gegen Norwegen mit 1:4 (0:0). Erling Haaland und Alexander Sørloth trafen jeweils doppelt, Robi Saarma gelang der Ehrentreffer.

Joel Chima Fujita kam beim 2:0-Testspielsieg Japans gegen Ghana in der 68. Minute aufs Feld.

Während der Länderspielpause verzichtet der FC St. Pauli auf ein Testspiel, in der Winterpause sieht das anders aus.

Die Mannschaft absolviert am 4. Januar (15.30 Uhr) am Millerntor eine Generalprobe gegen Werder Bremen vor Saisonstart eine Woche später gegen RB Leipzig.

In der kommenden Länderspielpause sind gleich acht Spieler von St. Pauli für ihre Länder im Einsatz, darunter WM-Quali- und Testspiele.

Hier die Übersicht:

Jackson Irvine und Connor Metcalfe: Testspiele mit Australien gegen Venezuela (15. November, 2 Uhr MEZ) und Kolumbien (19. November, 2 Uhr MEZ)

Karol Mets: WM-Quali mit Estland gegen Norwegen (13. November, 18 Uhr) und Testspiel gegen Zypern (18. November, 19 Uhr)

Joel Chima Fujita: Testspiele mit Japan gegen Ghana (14. November, 11:20 Uhr) und Bolivien (18. November, 11:15 Uhr)

Abdoulie Ceesay: Testspiel mit Gambia gegen Kuwait (18. November)

Andréas Hountondji: Testspiel mit Benin gegen Burkina Faso (18. November)

Danel Sinani: WM-Quali mit Luxemburg gegen Deutschland (14. November, 20:45 Uhr) und Nordirland (17. November, 20:45 Uhr)

Nikola Vasilj: WM-Quali mit Bosnien-Herzegowina gegen Rumänien (15. November, 20:45 Uhr) und Österreich (18. November, 20:45 Uhr)

Die Aufstellungen für das Spiel SC Freiburg gegen FC St. Pauli liegen vor. Beide Teams starten mit folgender Elf:

SC Freiburg: Atubolu – Treu, Ginter, Lienhart, Günter – M. Eggestein, Manzambi, Beste, Y. Suzuki, Grifo – Adamu

FC St. Pauli: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Pyrka, Sands, Fujita, Oppie, Metcalfe – Kaars, Pereira Lage

Pyrka, Metcalfe und Kaars rücken für Saliakas (Adduktorenverletzung), Sinani und Afolayan (beide auf der Bank) in die Startelf.

Vor dem Auswärtsspiel am Sonntag plagen den FC St. Pauli personelle Probleme. Neben David Nemeth fällt auch Adam Dzwigala weiter aus.

Trainer Alexander Blessin erklärte: „Dzwigala hat muskuläre Beschwerden an der seitlichen Bauchmuskulatur. Am Anfang tat es weh, aber er kann sich inzwischen wieder bewegen. Wie lange er fehlt, ist noch nicht absehbar.“

Bei Manolis Saliakas gibt es noch ein Fragezeichen. „Wir müssen sehen, wie es ihm geht.“

Positiv ist der Fortschritt bei Ricky-Jade Jones, der sein Programm absolviert hat. „Wir wollen ihm die Länderspielpause noch gönnen. Ich bin zuversichtlich, dass er danach wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann.“

Die Genossenschaft des FC St. Pauli hat nun die Mehrheit am Millerntor-Stadion übernommen – ein historischer Moment, teilte der Verein am Donnerstag mit.

Damit gehört die Arena offiziell den Mitgliedern. Wilken Engelbracht, kaufmännischer Geschäftsführer, betonte, dass der Verein so wichtige Investitionen, etwa in das Leistungszentrum an der Kollaustraße, eigenständig vorantreiben kann.

Für St.-Pauli-Fans: Die DFL hat die Bundesliga-Spieltage 13 bis 19 mit genauen Anstoßzeiten veröffentlicht, darunter das Rückspiel des Stadtderbys gegen den HSV im Januar.

Die Übersicht der Termine:

Nikola Vasilj gehörte in der vergangenen Saison zu den besten Bundesliga-Torhütern und überzeugt auch in der aktuellen Spielzeit trotz einiger Patzer.

Andere Vereine wurden auf ihn aufmerksam: Laut SportBild sollen die Premier-League-Clubs FC Brentford und Brighton & Hove Albion, wo Ex-Trainer Fabian Hürzeler tätig ist, Vasilj beobachten.

Sein Vertrag läuft noch bis zum kommenden Sommer, sein Marktwert wird auf 4,5 Millionen Euro geschätzt.

Schlechte Nachrichten für St. Pauli: Abwehrspieler Adam Dzwigala fällt mit einer Bauchmuskelverletzung für mehrere Wochen aus.

Der Pole fehlte bereits am Samstag bei der Niederlage gegen Gladbach. Ob er nach der Länderspielpause schon wieder einsatzbereit ist, bleibt ungewiss.

Bei der 0:4-Pleite gegen Gladbach versagte nicht nur St. Pauli, sondern auch die halbautomatische Abseitstechnologie am Millerntor.

Beim 0:1-Tor durch Haris Tabakovic lieferte die Technik ein falsches Ergebnis, da eine Abseitslinie am falschen Verteidiger gezogen wurde.

„Das ist ärgerlich, man bezahlt ja dafür“, sagte Präsident Oke Göttlich zu Sky. „Wenn man die Leistung nicht bekommt, sollte man zumindest fragen dürfen, ob das Geld zurückgezahlt wird.“

Es war bereits das dritte Mal in der Saison, dass die Technik ausfiel.

Sky-Experte Dietmar Hamann sprach von „Wettbewerbsverzerrung“, wenn die Technik in acht Stadien funktioniere, in einem jedoch nicht – und das in dieser Saison wiederholt.

St. Pauli und Borussia Mönchengladbach treffen Anfang Dezember erneut im DFB-Pokal aufeinander.

Sportchef Andreas Bornemann sagte: „Der Pokal ist ein großartiger Wettbewerb, in dem wir versuchen werden, ins Viertelfinale einzuziehen – auch wenn unser Fokus auf der Liga liegt.“

Trainer Alexander Blessin freut sich auf die Revanche: „Auswärts bei Gladbach ist eine große Herausforderung. Wir hätten lieber zuhause gespielt, aber wir werden alles geben, um im Pokal zurückzuschlagen.“

Gespielt wird am 2. und 3. Dezember, die genauen Anstoßzeiten folgen.

Das 0:4-Debakel gegen Gladbach wirft viele Fragen auf, Trainer Alexander Blessin fordert Aufklärung.

Präsident Oke Göttlich verteidigte den Trainer: „Der Cheftrainer gehört nicht zur Diskussion. Wäre ich nicht gefragt worden, hätte ich nicht einmal darüber nachgedacht.“

Er erklärte, dass solche Niederlagen bei St. Pauli passieren können, betonte aber die Notwendigkeit, schnell zu einer vollen Energieleistung zurückzukehren.

Die Aufstellungen für das Kellerduell:

FC St. Pauli: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Saliakas, Sands, Fujita, Oppie – Pereira Lage, Afolayan, Sinani

Borussia Mönchengladbach: Nicolas – Sander, Elvedi, Diks – Scally, Reitz, Engelhardt, Ullrich, Honorat, Neuhaus – Tabakovic

Schiedsrichter Robert Hartmann wird am Samstag die Partie zwischen FC St. Pauli und Borussia Mönchengladbach leiten.

Unter Hartmann hat St. Pauli eine negative Bilanz: Von 16 Spielen gewannen sie nur vier. In der vergangenen Saison leitete er drei Partien mit zwei Unentschieden und einer Niederlage für den FCSP.

Der wichtige Sieg in der zweiten DFB-Pokalrunde am Dienstag könnte ein Wendepunkt sein, glaubt Trainer Alexander Blessin.

„Das garantiert nicht automatisch Punkte in den nächsten Spielen, aber es ist ein richtiger Schub“, so der 52-Jährige.

Nach fünf Niederlagen in Folge sei das eine Erleichterung und ermögliche „ein bisschen freieres Atmen“.

Im besten Fall könne dieser Schub in der nächsten Bundesliga-Heimpartie gegen Borussia Mönchengladbach (Samstag, 15.30 Uhr) die Negativserie beenden.

Die Aufstellungen für das DFB-Pokalspiel am Millerntor:

FC St. Pauli: Voll, Mets, Wahl, Sands, Smith, Pyrka, Fujita, Afolayan, Oppie, Metcalfe, Hountondji

TSG Hoffenheim: Baumann, Hranac, Prömel, Avdullahu, Asllani, Bernardo, Lemperle, Hajdari, Prass, Kramaric, Touré

Am Dienstag um 20.45 Uhr trifft St. Pauli zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen auf Hoffenheim – diesmal im Pokal.

Trainer Alexander Blessin setzt eine besondere Personalentscheidung um: Ben Voll (23) wird für Nikola Vasilj (29) im Tor stehen.

Er betonte, dass sich dadurch an der Nummer eins nichts ändere: „Ben hat super trainiert und bekommt seine Chance. Niko ist einer der besten Torhüter der Liga und unterstützt Ben hervorragend.“

Bis auf den langzeitverletzten David Nemeth stehen alle Spieler zur Verfügung. „Wir müssen als Team wieder zusammenfinden und ich vertraue darauf, dass wir es schaffen“, so Blessin.

Der TAG24-Tipp:

Auch TAG24 glaubt, dass die Mannschaft genug Motivation hat, den Frust hinter sich zu lassen. In einem Pokalspiel mit besonderem Charakter schätzt unsere Sportredakteurin einen 2:1-Heimsieg für St. Pauli ein.

Im Heimspiel gegen Hoffenheim verlor St. Pauli mit 0:3 – die Defensive war nicht stabil genug, auch die Offensive konnte nicht überzeugen.

Torwart Nikola Vasilj (29) zeigte sich nach dem Spiel genervt: „Wir reden seit meiner Rückkehr aus der Nationalmannschaft über defensive Stabilität, und jetzt kassieren wir drei Gegentore. Das ist eindeutig zu viel.“

Hauke Wahls Fehlen dürfe keine Ausrede sein.

Louis Oppie (23) kritisierte: „Wir müssen wieder mehr investieren und alles geben, um unser Tor zu verteidigen. Die Basics müssen stimmen.“

Trainer Blessin forderte eine Steigerung der Trainingsintensität, vor allem mit Blick auf das kommende Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt.

Die Startformation beider Teams für das Spiel um 17.30 Uhr:

FC St. Pauli: Vasilj – Dzwigala, Smith, La. Ritzka – Pyrka, Sands, Fujita, Oppie, Sinani – Kaars, Pereira Lage

TSG Hoffenheim: Baumann – Coufal, Hranac, Hajdari, Bernardo – Burger, Avdullahu, Kramaric, Touré – Lemperle, Asllani

Die Kiezkicker fühlen sich in Hamburg besonders wohl – alle Punkte holten sie bisher zuhause.

Von sieben Punkten aus sechs Spielen wurden vier am Millerntor und drei im Volkspark beim HSV geholt.

Mit einem Sieg gegen Hoffenheim könnten die Hamburger nicht nur ihr spezielles „Hamburg-Punktekonto“ weiter ausbauen, sondern auch tabellarisch am HSV vorbeiziehen.

Die Statistik spricht für St. Pauli: In sechs Spielen kassierte Hoffenheim drei Niederlagen, zwei endeten unentschieden, nur ein Sieg gelang der TSG.

Die Schiedsrichterpartie leitet Sven Jablonski (35).

Der TAG24-Tipp:

Das Spiel wird eng. Unterstützt von der Atmosphäre im Millerntorstadion gewinnt St. Pauli knapp mit 2:1.

Hauke Wahl konnte wegen Trainingsrückstands wahrscheinlich am Sonntag nicht spielen, teilte Trainer Blessin mit.

„Er fühlt sich noch geschwächt, wir müssen abwarten, wie die Nacht verläuft.“

Jackson Irvine hingegen steht voraussichtlich zur Verfügung. Er hatte zuletzt vollständig trainiert.

Karol Mets spielte für Estland 90 Minuten, obwohl es keine Absprache gab – das störe Blessin etwas, dennoch fühlt sich Mets gut und ist motiviert.

Joel Chima Fujita ist wegen Nationalteam-Frust bereit, seine Emotionen im Spiel rauszulassen. Auch Andreas Hountondji ist fit.

David Nemeth fällt weiterhin aus, kann aber inzwischen die Krücken ablegen. „Das Comeback steht bevor, dauert aber noch.“

Eine bittere Nachricht für St.-Pauli-Stürmer Andreas Hountondji: Mit Benin verpasste er die WM-Teilnahme nach der 10. Quali-Partie.

Der 4:0-Erfolg von Nigeria und zugleich Sieg von Südafrika verhinderten die WM-Teilnahme. Hountondji stand bis zur 56. Minute auf dem Feld, konnte aber nichts ausrichten.

Zur gleichen Zeit spielte Karol Mets mit Estland 1:1 gegen Moldau, die Mannschaft verpasste ebenfalls die WM.

Danel Sinani kehrte nach dem verpassten Duell mit Deutschland in die luxemburgische Nationalmannschaft zurück. Gegen die Slowakei spielte er 90 Minuten, konnte eine 0:2-Niederlage aber nicht verhindern.

Karol Mets feierte nach langer Verletzung sein Comeback. Beim 1:3 gegen Italien kam er in der 62. Minute aufs Feld.

Vor dem direkten Aufeinandertreffen testeten Australien und die USA gegen andere Gegner. Australien gewann 1:0 gegen Kanada, Metcalfe spielte 83 Minuten. Sands saß bei den USA 1:1 gegen Ecuador auf der Bank.

Simon Makienok, ehemaliger St.-Pauli-Spieler, wurde erstmals Vater. Er und seine Partnerin Ida-Sophia bekamen am 6. Oktober einen Sohn namens Sixten.

Für Andréas Hountondji läuft es gut: Mit Benin gewann er in Ruanda das vorletzte Gruppenspiel mit 1:0 und verteidigte die Tabellenführung vor Südafrika.

Im letzten Spiel gegen Nigeria könnte ein Punkt für die WM-Teilnahme reichen, aber Nigeria hat mit einem Sieg noch Chancen.

Abdoulie Ceesay erlebte eine Niederlage von Gambia gegen Gabun von der Bank aus.

Joel Chima Fujita spielte fünf Minuten beim 2:2 von Japan gegen Paraguay und erlebte den kurz vor Schluss erzielten Ausgleich auf dem Platz mit.

Nikola Vasilj erlitt mit Bosnien-Herzegowina einen Rückschlag: Gegen Zypern kassierte er spät per Elfmeter den 2:2-Ausgleich.

Das Team führte nach 36 Minuten bereits 2:0, musste aber Österreich vorbeiziehen lassen, das mit 10:0 gegen Malta gewann.

Arkadiusz Pyrka feierte sein Debüt in der polnischen A-Nationalmannschaft; beim 1:0 gegen Neuseeland wurde er in der 73. Minute eingewechselt.

Der FC St. Pauli wurde mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis in der Sportwirtschaft ausgezeichnet.

Der Verein wurde für seinen umfassenden, verbindlichen und strukturellen Ansatz gewürdigt, Nachhaltigkeit in allen Bereichen zu leben.

Im Merchandising und Catering setzt St. Pauli überwiegend auf Bio-Produkte. Die Jury lobte auch das Engagement in Sachen Inklusion, Barrierefreiheit und soziale Projekte im Stadtteil.

Die frühere Nationalspielerin Turid Knaak war zu Gast im Podcast „Copa TS“ von Tommi Schmitt und präsentierte interessante Daten.

Mehrere Bundesliga-Clubs spielen laut Statistik besser, als ihre Tabellenposition zeigt – allen voran der FC St. Pauli.

Knaak bezeichnete die Kiezkicker, die aktuell auf Platz zehn stehen, als „eines der besten Teams datenbasiert der Liga“. Sie unterstützte die These von Fußballkollege Christoph Kramer, dass St. Pauli bis zum Saisonende um Europa mitspielen kann.

„Sie spielen unglaublich guten Fußball. Wenn sie jetzt noch mehr Chancen nutzen, kann es eine sehr gute Saison werden, zumindest von der Spielanlage her“, betonte Knaak.

Wie üblich wollte St. Pauli in der Länderspielpause ein Testspiel bestreiten, aber wegen zahlreicher Nationalspieler und angeschlagener Profis wurde das Spiel gegen Hannover 96 abgesagt.

Stattdessen plant Trainer Alexander Blessin drei intensive Trainingseinheiten an der Kollaustraße.

Folgende Nationalspieler fehlen:

Der Ärger nach der unnötigen Niederlage in Bremen war groß, ebenso die Kritik an der kurzen Nachspielzeit von vier Minuten, die aus Sicht der Kiezkicker hätte länger sein müssen.

Schon beim Anzeigen der Nachspielzeit zeigte Sportchef Andreas Bornemann seine Unzufriedenheit. Auch nach dem Spiel äußerte sich Trainer Blessin kritisch: „Mir fehlt eine einheitliche Regelung.“

Mal gebe es zehn Minuten, oft unverständlich, dann nur vier Minuten, wie in Bremen, was viel zu kurz sei. „Mal sehen, ob ich beim nächsten Mal mit Rechenschieber auftauche“, kündigte er an.

Hauke Wahl äußerte ebenfalls Unverständnis: „Ich habe mit dem Schiedsrichter gesprochen. Die automatische Zeit war sogar kürzer als vier Minuten. Das ergibt für mich keinen Sinn.“

Die Nachspielzeit erschien zu knapp bemessen, da mehrfach Verletzungsunterbrechungen stattfanden, die länger als vier Minuten dauerten. Der Schiedsrichter konnte keine überzeugende Erklärung liefern, so Wahl.

Bei der 0:1-Niederlage in Bremen fehlte überraschend Andréas Hountondji auf dem Spielberichtsbogen.

Trainer Blessin erklärte, dass der Stürmer Knieprobleme hatte und punktiert wurde, die Flüssigkeit im Knie aber nicht gravierend sei. Weitere Untersuchungen sind für Sonntag geplant.

Ob Hountondji zur Nationalmannschaft des Benin reisen kann, ist noch unklar. „Es ist eine lange Woche für ihn“, so Blessin, der optimistisch ist, dass es keine schwerwiegende Verletzung ist.

Sportlich hätte Oladapo Afolayan St. Pauli am Samstag durchaus helfen können, wenn er sich nicht selbst im Weg gestanden hätte.

Trainer Blessin nannte „disziplinarische Gründe“ für das Fehlen des Offensivspielers beim Warmmachen. Afolayan war offenbar zu spät zu einem Treffen gekommen.

„Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“, kommentierte Blessin. Um welche Art von Meeting es sich handelte, sagte er nicht.

Karol Mets fehlt dem FC St. Pauli seit fast einem Jahr mit hartnäckigen Problemen an der Patellasehne. Beim vergangenen Spiel gegen Bayer Leverkusen stand er erstmals wieder im Kader, wurde aber nicht eingesetzt.

Ob er in der Nationalmannschaft eingesetzt wird, hängt vom Einsatz bei den Profis ab, erklärte Trainer Blessin. „Ich hätte es gerne, dass er vor dem ersten Spiel gegen Italien schon ein paar Minuten bekommt.“

Die personelle Situation bei den Kiezkickern bleibt angespannt. Gegen Werder Bremen fehlen neben dem langzeitverletzten David Nemeth auch Jackson Irvine und Ricky-Jade Jones.

Blessin erklärte, Irvine steigere das Tempo und sei auf einem guten Weg. Jones ist mit 80 Prozent Belastung in der Reha, bei Dzwigala gibt es Entwarnung trotz grippaler Beschwerden.

Der FC St. Pauli darf sich über einen weiteren Nationalspieler freuen: James Sands wurde erstmals in den Kader der US-Nationalmannschaft berufen.

Trainer Blessin zeigte sich begeistert: „Das freut mich riesig, er hat hart dafür gearbeitet.“ Die USA bestreiten zwei Länderspiele im Oktober, möglicherweise treffen Sands und Metcalfe dort aufeinander.

Gute Nachrichten für Andréas Hountondji (23): Mit Benin darf er weiter von der WM 2026 träumen.

Die FIFA sanktionierte Südafrika wegen des Einsatzes eines nicht spielberechtigten Akteurs in einem Qualifikationsspiel. Das Ergebnis wurde zugunsten Benins geändert, wodurch Südafrika die Tabellenführung verlor.

Scott Banks konnte sich am Millerntor nicht durchsetzen und wurde an den englischen Drittligisten FC Blackpool verliehen, um Spielpraxis zu sammeln.

Dort überzeugte der 24-Jährige, erlitt aber eine Verletzung, die eine Pause von etwa vier Wochen erfordert.

FC St. Paulis Athletiktrainer Karim Rashwan erhielt vom DFB ein Innenraumverbot für ein Bundesliga-Spiel.

Er hatte sich während der Nachspielzeit gegen Bayer Leverkusen heftig beim vierten Offiziellen über eine nicht gegebene Ecke beschwert und wurde vom Schiedsrichter Martin Pedersen mit Rot bestraft.

Die Aufstellungen für das Spiel FC St. Pauli gegen Bayer Leverkusen:

FC St. Pauli: Vasilj – Wahl, Smith, La. Ritzka – Saliakas, Sands, Fujita, Oppie, Sinani – Hountondji, Pereira Lage

Bayer Leverkusen: Flekken – Quansah, Badé, Tapsoba – Tape, Andrich, Aleix Garcia, Grimaldo, M. Tillman, Ben Seghir – Schick

Um 15.30 Uhr ist Anpfiff am Millerntor. Schiedsrichter Martin Petersen leitet das Spiel gegen die Werkself.

Für Petersen ist es das zehnte Spiel mit St. Pauli. Die Bilanz unter ihm: vier Unentschieden, zwei Niederlagen, drei Siege.

TAG24-Tipp:

Die Kiezkicker holen mindestens einen Punkt gegen Leverkusen und bauen auf den Heimvorteil.

Robert: 1:1

Alice: 2:1

Oliver Kahn war zu Gast in der Talkshow „Inas Nacht“ und wurde zur Frage HSV oder St. Pauli befragt.

„Das ist eine gemeine Frage“, sagte der Torwart. Er erinnerte sich an seine Zeit als Karlsruher SC in Hamburg, wo man in einer kleinen Kabine umgezogen sei und auf dem Weg zum Platz durch eine Kneipe musste – das habe Atmosphäre gehabt.

Er lobte die Stimmung und erzählte von seinem schnellsten Bundesliga-Gegentor gegen St. Pauli am 12. April 1992, als Dirk Zander nach zwölf Sekunden traf.

Generell lobte Kahn die Entwicklung des Vereins: „Was sie da aufgebaut haben, ist beeindruckend.“

Nach Niederlagen in Stuttgart und der Vorbereitung auf das Spiel gegen Bayer Leverkusen zeigte sich die Mannschaft laut Trainer Alexander Blessin (52) selbstkritisch und motiviert, es besser zu machen.

„Die richtige Reaktion war im Training zu sehen“, sagte Blessin, der gegen Leverkusen eine Chance sieht, da der Gegner noch in der Findungsphase sei.

Leverkusen trennte sich gegen Gladbach unentschieden.

Der FC St. Pauli hat den Vertrag mit Verteidiger Hauke Wahl verlängert.

Wahl, 31 Jahre alt und gebürtiger Hamburger, wechselte zur Saison 2023/24 von Holstein Kiel ans Millerntor und wurde sofort Leistungsträger.

Er war maßgeblich am Aufstieg und dem Klassenerhalt beteiligt und absolvierte bislang 77 Pflichtspiele für St. Pauli, darunter 37 in der Bundesliga.

Wahl erklärt: „Es waren zwei erfolgreiche Jahre. Ich möchte in meiner Heimat weiter Bundesliga spielen und alles dafür tun, dass wir erstklassig bleiben.“

Auch im zehnten Bundesliga-Jahr konnte St. Pauli am vierten Spieltag nicht gewinnen und verlor am Freitag beim VfB Stuttgart mit 0:2.

Bisher erreichten die Hamburger in solchen Spielzeiten maximal ein Unentschieden.

Danel Sinani hatte einen schwachen Auftritt und musste 15 Minuten vor Spielende verletzt ausgewechselt werden.

Trainer Blessin erklärte, Sinani habe einen Schlag auf den Knöchel bekommen und Schmerzen gehabt. Die Auswechslung war ohnehin geplant, da die Offensive insgesamt zu statisch war.

Andréas Hountondji blieb erstmals ohne Tor in dieser Saison und wurde nach etwa 60 Minuten ausgewechselt. Er stellte jedoch einen neuen Bundesligarekord für St. Pauli auf: 35,4 km/h Höchstgeschwindigkeit.

Für das Spiel gegen Stuttgart fehlen weiterhin Jackson Irvine, Karol Mets und Ricky-Jade Jones aufgrund von Verletzungen.

Hountondji steht zur Verfügung und trainierte eingeschränkt.

FC St. Pauli zählt zu den Überraschungsteams der Bundesliga und beeindruckt Experten wie Christoph Kramer, der der Mannschaft eine lange Saison auf europäischem Niveau zutraut.

Kramer lobt die starke Defensive, das hohe Pressing und die klaren Abläufe im Spielaufbau.

Andréas Hountondji gelang ein außergewöhnlicher Start mit drei Toren in drei Spielen, hatte jedoch gegen Augsburg Schwierigkeiten und wurde in der Halbzeit ausgewechselt.

Vor Spielbeginn wurde eine Gedenkminute für den verstorbenen Regisseur Tarek Ehlail (†43) abgehalten, der im August bei einem Unfall auf der A1 ums Leben kam.

Joel Chima Fujita sorgte vor dem Derby beim HSV mit einer mutigen Aktion für Aufsehen: Er lief barfuß über den Rasen, direkt auf die HSV-Fans zu, um die Atmosphäre und den Rasen zu spüren.

Die restlichen Nationalspieler kehren mit gemischten Gefühlen von ihren Spielen zurück: Nikola Vasilj verlor mit Bosnien-Herzegowina knapp gegen Österreich, steht aber an der Tabellenspitze.

Andréas Hountondji feierte mit Benin einen wichtigen Sieg gegen Lesotho.

Connor Metcalfe gewann mit Australien gegen Neuseeland.

Danel Sinani musste sich mit Luxemburg einer Niederlage gegen die Slowakei geschlagen geben und erhält wegen Gelbsperre keine Teilnahme am nächsten Spiel gegen Deutschland.

Für Arkadiusz Pyrka gab es kein Spiel beim 3:1-Polensieg gegen Finnland.

Nikola Vasilj hielt seinen Kasten beim 6:0 gegen San Marino sauber, ebenso kam Andréas Hountondji zum Einsatz.

Danel Sinani verlor mit Luxemburg 1:3 gegen Nordirland, obwohl er eine Vorlage lieferte.

Arkadiusz Pyrka wurde erstmals in den polnischen A-Kader berufen, wartet allerdings noch auf sein Debüt.

Connor Metcalfe und Elias Saad erzielten Siege mit ihren Nationalteams. Saad traf erstmals per Traumfreistoß.

Die DFL terminierte die Spieltage sechs bis zwölf. St. Pauli spielt dreimal samstags um 15.30 Uhr, der Saisonstart erfolgt bei Werder Bremen.

Schlechte Nachrichten für David Nemeth: Der Verteidiger musste sich einer Operation an der linken Adduktorensehne unterziehen und fällt vorerst aus.

Der DFB hat die zweite Pokalrunde terminiert. Das Spiel gegen Hoffenheim findet am 28. Oktober um 20.45 Uhr am Millerntor statt.

Trainer Alexander Blessin lobte die starke erste Halbzeit beim 1:1 gegen Holstein Kiel, sah aber in der zweiten Hälfte Probleme.

Das Spiel endete 1:1, beide Trainer wechselten mehrfach durch.

St. Pauli führt zur Halbzeit durch ein Tor von Oladapo Afolayan.

Die Begegnung gegen Holstein Kiel fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt und wurde im Livestream übertragen.

St. Pauli hat Offensivspieler Scott Banks an den FC Blackpool verliehen, damit er Spielpraxis sammelt.

Adam Dzwigala erzielte im Stadtderby gegen den HSV sein erstes Bundesliga-Tor und schaffte es in die „Elf des Tages“.

Im Training am Montag fehlten mehrere Spieler, darunter Hauke Wahl, Scott Banks und Karol Mets, die individuelle Einheiten absolvierten.

St. Pauli trifft in der zweiten DFB-Pokalrunde auf Hoffenheim, das am 28. oder 29. Oktober am Millerntor gastieren wird.

Sechs St.-Pauli-Spieler sind in der ersten Länderspielpause der Saison für ihre Nationalmannschaften im Einsatz.

Liebe User, ab sofort versorgen wir euch in diesem Blog mit den neuesten Informationen rund um den FC St. Pauli – von Trainingsberichten und Pressekonferenzen bis hin zu aktuellen Gerüchten über die Boys in Brown.