St.-Pauli-Blog: Erik Ahlstrand steht kurz vor dem Abschied
Hamburg – Nach einer ordentlichen, aber torlosen Vorstellung im Testspiel gegen Werder Bremen hat der FC St. Pauli seinen zweiten Winter-Neuzugang offiziell bestätigt.
Nachdem Torwart Simon Spari ausgefallen ist, reagierte der Verein mit einer Verstärkung im Torwartbereich. Gleichzeitig deutet sich bei Erik Ahlstrand ein Abschied an.
In unserem St.-Pauli-Blog halten wir Euch stets über Neuigkeiten rund um die Mannschaft, mögliche Transfers und weitere Geschehnisse am Millerntor auf dem Laufenden.
Erik Ahlstrand (24) kam beim FC St. Pauli bisher kaum zum Einsatz; auch der solide Auftritt im Test gegen Werder Bremen wird daran wohl wenig verändern.
Sportdirektor Andreas Bornemann (54) zeigte sich gegenüber TAG24 zwar zufrieden mit der Entwicklung des Schweden, räumte jedoch ein, dass man einem Wechsel unter bestimmten Voraussetzungen offen gegenüberstehe.
Genau das scheint nun Realität zu werden: Laut dem schwedischen Blatt Expressen steht Ahlstrand kurz vor einem Wechsel zum niederländischen Erstligisten Heracles Almelo.
Bislang absolvierte der 24-Jährige lediglich fünf kurze Einsätze in der Liga sowie eine Partie im DFB-Pokal für die Profimannschaft.
Als Reaktion auf die Verletzung von Simon Spari (23) hat der FC St. Pauli mit Emil Gazdov (22) das Torwartteam verstärkt. Der Keeper kommt per Leihe vom CF Montréal bis zum Saisonende, zudem sicherten sich die Kiezkicker eine Kaufoption.
Trainer Alexander Blessin (52) zeigte sich sehr angetan von seinem zweiten Neuzugang in diesem Winter: „Emil ist sehr dynamisch und explosiv in seinen Bewegungen, strahlt dabei aber auch Ruhe und Selbstsicherheit aus. Er antizipiert lange Bälle gut und wagt es, das Tor für Defensivaktionen zu verlassen. Auch im Spielaufbau tritt er gelassen und überlegt auf.“
Gazdov, der neben der kanadischen auch die bulgarische Staatsangehörigkeit besitzt, wurde bei den Vancouver Whitecaps ausgebildet und wechselte anschließend zum Pacific FC. Von Oktober 2020 bis Februar 2022 spielte er bei der U19 des 1. FC Nürnberg, bevor er nach Kanada zurückkehrte und sich 2025 Montréal anschloss. Zuletzt war er für ein halbes Jahr an Valour FC ausgeliehen.
Gazdov selbst äußerte sich zu seinem Wechsel: „Ich bin sehr gespannt und freue mich auf die neue Aufgabe beim FC St. Pauli. Meine Zeit in Hamburg möchte ich bestmöglich für meine fußballerische Weiterentwicklung nutzen und möglichst viele Erfahrungen bei einem Bundesligateam sammeln.“
Die Entscheidung steht fest: Das Testspiel gegen Werder Bremen (15.30 Uhr) wird vor Zuschauern stattfinden. Für Fans, die aufgrund der Witterung oder anderer Gründe nicht kommen können, bietet der Verein eine Alternative an.
Bis 13.30 Uhr können diese ihre Tickets auf dem offiziellen Zweitmarkt-Portal anbieten. Entweder übernehmen andere Fans die Karten oder es erfolgt eine Erstattung.
Auch ein späteres Einstellen der Tickets ist noch möglich. Darüber hinaus denkt der Verein über kostenlose Tickets für ein anderes Testspiel nach.
Ein unschöner Start ins neue Jahr für Andreas Hountondji (23): Aufgrund eines Haarrisses im linken Sprunggelenk fällt der Stürmer vorerst aus.
Der FC St. Pauli teilte dies am Freitagmorgen mit. Die Verletzung zog sich der 23-Jährige im letzten Auswärtsspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 am 21. Dezember zu. Nach der ersten Diagnose vor Weihnachten wurde der Bruch mittlerweile durch weitere osteologische Untersuchungen bestätigt.
Der Transfer von Tomoya Ando (26) gilt als sicher, außerdem hat der FC St. Pauli ein weiteres Auge auf einen japanischen Spieler geworfen. Laut liga-zwei.de interessieren sich mehrere Vereine für den U20-Nationalspieler Shunsuke Saito, darunter auch die Kiezkicker, SV Elversberg und Borussia Dortmund.
Favorit auf eine Verpflichtung scheint jedoch Hannover 96 zu sein. Die Niedersachsen pflegen eine Kooperation mit dem Zweitligisten Mito HollyHock, bei dem Saito unter Vertrag steht. Ein Abschluss ist aber noch nicht erfolgt. Bei den meisten Interessenten wäre er wohl für die U23 vorgesehen.
In der vergangenen Saison trug der 20-jährige Mittelfeldspieler mit acht Treffern in 27 Einsätzen maßgeblich zum Aufstieg bei.
Wird er die erste Verstärkung im Winter? Wie die „Hamburger Morgenpost“ berichtet, steht der FC St. Pauli kurz vor der Verpflichtung von Tomoya Ando (26).
Der japanische Abwehrspieler vom Avispa Fukuoka muss demnach nur noch den obligatorischen Medizincheck absolvieren und seinen Vertrag unterschreiben; alle anderen Details sind bereits geklärt.
Ando ist Nationalspieler und soll entweder ablösefrei oder für eine geringe Ablösesumme zu den Kiezkickern wechseln – die Verkündung erfolgt voraussichtlich erst nach Beginn des Transferfensters am 1. Januar.
Nach dem letzten Training am vergangenen Montag gönnen sich die Profis des FC St. Pauli eine wohlverdiente, wenn auch kurze Weihnachtspause. Am Neujahrstag geht es wieder los.
Am Tag darauf bietet sich bei der einzigen öffentlichen Trainingseinheit die Gelegenheit, die Mannschaft zu beobachten. Der Start ist zwischen 11 und 11.30 Uhr geplant.
Am 4. Januar (15.30 Uhr) steht dann das Testspiel gegen Werder Bremen an, bevor bereits sechs Tage später die Vorbereitung auf die Partie gegen RB Leipzig (10. Januar/15.30 Uhr) beginnt.
Ein wichtiger und schöner Moment: Im Kellerduell gegen den 1. FC Heidenheim erzielte Martijn Kaars (26) mit einem platzierten Schuss unter die Latte die Führung für St. Pauli.
Dieser Treffer wurde nun als „Tor des Monats“ Dezember nominiert – zusammen mit neun weiteren sehenswerten Toren. Die Abstimmung läuft auf der offiziellen Bundesliga-Webseite.
Kehrt er zurück in die Heimat? Manolis Saliakas (29) erlebt eine schwierige Saison und stand in der Bundesliga erst viermal in der Startelf des FC St. Pauli.
Wie das Portal „SDNA“ berichtet, hat AEK Athen den Rechtsverteidiger ins Visier genommen. Der griechische Klub sucht einen Spieler, der sich mit Lazaros Rota (28) auf der rechten Abwehrseite abwechseln kann.
Saliakas, der seit 2022 bei den Kiezkickern spielt, gilt als Kandidat. Möglich wäre ein Abgang im kommenden Winter-Transferfenster, um der derzeit unbefriedigenden Situation in Hamburg zu entkommen.
Beim Spiel gegen Mainz wurde erneut deutlich, wo St. Pauli Schwächen hat: Der Offensivbereich zeigt zu wenig Durchschlagskraft, was sich auch in lediglich 13 erzielten Treffern widerspiegelt.
Das „Abendblatt“ berichtet, dass Sportchef Andreas Bornemann (53) an einer spektakulären Rückholaktion von Morgan Guilavogui (27) arbeitet. Der Stürmer trug mit sechs Toren wesentlich zum Klassenerhalt bei, kehrte aber zu seinem Stammverein RC Lens zurück.
St. Pauli hatte die Kaufoption gezogen, doch Lens holte den Franzosen entgegen seiner Wünsche zurück. Dort kommt Guilavogui kaum zum Einsatz.
Problematisch ist, dass Lens den Spieler nur verkaufen, nicht erneut verleihen will. Ob St. Pauli die erforderliche Ablösesumme in Millionenhöhe stemmen kann und will, bleibt fraglich.
Martijn Kaars (26) wurde beim Spiel in Mainz schmerzlich vermisst. Am Montag gab der Verein ein Update zu seiner Verletzung heraus.
Demnach zog sich der Angreifer eine leichte Muskelverletzung im Adduktorenbereich zu, die MRT-Untersuchung bestätigte diese Diagnose.
Wie lange der 26-Jährige ausfällt, ist bisher unklar.
Ein Schockmoment: Nach etwa einer Stunde wurde Louis Oppie (23) bei einem Freistoß der Mainzer von seinem eigenen Torwart Nikola Vasilj (30) umgerannt. Beide blieben verletzt liegen und mussten behandelt werden.
Oppie verließ kurz darauf den Platz und stellte sich nach dem Spiel mit dick bandagiertem Knie den Fragen der Journalisten. „Ich glaube, ich bin blöd aufgekommen“, erklärte er. Aufgrund des Adrenalins habe er den Schmerz zunächst nicht gespürt. „Es fühlte sich komisch in den Beinen an.“
Als er die Szene erneut sah, atmete er tief durch: „Sieht schon schlimm aus.“ Zum Glück kamen beide Spieler ohne größere Verletzungen davon.
Eine bittere Nachricht: Martijn Kaars (26) wird für das wichtige Spiel in Mainz fehlen, wie die Aufstellungen zeigen. Für ihn rückt Andréas Hountondji (23) in die Startelf.
So lauten die Aufstellungen:
Mainz: Batz – Kohr, Hanche-Olsen, Potulski – da Costa, Kai Sano, Widmer, Nebel, J.-S. Lee, Amiri – Hollerbach
St. Pauli: Vasilj – Dzwigala, Wahl, Mets – Pyrka, Sands, Oppie, Fujita, Irvine – A. Hountondji, Pereira Lage
Zum Jahresende reist der FC St. Pauli zum Kellerduell nach Mainz, wo ein bekannter Schiedsrichter die Partie leiten wird.
Matthias Jöllenbeck (38) pfiff bereits das Saisonauftaktspiel der Kiezkicker gegen Borussia Dortmund (3:3). Auch die Mainzer kennen ihn gut; ein Spiel in Frankfurt ging mit 0:1 verloren.
Im wichtigen Duell gegen den Tabellenletzten 1. FSV Mainz 05 muss St. Pauli auf Eric Smith verzichten.
Der Abwehrchef erhielt im Kellerduell gegen Heidenheim in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit die Rote Karte. Das Sportgericht des DFB verhängte eine Sperre von einem Spiel gegen den 28-Jährigen.
Adam Dzwigala (30) ist eine wichtige Stütze beim FC St. Pauli und musste wieder einspringen, nachdem Eric Smith kurz vor der Halbzeit mit Rot vom Platz musste. Dabei ist der Pole für seine kompromisslose Spielweise bekannt.
Trainer Alexander Blessin (52) erklärte: „Er hat sich schon öfter bewährt, dass wir ihn immer wieder bringen können. Es geht darum, dass er die richtige Balance in den Zweikämpfen findet, denn er kann auch mal früh Gelb oder sogar Rot bekommen.“
Vor dem 2:0 zeigte Dzwigala eine starke Defensivaktion, bei der er den Ball eroberte. Aus Sicht der Heidenheimer war das möglicherweise ein Foul, doch Schiedsrichter Sören Storks (37) ahndete es nicht.
Auch von Hauke Wahl (30) gab es Lob für Dzwigala: „Auf Adam ist stets Verlass, egal zu welcher Uhrzeit. Er ist immer da und gibt sogar im Training Vollgas.“
Wahl bezeichnete Dzwigala als „ein Paradebeispiel für Professionalität“ und „das genaue Gegenteil eines Stinkstiefels“ – genau deshalb ist er für St. Pauli so wichtig.
Wenn ein Spieler eingewechselt wird und später wieder ausgewechselt wird, gilt das meist als Strafe. Beim Fall von Ricky-Jade Jones (23) war es jedoch anders.
Der Stürmer kam in der 75. Minute für Martijn Kaars (26) ins Spiel, musste in der Nachspielzeit jedoch für Connor Metcalfe (26) Platz machen und griff dabei mehrmals an den rechten hinteren Oberschenkel. „Er hat einen Schlag abbekommen“, erklärte Trainer Blessin (52).
„Ob es nur der Schlag war oder er sich dabei gezerrt hat, weiß ich nicht“, fügte er hinzu.
Eine klare Botschaft: Trainer Alexander Blessin vertraut auch im Spiel gegen Heidenheim auf die gleiche Startelf wie zuletzt. Es gibt erneut keine Veränderungen in der Anfangsformation der Kiezkicker.
So starten die Braun-Weißen: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Pyrka, Sands, Oppie, Fujita, Irvine – Kaars, Pereira Lage
Überraschende Nachricht: Andréas Hountondji (23) verzichtet freiwillig auf die Teilnahme am Africa Cup, teilte der Verband von Benin mit. Eigentlich war der Stürmer nominiert, entschied sich aber verletzungsbedingt dagegen.
Trainer Alexander Blessin (52) zeigte sich überrascht von der Entscheidung: „Er hat uns informiert und alles mit dem Verband geregelt.“ Aufgrund der wiederkehrenden Verletzungen sei es wichtig, den Spieler gesund zu bekommen, so der Coach.
Ob die Absage Auswirkungen auf die Zukunft von Hountondji in der Nationalmannschaft hat, ist offen. „Ich glaube, er liebt sein Land und möchte unbedingt für Benin spielen“, erklärte Blessin, der wusste, dass nicht jeder die Entscheidung gutheißen würde.
Der Angreifer wird, sofern er fit ist, noch in dieser Saison für St. Pauli – insbesondere bei den ersten Spielen im neuen Jahr – zur Verfügung stehen, für die der Verein ihn ursprünglich nicht eingeplant hatte.
Nach der Auslosung am Sonntag steht nun fest, wann das DFB-Pokal-Viertelfinale bei Bayer Leverkusen stattfindet. Am 3. Februar um 20.45 Uhr kämpfen die Kiezkicker gegen die Werkself um den Einzug ins Halbfinale.
Eineinhalb Wochen später kommt es zum nächsten Aufeinandertreffen in der Bundesliga, der genaue Termin steht noch aus.
Zwei Tage vor dem Kellerduell gegen den 1. FC Heidenheim wurde auch der Schiedsrichter benannt: Sören Storks (37) wird die Partie am Millerntor leiten.
In dieser Saison pfiff er bereits das Auswärtsspiel von St. Pauli bei Werder Bremen (0:1). Seine Bilanz mit St. Pauli: zwei Siege, ein Unentschieden und vier Niederlagen.
Bei Heidenheim fällt seine Bilanz ähnlich aus, mit drei Siegen, zwei Remis und acht Niederlagen – die zweithöchste Anzahl in seiner Karriere.
Friedhelm Funkel (71) hat dem FC St. Pauli kein Glück gebracht – er zog Bayer Leverkusen als Gegner im DFB-Pokal-Viertelfinale, das beim Meister von 2023 ausgetragen wird.
Der Termin für das Viertelfinale ist noch offen, mögliche Spieltage sind der 3./4. sowie der 10./11. Februar 2026. Das könnte bedeuten, dass beide Teams innerhalb weniger Tage zweimal aufeinandertreffen, da das Rückspiel in der Liga zwischen dem 13. und 15. Februar in der BayArena stattfindet.
„Funkel hätte uns einen leichteren Gegner zugelost haben können. Trotzdem werden wir alles geben, um ins Halbfinale einzuziehen. Als Favorit werden wir aber wohl nicht nach Leverkusen fahren“, sagte Trainer Alexander Blessin (52).
Sportchef Andreas Bornemann (53) gab offen zu, dass man sich ein Heimspiel gewünscht hätte, nahm die Auslosung aber an: „Gegen die großen Bundesliga-Clubs haben wir schon starke Auftritte gezeigt.“
Nach dem 1:1 in Köln musste Abwehrspieler Hauke Wahl (31) in der Halbzeit raus, der Grund dafür war zunächst unklar.
Trainer Alexander Blessin (52) erläuterte: „Es war fraglich, ob er überhaupt spielen kann. Er fühlte sich die letzten zwei Tage sehr schlecht.“ Trotz eines heftigen Infekts wollte Wahl für die Mannschaft spielen, merkte aber nach 35 Minuten, dass es nicht mehr ging.
Ob es sich um einen Magen-Darm-Infekt oder etwas anderes handelt, ist noch unklar.
„Never change a winning team“ – rund eine Stunde vor dem Anpfiff des Auswärtsspiels in Köln gab der FC St. Pauli seine Startelf bekannt. Trainer Alexander Blessin vertraut der gleichen Elf wie beim Pokalerfolg in Gladbach.
Die Aufstellung lautet: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Pyrka, Sands, Oppie, Fujita, Irvine – Kaars, Pereira Lage
Am Sonntagabend (19.15 Uhr) wird im Dortmunder Fußballmuseum das Viertelfinale im DFB-Pokal ausgelost. Der FC St. Pauli ist noch mit dabei und kann auf folgende Gegner treffen:
Als Losfee fungiert der ehemalige Bundesliga-Spieler und -Trainer Friedhelm Funkel (71).
Wie bereits in der vergangenen Saison wird das Viertelfinale auf zwei Termine aufgeteilt: 3./4. sowie 10./11. Februar 2026.
Die Partie beim 1. FC Köln wird von Schiedsrichter Tobias Reichel (40) geleitet. Unter seiner Leitung hat St. Pauli eine eher schlechte Bilanz.
Reichel pfiff bislang acht St.-Pauli-Spiele, von denen die Kiezkicker nur zwei gewinnen konnten. Die letzten drei Begegnungen endeten allesamt remis.
Er wird an den Seitenlinien von Christian Bandurski und Marcel Unger unterstützt; VAR ist Johann Pfeifer.
Der FC St. Pauli trifft am Samstag auf den 1. FC Köln und dessen Trainer Lukas Kwasniok (44). Trotz Tabellenplatz 17 lobte Kwasniok die Spielweise der Kiezkicker.
„Fußballerisch gehören sie für mich zu den sechs bis acht besten Teams der Bundesliga“, sagte er. „Ich war live beim Pokalspiel in Mönchengladbach dabei, das war ein Genuss.“
Obwohl St. Pauli eine Niederlagenserie hat, spiele die Mannschaft mutig weiter, was den Trainer beeindrucke. „Sie haben eine Achse erfahrener Spieler. Wir sollten das Spiel als Underdog angehen“, warnte er.
Nach seinem Treffer gegen Bayern musste Andréas Hountondji (23) verletzt ausgewechselt werden und wird wie schon im Pokal gegen Gladbach auch gegen Köln fehlen.
Trainer Alexander Blessin (52) erklärte: „Es ist nur eine leichte muskuläre Verletzung, keine starke Einblutung.“ Zwar konnte Hountondji bereits wieder laufen, ein Einsatz gegen Köln ist aber ausgeschlossen. „Wir müssen sehen, wie die Belastung beim Laufen aussieht. Ich hoffe, dass er gegen Heidenheim wieder verfügbar ist.“
Das Spiel gegen Heidenheim könnte schon sein letztes für St. Pauli sein. Hountondji wurde für Benin für den Afrika-Cup nominiert, der Abstellungszeitraum beginnt am 15. Dezember, sodass er im letzten Spiel des Jahres gegen Mainz (21. Dezember) fehlen würde.
Blessin ist mit dem Verband in Kontakt, um noch eine Lösung zu finden. Benin startet am 23. Dezember mit einem Gruppenspiel gegen die DR Kongo.
Die Aufstellungen für das DFB-Pokal-Achtelfinale Borussia Mönchengladbach gegen FC St. Pauli stehen fest:
Gladbach: Nicolas – Scally, Elvedi, Diks – Machino, Ullrich – Engelhardt – Stöger, Reyna – Honorat, Tabakovic
St. Pauli: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Pyrka, Sands, Oppie – Fujita, Irvine – Kaars, Pereira Lage
Der FC St. Pauli muss in den kommenden Monaten auf Torwart Simon Spari (23) verzichten. Er zog sich eine Syndesmosebandruptur am rechten Sprunggelenk zu und wurde operiert.
Der Verein teilte mit, dass der Österreicher sich die Verletzung im Training vor einer Woche zuzog. Die Operation soll dem Gelenk zukünftig mehr Stabilität verleihen.
In der zweiten DFB-Pokalrunde war Ben Voll (24) der Held für St. Pauli, im Achtelfinale gegen Gladbach setzt Trainer Alexander Blessin (52) jedoch wieder auf Nikola Vasilj (30).
„Wir haben entschieden, dass Niko im Tor bleibt, obwohl Ben es absolut verdient hätte“, erklärte Blessin und verwies auf die aktuelle Situation.
„Für Ben tut es mir sehr leid, er ist ein super Typ und ein toller Torwart. Die Zukunft gehört ihm, aber aufgrund der Lage haben wir uns so entschieden.“
Innensenator Hamburgs, Andy Grote (57), bekam vor der Innenministerkonferenz (IMK) wegen möglicher Fanrechts-Einschränkungen ordentlich Kritik ab.
Während des Spiels von St. Pauli beim FC Bayern attackierten Münchner Ultras den Politiker mit Plakaten. Unter anderem zeigten sie eine Karikatur, die einen überdimensionalen Schlagstock aus Grotes geöffneter Hose darstellte, dazu waren Fans, zahlreiche Überwachungskameras und ein Polizist zu sehen.
Auf einem weiteren Banner stand: „Grote schwingt wieder seinen Unverhältnismäßigkeitspimmel“, eine Anspielung auf das „Pimmel-Gate“ von 2021, bei dem Grote auf Twitter als „Pimmel“ bezeichnet wurde und daraufhin Strafanzeige stellte. Der Urheber wurde polizeilich durchsucht.
Grote gilt als Befürworter von Verschärfungen in den Stadien, was bei den Fans auf wenig Gegenliebe stößt.
Vor dem Duell gegen die Bayern gab der FC St. Pauli seine Startelf bekannt. Eine Änderung im Vergleich zum Spiel gegen Union Berlin: Lars Ritzka ersetzt Louis Oppie (Bank). Oladapo Afolayan steht weiterhin nicht im Kader.
Die Aufstellung:
FC St. Pauli: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Pyrka, Sands, La. Ritzka, Fujita, Irvine – A. Hountondji, Pereira Lage
Trainer Alexander Blessin äußerte sich zu Afolayan: „Jeder will Gas geben, auch er scheint im Training die richtige Reaktion gezeigt zu haben.“ Gleichzeitig kündigte er harte Entscheidungen an.
Bei den angeschlagenen Spielern Arkadiusz Pyrka (23), Manolis Saliakas (29) und Adam Dzwigala (30) gab es positive Nachrichten: Sie stehen zur Verfügung.
Torwart Nikola Vasilj übernimmt Verantwortung für Fehler, die ihm in den letzten Spielen unterlaufen sind.
„Die Fehler sind in einer wichtigen Phase passiert und es ist nicht einfach damit umzugehen“, sagte er. Dennoch wolle er das Geschehene abhaken, nach vorne blicken und dem Team helfen, aus der Krise herauszukommen.
„In den letzten beiden Spielen habe ich Fortschritte gesehen. Wir haben die Qualität, um die Situation zu meistern. Die Tabelle ist noch offen, wir müssen positiv bleiben und an das Erreichte vom Vorjahr glauben.“
Er selbst habe so eine Niederlagenserie noch nicht erlebt. „Man kann im Fußball nicht alles erklären, warum wir in den ersten drei Spielen so gut waren und dann nicht mehr.“
Der FC St. Pauli wurde vom DFB-Sportgericht wegen massiver Pyrotechnik bei einem Derby gegen den HSV zu einer Geldstrafe von 125.600 Euro verurteilt.
Der Vorfall ereignete sich im Volksparkstadion bei einem 2:0-Sieg Ende August. Das Sportgericht bewertete das Verhalten als „unsportlich“.
Von der Strafe kann der Verein 41.000 Euro für sicherheits- und gewaltpräventive Maßnahmen verwenden, nachzuweisen bis zum 30. Juni 2026.
Carlo Boukhalfa (26) feiert Erfolge: Der ehemalige St.-Pauli-Spieler erzielte am Sonntag per Elfmeter in der 89. Minute den 1:0-Siegtreffer für den FC St. Gallen gegen Lausanne-Sport.
Mit diesem Sieg steht St. Gallen auf dem dritten Tabellenplatz.
Boukhalfa erzielte in 13 Spielen bereits sechs Saisontore. Für St. Pauli waren es in drei Jahren vier Treffer in 56 Einsätzen.
Positiv: Lukas Daschner (27) absolvierte nach seiner Verletzung sein zweites Spiel, wurde in der 41. Minute eingewechselt.
Nach langer Verletzungspause kehrte Kapitän Jackson Irvine erstmals gegen Union Berlin in die Startelf zurück, konnte aber eine Niederlage nicht verhindern.
„Ein Unentschieden wäre fair gewesen“, analysierte Irvine niedergeschlagen. „Wir hatten ein wenig Pech, es lief heute nicht für uns. Uns fehlten Selbstvertrauen, Glaube und auch etwas Glück.“
Beim Gegentor stand er zu weit weg vom Torschützen Rani Khedira, der zu frei stand und nach einem Einwurf zum 1:0 traf.
Trotzdem wolle man den Blick nach vorne richten und weiter an sich glauben, so der Kapitän: „Wir müssen uns gegenseitig pushen und nächste Woche wieder die Chance nutzen, zu gewinnen.“
Aufstellungen für das Spiel FC St. Pauli gegen Union Berlin:
St. Pauli: Vasilj – Mats, Wahl, Sands, Irvine (C), Smith, Pyrka, Fujita, Oppie, Hountondji, Pereira Lage
Union Berlin: Ronnow – Leite, Doekhi, Kemlein, Burke, Khedira, Ansah, Querfeld, Rothe, Illic, Trimmel (C)
Schiedsrichter für das wichtige Spiel am Sonntag (17.30 Uhr) ist Tobias Stieler.
Der erfahrene Referee leitete bisher fünf Partien von St. Pauli (zwei Siege, ein Remis, zwei Niederlagen). Er lebte lange in Hamburg, ist aber nun nach Sölden gezogen.
Seine sogenannten „Ansetzungssperren“ haben sich dadurch verschoben. Er darf nun beide Hamburger Teams pfeifen, allerdings nicht mehr die Spiele von Hamburger SV unter Trainer Julian Schuster. Nach seinem Einsatz im März gegen Dortmund ist dies das zweite Spiel seit seinem Umzug.
Das letzte Spiel unter seiner Leitung verlor St. Pauli mit 0:2.
Nikola Vasilj kehrte mit gemischten Gefühlen aus Länderspielreisen zurück. Mit Bosnien-Herzegowina verpasste er die direkte WM-Qualifikation durch ein spätes Gegentor knapp.
Die Playoffs stehen an, der erste Gegner ist Wales, der Sieger trifft auf den Gewinner aus Italien gegen Nordirland.
Nach und nach kehren die St.-Pauli-Nationalspieler ins Training zurück. Besonders gut gelaunt ist Abdoulie Ceesay (21), der für Gambia einen Doppelpack erzielte.
Seine Mitspieler gratulierten ihm herzlich, wie ein Instagram-Video zeigt. Nikola Vasilj lobte Ceesay für seine Entwicklung, Danel Sinani folgte mit Glückwünschen.
Neben Vasilj waren sechs weitere Kiezkicker im Länderspieleinsatz.
Connor Metcalfe und Jackson Irvine erlebten eine Niederlage mit Australien gegen Kolumbien (0:3). Beide wurden ausgewechselt.
Karol Mets wurde beim 4:2-Sieg Estlands in der 80. Minute eingewechselt, Joel Chima Fujita kam beim 3:0-Japansieg gegen Bolivien in der 77. Minute auf den Platz.
Abdoulie Ceesay glänzte bei einem 2:2 zwischen Gambia und Kuwait mit zwei Toren. Andreas Hountondji verlor mit Benin 0:3 gegen Burkina Faso.
In einem dramatischen WM-Gruppenfinale verpasste Nikola Vasilj mit Bosnien-Herzegowina die direkte Qualifikation. Nach einem 1:1 in Österreich geht es nun in die Playoffs.
Österreich gewann mit 1:0 gegen Bosnien durch ein spätes Tor von Michael Gregoritsch. Vasilj hielt lange dicht, wurde aber in der 77. Minute überwunden.
Danel Sinani und Luxemburg beendeten die WM-Qualifikation mit einer Niederlage gegen Nordirland (0:1). Die Mannschaft blieb ohne Punkt und belegt den letzten Platz in der Gruppe.
Die Leistungen waren dennoch kämpferisch, hätten mehr Zähler verdient gehabt.
Traurige Nachricht aus der Ukraine: Der ehemalige Bundesliga-Profi Andriy Polunin verstarb während eines Benefiz-Legendenspiels nach einem plötzlichen Kollaps.
Polunin spielte in Deutschland für 1. FC Nürnberg, FC St. Pauli und Rot-Weiß Essen und war zuletzt als Scout für Metalist 1925 Charkiw tätig.
Torwart Nikola Vasilj konnte trotz schwacher Leistungen bei St. Pauli bei der Nationalmannschaft Selbstvertrauen tanken. Mit Bosnien-Herzegowina gewann er in der WM-Quali mit 3:1 gegen Rumänien.
Er zeigte einige starke Paraden und darf weiter von einer WM-Teilnahme träumen. Das entscheidende Playoff-Spiel gegen Tabellenführer Österreich steigt am Dienstag (20.45 Uhr).
Jackson Irvine und Connor Metcalfe verloren mit Australien ihr Testspiel gegen Venezuela (0:1). Metcalfe spielte 66 Minuten, Irvine kam in der 78. Minute.
Oke Göttlich wurde mit 93,5 Prozent der Stimmen als FC-St.-Pauli-Präsident wiedergewählt.
Er hatte keine Gegenkandidaten. Von knapp 1000 stimmberechtigten Mitgliedern votierten 894 für ihn. Göttlich steht seit 2014 an der Spitze des Clubs und beginnt nun seine vierte und letzte Amtszeit.
Er stellte zudem langfristige Pläne für den Ausbau des Millerntor-Stadions vor, das zukünftig Platz für 40.000 bis 50.000 Zuschauer bieten soll.
Danel Sinani erlebt eines der Highlights seiner Karriere: Mit Luxemburg trifft er in der Startelf auf Deutschland.
Das Hinspiel hatte er wegen einer Gelbsperre verpasst.
Karol Mets erlebte in Norwegen eine Niederlage mit Estland (1:4). Erling Haaland und Alexander Sørloth trafen doppelt für die Gastgeber.
Joel Chima Fujita wurde beim 2:0-Testspielsieg Japans gegen Ghana in der 68. Minute eingewechselt.
Während der Länderspielpause verzichtet St. Pauli auf ein Testspiel, in der Winterpause sieht das anders aus.
Am 4. Januar (15.30 Uhr) bestreiten die Kiezkicker am Millerntor eine Generalprobe gegen Werder Bremen, eine Woche vor dem Ligastart gegen RB Leipzig.
In der bevorstehenden Länderspielpause sind acht St.-Pauli-Profis für ihre Nationalteams im Einsatz, bei WM-Qualifikationen und Testspielen.
Die Übersicht:
Wie gewohnt werden die Aufstellungen eine Stunde vor Anpfiff bekanntgegeben. Die Startelfen:
SC Freiburg: Atubolu – Treu, Ginter, Lienhart, Günter – M. Eggestein, Manzambi, Beste, Y. Suzuki, Grifo – Adamu
FC St. Pauli: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Pyrka, Sands, Fujita, Oppie, Metcalfe – Kaars, Pereira Lage
Für die Kiezkicker rücken Pyrka, Metcalfe und Kaars für Saliakas (Adduktorenverletzung), Sinani und Afolayan (beide Bank) in die Startelf.
Personell hat St. Pauli vor dem Auswärtsspiel am Sonntag mit Problemen zu kämpfen. Neben David Nemeth fällt auch Adam Dzwigala weiterhin aus.
„Er hat muskuläre Probleme an der seitlichen Bauchmuskulatur. Es war anfangs schmerzhaft, aber er kann sich jetzt wieder bewegen. Wie lange er ausfällt, ist noch unklar“, erklärte Trainer Alexander Blessin.
Auch bei Manolis Saliakas gibt es noch Fragezeichen: „Wir müssen schauen, wie es bei ihm aussieht.“
Positiv: Ricky-Jade Jones hat sein Reha-Programm absolviert und wird nach der Länderspielpause wohl wieder ins Team zurückkehren. „Ich bin guter Dinge“, so Blessin.
Die Genossenschaft des FC St. Pauli hat die Mehrheit am Millerntor-Stadion übernommen, wie der Verein am Donnerstag mitteilte.
Damit gehören die Mitglieder offiziell der Arena. Der Verein sprach von einem „historischen Moment“.
Wilken Engelbracht, kaufmännischer Geschäftsleiter, betonte, dass der Club nun eigenständig wichtige Investitionen wie den Ausbau des Leistungszentrums an der Kollaustraße vorantreiben könne.
St.-Pauli-Fans aufgepasst: Die DFL veröffentlichte am Mittwoch die genauen Ansetzungen der Bundesliga-Spieltage 13 bis 19, darunter auch das Rückspiel im Stadtderby gegen den HSV im Januar.
Die Spiele im Überblick:
Nikola Vasilj zählte in der vergangenen Saison zu den besten Torhütern der Bundesliga und überzeugt auch aktuell trotz einiger Fehler.
Kein Wunder, dass Premier-League-Klubs auf ihn aufmerksam geworden sind. Laut SportBild scouten derzeit FC Brentford und Brighton & Hove Albion, wo Ex-Trainer Fabian Hürzeler tätig ist.
Vasiljs Vertrag läuft noch bis Sommer, sein Marktwert beträgt 4,5 Millionen Euro.
Bittere Nachricht für St. Pauli: Abwehrspieler Adam Dzwigala fällt mit einer Bauchmuskelverletzung mehrere Wochen aus. Er hatte bereits am Samstag beim 0:4 gegen Gladbach gefehlt.
Sein Comeback ist ungewiss. Gegen SC Freiburg am Sonntag fehlt er definitiv, ein Einsatz nach der Länderspielpause gegen Union Berlin ist fraglich.
Beim 0:4 gegen Gladbach versagte nicht nur St. Pauli, sondern auch die halbautomatische Abseitstechnologie am Millerntor. Beim 0:1 durch Haris Tabakovic lieferte sie ein falsches Ergebnis.
Präsident Oke Göttlich äußerte sich verärgert: „Wir zahlen, um etwas zu bekommen. Wenn das nicht funktioniert, muss man zumindest fragen, ob man das Geld zurückbekommt.“
Der DFB bestätigte, dass die Technologie die falsche Abseitslinie an einem Abwehrspieler gezogen hatte. Die Fehler wurden erst durch den Videoassistenten erkannt und korrigiert.
Sky-Experte Dietmar Hamann sprach von „Wettbewerbsverzerrung“, da die Technik in acht anderen Stadien problemlos funktionierte, nur in Hamburg nicht – und das mehrfach in dieser Saison.
Erst kürzlich trafen St. Pauli und Borussia Mönchengladbach in der Bundesliga aufeinander, nun kommt es Anfang Dezember zum Wiedersehen im DFB-Pokal-Achtelfinale.
Sportchef Andreas Bornemann betonte: „Der Pokal ist ein toller Wettbewerb, in dem wir natürlich versuchen werden, ins Viertelfinale zu kommen – auch wenn unser Fokus auf der Liga liegt.“
Trainer Alexander Blessin freut sich auf die Herausforderung: „Auswärts bei Gladbach ist eine große Aufgabe. Wir hätten lieber zu Hause gespielt, werden aber alles geben, um Revanche für die Liga-Niederlage zu nehmen.“
Die genauen Termine werden noch bekanntgegeben.
Nach dem 0:4 gegen Gladbach fordert Trainer Alexander Blessin eine gründliche Aufarbeitung.
Präsident Oke Göttlich betonte, dass Blessin nicht in Frage steht: „Der Cheftrainer gehört nicht dazu. Ich habe über die Niederlagenserie nachgedacht, aber sie kann passieren. Die Niederlage tut trotzdem weh, besonders die Art und Weise.“
Göttlich forderte eine volle Energieleistung, um in der Liga bestehen zu können.
Eine Stunde vor Spielbeginn wurden die Aufstellungen für das Kellerduell bekanntgegeben:
FC St. Pauli: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Saliakas, Sands, Fujita, Oppie – Pereira Lage, Afolayan, Sinani
Borussia Mönchengladbach: Nicolas – Sander, Elvedi, Diks – Scally, Reitz, Engelhardt, Ullrich, Honorat, Neuhaus – Tabakovic
Schiedsrichter Robert Hartmann leitet am Samstag die Partie St. Pauli gegen Gladbach.
Unter Hartmann hat der FC St. Pauli eine negative Bilanz: Von 16 Partien wurden nur vier gewonnen. In der vergangenen Saison leitete er drei Spiele mit zwei Unentschieden und einer Niederlage.
Der wichtige Sieg in der DFB-Pokal-Zweite Runde kann für St. Pauli ein „Türöffner“ sein, ist Trainer Alexander Blessin überzeugt.
Er sagte: „Es garantiert nicht, dass wir die nächsten Spiele punkten, aber es ist ein richtiger Schub.“
Fünf Niederlagen in Folge seien für ihn neu gewesen. Der Einzug ins Achtelfinale helfe, um wieder freier atmen zu können.
Im besten Fall könnte das Selbstvertrauen im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach (Samstag, 15.30 Uhr) helfen, die Negativserie zu beenden.
Die Aufstellungen für die zweite Runde im DFB-Pokal am Millerntor:
FC St. Pauli: Voll, Mets, Wahl, Sands, Smith, Pyrka, Fujita, Afolayan, Oppie, Metcalfe, Hountondji
TSG Hoffenheim: Baumann, Hranac, Prömel, Avdullahu, Asllani, Bernado, Lemperle, Hajdari, Prass, Kramaric, Touré
Am Dienstag um 20.45 Uhr trifft St. Pauli zuhause auf die TSG Hoffenheim im DFB-Pokal.
Trainer Blessin nimmt eine besondere Änderung vor: Ben Voll wird anstelle von Nikola Vasilj im Tor stehen.
Er betonte, dass Vasilj weiterhin die Nummer eins sei und die Situation im Torwartteam sehr gut sei.
Außer dem langzeitverletzten David Nemeth stehen alle Spieler zur Verfügung. Blessin hofft auf ein Erfolgserlebnis: „Wir müssen wieder als Einheit auftreten.“
TAG24-Tipp:
Die Redaktion glaubt, dass St. Pauli die Niederlagenserie beenden will und im Pokalspiel gegen Hoffenheim mit Unterstützung des Heimrechts mindestens einen Punkt holt. Prognose: 2:1-Sieg für Hamburg.
Im Pokalspiel gegen Hoffenheim unterlagen die Kiezkicker mit 0:3 – die Defensive war nicht stabil genug, vorne lief auch nichts zusammen.
Torwart Vasilj äußerte nach dem Spiel Unzufriedenheit: „Wir sprechen über die defensive Stabilität, aber heute haben wir drei Gegentore bekommen – das ist zu viel.“ Das Fehlen von Hauke Wahl war keine Ausrede.
Louis Oppie forderte mehr Einsatz: „Wir müssen wieder alles für die Verteidigung geben und an den Basics arbeiten.“
Trainer Blessin betonte, dass die Trainingsintensität schnell wieder gesteigert werden müsse, um für das Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt gewappnet zu sein.
Aufstellung für das Spiel gegen Hoffenheim (17.30 Uhr):
FC St. Pauli: Vasilj – Dzwigala, Smith, La. Ritzka – Pyrka, Sands, Fujita, Oppie, Sinani – Kaars, Pereira Lage
TSG Hoffenheim: Baumann – Coufal, Hranac, Hajdari, Bernardo – Burger, Avdullahu, Kramaric, Touré – Lemperle, Asllani
St. Pauli fühlt sich in Hamburg sehr wohl. Bislang holte die Mannschaft alle Punkte zuhause, auswärts sind sie ohne Tor und Punkt.
Von sieben Punkten nach sechs Spieltagen wurden vier am Millerntor und drei im Volkspark bei Stadtrivale HSV geholt. Mit einem Sieg gegen Hoffenheim könnte man tabellarisch an HSV vorbeiziehen.
Die Statistik spricht für St. Pauli: Hoffenheim musste in sechs Spielen drei Niederlagen hinnehmen, zwei Spiele endeten unentschieden, nur einmal gewann die TSG.
Schiedsrichter Sven Jablonski (35) wird die Partie anpfeifen.
TAG24-Tipp:
Es wird ein enges Spiel, aber zuhause schafft St. Pauli einen knappen 2:1-Sieg.
Hauke Wahl konnte zuletzt kaum trainieren und wird vermutlich auch am Sonntag nicht spielen, erklärte Trainer Blessin.
„Er fühlt sich noch schwach, wir müssen sehen, wie er die Nacht übersteht.“
Jackson Irvine steht hingegen prinzipiell zur Verfügung, er trainierte zuletzt voll mit. Mets wurde trotz eines unabsprochenen 90-Minuten-Einsatzes für Estland als fit beschrieben.
Joel Chima Fujita ist zwar frustriert von der Nationalmannschaft, will aber seine Emotionen am Sonntag rauslassen. Auch Andreas Hountondji ist gegen Hoffenheim einsatzbereit.
David Nemeth fällt weiterhin aus, kann aber inzwischen auf Krücken verzichten. „Jetzt geht es ums Comeback, dauert aber noch etwas“, so Blessin.
Herbe Enttäuschung für St.-Pauli-Stürmer Andreas Hountondji: Mit Benin verpasste er die WM-Teilnahme 2026.
Der 4:0-Sieg Nigerias und der gleichzeitige Erfolg von Südafrika verhinderten die Qualifikation. Hountondji spielte bis zur Auswechslung in der 56. Minute ohne Erfolg.
Karol Mets spielte zeitgleich mit Estland 1:1 gegen Moldau, rangiert aber auf dem vierten Tabellenplatz ohne Aussicht auf WM-Teilnahme.
Danel Sinani kehrte nach verpasstem Duell mit Deutschland zurück in die luxemburgische Nationalmannschaft.
Er spielte 90 Minuten gegen die Slowakei, konnte eine 0:2-Niederlage aber nicht verhindern. Es war die vierte Niederlage in Folge für Luxemburg.
Karol Mets feierte nach langer Verletzungspause sein Comeback. Beim 1:3 gegen Italien wurde er in der 62. Minute eingewechselt.
Vor dem direkten Duell zweier Kiezkicker in den Nationalteams testeten Australien und die USA gegen andere Gegner.
Australien, mit Metcalfe in der Startelf, gewann 1:0 gegen Kanada. Sands verfolgte das 1:1 der USA gegen Ecuador von der Bank. Möglicherweise kommt er beim Duell der Kiezkicker zu seinem Nationalmannschafts-Debüt.
Simon Makienok, ehemaliger St.-Pauli-Spieler, ist zum ersten Mal Vater geworden. Am 6. Oktober wurde sein Sohn Sixten geboren.
Andréas Hountondji hat mit Benin einen wichtigen Sieg gegen Ruanda (1:0) gefeiert und verteidigte damit die Tabellenführung in seiner Gruppe.
Der letzte Spieltag bei Nigeria könnte bereits die WM-Qualifikation sichern, allerdings könnte Nigeria mit einem Sieg noch an Benin vorbeiziehen.
Abdoulie Ceesay musste die 3:4-Niederlage Gambias gegen Gabun auf der Bank verfolgen.
Joel Chima Fujita spielte fünf Minuten beim 2:2 von Japan gegen Paraguay und erlebte den späten Ausgleich mit auf dem Platz.
Nikola Vasilj erlitt mit Bosnien-Herzegowina einen Rückschlag in der WM-Qualifikation. Gegen Zypern kassierte er in der Nachspielzeit per Elfmeter das 2:2.
Nach einer frühen 2:0-Führung der Mannschaft zog Österreich mit einem 10:0-Erfolg gegen Malta an Bosnien vorbei und führt die Gruppe nun an.
Arkadiusz Pyrka feierte sein Debüt in der polnischen A-Nationalmannschaft, wurde beim 1:0 gegen Neuseeland in der 73. Minute eingewechselt.
Der FC St. Pauli wurde mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis in der Sportwirtschaft ausgezeichnet.
Die Jury ehrte den Verein als Vorreiter für einen umfassenden und strukturell verankerten Ansatz, Nachhaltigkeit in allen Bereichen zu leben.
Im Merchandising und Catering setzt der Club überwiegend auf Bio-Produkte, zudem wurde das Engagement für Inklusion, Barrierefreiheit und das soziale Umfeld gewürdigt.
Die ehemalige Nationalspielerin Turid Knaak war zu Gast im Podcast „Copa TS“ von Tommi Schmitt und stellte interessante Statistiken vor.
Mehrere Bundesliga-Clubs seien laut Daten besser, als es ihre Tabellenposition vermuten lasse – insbesondere der FC St. Pauli.
Spielerisch seien die Kiezkicker eines der besten Teams der Liga, so Knaak, die auch Christoph Kramers These unterstützt, dass St. Pauli bis Saisonende um Europa mitspielen wird.
„Sie spielen unfassbar guten Fußball. Wenn sie die Chancen besser nutzen, kann es eine sehr erfolgreiche Saison werden – zumindest spielerisch“, betonte die Expertin.
Eigentlich sollte St. Pauli während der Länderspielpause ein Testspiel absolvieren, doch aufgrund zahlreicher Nationalspieler und angeschlagener Profis wurde das Spiel gegen Hannover 96 abgesagt.
Trainer Alexander Blessin bestätigte, stattdessen werden drei intensive Trainingseinheiten am Kollaustraße stattfinden.
Folgende Nationalspieler müssen pausieren:
Nach der unnötigen Niederlage in Bremen war der Frust bei St. Pauli groß, ebenso die Kritik an der kurzen Nachspielzeit von nur vier Minuten.
Sportchef Andreas Bornemann zeigte schon während der Nachspielzeit seinen Ärger. Trainer Alexander Blessin meinte: „Mir fehlt eine einheitliche Regelung.“
Mal gebe es zehn Minuten Nachspielzeit ohne ersichtlichen Grund, dann wieder nur vier Minuten, die viel zu kurz erscheinen.
Hauke Wahl äußerte ebenfalls Unverständnis, da laut Schiedsrichter Sören Storks die automatische Zeit schon unterschritten wurde, was er nicht nachvollziehen könne.
Die Nachspielzeit wirkte zu kurz bemessen, obwohl es Verletzungen gab, die länger behandelt werden mussten. Der Schiedsrichter konnte keine zufriedenstellende Erklärung liefern.
Beim 0:1 in Bremen fehlte überraschend Andréas Hountondji. Der Stürmer hatte bereits unter der Woche Knieprobleme.
Trainer Blessin berichtete, dass Flüssigkeit im Knie punktiert wurde, die Situation aber nicht ernst sei. Weitere Untersuchungen sind geplant.
Ob Hountondji zur Nationalmannschaft reist, wird nach weiteren Untersuchungen entschieden.
Sportlich hätte Oladapo Afolayan St. Pauli bei der Niederlage helfen können, wurde aber aus disziplinarischen Gründen nicht ins Spiel eingebaut.
Trainer Blessin erklärte, dass Afolayan wohl zu einem Meeting nicht pünktlich erschienen sei. „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“, sagte er.
Nach intensiven Zweikämpfen musste Eric Smith mit einem Schlag auf die Wade das Training abbrechen. Oladapo Afolayan verließ ebenfalls den Platz, ohne erkennbaren Grund.
Danel Sinani beendete das Training etwa 45 Minuten vor dem Ende vorzeitig, vermutlich aus Belastungssteuerung.
Auch Oladapo Afolayan und Arkadiusz Pyrka pausierten kurzzeitig bei Sprintübungen, stiegen aber später wieder ein.
Karol Mets absolvierte sein individuelles Trainingsprogramm nach Rücksprache mit Trainer Blessin.
Unter Beobachtung von Ex-Spieler Johannes Flum, der ein Praktikum bei St. Pauli macht, begann das Team die Vorbereitung auf das Derby.
Nicht dabei waren David Nemeth, Karol Mets, Ricky-Jade Jones sowie die Offensivkräfte Abdoulie Ceesay und Scott Banks. Letzteres deutet auf einen möglichen baldigen Abschied hin.
Trainer Blessin versammelte sein Team zu einer kurzen Ansprache, danach startete das Aufwärmprogramm.
Nikola Vasilj hält seine beeindruckende Serie bei Elfmetern in der Bundesliga aufrecht. Am Samstag parierte er gegen BVB-Spieler Serhou Guirassy seinen fünften Strafstoß.
Nur einmal wurde er aus elf Metern bezwungen. Mit einer Quote von 83 Prozent gehaltenen Elfmeter steht Vasilj weiterhin an der Spitze der Bundesliga.
Er war auch der einzige Torwart, der am ersten Spieltag einen Strafstoß parieren konnte.
Da David Nemeth verletzungsbedingt ausfiel, setzte Trainer Blessin gegen den BVB auf Adam Dzwigala in der Abwehr.
„Adam war in den letzten Wochen sehr griffig und gut“, erklärte Blessin. Die Entscheidung fiel für ihn und nicht gegen Lars Ritzka, der es ebenfalls verdient hätte.
Dzwigala sah früh Gelb und wurde beim Gegentor von Guirassy bezwungen.
Blessin überlegte, ihn in der Pause auszuwechseln, beließ ihn aber auf dem Platz, da er viel kämpferischen Einsatz gebe.
Beim Spiel gegen Dortmund erschwerten Unmengen Konfetti am Millerntor den Spielern das Spiel.
Viele Profis beschwerten sich bei Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck, da sie den Ball kaum sehen konnten. Blessin erklärte, der Wind wehte das Konfetti immer wieder aufs Feld zurück, so dass eine sofortige Beseitigung nicht möglich war.
Der Schiedsrichter ließ das Spiellaufen und ordnete eine Reinigung zur Halbzeitpause an.
Dortmunds Trainer Niko Kovac kritisierte die Situation: „Das sind irreguläre Spielverhältnisse, wenn du plötzlich etwas unter den Schuhen hast.“
Am Ende mussten beide Teams mit den Bedingungen klarkommen, wobei bei Dortmund eher der verpasste Sieg ärgerte.
Im ersten Saisonspiel gegen Borussia Dortmund fällt St. Paulis Verteidiger David Nemeth aus.
Trainer Blessin bestätigte muskuläre Probleme im Adduktorenbereich. Nemeth drehte im Training nur einsame Runden und verließ die Einheit vorzeitig.
Als Ersatz hat Blessin drei Optionen: Adam Dzwigala, Lars Ritzka und Jannik Robatsch. Eine Entscheidung fällt kurz vor dem Spiel.
Die Leistung von Dapo Afolayan im Pokalduell gegen Eintracht Norderstedt ließ zu wünschen übrig. Trainer Blessin kritisierte seine Körpersprache.
Laut „The Guardian“ steht der Engländer kurz vor einem Wechsel. Leicester City, West Bromwich Albion und Blackburn Rovers sollen Interesse zeigen, auch in Belgien.
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