St.-Pauli-Blog: Eric Smiths Meinung zum Ausfall von Jackson Irvine
Hamburg – Nach der Absage des Spiels gegen RB Leipzig startet der FC St. Pauli am Mittwoch verspätet mit dem Gastspiel beim VfL Wolfsburg in die Saison.
Die Ansetzung des Schiedsrichters stimmt bereits hoffnungsvoll. Schlechte Nachrichten kommen allerdings von Jackson Irvine.
In unserem St.-Pauli-Blog halten wir euch über alle Neuigkeiten rund um die Mannschaft, potenzielle Transfers und weitere Geschehnisse aus dem Millerntor-Stadion auf dem Laufenden.
Endlich geht es für den FC St. Pauli wieder los. Für Kapitän Eric Smith (28) war die Pause sogar noch etwas länger. „Es kommt einem sehr lang vor, da ich vor Weihnachten auch noch gesperrt war“, erklärte der Schwede kurz vor der Partie im Gespräch mit Sky.
Aufgrund der nicht optimalen Ausgangsposition haben die Kiezkicker frühzeitig mit der Vorbereitung begonnen. „Wir wollen uns in allen Bereichen verbessern“, begründete Smith. Allerdings muss St. Pauli auf den verletzten Jackson Irvine (32) verzichten. „Das ist ein herber Rückschlag, aber wir geben unser Bestes. Es ist für jedes Team in der Liga schwierig, wenn der Kapitän fehlt“, machte Smith deutlich, der mit drei Punkten ins Fußballjahr 2026 starten will.
Schlechte Nachrichten von Jackson Irvine (32): Wie der Verein am Dienstagnachmittag mitteilte, fällt der Australier erneut aus. Der Kapitän hat Beschwerden am linken Fuß.
Bereits im April vergangenen Jahres musste sich der 32-Jährige wegen einer knöchernen Stressreaktion an diesem Fuß operieren lassen. Erst im Oktober feierte er sein Comeback und zeigte seine wichtige Rolle im Spiel der Kiezkicker.
Trainer Alexander Blessin (52) steht damit erneut vor der Herausforderung, den Ausfall zu kompensieren.
Ein gutes Zeichen? Frank Willenborg (46) wird am Mittwochabend (18.30 Uhr) das Spiel des FC St. Pauli beim VfL Wolfsburg leiten. Für die Kiezkicker eine erfreuliche Nachricht.
Unter der Leitung des Realschullehrers aus Osnabrück konnte St. Pauli zwölf seiner 22 Partien für sich entscheiden, darunter auch die letzten drei – allesamt in der Aufstiegssaison 2023/24. Sieben Begegnungen gingen verloren. Willenborg hat im Übrigen nur für Bayer Leverkusen öfter gepfiffen als für die Boys in Brown, die unter seiner Leitung sogar mehr Siege eingefahren haben als die Werkself.
Mit Willenborg als Schiedsrichter gewann Wolfsburg fünf von acht Spielen, drei wurden verloren.
Unterstützt wird Willenborg von Robert Wessel (40) und Eric Müller (35). Als VAR ist Sören Storks (37) im Einsatz.
Der FC St. Pauli verleiht Erik Ahlstrand bis Saisonende an den niederländischen Erstligisten Heracles Almelo. Zudem besitzt der Tabellen-17. der Eredivisie im Sommer eine Kaufoption.
Bisher kam Ahlstrand bei den Kiezkickern kaum zum Einsatz, obwohl ihm immer wieder gute Fortschritte bescheinigt wurden, bestätigte Sportchef Andreas Bornemann (56). Hauptgrund sei die starke Konkurrenz im Mittelfeld.
In den letzten zwei Jahren absolvierte Ahlstrand lediglich sechs Kurzeinsätze bei den Profis (insgesamt 41 Minuten), konnte aber mit überzeugenden Leistungen bei der U23 in der Regionalliga Nord auf sich aufmerksam machen. Nun bekommt er zumindest bis zum Saisonende die Chance, sich auf höherem Niveau zu beweisen.
Die Prognosen sind ungewiss: Wegen der aktuellen Wetterkapriolen ist noch offen, ob das Heimspiel des FC St. Pauli gegen RB Leipzig am Samstag (15.30 Uhr) wie geplant stattfinden kann.
Der Verein teilte am Donnerstagmittag mit, dass man die weitere Entwicklung der Wetterlage abwarten müsse, bevor eine endgültige Entscheidung getroffen wird.
„Alle Verantwortlichen im Club arbeiten seit Tagen an verschiedenen Szenarien, um handlungsfähig zu bleiben und stehen dabei in ständigem Austausch mit Experten, Behörden, der DFL, Dienstleistern und weiteren Beteiligten“, erklärte ein Sprecher. Noch sei unklar, ob das Spiel durchgeführt wird.
Keine guten Erinnerungen verbinden die Kiezkicker mit ihm: Schiedsrichter Florian Exner (35) wird am Samstag (15.30 Uhr) die Partie gegen RB Leipzig leiten.
Während seine Premiere als Schiedsrichter, ein 3:2-Erfolg im damaligen Topspiel gegen Greuther Fürth, positiv verlief, gab es nach seinem zweiten Einsatz reichlich Gesprächsbedarf.
Exner leitete in der vergangenen Saison das Gastspiel des VfB Stuttgart am Millerntor, das mit 0:1 verloren ging. Dabei zeigte er zunächst Siebe Van der Heyden (27) die Rote Karte, und kurz vor Spielende schickte er auch noch Torwart Nikola Vasilj (30) vom Platz – innerhalb weniger Sekunden erhielt der Keeper die Ampelkarte. Vasilj musste anschließend von seinen Mitspielern zurückgehalten werden, sonst hätte es wohl eine Konfrontation mit dem Schiedsrichter gegeben.
Erik Ahlstrand (24) kam beim FC St. Pauli bisher nur selten zum Zug, auch wenn sein guter Auftritt im Testspiel gegen Werder Bremen Hoffnung machte.
Sportchef Andreas Bornemann (54) zeigte sich auf TAG24-Nachfrage zufrieden mit der Entwicklung des Schweden, räumte aber ein, dass ein Wechsel unter Umständen möglich wäre.
Nun scheint dies Wirklichkeit zu werden. Laut der schwedischen Zeitung Expressen steht Ahlstrand kurz vor einem Wechsel zum niederländischen Erstligisten Heracles Almelo.
Der 24-Jährige bestritt bislang lediglich fünf kurze Einsätze in der Liga sowie einen im DFB-Pokal für die Profis.
Als Reaktion auf die Verletzung von Simon Spari (23) hat der FC St. Pauli den Torwart Emil Gazdov (22) verpflichtet. Der Keeper wurde vom CF Montréal bis Saisonende ausgeliehen und der Verein sicherte sich zusätzlich eine Kaufoption.
„Emil ist sehr dynamisch und explosiv in seinen Bewegungen, strahlt aber auch Ruhe und Souveränität aus. Er liest lange Bälle gut und traut sich, das Tor für Defensivaktionen zu verlassen. Auch im Spielaufbau agiert er ruhig und überlegt“, zeigte sich Trainer Alexander Blessin (52) begeistert von seinem zweiten Winter-Neuzugang.
Gazdov besitzt neben der kanadischen auch die bulgarische Staatsbürgerschaft. Er wurde bei den Vancouver Whitecaps ausgebildet und wechselte anschließend zu Pacific FC. Von Oktober 2020 bis Februar 2022 stand Gazdov im Tor der U19 des 1. FC Nürnberg, bevor er nach Kanada zurückkehrte und sich 2025 Montréal anschloss. Zuletzt war er ein halbes Jahr an Valour FC ausgeliehen.
Gazdov äußerte sich zu seinem Wechsel: „Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung bei St. Pauli. Die Zeit in Hamburg möchte ich bestmöglich für meine fußballerische Weiterentwicklung nutzen und wertvolle Erfahrungen bei einem Bundesligateam sammeln.“
Die Entscheidung steht fest: Das Testspiel gegen Werder Bremen (15.30 Uhr) wird vor Publikum ausgetragen. Für Zuschauer, die wegen der Witterung oder anderer Gründe nicht kommen können, bietet der Verein jedoch eine Alternative an.
Bis 13.30 Uhr können sie ihre Tickets auf dem offiziellen Zweitmarkt-Portal zum Verkauf anbieten. Diese werden entweder von anderen Fans übernommen oder die Käufer erhalten eine Rückerstattung.
Auch ein späteres Einstellen der Karten ist möglich. Darüber hinaus denkt der Verein über ein Gratis-Ticket für ein anderes Testspiel nach.
Ein bitterer Start ins neue Jahr für Andreas Hountondji (23): Der Stürmer fällt wegen eines Haarrisses am linken Sprunggelenk bis auf Weiteres aus.
Das gab der FC St. Pauli am Freitagmorgen bekannt. Die Verletzung zog sich der 23-Jährige im letzten Auswärtsspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 am 21. Dezember zu. Nach der ersten Diagnose vor Weihnachten bestätigt eine weiterführende osteologische Untersuchung nun den Haarriss.
Der Transfer von Tomoya Ando (26) gilt als sicher. Nun hat der FC St. Pauli ein weiteres japanisches Talent ins Visier genommen. Laut liga-zwei.de zeigen mehrere Vereine Interesse am U20-Nationalspieler Shunsuke Saito – darunter neben den Kiezkickern auch SV Elversberg und Borussia Dortmund.
Favorit scheint momentan Hannover 96 zu sein. Die Niedersachsen unterhalten einen Kooperationsvertrag mit dem Zweitliga-Meister Mito HollyHock, bei dem Saito unter Vertrag steht. Der Transfer ist jedoch noch nicht final. Bei den meisten Interessenten wäre Saito wahrscheinlich für die U23 geplant.
In der vergangenen Saison trug der 20-jährige Mittelfeldspieler mit acht Toren in 27 Spielen maßgeblich zum Aufstieg bei.
Wird er die erste Winter-Verstärkung? Laut der „Hamburger Morgenpost“ steht der FC St. Pauli kurz vor der Verpflichtung von Tomoya Ando (26).
Der japanische Innenverteidiger von Avispa Fukuoka muss demnach nur noch den obligatorischen Medizincheck absolvieren und seinen Vertrag unterschreiben – alles andere sei bereits geregelt.
Ando ist Nationalspieler und soll entweder ablösefrei oder für eine geringe Summe zu haben sein. Die offizielle Bekanntgabe erfolgt voraussichtlich nach Beginn der Transferperiode am 1. Januar.
Nach dem letzten Training am vergangenen Montag genießen die Profis des FC St. Pauli ihre wohlverdiente, wenn auch kurze Weihnachtsauszeit. Bereits am Neujahrstag steht die Rückkehr auf dem Programm.
Am Tag darauf gibt es bei der einzigen öffentlichen Trainingseinheit die Möglichkeit, das Team zu beobachten – Beginn zwischen 11 und 11.30 Uhr.
Am 4. Januar (15.30 Uhr) folgt das Testspiel gegen Werder Bremen, bevor sechs Tage später die Vorbereitung auf die Partie gegen RB Leipzig (10. Januar/15.30 Uhr) beginnt.
Ein wichtiges und zugleich schönes Ereignis: Im Kellerduell gegen den 1. FC Heidenheim sorgte Martijn Kaars (26) mit einem sehenswerten Schuss unter die Latte für die Führung der Kiezkicker.
Nun wurde dieses Tor als „Tor des Monats“ Dezember nominiert – gemeinsam mit neun weiteren spektakulären Treffern. Abstimmen kann man auf der offiziellen Bundesliga-Website.
Kehrt er zurück in die Heimat? Manolis Saliakas (29) erlebt eine schwierige Saison und stand bei St. Pauli in der Bundesliga erst viermal in der Startelf.
Wie das Portal „SDNA“ berichtet, hat AEK Athen ein Auge auf den Rechtsverteidiger geworfen. Der griechische Klub sucht einen Spieler, der sich mit Lazaros Rota (28) auf der rechten Abwehrseite abwechseln kann.
Saliakas, der seit 2022 bei den Kiezkickern unter Vertrag steht, gilt als Kandidat. Möglicherweise verlässt er Hamburg schon im kommenden Wintertransferfenster.
Das Problem beim FC St. Pauli wurde einmal mehr beim Spiel gegen Mainz deutlich: Es fehlt die Durchschlagskraft im Angriff. Nur 13 erzielte Tore sprechen eine deutliche Sprache.
Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, arbeitet Sportchef Andreas Bornemann (53) deshalb an einer spektakulären Rückkehr von Morgan Guilavogui (27). Der Stürmer hatte mit sechs Treffern maßgeblichen Anteil am Klassenerhalt, musste aber zu seinem Stammverein RC Lens zurückkehren.
Obwohl St. Pauli die Kaufoption gezogen hatte, holte Lens den Franzosen gegen dessen Willen zurück. Beim Tabellenführer der Ligue 1 kommt er kaum zum Einsatz.
Das Problem: Lens will Guilavogui nur verkaufen, nicht erneut verleihen. Fraglich, ob St. Pauli die geforderte Ablöse in Millionenhöhe stemmen kann oder will.
Beim enttäuschenden Auftritt in Mainz wurde Martijn Kaars (26) schmerzlich vermisst. Der Verein gab am Montag ein Update zum Verletzungsstand.
Demnach hat sich der Angreifer eine leichte Muskelverletzung im Adduktorenbereich zugezogen. Eine MRT-Untersuchung bestätigte die Diagnose.
Wie lange Kaars ausfällt, steht noch nicht fest.
Ein Schockmoment: Nach etwa einer Stunde wurde Louis Oppie (23) bei einem Freistoß von seinem eigenen Torwart Nikola Vasilj (30) umgerissen. Beide blieben liegen und mussten behandelt werden.
Oppie verließ kurz darauf den Platz und stand den Journalisten nach dem Spiel mit dick bandagiertem Knie Rede und Antwort. „Ich glaube, ich bin irgendwie unglücklich gefallen“, sagte er. Wegen des Adrenalins habe er die Verletzung zunächst nicht bemerkt. „Es fühlte sich komisch in den Beinen an.“
Als ihm die Szene erneut gezeigt wurde, atmete der 23-Jährige tief durch: „Das sah schon heftig aus.“ Glücklicherweise kamen beide Spieler ohne schwere Verletzungen davon.
Eine bittere Nachricht: Martijn Kaars (26) fehlt dem FC St. Pauli im wichtigen Spiel in Mainz. Für ihn rückt Andréas Hountondji (23) in die Startelf.
So sehen die Aufstellungen aus:
Mainz: Batz – Kohr, Hanche-Olsen, Potulski – da Costa, Kai, Sano, Widmer, Nebel, J.-S. Lee, Amiri – Hollerbach
St. Pauli: Vasilj – Dzwigala, Wahl, Mets – Pyrka, Sands, Oppie, Fujita, Irvine – A. Hountondji, Pereira Lage
Zum Jahresabschluss reist der FC St. Pauli noch einmal zum Kellerduell nach Mainz. Dabei trifft man auf einen alten Bekannten: Matthias Jöllenbeck (38) wird die Partie leiten.
Der Schiedsrichter pfiff die Kiezkicker bereits beim Saisonauftakt gegen Dortmund (3:3). Auch die Mainzer hatten schon einmal Kontakt mit ihm – bei einer Niederlage in Frankfurt (0:1).
Die Kiezkicker müssen im wichtigen Duell gegen das Tabellenschlusslicht 1. FSV Mainz 05 auf Abwehrchef Eric Smith verzichten.
Der 28-Jährige erhielt am Samstag im Kellerduell gegen Heidenheim kurz vor der Halbzeit die Rote Karte. Das Sportgericht des DFB verhängte daraufhin eine Spielsperre gegen Smith.
Adam Dzwigala (30) ist der Mann für alle Fälle bei St. Pauli! Nach der Roten Karte gegen Eric Smith kurz vor der Pause sprang er erneut ein – und zeigte sich dabei kämpferisch.
„Wir hatten schon Situationen, in denen er bei der ersten Aktion Gelb oder sogar Rot bekommen hat. Es geht darum, die richtige Balance zu finden“, erklärte Trainer Alexander Blessin (52) in Bezug auf Dzwigalas Zweikampfstärke. „Aber dass wir ihn immer wieder bringen können, hat er schon mehrmals bewiesen.“
Vor allem vor dem 2:0 überzeugte Dzwigala durch entschlossenes Einsteigen und Ballgewinn. Aus Sicht der Heidenheimer war das nicht ganz regelkonform, doch Schiedsrichter Sören Storks (37) ahndete das Foul nicht.
Auch Hauke Wahl (30) lobte den Polen: „Auf Adam ist immer Verlass. Du kannst ihn nachts um drei wecken und sagen: ‚Jetzt musst du ran.‘ Er ist immer da und gibt auch im Training Vollgas.“
Wahl bezeichnete Dzwigala als Musterbeispiel für Professionalität und „das genaue Gegenteil eines Stinkstiefels“. Gerade deshalb sei er so wichtig für St. Pauli.
Gewöhnlich gilt ein Ein- und späterer Auswechslung als Strafe. Bei Ricky-Jade Jones (23) war es allerdings anders.
Der Stürmer wurde in der 75. Minute für Doppel-Torschütze Martijn Kaars (26) eingewechselt, musste in der Nachspielzeit für Connor Metcalfe (26) Platz machen. Dabei griff er sich mehrmals an die rechte hintere Oberschenkelmuskulatur. „Er hat einen Schlag abbekommen“, erklärte Trainer Blessin (52).
„Ob es nur der Schlag war oder ob er sich dabei gezerrt hat, weiß ich nicht“, fügte er hinzu.
Ein deutliches Signal: Alexander Blessin vertraut auch gegen Heidenheim auf dieselbe Startelf wie zuletzt – es gibt keine Änderungen.
So beginnen die Braun-Weißen: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Pyrka, Sands, Oppie, Fujita, Irvine – Kaars, Pereira Lage
Eine überraschende Meldung: Andréas Hountondji (23) verzichtet freiwillig auf seine Teilnahme am Afrika-Cup, gab der Verband von Benin bekannt. Eigentlich war der Angreifer nominiert, doch wegen Verletzungen beendete er seine Teilnahme.
Trainer Alexander Blessin (52) zeigte sich von dieser Entscheidung überrascht. „Er kam auf uns zu und hat es auch mit dem Verband so geregelt“, erklärte er. Angesichts der wiederkehrenden Verletzungen zeigte sich der Coach erleichtert: „Es geht auch darum, den Spieler wieder gesund zu bekommen.“
Wie sich die Absage auf Hountondjis Zukunft in der Nationalmannschaft auswirkt, ist noch offen. „Ich glaube, er liebt sein Land und hat bisher immer den Eindruck gemacht, unbedingt für sein Land spielen zu wollen“, sagte Blessin, der wusste, dass die Entscheidung nicht von allen gutgeheißen wird.
Der Angreifer soll, wenn er fit ist, in diesem Jahr noch gegen Mainz und vor allem für die ersten Spiele im neuen Jahr zur Verfügung stehen, für die der Verein ursprünglich nicht mit ihm geplant hatte.
Nach der Auslosung am Sonntag steht nun auch der Termin für das DFB-Pokal-Viertelfinale bei Bayer Leverkusen fest. Der FC St. Pauli trifft am 3. Februar um 20.45 Uhr auf die Werkself und kämpft um den Einzug ins Halbfinale.
Etwa eineinhalb Wochen später kommt es in der Bundesliga zum erneuten Aufeinandertreffen – der genaue Termin steht aber noch aus.
Zwei Tage vor dem Kellerduell gegen den 1. FC Heidenheim ist auch der Schiedsrichter bestimmt: Sören Storks (37) wird die Partie am Millerntor leiten.
In dieser Saison pfiff er bereits das Auswärtsspiel von St. Pauli bei Werder Bremen (0:1). Die Bilanz unter seiner Leitung lautet bislang: zwei Siege, ein Unentschieden und vier Niederlagen.
Bei Heidenheim sieht die Statistik ähnlich aus. Storks hat dort drei Siege, zwei Remis und acht Niederlagen erlebt – das sind die zweitmeisten Einsätze seiner Karriere.
Friedhelm Funkel (71) bescherte dem FC St. Pauli kein Losglück. Der Ex-Trainer zog Bayer Leverkusen als Gegner, gespielt wird beim Meister von 2023.
Die Termine für das Viertelfinale stehen noch nicht fest. Als mögliche Daten sind der 3./4. sowie der 10./11. Februar 2026 im Gespräch. Sollte es die zweite Pokalwoche werden, treffen die Teams innerhalb weniger Tage gleich zweimal aufeinander. Zwischen dem 13. und 15. Februar steigt das Bundesliga-Rückspiel in der BayArena.
„Funkel hätte uns einen etwas leichteren Gegner zugelost, aber wir werden alles geben, um ins Halbfinale einzuziehen. Als Favorit reisen wir aber sicher nicht nach Leverkusen“, sagte Trainer Alexander Blessin (52).
Sportchef Andreas Bornemann (53) gab offen zu, dass man sich ein Heimspiel gewünscht hätte: „Aber wir akzeptieren das Los so wie es ist. Gerade gegen die großen Bundesliga-Clubs haben wir schon starke Auftritte gezeigt.“
Es gab eine kleine Überraschung: Beim 1:1 in Köln musste Hauke Wahl (31) zur Halbzeit ausgewechselt werden – der Grund war zunächst unbekannt.
Trainer Alexander Blessin (52) klärte nach dem Spiel auf: „Es war fraglich, ob er überhaupt spielen kann. Er fühlte sich die letzten zwei Tage sehr schlecht.“ Trotz eines schweren Infekts hatte der Verteidiger sich für die Mannschaft geopfert.
„Unter normalen Umständen hätte man auf seinen Einsatz verzichtet“, gestand der Coach. „Er wollte helfen, hat es probiert, merkte aber nach 35 Minuten, dass es nicht geht.“ Ob es sich um einen Magen-Darm-Infekt oder etwas anderes handelt, ist noch unklar.
Never change a winning team: Rund eine Stunde vor Anpfiff gab FC St. Pauli die Startelf für das Auswärtsspiel in Köln bekannt – Trainer Alexander Blessin vertraut auf dieselbe Elf wie beim Pokalsieg in Gladbach.
Die Kiezkicker beginnen mit: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Pyrka, Sands, Oppie, Fujita, Irvine – Kaars, Pereira Lage
Am Sonntag (19.15 Uhr) wird im Dortmunder Fußballmuseum das DFB-Pokal-Viertelfinale ausgelost. Der FC St. Pauli ist noch im Rennen und kann auf folgende Gegner treffen:
Losfee ist der ehemalige Bundesligaspieler und Trainer Friedhelm Funkel (71).
Das Viertelfinale wird wie in der Vorsaison aufgeteilt und an zwei Wochenenden ausgetragen: am 3./4. sowie 10./11. Februar 2026.
Das Spiel beim 1. FC Köln wird von Tobias Reichel (40) geleitet. Unter dem gelernten Bürokaufmann hat St. Pauli eine durchwachsene Bilanz.
Reichel pfiff die Kiezkicker bereits achtmal – nur zwei Siege stehen zu Buche. Die letzten drei Begegnungen endeten alle unentschieden.
Als Assistenten agieren Christian Bandurski und Marcel Unger, VAR ist Johann Pfeifer.
Am Samstag trifft der FC St. Pauli auf den 1. FC Köln und deren Trainer Lukas Kwasniok (44). Trotz Tabellenplatz 17 zeigte sich Kwasniok von der Spielweise der Kiezkicker beeindruckt.
„Ich sehe St. Pauli fußballerisch unter den sechs bis acht besten Bundesliga-Teams“, sagte der 44-Jährige. „Ich war beim Pokalspiel in Mönchengladbach live dabei. Das war spielerisch ein Genuss.“
Auch während der Niederlagenserie hätten sie mutig gespielt, was ihm imponiere. „Sie haben eine Achse erfahrener Spieler. Wir sollten wieder als Underdog in dieses Spiel gehen“, warnte er leicht.
Nur kurz nach seinem Treffer gegen die Bayern musste Andréas Hountondji (23) verletzt ausgewechselt werden. Wie schon im Pokal gegen Gladbach wird er auch am Samstag gegen Köln fehlen.
Trainer Alexander Blessin (52) erklärte: „Es gibt keine starke Einblutung, es ist eine leichte Muskelverletzung.“ Zwar lief Hountondji bereits wieder, ein Einsatz ist aber ausgeschlossen. „Wir müssen sehen, wie sich seine Belastung steigert. Ich hoffe, dass er gegen Heidenheim wieder dabei ist.“
Dieses Spiel könnte Hountondjis letztes für St. Pauli sein. Er wurde erwartungsgemäß für den Afrika-Cup nominiert. Die Abstellungspflicht beginnt am 15. Dezember, sodass er im letzten Spiel des Jahres in Mainz (21. Dezember) fehlen wird.
„Wir stehen im Austausch mit Gernot Rohr und besprechen die Details zur Abstellung“, sagte Blessin. Benin startet am 23. Dezember mit dem Gruppenspiel gegen die DR Kongo.
Die Aufstellungen für das DFB-Pokal-Achtelfinale Borussia Mönchengladbach gegen FC St. Pauli stehen fest:
Gladbach: Nicolas – Scally, Elvedi, Diks – Machino, Ullrich – Engelhardt – Stöger, Reyna – Honorat, Tabakovic
St. Pauli: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Pyrka, Sands, Oppie – Fujita, Irvine – Kaars, Pereira Lage
Der FC St. Pauli muss in den kommenden Monaten auf seinen drittplatzierten Torhüter Simon Spari (23) verzichten. Der Österreicher verletzte sich am rechten Sprunggelenk und musste operiert werden.
Wie der Club mitteilte, zog sich Spari im Training eine Syndesmosebandruptur zu. Die Operation soll dem Gelenk zukünftig mehr Stabilität verleihen.
In der zweiten DFB-Pokalrunde war Ben Voll (24) der Held, doch im Achtelfinale gegen Gladbach am Dienstag sitzt er wieder auf der Bank. Trainer Alexander Blessin (52) vertraut erneut auf Nikola Vasilj (30) im Tor.
„Wir haben uns entschieden, dass Niko im Tor bleibt, obwohl Ben es absolut verdient hätte“, erklärte Blessin und verwies auf die aktuelle Situation.
„Für Ben tut es mir sehr leid, er ist ein super Typ mit klasse Charakter und ein hervorragender Torwart. Ihm gehört die Zukunft, da besteht kein Zweifel. Aber die derzeitige Lage hat unsere Entscheidung beeinflusst.“
Deutliche Kritik an Innensenator Andy Grote (57): Vor der bevorstehenden Innenministerkonferenz (IMK), bei der Fanrechte stark eingeschränkt werden könnten, griffen Münchner Ultras den Politiker während des Spiels von St. Pauli beim FC Bayern scharf an.
Sie zeigten unter anderem eine große Karikatur, auf der ein überdimensionaler Schlagstock aus Grotes geöffneter Hose herausragt. Zudem waren Fans, Überwachungskameras und ein Polizist abgebildet.
Auf einem weiteren Banner stand: „Grote schwingt wieder seinen Unverhältnismäßigkeitspimmel“ – eine Anspielung auf den „Pimmel-Gate“-Vorfall von 2021: Damals wurde Grote auf Twitter (heute X) als „Pimmel“ beleidigt, woraufhin er Strafanzeige stellte. Der Urheber erhielt kurz darauf Polizeibesuch und eine Hausdurchsuchung.
Der SPD-Politiker gilt bei der IMK als Befürworter strengerer Sicherheitsmaßnahmen in den Stadien, was bei den Fans auf wenig Gegenliebe stößt.
Diese Mannschaft soll vor allem ein Debakel verhindern: Rund eine Stunde vor dem Anpfiff gegen die Bayern gab der FC St. Pauli seine Startelf bekannt.
Im Vergleich zum Spiel gegen Union Berlin gibt es eine Änderung: Lars Ritzka ersetzt Louis Oppie (Bank). Oladapo Afolayan schaffte es erneut nicht in den Kader.
Die FCSP-Startelf: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Pyrka, Sands, La. Ritzka, Fujita, Irvine – A. Hountondji, Pereira Lage
Wie geht es weiter mit Oladapo Afolayan (28)? Der Offensivspieler war zuletzt aus „sportlichen Gründen“ aus dem Kader gestrichen worden. Wird er gegen die Bayern am Samstag zurückkehren?
Auf diese Frage antwortete Coach Alexander Blessin (52) vielsagend: Er sehe bei allen Spielern im Team den Willen, sich zu steigern. Das bedeutet, dass auch der Engländer im Training die richtige Reaktion gezeigt hat.
Gleichzeitig kündigte der Trainer aufgrund der guten Personalsituation „harte Entscheidungen“ an. Arkadiusz Pyrka (23), Manolis Saliakas (29) und Adam Dzwigala (30) stehen mittlerweile wieder zur Verfügung.
Normalerweise ist er der Retter in der Not: Nikola Vasilj. Doch in den letzten Spielen unterliefen dem St.-Pauli-Torwart immer wieder kleinere Fehler. Er übernimmt dafür die Verantwortung.
„Die Fehler passierten in einer entscheidenden Phase. Es ist nicht immer leicht, damit umzugehen“, gab Vasilj offen zu. Trotzdem wolle er die Vorkommnisse abhaken, nach vorne blicken und dem Team helfen, aus der Negativserie von acht Niederlagen herauszukommen.
„In den letzten beiden Spielen habe ich Fortschritte gesehen. Wir haben genug Qualität, um die Situation zu meistern. Wenn ich die Tabelle betrachte, ist noch alles offen. Wir müssen positiv bleiben und weiter daran glauben, das zu erreichen, was wir im Vorjahr geschafft haben.“
Er habe eine solche Negativserie selbst noch nicht erlebt. „Oft wird gefragt, warum wir in den ersten drei Spielen so gut gespielt haben und was danach passiert ist. Im Fußball gibt es nicht immer eine einfache Erklärung.“
Das tut weh: Der FC St. Pauli wurde vom Sportgericht des DFB zu einer Geldstrafe von 125.600 Euro verurteilt – Grund sind die Fans.
Diese hatten beim 2:0-Derbysieg gegen den HSV Ende August im Volksparkstadion massiv Pyrotechnik gezündet. Das Sportgericht wertete dies als „unsportliches Verhalten“.
Von der Geldstrafe darf der Verein 41.000 Euro für eigene Sicherheits- oder Gewaltpräventionsmaßnahmen verwenden. Die Ausgaben müssen bis zum 30. Juni 2026 nachgewiesen werden.
Carlo Boukhalfa (26) läuft es gut: Der ehemalige Kiezkicker schoss am Sonntag den FC St. Gallen mit einem Elfmeter in der 89. Minute zum 1:0-Heimsieg gegen den FC Lausanne-Sport. Damit bleiben die Espen auf Platz drei.
Für Boukhalfa war es bereits der sechste Saisontreffer im 13. Spiel. Bei St. Pauli erzielte der 26-Jährige in drei Jahren nur vier Tore in 56 Einsätzen.
Erfreulich auch: Lukas Daschner (27) absolvierte nach seiner Verletzung seine zweite Partie. Er wurde in der 41. Minute eingewechselt.
Nach langer Verletzungspause kehrte Kapitän Jackson Irvine gegen Union Berlin in die Startelf zurück – eine Niederlage konnte auch er nicht verhindern.
„Ein Unentschieden wäre fair gewesen“, analysierte der 32-Jährige nach der 0:1-Pleite niedergeschlagen. „Wir hatten heute etwas Pech. Es lief einfach nicht für uns. Uns fehlte etwas Selbstvertrauen, Glauben und auch ein bisschen Glück – von allem ein bisschen.“
Beim Gegentor war er zu weit vom Torschützen entfernt. Rani Khedira stand viel zu frei, als der Ball nach einem Einwurf über Umwege zu ihm kam und er zum 1:0 einschoss.
Dennoch wolle man sich nicht auf die Vergangenheit konzentrieren, sondern nach vorne blicken, so der Kapitän. „Wir müssen weiter an uns glauben und uns gegenseitig pushen. Was passiert ist, ist geschehen – nächste Woche haben wir wieder die Chance, ein Spiel zu gewinnen.“
Die Aufstellungen für das Spiel FC St. Pauli gegen Union Berlin stehen fest. Kapitän Jackson Irvine (32) ist nach langer Verletzungspause zurück in der Startelf.
FC St. Pauli: Vasilj – Mats, Wahl, Sands, Irvine (C), Smith, Pyrka, Fujita, Oppie, Hountondji, Pereira Lage
Union Berlin: Ronnow – Leite, Doekhi, Kemlein, Burke, Khedira, Ansah, Querfeld, Rothe, Illic, Trimmel (C)
Schiedsrichter Tobias Stieler leitet die wichtige Partie für St. Pauli am Sonntagabend (17.30 Uhr).
Der erfahrene Unparteiische pfiff bisher fünf Spiele der Kiezkicker (zwei Siege, ein Remis, zwei Niederlagen). Das liegt auch daran, dass er lange in Hamburg wohnte. Anfang des Jahres zog der Jurist jedoch nach Sölden bei Freiburg im Breisgau.
Seine sogenannten „Ansetzungssperren“ haben sich dadurch verschoben. Nun darf Stieler wieder beide Hamburger Vereine pfeifen, nicht mehr aber die Spiele von Julian Schusters Team. Nach seinem Einsatz im Spiel gegen Borussia Dortmund im März wird die Partie gegen Union Berlin sein zweiter Einsatz seit dem Umzug sein.
Das letzte Spiel unter seiner Leitung verloren die Boys in Brown mit 0:2.
Torwart Nikola Vasilj (29) kehrte mit gemischten Gefühlen von seiner Länderspielreise zurück. Mit Bosnien-Herzegowina verpasste er durch einen späten Gegentreffer knapp die direkte WM-Qualifikation.
Jetzt bleiben dem Keeper und seiner Mannschaft noch zwei Spiele im März. Der erste Gegner im Play-off-Halbfinale ist Wales. Der Sieger trifft auf den Gewinner aus der Partie Italien gegen Nordirland, so die Auslosung vom Donnerstag.
Nach und nach kehren die Nationalspieler des FC St. Pauli ins Trainingszentrum an der Kollaustraße zurück. Besonders gut gelaunt ist Abdoulie Ceesay (21), der für Gambia einen Doppelpack erzielte.
Seine Teamkollegen nahmen das wahr, wie ein Instagram-Video zeigt: Nikola Vasilj (29) kam nach einer „Achterbahn der Gefühle“ und gratulierte Ceesay, lobte seine Entwicklung.
Kurz darauf kehrte auch Danel Sinani (28) zurück und gratulierte Ceesay zu seinen Toren. Der bedankte sich und fragte, warum Sinani nicht auf seinen Anruf reagiert habe. Die Antwort: „Er nervt mich alle fünf Minuten.“
Neben Nikola Vasilj, der beim WM-Quali-Endspiel einen Rückschlag erlitt, waren sechs weitere Kiezkicker im Einsatz.
Connor Metcalfe und Jackson Irvine erlebten mit der australischen Nationalmannschaft eine Enttäuschung: Im Test gegen Kolumbien unterlagen die Socceroos mit 0:3. Beide wurden vorzeitig ausgewechselt.
Karol Mets wurde beim 4:2-Sieg Estlands auf Zypern in der 80. Minute eingewechselt. Ähnlich erging es Joel Chima Fujita beim 3:0-Erfolg Japans gegen Bolivien, er kam in der 77. Minute aufs Feld.
Abdoulie Ceesay glänzte beim 2:2 zwischen Gambia und Kuwait mit seinen zwei Treffern, die schon seine Nummer zwei und drei im siebten Länderspiel waren. Andreas Hountondji verlor mit Benin 0:3 gegen Burkina Faso.
Mit Bosnien-Herzegowina verpasste Nikola Vasilj die direkte WM-Qualifikation. Im dramatischen Gruppenfinale kam der FCSP-Schlussmann in Österreich nur zu einem 1:1 und muss nun in die Playoffs.
Nach der frühen Führung durch Gladbach-Stürmer Haris Tabakovic (12. Minute) hielt Vasilj lange seinen Kasten sauber, ehe Michael Gregoritsch in der 77. Minute den viel umjubelten Ausgleich erzielte, der Österreich den Gruppensieg brachte. Bosnien muss nun hoffen, sich im März in den zwei entscheidenden Begegnungen durchzusetzen.
Für Danel Sinani und Luxemburg endete die WM-Qualifikation enttäuschend. Auch das letzte Gruppenspiel in Nordirland ging mit 0:1 verloren.
Luxemburg blieb punktlos und belegte den letzten Tabellenplatz in der Gruppe der deutschen Nationalmannschaft. Die Leistung des Teams war jedoch besser als das Ergebnis, und man hätte sich durchaus den einen oder anderen Punkt verdient.
Traurige Nachricht aus der Ukraine: Der ehemalige Bundesliga-Profi Andriy Polunin ist am Samstag während eines Benefiz-Spiels in seiner Heimat verstorben, teilte unter anderem der ukrainische Fußballverband mit.
Der frühere Mittelfeldspieler war bei einem Spiel für Veteranen plötzlich zusammengebrochen und verstarb trotz medizinischer Hilfe.
Polunin spielte in Deutschland für den 1. FC Nürnberg, FC St. Pauli und Rot-Weiß Essen. Zuletzt arbeitete er als Scout für Metalist 1925 Charkiw.
Wichtig: Nach zuletzt schwachen Auftritten im Trikot des FC St. Pauli konnte Torwart Nikola Vasilj (29) bei der Nationalmannschaft wieder etwas Selbstvertrauen tanken. Mit Bosnien-Herzegowina gewann er in der WM-Quali mit 3:1 gegen Rumänien.
Vasilj zeigte einige starke Paraden und darf weiter von der Teilnahme an der WM träumen: Am Dienstag (20.45 Uhr) steht das entscheidende Duell gegen Tabellenführer Österreich an. Die Playoffs hat Bosnien bereits sicher, ein Sieg würde aber die direkte Qualifikation bedeuten.
Abgesehen von Vasilj standen am Samstag auch Jackson Irvine (32) und Connor Metcalfe (26) bei der australischen Nationalmannschaft auf dem Platz. Ihr Testspiel gegen Venezuela ging mit 0:1 verloren. Metcalfe spielte 66 Minuten, Irvine kam in der 78. Minute ins Spiel.
Der amtierende Präsident Oke Göttlich wurde mit 93,5 Prozent der Stimmen wiedergewählt.
Er hatte keine Gegenkandidaten. 894 der knapp 1000 stimmberechtigten Mitglieder stimmten für den Präsidenten, der seit 2014 an der Spitze des Vereins steht und nun seine vierte und letzte Amtszeit antritt.
Neben der Wahl stellte Göttlich auch die langfristigen Pläne zur Erweiterung des Millerntor-Stadions vor. Ziel seien 40.000 bis 50.000 Zuschauerplätze, so der Präsident.
Für Danel Sinani dürfte das kommende Spiel eines der Highlights seiner bisherigen Karriere sein. Der Kiezkicker trifft mit der luxemburgischen Nationalmannschaft auf Deutschland und steht in der Startelf.
Das Hinspiel hatte er wegen einer Gelbsperre verpasst.
Für Karol Mets verlief der Donnerstagabend in Norwegen wenig erfolgreich. Mit Estland unterlag er 1:4 (0:0). Superstar Erling Haaland und der ehemalige RB Leipzig-Stürmer Alexander Sørloth trafen kurz nach der Pause jeweils doppelt. Immerhin erzielte Robi Saarma noch den Ehrentreffer.
Etwas besser lief es für Joel Chima Fujita. Beim 2:0-Testspielsieg Japans gegen Ghana wurde der Mittelfeldspieler in der 68. Minute eingewechselt.