St.-Pauli-Blog: Smith reist verletzt von der Nationalmannschaft ab – Wird er auch den Kiezkickern fehlen?
Hamburg – Der FC St. Pauli nutzt die Länderspielpause, um frische Kräfte für den Endspurt im Abstiegskampf zu sammeln. Am Ostersonntag steht beim 1. FC Union Berlin ein entscheidendes Spiel an, in dem drei Punkte unbedingt eingefahren werden müssen.
Ob Eric Smith mit von der Partie sein wird, ist derzeit noch offen. Der Defensivspieler musste seine Teilnahme an der schwedischen Nationalmannschaft verletzungsbedingt abbrechen. Währenddessen äußerte sich Bundestrainer Julian Nagelsmann zum Coming-out von St. Paulis U19-Coach Christian Dobrick.
In unserem St.-Pauli-Blog halten wir Euch auf dem Laufenden zu allen Neuigkeiten rund um die Mannschaft, mögliche Transfers und weitere Ereignisse aus dem Millerntor-Stadion.
Das sind schlechte Nachrichten für die Fans: Eric Smith (29) verließ die schwedische Nationalmannschaft frühzeitig aufgrund einer Verletzung und wird folglich das WM-Playoff-Halbfinale am Dienstag gegen Polen verpassen.
„Smith reist wegen muskulärer Beschwerden an der Wade vorzeitig von der schwedischen Auswahl ab. Er wird bereits am Montag in Hamburg eintreffen, um sich weiteren Untersuchungen zu unterziehen“, teilte der Verband am Vormittag mit.
Ob der 29-Jährige auch für die Begegnung am Ostersonntag bei Union Berlin zur Verfügung steht oder womöglich länger ausfällt, bleibt noch ungewiss.
Es scheint, als passe Smith einfach nicht zum schwedischen Nationalteam. Obwohl er bereits viermal nominiert wurde, musste er stets wegen privater Gründe oder Verletzungen absagen. Sein Debüt für die Tre Kronors steht somit noch aus.
Vor etwa einer Woche outete sich Christian Dobrick, St. Paulis Trainer der U19, in einem Interview als schwul und erhielt seitdem viel Unterstützung. Auch Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) äußerte sich nun zu dem Thema und forderte mehr Normalität im Umgang mit Homosexualität im Fußball.
„Ich finde es sehr schade, dass wir uns hier immer noch mit Diskussionen beschäftigen müssen“, erklärte Nagelsmann im Gespräch mit RTL/ntv und befürwortete Dobricks Offenheit. „Ich habe selbst homosexuelle Freunde und weiß, wie es ist, lange das Gefühl zu haben, nicht darüber sprechen zu können. Welche Qual es bedeutet, seine Identität nicht ausleben zu dürfen. Aus den Gesprächen im Freundeskreis weiß ich, wie befreiend es sein kann, wenn man offen darüber spricht.“
Der Bundestrainer betonte, dass Homosexualität in der Gesellschaft längst akzeptiert sei, im Fußball aber noch nicht. „Das halte ich für falsch“, so Nagelsmann. Er hofft darauf, dass das Thema irgendwann keine Debatte mehr erfordert.
Am Freitag veröffentlichte die DFL die endgültigen Termine für die letzten Spieltage der aktuellen Bundesligasaison.
Die verbleibenden Partien der Kiezkicker sind wie folgt angesetzt:
31. Spieltag – Auswärts bei Heidenheim: Samstag, 25. April, 15:30 Uhr
32. Spieltag – Heimspiel gegen Mainz 05: Sonntag, 3. Mai, 15:30 Uhr
33. Spieltag – Auswärts in Leipzig: Samstag, 9. Mai, 15:30 Uhr
34. Spieltag – Zuhause gegen Wolfsburg: Samstag, 16. Mai, 15:30 Uhr
Somit finden alle verbleibenden Partien der Kiezkicker am Nachmittag statt, ein Flutlichtspiel ist nicht mehr vorgesehen.
Die Kritik an den Unparteiischen zeigt Konsequenzen: St.-Pauli-Trainer Alexander Blessin (52) wurde vom DFB-Sportgericht wegen seiner Äußerungen nach der Partie gegen Freiburg mit einer Geldstrafe von 10.000 Euro belegt.
Das Sportgericht begründete die Entscheidung damit, dass Blessin sich unsportlich gegenüber Schiedsrichter Florian Badstübner geäußert und dessen Neutralität infrage gestellt habe.
Nach dem Spiel hatte der Coach im DAZN-Interview gesagt, seine Mannschaft habe „gegen zwölf Mann“ gespielt. Zudem beklagte er sich, Badstübner habe ihn „höhnisch angelächelt“, als er ihm eine Gelbe Karte zeigte.
Traurige Personalnews vom FC St. Pauli: Tomoya Ando (27) und Lars Ritzka (27) fallen vorerst verletzt aus, wie der Verein am Mittwoch mitteilte.
Ando erlitt beim Spiel gegen Freiburg eine Muskelverletzung im Adduktorenbereich, weshalb er auch nicht wie geplant zur japanischen Nationalmannschaft reisen konnte.
Ritzka musste sich einem geplanten operativen Eingriff unterziehen. Nach einem Sturz in den vergangenen Wochen hatte er Probleme mit der rechten Schulter, erklärten die Verantwortlichen des Klubs.
Im Spiel gegen den SC Freiburg am Sonntagabend (1:2) sah St.-Pauli-Trainer Alexander Blessin (52) eine Gelbe Karte. Schiedsrichter Florian Badstübner (35) verwarnte ihn, nachdem er sich an der Seitenlinie lautstark beschwert hatte.
Nachdem die Breisgauer kurz vor Schluss der zweiten Halbzeit das 2:1 erzielten und somit das Spiel drehten, war Blessin bereits sichtlich verärgert. Zudem ließ der Unparteiische in einigen Zweikampfsituationen weiterspielen, die im Stadion und beim Trainer lautstark als Foul beanstandet wurden.
Dass Badstübner Blessin den gelben Karton offenbar noch mit einem Grinsen präsentierte, bezeichnete der St.-Pauli-Coach im Nachgang im DAZN-Interview als „respektlos“. Bei der Pressekonferenz erklärte er, was ihn an der Situation störte.
„Meine Aussage war nicht besonders clever, aber sie entsprang der Emotion, ehrlich gesagt“, so Blessin. „Es geht hier um extrem viel“, spielte er auf den Abstiegskampf an. „Und wenn sich dann jemand über so etwas freut – das tut richtig weh“, ergänzte er und gab letztlich zu: „Die Gelbe Karte habe ich mir verdient. Aber das andere musste nicht sein. Belassen wir es dabei.“
Bei herrlichem Frühlingswetter erreichte der Mannschaftsbus des FC St. Pauli gegen 16 Uhr das heimische Millerntor-Stadion. Hunderte Fans empfingen die Mannschaft vor dem Anpfiff gegen den SC Freiburg mit Fahnen und Bengalos.
Es wird erwartet, dass SC-Trainer Julian Schuster (40) mit Philipp Treu (25) und Igor Matanovic (22) in die Partie gegen St. Pauli geht. Somit stehen zwei ehemalige Kiezkicker in der Startelf der Breisgauer.
Matanovic ist praktisch ein Eigengewächs des FC St. Pauli. Der 22-Jährige durchlief die komplette Jugend bei den Braun-Weißen und gab 2020 mit 17 Jahren sein Profi-Debüt in der 2. Bundesliga. Seit Sommer 2025 spielt er gemeinsam mit Treu beim SC Freiburg.
Treu absolvierte den Großteil seiner Ausbildung zum Profi-Fußballer zwischen 2017 und 2023 in Freiburg. Von 2023 bis 2025 war er kurzzeitig am Millerntor aktiv und avancierte dort zum Aufstiegshelden.
Neben den beiden trugen auch die ehemaligen Kiezkicker Carlo Buckhalfa (26), Noah Weisshaupt (24) und Robert Wagner (22) in der Vergangenheit Trikots beider Vereine. Auch FCSP-Sportchef Andreas Bornemann (54) war als Spieler beim SC Freiburg unter Vertrag.
Autsch! Florian Badstübner (35) leitete das Spiel gegen den SC Freiburg. Unter seiner Leitung hatten die Kiezkicker bislang nicht viel Glück.
Der FIFA-Schiedsrichter pfiff bisher zehn Partien von St. Pauli: zwei DFB-Pokalspiele, zwei Bundesligapartien und sechs Zweitligaspiele. Nur ein einziges Mal konnten die Braun-Weißen bei ihm gewinnen – in der Saison 2022/23 mit 3:0 gegen Magdeburg.
Insgesamt mussten die Kiezkicker unter Badstübners Leitung sechs Niederlagen hinnehmen, drei Spiele endeten unentschieden.
Zuletzt besiegelte der 35-Jährige das Pokalaus der Kiezkicker bei Bayer Leverkusen (0:3).
Beim nächsten Heimspiel gegen den SC Freiburg werden die Kiezkicker in einem Sondertrikot auflaufen.
Gemeinsam mit der Initiative „Kein Bock auf Nazis“ will der Verein ein deutliches Zeichen gegen Rechtsextremismus setzen. Die Botschaft der Kampagne prangt auf der Brust der Trikots.
Der Klub kooperiert bereits seit längerer Zeit mit der Initiative und möchte mit dieser Aktion das langjährige Engagement gegen Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus unterstreichen.
500 Sondertrikots werden im freien Verkauf erhältlich sein. Von jedem verkauften Jersey fließen fünf Euro direkt als Spende an „Kein Bock auf Nazis“. Die Trikots aus dem Spiel werden anschließend verlost, um die Arbeit gegen Rechtsextremismus zu unterstützen.
Zweimal pro Woche stellt sich St.-Pauli-Trainer Alexander Blessin (52) den Fragen der Medien – gelegentlich übernehmen das auch Nachwuchsspieler. Bei einer eigenen Pressekonferenz hatten die FCSP-Nachwuchsspieler eine außergewöhnliche Frage an den Coach.
„Wenn du und deine Mannschaft in einer Zombie-Apokalypse wärt, wer würde zuerst sterben und wer am längsten überleben?“, wollte ein Junge wissen. Blessin hörte gespannt zu und musste schmunzeln. „Boah, das ist wirklich eine gemeine Frage.“
Nach kurzem Überlegen antwortete er schließlich: „Da gibt es keinen Einzelnen, wir sind eine Mannschaft und agieren gemeinsam. Da kann ich niemanden herausheben.“
Doch die Kinder ließen nicht locker und haken nach: „Wer würde am längsten überleben?“ Blessin entschied sich letztlich für ein Duo: „Wer am längsten durchhalten würde, weil er am weitesten laufen kann, sind wohl Mathias Pereira Lage oder Jackson Irvine, die beide regelmäßig fast 13 Kilometer pro Spiel zurücklegen.“
Und auch die letzte Frage wurde gestellt: Wer kann sich am besten verstecken? Blessin lachte und antwortete mit einem typischen Spruch: „Wir wollen keine Spieler, die sich verstecken.“
Während Eric Smith (29), Arkadiusz Pyrka (23) und Nikola Vasilj (30) noch um die letzten WM-Tickets kämpfen, nutzen andere Kiezkicker ihre Länderspiele, um sich für weitere Einsätze zu empfehlen.
Connor Metcalfe (26) gibt die Hoffnung auf die WM im Sommer noch nicht auf und hofft, bei den Spielen Australiens gegen Kamerun (27. März, 10:10 Uhr) und Curacao (31. März, 11:10 Uhr) aufzulaufen. Jackson Irvine (32) wurde vorsorglich geschont und ist nicht im Kader.
Joel Chima Fujita (24) und Tomoya Ando (27) reisen gemeinsam nach Großbritannien, wo Japan zunächst auf Schottland (28. März, 18 Uhr) und dann auf England (31. März, 20:45 Uhr) trifft.
Abdoulie Ceesay (22) und Gambia absolvieren nur ein Länderspiel gegen Senegal am 31. März um 21 Uhr.
Für Danel Sinani (28) wird es ernst: Luxemburg bestreitet in der Nations League Qualifikationsspiele gegen Malta am 26. und 31. März, jeweils um 18 Uhr.
Der FC St. Pauli steckt acht Spieltage vor Saisonende mitten im Abstiegskampf. Der Druck ist hoch, doch Abwehrspieler Hauke Wahl (31) sieht die Lage etwas gelassener.
„Bei uns herrscht eine gute Mischung aus Lockerheit und Anspannung“, beschrieb er die Stimmung. „Eine gewisse Lockerheit ist wichtig und hilft, denn man kann nicht die ganze Zeit angespannt zu Hause sitzen. Dann verkrampft man irgendwann.“
Aus seiner Sicht ist es ein Vorteil, dass die Mannschaft seit dem ersten Spieltag weiß, dass es nur um den Klassenerhalt geht. „Das kann auch ein Vorteil sein. Es ist schön, dass alles so eng ist. Wir sind nicht nervös, als Profis wissen wir, mit dem Druck umzugehen“, erklärte Wahl.
Für ihn persönlich sei Druck sogar förderlich. „Nur unter Druck kann man seine beste Leistung zeigen. Man gibt 100 Prozent. Sobald die Spannung nachlässt, wird es schwierig. Das sah man zuletzt im Spiel gegen Bochum. Die besten Spiele sind doch diejenigen, bei denen es um etwas geht.“
Drei St.-Pauli-Profis kämpfen in der kommenden Woche um alles: Mit ihren Nationalteams wollen Eric Smith (29), Arkadiusz Pyrka (23) und Nikola Vasilj (30) die letzten WM-Tickets für die Weltmeisterschaft im Sommer in den USA, Kanada und Mexiko sichern.
Smith, der nach zahlreichen verletzungsbedingten Absagen endlich für Schweden nominiert wurde, trifft im Playoff-Halbfinale auf die Ukraine (26. März, 20:45 Uhr). Bei einem Sieg könnte es zu einem internen Duell zwischen Kiezkickern kommen.
Im anderen Halbfinale steht Pyrka mit Polen gegen Albanien (26. März, 20:45 Uhr).
Vasilj spielt mit Bosnien-Herzegowina zunächst gegen Wales (26. März, 20:45 Uhr). Der Sieger trifft im Finale entweder auf Italien oder Nordirland.
Fabian Hürzeler (33) feierte mit dem FC St. Pauli den Aufstieg in die Bundesliga und misst sich nun in der Premier League mit den Besten. Vor wenigen Wochen verlor sein Team Brighton & Hove Albion knapp gegen Tabellenführer Arsenal London mit 0:1. Im Anschluss kritisierte er das Zeitspiel der Gunners.
Dies führte zu einer Reaktion von Matthias Sammer (58), der vor dem Spiel von Bayer Leverkusen bei Arsenal bei Amazon Prime sagte: „Zu Arsenal möchte ich nur eins sagen: Sie sollen den Mund halten. Im Fußball gibt es keine B-Noten. Es zählt nur der Titel, und wer Titel holt, hat Recht.“
Direkt anschließend nahm er den ehemaligen St.-Pauli-Trainer aufs Korn: „Fabi Hürzeler, den ich sehr schätze, sollte erst drei Titel gewinnen, bevor er eine Mannschaft kritisiert und nicht mal mit Pauli aufgestiegen ist. So etwas gehört sich nicht. Man muss Respekt zeigen.“
Bekannt wurde, dass sich Hürzeler erneut mit Arsenal-Coach Mikel Arteta (43) ausgetauscht und seine Kritik bekräftigt hat.
Obwohl Hauke Wahl normalerweise am Millerntor, an der Kollaustraße oder in anderen Bundesliga-Stadien arbeitet, stand er am Montag für einen guten Zweck an der Supermarktkasse.
Der Profi sammelte an der Kasse im EDEKA der Rindermarkthalle Geld, welches zu einem Gesamtbetrag von 10.000 Euro aufgestockt wurde. Die Summe wird an die FC St. Pauli Rabauken gespendet, um ein Fußballcamp für Kinder aus Familien zu ermöglichen, die sich die Teilnahme ansonsten nicht leisten könnten.
„Es war schön zu sehen, wie positiv die Kundinnen und Kunden reagiert haben. Die Arbeit der Rabauken liegt mir sehr am Herzen. Kinder früh für Bewegung, Teamgeist und gesunde Ernährung zu begeistern, ist enorm wichtig. Wenn ich dazu einen kleinen Beitrag leisten kann, mache ich das gerne“, erklärte Wahl die Aktion.
Die Bedeutung von James Sands (25) für den FC St. Pauli zeigte sich bei der Niederlage am Freitag in Gladbach. Der US-Amerikaner fehlte in vielen Bereichen, und seine schwere Verletzung schockte die Mannschaft.
„Für mich war das ein Schock. Sein Ausfall tut uns sehr weh“, sagte Hauke Wahl (31). „Er ist eine absolute Stabilitätsstütze, vor allem in den starken Phasen, die er hatte. Er bringt viel Wucht in die Zweikämpfe.“
Die Verletzung ist für Sands doppelt bitter: Sein Leihvertrag endet am Saisonende, weshalb er vermutlich kein weiteres Spiel mehr für St. Pauli bestreiten wird. Zudem sinken seine Chancen auf einen Einsatz bei der Heim-WM drastisch.
„Eine WM im eigenen Land – ich kann mir das nicht richtig vorstellen, weil ich zu weit weg bin – aber für ihn war das ein großer Traum. Er hätte es wirklich verdient gehabt“, gestand Wahl. „Es tut uns weh, aber menschlich gesehen ist es für ihn eine heftige Enttäuschung, nicht bei der WM dabei zu sein. Es ist auch unsere Aufgabe als Team, ihn wieder aufzurichten.“
Gibt es ein gutes Omen? Daniel Schlager (36) wird am Freitagabend (20:30 Uhr) das Abstiegsspiel des FC St. Pauli bei Borussia Mönchengladbach leiten. Unter seiner Leitung haben die Kiezkicker eine positive Bilanz.
Bislang pfiff Schlager sieben Spiele der Braun-Weißen, von denen vier gewonnen wurden und nur eines verloren ging. Kürzlich leitete er das DFB-Pokalspiel, in dem St. Pauli im Elfmeterschießen Hoffenheim bezwang.
Dagegen hat die Borussia eine negative Bilanz unter Schlager. Von 13 Spielen wurden nur drei gewonnen und vier verloren. In dieser Saison leitete er das torlose Unentschieden der Fohlen gegen den SC Freiburg am sechsten Spieltag.
In dieser Saison trafen St. Pauli und Gladbach bereits zweimal aufeinander – mit unterschiedlichen Ergebnissen. Besonders Haris Tabakovic (31) stach dabei hervor und erzielte drei der fünf Tore der Fohlen.
„Er ist einer ihrer Schlüsselspieler und ein guter Stürmer“, bewertete St. Paulis Kapitän Jackson Irvine (33) vor dem dritten Aufeinandertreffen. Generell attestierte er Gladbach hohe individuelle Qualität. „Wir haben aber auch schon bewiesen, dass wir sie schlagen können“, spielte er auf den Pokalsieg an.
Am Freitag wollen die Kiezkicker erneut gewinnen. „Wenn wir defensiv so spielen wie gegen Frankfurt und mit dem Ball so wie gegen Hoffenheim, haben wir gute Chancen“, sagte er. „Und wir müssen mehr laufen und kämpfen als der Gegner.“
Im Vordergrund stehe jedoch die defensive Stabilität, die St. Pauli in den letzten Spielen auszeichnete. „Dann wissen wir, dass wir die Qualität haben, Spiele zu gewinnen.“ Ein Dreier im Abstiegskampf am Freitagabend wäre besonders wichtig.
Schlechte Nachrichten für die Kiezkicker vor dem Auswärtsspiel bei Borussia Mönchengladbach: James Sands (25) fällt bis zum Saisonende aus. Der US-Amerikaner zog sich im Spiel gegen Eintracht Frankfurt eine Verletzung zu.
Der Verein teilte am Freitag mit, dass sich der Mittelfeldspieler einer Operation am linken Sprunggelenk unterziehen muss und mehrere Monate fehlen wird.
Damit steht fest: Sands wird wohl kein weiteres Spiel für St. Pauli bestreiten, da sein Leihvertrag am Saisonende endet. Zudem sinken seine Chancen auf eine Teilnahme an der Heim-WM drastisch.
„Er bleibt dran, wir stehen im engen Austausch“, erklärte Trainer Alexander Blessin (52) und fügte hinzu: „Martijn brennt darauf, wieder zu spielen und setzt um, was wir besprechen.“
Normalerweise hätte Kaars wohl auch gegen Frankfurt gespielt, räumte Blessin ein, doch Verletzungen verhinderten seinen Einsatz. „Er lässt den Kopf nicht hängen und gibt weiter Vollgas.“
Blessin analysierte auch die Schwächen seines Stürmers: „Wir müssen ihm helfen, in Situationen zu kommen, in denen er seine Stärken ausspielen kann“, erklärte er und forderte vor allem mehr Körperlichkeit vom Niederländer.
Ein Grund zur Freude! Aufstiegsheld Marcel Hartel (30) ist zum zweiten Mal Vater geworden. Dies gab der 30-Jährige auf Instagram bekannt. Demnach wurde das Mädchen, dessen Name nicht veröffentlicht wurde, bereits am 3. März geboren.
Für die Geburt verpasste Hartel ein Spiel bei seinem aktuellen Club St. Louis FC. Sportlich läuft es noch nicht rund: Aus drei Spielen holte das Team nur einen Punkt, die Play-offs sind daher früh gefährdet.
Die Bedeutung von Jackson Irvine (33) für den FC St. Pauli zeigt eine Statistik: Wenn der Australier die vollen 90 Minuten auf dem Feld stand, blieb die Mannschaft ungeschlagen. Auch Trainer Alexander Blessin (52) lobte den Kapitän in höchsten Tönen.
„Er ist unglaublich wichtig und mein verlängerter Arm auf dem Spielfeld“, sagte Blessin. „Er ist Sprachrohr, Taktgeber und beruhigt die Jungs, wenn es hektisch wird.“
Dabei profitiert Irvine von seiner Erfahrung aus über 430 Vereinsspielen und 79 Länderspielen für Australien. „Seine Präsenz ist enorm wichtig – für die Mannschaft und für mich als Trainer ein Fixpunkt“, betonte Blessin.
Eric Smith (29) ist kürzlich Vater geworden, und ein weiterer Spieler freut sich auf Nachwuchs: Am Donnerstag gab Verteidiger Adam Dzwigala (30) bekannt, dass seine Frau Kiki erneut schwanger ist.
Das Paar hat bereits zwei Kinder und wird bald „in Unterzahl“ sein, wie sie auf Instagram schrieben. Einen genauen Termin für die Geburt nannten sie nicht. Bisher haben sie eine Tochter und einen Sohn.
Das Lazarett lichtet sich langsam: Für das Auswärtsspiel am Freitagabend bei Borussia Mönchengladbach steht der FC St. Pauli voraussichtlich wieder Mathias Rasmussen (28) und Andréas Hountondji (23) zur Verfügung. „Beide werden im Kader stehen“, bestätigte Trainer Alexander Blessin (52).
Besonders die Rückkehr von Hountondji sorgt für Optimismus. „Mit seiner Dynamik und Schnelligkeit ist er ein echter Trumpf. Er war im Training sehr motiviert“, so Blessin, der einen etwa 15-minütigen Einsatz des Stürmers in Betracht zieht.
Ob Abwehrspieler David Nemeth (24) mit nach Gladbach reist, steht noch nicht fest. Er soll am Sonntag bei der U23 Spielpraxis sammeln.
Sicher fehlen werden Manolis Saliakas (29) und James Sands (25) aufgrund ihrer Verletzungen aus dem Frankfurt-Spiel. „Bei Manos dachte ich zunächst, es sei alles vorbei, aber es sieht besser aus. Es besteht eine vage Hoffnung, dass er nächste Woche zurückkehrt“, blickte Blessin voraus. Bei Sands müsse man noch abwarten.
Bittere Neuigkeiten vom FC St. Pauli: Der Klub gab am Dienstagmittag bekannt, dass Manolis Saliakas (29) und James Sands (25) vorerst nicht zur Verfügung stehen. Beide hatten sich im Spiel gegen Eintracht Frankfurt verletzt.
Saliakas zog sich kurz nach Wiederanpfiff bei einem Sprint eine leichte strukturelle Verletzung am rechten Oberschenkel zu und wird damit in Gladbach fehlen. Für das Heimspiel gegen den SC Freiburg in zwei Wochen besteht jedoch noch Hoffnung.
Bei Sands sieht es schlechter aus: Er musste nach einem Foul ausgewechselt werden und hat eine Verletzung am Bandapparat des linken Sprunggelenks erlitten. Wie lange er ausfallen wird, ist noch offen.
St. Paulis Verteidiger Hauke Wahl (31) hatte Gegenspieler Jonathan Burkardt (25) beim 0:0 im Griff. Nach dem Spiel lobte der Eintracht-Star seinen Gegenspieler.
„Es ist sehr unangenehm, gegen ihn zu spielen“, sagte Burkardt im DAZN-Interview und nannte mehrere Gründe: „Er ist immer auf dem Sprung, im Rücken, körperlich stark. Er hatte mich sehr gut im Griff.“
Wahl revanchierte sich umgehend: „Burkardt ist ein unglaublicher Stürmer, vermutlich einer der besten deutschen Angreifer. Ich hasse es, gegen ihn zu spielen, ehrlich gesagt.“
Torwart Nikola Vasilj (30) hatte beim 0:0 gegen Frankfurt einen ruhigen Nachmittag. „Ich hatte nicht viel zu tun, aber das ist der Verdienst der gesamten Mannschaft, die defensiv super gearbeitet hat“, lobte er seine Vorderleute. Wenn er gefordert war, war er zur Stelle.
Am Freitag steht mit dem Spiel in Gladbach das nächste wichtige Duell im Abstiegskampf an. „Wir müssen das zuletzt gezeigte hohe Niveau halten. Besonders das Spiel gegen den direkten Konkurrenten Mönchengladbach ist enorm wichtig. Sie sind nur einen Punkt entfernt. Seit Jahresbeginn ist für uns jedes Spiel ein Finale“, machte Vasilj klar.
Mit einem weiteren Zu-Null-Spiel könnte er sogar einen neuen Rekord aufstellen: Aktuell sind es 208 Minuten ohne Gegentor, sein persönlicher Bestwert liegt bei 287 Minuten.
Stürmer Andréas Hountondji (23) und Verteidiger David Nemeth (24) sind auf dem Weg zurück! Sie trainieren wieder ordentlich mit und könnten bald wieder Spielzeit bekommen.
„Andréas hat jetzt noch eine Woche, das tut ihm gut, auch wenn es eine kurze Woche ist. Im Training zeigte er schon gute Aktionen“, erklärte Trainer Alexander Blessin (52). Einen Kurzeinsatz gegen Borussia Mönchengladbach am Freitag schloss er nicht aus, eine Rückkehr steht kurz bevor.
Ähnlich sieht es bei Nemeth aus, der zunächst bei der stark abstiegsbedrohten U23 in der Regionalliga Einsatzzeiten sammeln soll. „Wir schauen, wie die Woche läuft, dann macht es Sinn, ihn spielen zu lassen“, so Blessin.
Das sah nicht gut aus! Der FC St. Pauli bangt nach dem torlosen Remis gegen Eintracht Frankfurt um zwei Spieler.
Kurz nach der Pause musste Manolis Saliakas (29) vom Platz, nachdem er sich während eines Sprints am Oberschenkel verletzt hatte. „Ich fühle mich nicht gut. Wir müssen sehen, was genau passiert ist. Beim Sprint spürte ich plötzlich etwas im Oberschenkel“, erklärte er nach dem Spiel.
Trainer Alexander Blessin (52) sagte dazu: „Das sah nicht gut aus, ich vermute eine strukturelle Verletzung.“ Das würde mehrere Wochen Ausfall bedeuten.
Bei James Sands (25) scheint es etwas besser zu sein. „Er ist nur umgeknickt, aber wir müssen abwarten“, sagte Blessin vorsichtig. Sands musste nach dem Spiel von einem Betreuer gestützt werden.
Ein schlechtes Omen? Felix Zwayer (44) wird am Sonntag das Heimspiel des FC St. Pauli gegen Eintracht Frankfurt leiten. Die Kiezkicker verbinden keine guten Erinnerungen mit ihm.
Zwayer, gebürtiger Berliner, pfiff bislang 25 Partien von St. Pauli, von denen acht gewonnen und neun verloren wurden. Bei den letzten drei Begegnungen unter seiner Leitung verlor St. Pauli, zuletzt im November bei der 1:3-Niederlage gegen Bayern München.
Bei Frankfurt sieht die Bilanz anders aus: Dort leitete Zwayer 44 Spiele, von denen die Eintracht 18 gewann und nur 15 verlor. In dieser Saison war er für die SGE jedoch noch nicht im Einsatz.
Am Sonntag muss St. Pauli gegen Eintracht Frankfurt auf mehrere Spieler verzichten. Neben David Nemeth (24) fehlen dem Trainer Alexander Blessin (52) drei weitere Akteure.
„Mathias Rasmussen (28) wird erneut ausfallen, er konnte diese Woche nur laufen“, erklärte Blessin. „Karol Mets (32) fällt diese und nächste Woche noch aus.“
Auch Andréas Hountondji (23) wird fehlen, obwohl sich sein Zustand verbessert hat. „Die Tests sind positiv verlaufen, wir konnten ihn gut belasten. Er hat keine Schmerzen, und wir haben ein gutes Gefühl. Ich bin sicher, dass wir bald wieder auf ihn zurückgreifen können“, so der Trainer.
Tomoya Ando (27) wird gegen Frankfurt wieder mit dabei sein, nachdem er in der Vorwoche gegen Hoffenheim fehlte.
Eric Smith (29) fehlte in den vergangenen Tagen beim Training, nun ist der Grund bekannt: Auf Instagram teilte der Schwede am Freitagnachmittag mit, dass er zum zweiten Mal Vater geworden ist. Daher dürfte er am Sonntag gegen Frankfurt wieder einsatzbereit sein.
FCSP-Anhänger aufgepasst: Die DFL hat am Donnerstag die Spieltage 28 bis 30 der Bundesliga zeitgenau terminiert. St. Pauli bestreitet einmal ein Freitagsspiel, einmal am Samstag und einmal am Sonntag.
Die Termine im Überblick:
Sonntag, 5. April (15:30 Uhr): 1. FC Union Berlin vs. FC St. Pauli
Samstag, 11. April (18:30 Uhr): FC St. Pauli vs. FC Bayern München
Freitag, 17. April (20:30 Uhr): FC St. Pauli vs. 1. FC Köln
Schlechte Neuigkeiten für den FC St. Pauli! Karol Mets (33) fällt vorerst aus. Beim Auswärtssieg in Hoffenheim zog sich der Verteidiger eine Verletzung in der linken Wade zu und wird unbestimmt fehlen.
Besonders bitter: Mets hatte sich zu Saisonbeginn nach hartnäckigen Patellasehnenproblemen zurückgekämpft und Mitte Oktober sein Comeback gefeiert.
Trainer Alexander Blessin (52) stehen jedoch ausreichend Alternativen zur Verfügung. Neben Lars Ritzka (27), der Mets bereits in der zweiten Halbzeit ersetzte, können auch Adam Dzwigala (30) oder Tomoya Ando (27) die Position übernehmen.
Mit zwei Siegen in Folge hat sich der FC St. Pauli etwas Luft im Abstiegskampf verschafft und ist auf Platz 15 geklettert. Am Sonntag gegen Eintracht Frankfurt wollen die Kiezkicker nachlegen. Doch wann waren sie zuletzt so erfolgreich?
Drei Siege in Folge gelangen St. Pauli zuletzt in der Saison 2010/11. Damals feierten sie Erfolge gegen Köln, den HSV und Gladbach – am Ende stieg das Team jedoch ab.
Den längsten Siegeslauf verbuchte der Klub in der Saison 1989/90 mit vier Erfolgen hintereinander gegen Borussia Dortmund, Nürnberg, Gladbach und Homburg. Das führte zu einem zehnten Tabellenplatz.
In der Vorsaison blieb St. Pauli sogar elf Spiele in Folge ungeschlagen, mit drei Siegen und acht Remis.
Philipp Treu (25) feierte mit dem FC St. Pauli zwei große Erfolge: den Aufstieg in die Bundesliga und den Klassenerhalt. Dennoch wechselte er im Sommer zurück zum SC Freiburg. Im Interview mit transfermarkt.de erläuterte er seine Entscheidung.
„Nach dem starken Zweitliga-Jahr und dem stabilen Erstliga-Jahr war für mich klar: Jetzt muss der nächste Schritt kommen“, sagte Treu. „Ich habe auch darüber nachgedacht, vielleicht bei St. Pauli zu bleiben. Aber ich wollte zu einem größeren Bundesliga-Klub, der sogar international spielt.“
Den Wechsel zu St. Pauli bereut er keineswegs: „Ich habe mich bewusst für den FC St. Pauli entschieden. Der Sprung von der dritten in die erste Liga und ins internationale Geschäft war mir zu groß. Daher wechselte ich zu einem ambitionierten Zweitligisten. Es war perfekt so. Vom Aufstieg mit St. Pauli kann ich später meinen Kindern erzählen. Danach haben wir den Klassenerhalt geschafft, das war etwas Besonderes.“
Mittlerweile hat sich Treu auch beim SC Freiburg einen Stammplatz erkämpft und freut sich besonders auf seine Rückkehr am 22. März ans Millerntor.
Nach dem Sieg gegen Werder Bremen wollte der FC St. Pauli bei der TSG Hoffenheim nachlegen – und das gelang eindrucksvoll.
„Ich bin sehr erleichtert. Es war enorm wichtig, den ersten Auswärtssieg außerhalb Hamburgs zu erringen, besonders in unserer Situation“, sagte Abwehrspieler Hauke Wahl (31).
Mit dem Sieg bewiesen die Kiezkicker erneut, dass sie auch gegen Topteams bestehen können – die TSG ist Tabellendritter und hatte zuvor acht Heimspiele in Folge gewonnen.
Zwar hatte St. Pauli in der ersten Halbzeit einige schwierige Momente, kam aber immer wieder gefährlich vor das gegnerische Tor. „Wir haben es geschafft, ihnen immer wieder weh zu tun. Das 1:0 kurz vor der Pause war extrem wichtig“, erklärte Wahl.
In der zweiten Halbzeit musste das Team vor allem überleben. „Das haben wir aber gut gemacht“, so der 31-Jährige.
Ein gutes Omen? Deniz Aytekin (47) wird das Spiel des FC St. Pauli am Samstag bei TSG Hoffenheim leiten. Unter ihm hat St. Pauli eine ansehnliche Bilanz.
Aytekin pfiff bislang 17 Partien der Braun-Weißen, von denen sie zehn gewannen und nur drei verloren. Die letzten fünf Spiele unter seiner Leitung gewann St. Pauli und ist seit neun Partien ohne Niederlage mit ihm als Schiedsrichter.
Auch Hoffenheim hat unter Aytekin eine positive Bilanz: 14 Siege, 12 Niederlagen und 11 Unentschieden.
Beide Teams trafen zuletzt in der Saison 2023/24 unter seiner Leitung aufeinander. St. Pauli verbindet damit gute Erinnerungen – es war das letzte Saisonspiel bei Wehen Wiesbaden, mit dem sie die Zweitliga-Meisterschaft sicherten.
Am Samstag (15:30 Uhr) warten auf die Abwehrspieler Hauke Wahl (31) und Karol Mets (32) bei der TSG 1899 Hoffenheim harte Aufgaben – der Tabellendritte verfügt über die zweitbeste Offensive der Liga.
„Sie haben viel Qualität und die richtigen Spieler für die passenden Positionen“, sagte Mets. „Sie sind ein starkes Team und wollen das Spiel kontrollieren.“
Das zeigte Hoffenheim bereits im Hinspiel am Millerntor, das sie mit 3:0 gewannen und St. Pauli kaum Chancen ließen. „Sie haben vieles richtig gemacht“, erkannte Wahl an. Im DFB-Pokal drehte St. Pauli allerdings das Ergebnis. „Auch dort haben sie wenig falsch gemacht, trotzdem haben wir das Spiel gedreht.“
Wahl sieht die Hoffenheimer in einer guten Verfassung. „Sie haben viel Selbstvertrauen und aus dem letzten Jahr die richtigen Schlüsse gezogen. Sie sind eine komplett andere Mannschaft und verfügen über große individuelle Qualität.“
Dass St. Pauli Hoffenheim schlagen kann, bewies das Team bereits im Pokal. Eine Wiederholung am Samstag wird aber sehr schwierig.
Taichi Hara (26) kam bislang nur auf zwei Einsätze mit insgesamt 22 Minuten Spielzeit. St.-Pauli-Trainer Alexander Blessin (52) erläuterte nun, wie der Plan mit dem japanischen Stürmer aussieht.
„Wir wollten ihm mehr Spielzeit geben, aber es hat im letzten Spiel einfach nicht gepasst“, begründete Blessin. Er habe kein gutes Gefühl gehabt.
Im Training zeigt Hara jedoch großen Einsatz. „Da gibt er Gas“, berichtete Blessin und fügte hinzu: „Er hat gute Momente und ist vielleicht bald wieder eine Option, um ihn für 20 Minuten einzusetzen.“
Ein Platz in der Startelf sei allerdings noch zu früh. „Aber als Einwechselspieler für die letzten 20 Minuten ist er definitiv eine Option.“
Martijn Kaars (26) hat es nicht leicht. Für die Rekordablöse von vier Millionen Euro wurde der Angreifer verpflichtet, doch der Durchbruch blieb bislang aus. In 24 Pflichtspielen erzielte er fünf Tore und eine Vorlage.
„Ich bewerte ihn nicht nur an Toren, sondern auch daran, wie er der Mannschaft hilft“, erklärte Trainer Alexander Blessin (52), der sich zuletzt intensiv mit Kaars austauschte und Videoanalysen durchführte.
Das Hauptproblem sei offensichtlich. „Er sagt selbst, dass man als Stürmer an Toren gemessen wird. In letzter Zeit hat er nicht viele Chancen bekommen.“ Das führe dazu, dass er zögert.
Seine Mitspieler konnten ihn bislang nicht oft in Szene setzen, obwohl er klare Qualitäten hat, vor allem im Strafraum. „Wir müssen ihm helfen, dass er dort mehr Chancen bekommt, und er muss diese auch nutzen.“
Blessin ist überzeugt, dass Kaars bei weiterem Einsatz bald wieder glücklicher auftreten und über seine Tore sprechen wird.
Bundesliga-Tabelle
Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Erste am Saisonende wird Deutscher Meister. Die Plätze 17 und 18 steigen in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) darf in der Relegation um den Klassenerhalt spielen – Gegner ist der Drittplatzierte der 2. Bundesliga.