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St.-Pauli-Blog: Eric Smith äußert sich nach spätem Gegentreffer klar – „Wir müssen aus unseren Fehlern lernen“

Hamburg – Mit einer enttäuschenden Niederlage bei VfL Wolfsburg startete der FC St. Pauli ins Fußballjahr 2026. Ausschlaggebend war unter anderem ein Elfmeter, der erst nach Intervention des VAR gegeben wurde.

Besonders negativ fiel das Verhalten von Wolfsburgs Trainer Daniel Bauer auf, das bei Sky-Experte Didi Hamann für Empörung sorgte. St.-Pauli-Kapitän Eric Smith hingegen hatte andere Sorgen.

In unserem St.-Pauli-Blog erfahrt Ihr alle aktuellen Informationen zum Team, möglichen Transfers und Neuigkeiten aus dem Millerntor-Stadion.

Die späte Niederlage in Wolfsburg hinterließ bei den Spielern des FC St. Pauli ihre Spuren. „Das tut richtig weh, aber diese Situation kennt man aus dieser Saison bereits. Ich möchte nicht sagen, dass es zur Gewohnheit geworden ist, doch wir wissen, wie sich das anfühlt. Ehrlich gesagt sind wir es leid“, erklärte Kapitän Eric Smith (29) nach dem Spiel.

„Es ist nicht das erste Mal. Ich weiß nicht, wie oft ich das schon gesagt habe, aber wir müssen aus unseren Fehlern lernen“, zeigte sich der Schwede sichtlich frustriert. In der zweiten Halbzeit hatte St. Pauli das Spiel eigentlich gut im Griff, doch kurz vor Schluss kassierte man den entscheidenden Gegentreffer.

„Uns wird gesagt, was wir tun sollen, aber wir schaffen es dann nicht, das umzusetzen“, ärgerte er sich weiter. „Wir wissen, dass wir nicht die besten Einzelspieler in der Liga sind. Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir uns gegenseitig unterstützen – was wir leider nicht ausreichend tun.“

Alexander Blessin (52) zeigte nach der Niederlage wenig Lust, über den Handelfmeter, der durch Hauke Wahl (31) verursacht wurde, zu sprechen – und schon gar nicht über das Verhalten von Wolfsburgs Trainer Daniel Bauer (43), der vehement die VAR-Überprüfung forderte.

Stattdessen ergriff Sky-Experte Didi Hamann (52) das Wort und kritisierte den VfL-Coach scharf: „Die Reaktion von Daniel Bauer ist eine Unverschämtheit, eine Unsportlichkeit, die bestraft werden sollte“, forderte der Ex-Profi. „Solche Reaktionen kennt man eher aus fernen Ländern. Er ist noch nicht lange Bundesliga-Trainer, sollte sich so etwas aber nicht erlauben.“

Schiedsrichter Frank Willenborg (46) hatte sich erst nach Anweisung des VAR die Szene noch einmal angeschaut und dann auf den Elfmeter entschieden. Zuvor hatte er die Partie ohne Unterbrechung fortsetzen lassen.

Betroffenes Schweigen: Ab etwa der 60. Spielminute herrschte im Aufeinandertreffen zwischen St. Pauli und Wolfsburg eine bedrückende Ruhe in der Volkswagen-Arena.

Wegen eines medizinischen Notfalls im Stadion stellten beide Fangruppen ihren Support ein. In der 72. Minute klatschten die Fans kurz, bevor die Gesänge wieder einsetzten.

Der Stadionsprecher informierte danach, dass die betroffene Person versorgt wurde und sich in einem stabilen Zustand befindet.

Endlich geht die Saison für den FC St. Pauli wieder los. Für Kapitän Eric Smith (28) war die Spielpause sogar etwas länger. „Es fühlt sich an wie eine Ewigkeit, weil ich vor Weihnachten auch noch gesperrt war“, berichtete der Schwede kurz vor dem Anpfiff bei Sky.

Angesichts der schwierigen Ausgangslage begann das Team früh mit der Vorbereitung. „Wir wollen uns in allen Bereichen verbessern“, erläuterte Smith. Auf Jackson Irvine (32) muss St. Pauli weiterhin wegen Verletzung verzichten. „Das ist ein harter Rückschlag, aber wir geben unser Bestes. Für jedes Team ist es schwer, wenn der Kapitän fehlt“, betonte Smith, der mit einem Sieg ins neue Jahr starten möchte.

Schlechte Neuigkeiten bezüglich Jackson Irvine (32): Der Verein gab am Dienstagnachmittag bekannt, dass der Australier erneut ausfallen wird. Beim Kapitän bestehen Probleme am linken Fuß.

Bereits im April letzten Jahres musste sich der 32-Jährige wegen einer knöchernen Stressreaktion operieren lassen. Im Oktober hatte er sein Comeback gefeiert und seine Wichtigkeit für die Kiezkicker unterstrichen.

Nun muss Trainer Alexander Blessin (52) erneut auf den Ausfall reagieren.

Ein gutes Omen? Schiedsrichter Frank Willenborg (46) wird am Mittwochabend (18.30 Uhr) die Partie von St. Pauli beim VfL Wolfsburg leiten – gute Nachrichten für die Kiezkicker.

Unter der Leitung des Lehrers aus Osnabrück konnte St. Pauli bereits zwölf der 22 Partien gewinnen, darunter die letzten drei, allesamt in der Aufstiegssaison 2023/24. Sieben Spiele gingen verloren. Willenborg pfiff öfter Partien von Bayer Leverkusen als von St. Pauli, doch die Braun-Weißen feierten mehr Erfolge unter seinem Kommando als die Werkself.

Wolfsburg gewann unter Willenborg fünf der acht Partien, die restlichen drei gingen verloren.

Willenborg wird an den Seitenlinien von Robert Wessel (40) und Eric Müller (35) unterstützt, VAR ist Sören Storks (37).

Der FC St. Pauli verleiht Erik Ahlstrand bis zum Ende der Saison an den niederländischen Erstligisten Heracles Almelo. Der aktuelle Tabellen-17. der Eredivisie hat im Sommer eine Kaufoption.

Bei St. Pauli kam Ahlstrand bislang kaum zum Einsatz, obwohl seine Fortschritte immer wieder gelobt wurden, wie Sportchef Andreas Bornemann (56) bestätigte. Das Hauptproblem sei die starke Konkurrenz im Kader.

In zwei Jahren bestritt Ahlstrand lediglich sechs Kurzeinsätze bei den Profis (41 Minuten insgesamt), konnte jedoch in der U23 in der Regionalliga Nord überzeugen. Nun hat er die Gelegenheit, sich bis zum Saisonende auf höherem Niveau zu beweisen.

Die Prognosen sind unsicher: Aufgrund der Wetterlage ist derzeit noch offen, ob das Heimspiel von St. Pauli gegen RB Leipzig am Samstag (15.30 Uhr) wie geplant stattfinden kann.

Der Verein erklärte am Donnerstagmittag, dass man die weitere Entwicklung beobachten müsse, bevor eine Entscheidung getroffen wird.

„Alle Verantwortlichen arbeiten seit Tagen an verschiedenen Szenarien, um handlungsfähig zu bleiben und stehen im ständigen Austausch mit Experten, Behörden, der DFL, Dienstleistern und weiteren Beteiligten“, teilte ein Sprecher mit. Noch sei unklar, ob das Spiel stattfinden kann.

Schlechte Erinnerungen an ihn: Schiedsrichter Florian Exner (35) wird am Samstag (15.30 Uhr) die Partie gegen RB Leipzig leiten.

Während seine Premiere als Referee, ein 3:2-Sieg im damaligen Topspiel gegen Greuther Fürth, positiv verlief, folgte nach seinem zweiten Einsatz Gesprächsbedarf.

In der vergangenen Saison pfiff Exner das Auswärtsspiel des VfB Stuttgart am Millerntor, das mit 0:1 verloren ging. Dabei schickte er zunächst Siebe Van der Heyden (27) vom Feld und zeigte in der Nachspielzeit innerhalb weniger Sekunden Nikola Vasilj (30) die Rote Karte. Der Torhüter musste von seinen Mitspielern zurückgehalten werden, um eine Eskalation zu verhindern.

Erik Ahlstrand (24) kam beim FC St. Pauli bislang kaum zum Zug – daran dürfte auch der gute Eindruck beim Testspiel gegen Werder Bremen wenig ändern.

Sportchef Andreas Bornemann (54) zeigte sich zwar zufrieden mit der Entwicklung des Schweden, räumte aber ein, dass man bei passenden Angeboten einen Wechsel nicht verhindern würde.

Nun scheint es dazu zu kommen: Laut der schwedischen Zeitung Expressen steht Ahlstrand kurz vor einem Wechsel zum niederländischen Erstligisten Heracles Almelo.

Bislang bestritt der 24-Jährige fünf Kurzeinsätze in der Liga und einen im DFB-Pokal für die Profis.

Reaktion auf die Verletzung von Simon Spari (23): Der FC St. Pauli hat mit Emil Gazdov (22) den Torwartkader verstärkt. Der Schlussmann wurde von CF Montréal bis Saisonende ausgeliehen, mit Kaufoption.

„Emil ist sehr agil und explosiv, strahlt Ruhe und Souveränität aus. Er antizipiert gut bei langen Bällen und scheut sich nicht, das Tor für defensive Aktionen zu verlassen. Auch im Spielaufbau agiert er ruhig und überlegt“, zeigte sich Trainer Alexander Blessin (52) erfreut über den zweiten Winterzugang.

Gazdov besitzt neben der kanadischen auch die bulgarische Staatsbürgerschaft. Er wurde bei den Vancouver Whitecaps ausgebildet, wechselte dann zu Pacific FC. Von Oktober 2020 bis Februar 2022 stand er bei der U19 des 1. FC Nürnberg unter Vertrag, bevor er nach Kanada zurückkehrte und 2025 zu Montréal wechselte. Zuletzt war er ein halbes Jahr an Valour FC ausgeliehen.

Gazdov selbst sagte zu seinem Wechsel: „Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung beim FC St. Pauli. Die Zeit in Hamburg möchte ich optimal nutzen, um mich fußballerisch weiterzuentwickeln und möglichst viele Erfahrungen bei einem Bundesligateam zu sammeln.“

Entscheidung gefallen: Das Testspiel gegen Werder Bremen (15.30 Uhr) wird vor Zuschauern stattfinden. Dennoch bietet der Verein eine Alternative für Fans an, die aufgrund der Wetterbedingungen oder anderen Gründen nicht ins Stadion kommen können.

Diese können ihre Tickets bis 13.30 Uhr auf dem offiziellen Zweitmarkt-Portal einstellen. Andere Fans können die Karten übernehmen oder eine Rückerstattung erhalten.

Ein späteres Einstellen der Tickets ist ebenfalls möglich. Zudem denkt der Verein über Gratis-Tickets für ein weiteres Testspiel nach.

Ein bitterer Start ins neue Jahr für Andreas Hountondji (23): Der Stürmer fällt wegen eines Haarrisses im linken Sprunggelenk bis auf Weiteres aus.

Der FC St. Pauli informierte am Freitagmorgen. Die Verletzung hatte sich der 23-Jährige im letzten Auswärtsspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 am 21. Dezember zugezogen. Die Diagnose wurde nach den Feiertagen durch weitere Untersuchungen bestätigt.

Der Transfer von Tomoya Ando (26) gilt als sicher, nun hat St. Pauli einen weiteren Japaner im Visier. Wie das Portal liga-zwei.de berichtet, zeigen mehrere Vereine Interesse an U20-Nationalspieler Shunsuke Saito, darunter die Kiezkicker, SV Elversberg und Borussia Dortmund.

Favorit sei bislang Hannover 96, das einen Kooperationsvertrag mit Mito HollyHock hat, wo Saito unter Vertrag steht. Ein Abschluss ist aber noch nicht bestätigt. Bei den meisten Vereinen wäre Saito wohl für die U23 vorgesehen.

In der vergangenen Saison trug der 20-jährige Mittelfeldspieler mit acht Toren in 27 Spielen maßgeblich zum Aufstieg bei.

Wird er die erste Winter-Neuverpflichtung? Laut „Hamburger Morgenpost“ steht der FC St. Pauli kurz vor der Verpflichtung von Tomoya Ando (26).

Der japanische Verteidiger von Avispa Fukuoka müsse nur noch den obligatorischen Medizincheck bestehen und den Vertrag unterschreiben – alles andere sei bereits geregelt.

Ando ist Nationalspieler und soll entweder ablösefrei oder für eine sehr geringe Summe zu haben sein. Die offizielle Verkündung erfolgt erst nach Beginn der Transferperiode am 1. Januar.

Nach dem letzten Training am vergangenen Montag gönnen sich die Profis des FC St. Pauli eine wohlverdiente, wenn auch kurze Weihnachtspause. Am Neujahrstag nehmen die Kiezkicker das Training wieder auf.

Am Tag darauf findet die einzige öffentliche Trainingseinheit statt, bei der Fans das Team beobachten können. Beginn ist zwischen 11 und 11.30 Uhr.

Am 4. Januar (15.30 Uhr) steht ein Testspiel gegen Werder Bremen auf dem Programm, bevor am 10. Januar (15.30 Uhr) schon die Vorbereitung auf das Duell gegen RB Leipzig beginnt.

Es war nicht nur wichtig, sondern auch ein echtes Highlight: Im Kellerduell gegen den 1. FC Heidenheim erzielte Martijn Kaars (26) den Führungstreffer für St. Pauli mit einem sehenswerten Schuss unter die Latte.

Das Tor wurde nun zum „Tor des Monats“ Dezember nominiert, gemeinsam mit neun weiteren spektakulären Treffern. Die Abstimmung läuft auf der offiziellen Bundesliga-Webseite.

Zieht es ihn zurück in die Heimat? Manolis Saliakas (29) erlebt eine schwierige Saison und stand erst viermal in der Startelf von St. Pauli.

Wie das Portal „SDNA“ berichtet, hat der griechische Verein AEK Athen Interesse an dem Rechtsverteidiger. Der Klub sucht einen Spieler, der sich mit Lazaros Rota (28) auf der rechten Abwehrseite abwechseln kann.

Saliakas, der seit 2022 bei St. Pauli spielt, könnte bereits im kommenden Wintertransfer die unbefriedigende Situation in Hamburg verlassen.

Gegen Mainz wurde erneut deutlich, woran es bei St. Pauli hakt: Es fehlt an Durchschlagskraft im Angriff, was sich auch in nur 13 erzielten Toren widerspiegelt.

Wie das Abendblatt berichtet, arbeitet Sportchef Andreas Bornemann (53) an einer spektakulären Rückholaktion von Morgan Guilavogui (27). Der Stürmer hatte mit sechs Treffern entscheidend zum Klassenerhalt beigetragen, musste aber zu seinem Stammverein RC Lens zurückkehren.

St. Pauli hatte die Kaufoption gezogen, doch Lens holte den Spieler gegen seinen Willen zurück. In Frankreich findet Guilavogui kaum Einsatzzeiten.

Problematisch ist, dass Lens den Franzosen nur verkaufen, aber nicht erneut ausleihen will. Fraglich ist, ob St. Pauli eine hohe Ablösesumme stemmen kann und will.

Beim schwierigen Spiel in Mainz wurde Martijn Kaars (26) schmerzlich vermisst. Der Verein gab am Montag ein Update zu seiner Verletzung heraus.

Demnach hat sich der Angreifer eine leichte Muskelverletzung im Adduktorenbereich zugezogen, bestätigt durch eine MRT-Untersuchung.

Wie lange Kaars ausfallen wird, ist noch offen.

Ein Schockmoment: Nach etwa 60 Minuten wurde Louis Oppie (23) bei einem Freistoß der Mainzer von seinem eigenen Torwart Nikola Vasilj (30) getroffen, beide blieben am Boden und mussten behandelt werden.

Oppie verließ wenige Minuten später das Spielfeld und stellte sich nach dem Spiel mit dick bandagiertem Knie den Medien. „Ich glaube, ich bin unglücklich aufgekommen“, sagte er. Initial habe er das wegen des Adrenalins gar nicht richtig gespürt. „Das fühlte sich komisch in den Beinen an.“

Als ihm die Szene noch einmal gezeigt wurde, atmete Oppie tief durch: „Das sieht schon heftig aus.“ Glücklicherweise kamen beide Spieler ohne schlimmere Folgen davon.

Eine Hiobsbotschaft! Martijn Kaars (26) fehlt St. Pauli im wichtigen Spiel gegen Mainz – Andréas Hountondji (23) rückt in die Startelf.

So sehen die Aufstellungen aus:

Mainz: Batz – Kohr, Hanche-Olsen, Potulski – da Costa, Kai, Sano, Widmer, Nebel, J.-S. Lee, Amiri – Hollerbach

St. Pauli: Vasilj – Dzwigala, Wahl, Mets – Pyrka, Sands, Oppie, Fujita, Irvine – A. Hountondji, Pereira Lage

Zum Jahresabschluss reiste St. Pauli zum Kellerduell nach Mainz, wo ein bekannter Schiedsrichter die Partie leitete: Matthias Jöllenbeck (38).

Der Referee hatte bereits das Saisonauftaktspiel der Kiezkicker gegen Borussia Dortmund (3:3) geleitet. Auch Mainz hatte mit Jöllenbeck schon Erfahrung – ein verlorenes Spiel in Frankfurt (0:1).

Im wichtigen Duell gegen den Tabellenletzten 1. FSV Mainz 05 musste St. Pauli ausgerechnet auf Abwehrchef Eric Smith verzichten.

Der Kapitän hatte am Samstag im Spiel gegen Heidenheim kurz vor der Halbzeitpause eine Rote Karte erhalten. Das Sportgericht des DFB sprach eine Sperre über ein Spiel aus.

Adam Dzwigala (30) ist der Mann für alle Fälle bei St. Pauli! Nach Smiths Platzverweis kurz vor der Halbzeit griff er ein – und zeigte erneut seinen kompromisslosen Stil.

„Wir hatten schon Fälle, in denen er beim ersten Zweikampf Gelb oder sogar Rot bekommen hat. Es geht darum, die richtige Balance zu finden“, erläuterte Trainer Alexander Blessin (52) bezogen auf die Zweikampfaggressivität. „Aber dass wir immer wieder auf ihn zurückgreifen können, hat er mehrfach bewiesen.“

Vor allem vor dem 2:0 glänzte Dzwigala mit konsequentem Einsatz und eroberte den Ball. Die Heidenheimer sahen darin ein Foul, doch Schiedsrichter Sören Storks (37) ahndete es nicht.

Auch von Hauke Wahl (30) gab es Lob für den Polen: „Auf Adam ist immer Verlass. Du kannst ihn mitten in der Nacht wecken, wenn er spielen muss – und er ist immer da, auch im Training gibt er Vollgas.“

Wahl bezeichnete Dzwigala als Beispiel für Professionalität und das genaue Gegenteil eines „Stinkstiefels“. Deshalb sei er so unverzichtbar für St. Pauli.

Wenn ein Spieler eingewechselt und kurz darauf wieder ausgewechselt wird, deutet das oft auf eine Höchststrafe hin. Bei Ricky-Jade Jones (23) war das anders.

Der Angreifer kam in der 75. Minute für Doppel-Torschütze Martijn Kaars (26) aufs Feld, musste in der Nachspielzeit für Connor Metcalfe (26) weichen und griff sich dabei mehrmals an den rechten hinteren Oberschenkel. „Er hat einen Schlag abbekommen“, erklärte Trainer Alexander Blessin (52).

„Ob es nur der Schlag war oder ob er sich dabei auch gezerrt hat, weiß ich nicht“, fügte er hinzu.

Ein deutliches Signal: Gegen Heidenheim vertraut Alexander Blessin erneut der gleichen Startelf wie zuletzt, es gibt keine Veränderungen in der Anfangsformation.

So beginnen die Braun-Weißen: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Pyrka, Sands, Oppie, Fujita, Irvine – Kaars, Pereira Lage

Überraschende Neuigkeiten: Andréas Hountondji (23) verzichtete freiwillig auf die Teilnahme am Africa Cup, wie der Verband von Benin mitteilte. Trotz Nominierung zog er wegen Verletzungen seine Teilnahme zurück.

Trainer Alexander Blessin (52) zeigte sich von der Entscheidung überrascht: „Er hat das mit uns und dem Verband so geregelt.“ Aufgrund der wiederkehrenden Verletzungen sei es wichtig, den Spieler gesund zu bekommen.

Welche Folgen die Absage für Hountondjis Nationalmannschaftskarriere hat, ist noch offen. „Ich glaube, er liebt sein Land und will unbedingt spielen“, so Blessin, der wusste, dass nicht jeder die Entscheidung gutheißen wird.

Wenn er fit ist, steht Hountondji in diesem Jahr noch für Spiele gegen Mainz und vor allem die ersten Partien des neuen Jahres zur Verfügung, für die der Verein eigentlich nicht mit ihm plante.

Der Termin für das DFB-Pokal-Viertelfinale bei Bayer Leverkusen steht fest: Am 3. Februar um 20.45 Uhr will St. Pauli beim Titelverteidiger ins Halbfinale einziehen.

Eineinhalb Wochen später kommt es in der Bundesliga zum Wiedersehen – der genaue Termin ist noch offen.

Zwei Tage vor dem Kellerduell gegen Heidenheim wurde Schiedsrichter Sören Storks (37) als Unparteiischer bestätigt.

In dieser Saison pfiff er bereits das Auswärtsspiel von St. Pauli bei Werder Bremen (0:1). Die Bilanz unter ihm: zwei Siege, ein Remis, vier Niederlagen.

Bei Heidenheim ist Storks ebenfalls häufig im Einsatz, dort bringt es seine Karrierebilanz auf drei Siege, zwei Unentschieden und acht Niederlagen.

Ex-Trainer Friedhelm Funkel (71) hatte für St. Pauli kein Losglück. Der FC zog Bayer Leverkusen als Gegner, das Spiel findet beim Meister von 2023 statt.

Der genaue Spieltermin steht noch nicht fest, mögliche Termine sind der 3./4. oder 10./11. Februar 2026. Sollte das Viertelfinale in der zweiten Pokalwoche ausgetragen werden, treffen beide Teams an zwei aufeinanderfolgenden Tagen erneut in der Liga aufeinander, wenn das Rückspiel vom 13. bis 15. Februar in der BayArena steigt.

Trainer Alexander Blessin (52) kommentierte: „Funkel hätte uns einen etwas leichteren Gegner zugelost. Trotzdem werden wir alles geben, um ins Halbfinale einzuziehen. Als Favorit reisen wir aber wahrscheinlich nicht nach Leverkusen.“

Sportchef Andreas Bornemann (53) erklärte, dass man sich ein Heimspiel gewünscht hätte, doch man nehme die Auslosung an. „Gegen die großen Bundesliga-Clubs haben wir schon starke Leistungen gezeigt.“

Im Spiel gegen Köln musste Hauke Wahl (31) überraschend in der Halbzeit ausgewechselt werden. Der Grund war zunächst unklar.

Trainer Alexander Blessin (52) klärte nach dem Spiel auf: „Es war schon fraglich, dass er überhaupt spielte. Er fühlte sich die letzten zwei Tage richtig schlecht.“ Trotz eines schweren Infekts habe Wahl für die Mannschaft gekämpft, aber nach 35 Minuten gemerkt, dass es nicht mehr geht.

Unklar ist noch, ob es sich um einen Magen-Darm-Infekt oder etwas anderes handelte.

Never change a winning team: Kurz vor Anpfiff gab der FC St. Pauli seine Startelf für das Auswärtsspiel in Köln bekannt – wie zuletzt im Pokal gegen Gladbach vertraut Trainer Blessin der gleichen Elf.

So starten die Kiezkicker: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Pyrka, Sands, Oppie, Fujita, Irvine – Kaars, Pereira Lage

Am Sonntag (19.15 Uhr) steht die Auslosung des DFB-Pokal-Viertelfinals im Dortmunder Fußballmuseum an. Auch St. Pauli ist noch dabei und kann auf folgende Gegner treffen:

Das Los zieht Ex-Profi und Trainer Friedhelm Funkel (71).

Wie im Vorjahr wird das Viertelfinale auf zwei Termine aufgeteilt: 3./4. und 10./11. Februar 2026.

Das Spiel beim 1. FC Köln wird von Tobias Reichel (40) geleitet. Unter dem ausgebildeten Bürokaufmann hat St. Pauli keine gute Bilanz.

Reichel pfiff bisher acht Spiele der Kiezkicker, von denen nur zwei gewonnen wurden. Die letzten drei Partien unter seiner Leitung endeten jeweils unentschieden.

Als Assistenten fungieren Christian Bandurski und Marcel Unger, VAR ist Johann Pfeifer.

Beim Duell mit dem 1. FC Köln trifft St. Pauli auch auf Trainer Lukas Kwasniok (44), der trotz des 17. Tabellenplatzes die Spielweise der Braun-Weißen lobte.

„Ich sehe den FC St. Pauli fußballerisch unter den sechs bis acht besten Teams der Bundesliga“, sagte Kwasniok. „Ich war beim Pokalspiel in Mönchengladbach live dabei. Es war ein Genuss, ihnen zuzuschauen.“

Obwohl sie eine Niederlagenserie haben, spielten sie weiterhin mutig, was den Trainer beeindruckte. „Sie haben eine erfahrene Achse im Team. Wir sollten deshalb vorsichtig sein und als Underdog in dieses Spiel gehen“, warnte er subtil.

Nach seinem Treffer gegen Bayern musste Andréas Hountondji (23) verletzt ausgewechselt werden. Wie schon im Pokal gegen Gladbach wird er auch gegen Köln fehlen.

Trainer Alexander Blessin (52) erklärte: „Es gab keine starke Einblutung, es ist eine leichte Muskelverletzung.“ Hountondji konnte zwar schon wieder laufen, ein Einsatz gegen Köln sei jedoch ausgeschlossen. „Wir werden schauen, wie sich seine Belastung steigert und hoffen, ihn gegen Heidenheim wieder zur Verfügung zu haben.“

Das könnte Hountondjis letztes Spiel für St. Pauli in diesem Jahr sein. Er wurde für den Afrika-Cup nominiert, dessen Abstellpflicht am 15. Dezember beginnt, sodass er beim letzten Spiel in Mainz (21. Dezember) fehlen würde.

„Wir stehen im Austausch mit Gernot Rohr und kommunizieren viel, um die Details der Abstellung zu klären“, sagte Blessin. Der erste Gruppengegner des Benin ist am 23. Dezember DR Kongo.

Die Aufstellungen für das DFB-Pokal-Achtelfinale Borussia Mönchengladbach gegen FC St. Pauli stehen fest:

Gladbach: Nicolas – Scally, Elvedi, Diks – Machino, Ullrich – Engelhardt – Stöger, Reyna – Honorat, Tabakovic

St. Pauli: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Pyrka, Sands, Oppie – Fujita, Irvine – Kaars, Pereira Lage

FC St. Pauli muss in den kommenden Monaten auf Torhüter Simon Spari (23) verzichten. Der Österreicher zog sich eine Syndesmosebandruptur am rechten Sprunggelenk zu und wurde operiert.

Der Verein gab bekannt, dass die Verletzung in der vergangenen Woche im Training passierte. Die Operation soll dem Gelenk langfristig mehr Stabilität verleihen.

In der zweiten DFB-Pokalrunde war Ben Voll (24) der Held, doch im Achtelfinale gegen Gladbach setzt Trainer Alexander Blessin (52) wieder auf Nikola Vasilj (30).

„Wir haben uns entschieden, Niko im Tor zu lassen, auch wenn Ben es absolut verdient gehabt hätte“, erklärte Blessin. „Ich bedaure das sehr, weil Ben ein super Typ, Charakter und ein hervorragender Torwart ist. Ihm gehört die Zukunft, aber die aktuelle Situation hat unsere Entscheidung beeinflusst.“

Deutliche Kritik an Innensenator Andy Grote (57): Vor der anstehenden Innenministerkonferenz (IMK), bei der die Rechte der Fans stark eingeschränkt werden könnten, gab es heftige Proteste.

Während des Spiels von St. Pauli beim FC Bayern zeigten Münchner Ultras Plakate mit scharfer Kritik an Grote, darunter eine große Karikatur, die einen überdimensionalen Schlagstock aus seiner geöffneten Hose zeigte. Außerdem waren Fans, viele Überwachungskameras und ein Polizist abgebildet.

Auf einem weiteren Banner stand: „Grote schwingt wieder seinen Unverhältnismäßigkeitspimmel“ – eine Anspielung auf den „Pimmel-Gate“-Skandal von 2021, als Grote auf Twitter beleidigt wurde und daraufhin einen Strafantrag stellte, was eine Hausdurchsuchung zur Folge hatte.

Grote gilt als Befürworter der Stadionverschärfungen, was bei den Fans auf wenig Zustimmung stößt.

Diese Mannschaft soll vor allem ein Debakel verhindern: Rund eine Stunde vor dem Anpfiff gegen Bayern gab St. Pauli seine Startelf bekannt.

Im Vergleich zum Spiel gegen Union Berlin gibt es eine Änderung: Lars Ritzka ersetzt Louis Oppie auf der Bank. Oladapo Afolayan schaffte es erneut nicht in den Kader.

Die Startelf der Kiezkicker: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Pyrka, Sands, La. Ritzka, Fujita, Irvine – A. Hountondji, Pereira Lage

Was passiert mit Oladapo Afolayan (28)? Der Offensivspieler war zuletzt aus „sportlichen Gründen“ nicht im Kader. Kehrt er gegen Bayern zurück?

Trainer Alexander Blessin (52) antwortete kryptisch: Er sehe bei allen Spielern, dass sie Gas geben wollen. Das lässt darauf schließen, dass auch Afolayan im Training die richtige Einstellung gezeigt hat.

Gleichzeitig kündigte Blessin aufgrund der guten Personalsituation „harte Entscheidungen“ an, zumal die angeschlagenen Spieler Arkadiusz Pyrka (23), Manolis Saliakas (29) und Adam Dzwigala (30) wieder einsatzbereit sind.

Nikola Vasilj ist normalerweise der Retter in der Not, doch in den letzten Spielen unterliefen ihm einige Fehler. Der Torhüter nimmt die Verantwortung auf sich.

„Die Fehler passierten in einer entscheidenden Phase. Es ist nicht einfach, damit umzugehen“, gab er zu. Dennoch wolle er die Vorfälle abhaken, nach vorne blicken und der Mannschaft helfen, aus der Negativserie von acht Niederlagen herauszukommen.

„In den letzten beiden Spielen habe ich Verbesserungen gesehen. Wir haben die Qualität, um aus dieser Situation zu kommen. Wenn man auf die Tabelle schaut, ist noch alles offen. Wir müssen positiv bleiben und an den Erfolg vom Vorjahr glauben.“

Er selbst habe so eine Pechsträhne noch nie erlebt. „Die Frage, warum wir in den ersten drei Spielen so gut waren und was dann geschah, wird oft gestellt. Im Fußball gibt es nicht immer klare Erklärungen.“

Das schmerzt: Der FC St. Pauli wurde vom DFB-Sportgericht zu einer empfindlichen Geldstrafe von 125.600 Euro verurteilt – wegen des Fehlverhaltens der Fans.

Beim 2:0-Derbysieg gegen den Hamburger SV Ende August hatten zahlreiche Anhänger im Volksparkstadion Pyrotechnik gezündet. Das Sportgericht bewertete dies als „unsportliches Verhalten“.

Von der Strafe kann der Verein 41.000 Euro für eigene Sicherheits- und Gewaltpräventionsmaßnahmen verwenden. Die Ausgaben müssen bis zum 30. Juni 2026 nachgewiesen werden.

Es läuft für Carlo Boukhalfa (26)! Der ehemalige St.-Pauli-Spieler erzielte am Sonntag per Elfmeter in der 89. Minute den 1:0-Siegtreffer für den FC St. Gallen gegen den FC Lausanne-Sport. Die St. Galler behalten damit den dritten Platz.

Für Boukhalfa war es bereits sein sechstes Saisontor im 13. Spiel. Für St. Pauli hatte er in drei Jahren nur vier Treffer in 56 Einsätzen erzielt.

Positiv: Nach seiner Verletzung absolvierte Lukas Daschner (27) seine zweite Partie, er wurde in der 41. Minute eingewechselt.

Nach langer Verletzungspause kehrte Kapitän Jackson Irvine beim Spiel gegen Union Berlin in die Startelf zurück, konnte die Niederlage aber nicht verhindern.

„Ein Unentschieden wäre verdient gewesen“, analysierte der Australier sichtbar enttäuscht nach der 0:1-Niederlage am Sonntag. „Wir hatten heute etwas Pech. Es lief einfach nicht für uns. Uns fehlte Selbstvertrauen, Glaube und vielleicht auch ein bisschen Glück – also von allem etwas.“

Als das 1:0 für Union fiel, war er zu weit weg vom Torschützen Rani Khedira, der viel zu frei stand, als der Ball nach einem Einwurf über Umwege zu ihm gelangte und ins Tor ging.

Trotzdem will er den Blick nach vorne richten: „Wir müssen weiter an uns glauben, uns gegenseitig pushen. Was passiert ist, ist passiert. Nächste Woche haben wir wieder eine Chance, ein Spiel zu gewinnen.“

Die Aufstellungen für das Spiel FC St. Pauli gegen Union Berlin stehen fest. Jackson Irvine (32) ist nach langer Verletzungspause wieder in der Startelf.

St. Pauli: Vasilj – Mats – Wahl – Sands – Irvine (C) – Smith – Pyrka – Fujita – Oppie – Hountondji – Pereira Lage

Union Berlin: Ronnow – Leite – Doekhi – Kemlein – Burke – Khedira – Ansah – Querfeld – Rothe – Illic – Trimmel (C)

Für die wichtige Partie am Sonntagabend (17.30 Uhr) wird Tobias Stieler als Schiedsrichter fungieren.

Der erfahrene Unparteiische pfiff bisher fünf Mal St. Pauli-Spiele (zwei Siege, ein Unentschieden, zwei Niederlagen). Das liegt auch daran, dass er lange in Hamburg wohnte. Anfang des Jahres zog er nach Sölden bei Freiburg, weshalb nun einige sogenannte „Ansetzungssperren“ aufgehoben wurden.

Jetzt darf Stieler beide Hamburger Vereine wieder pfeifen, aber nicht die Spiele von Julian Schusters Team. Die Partie gegen Dortmund im März war sein letzter Einsatz für St. Pauli vor dem Umzug.

Das letzte Spiel unter seiner Leitung verlor St. Pauli mit 0:2.

Torwart Nikola Vasilj (29) kehrte mit gemischten Gefühlen von seiner Länderspielreise zurück: Mit Bosnien-Herzegowina verpasste er durch einen späten Gegentreffer knapp die direkte WM-Qualifikation.

Nun bleiben dem Team und Vasilj zwei Spiele im März. Der erste Gegner in den Play-offs ist Wales. Der Sieger trifft im Finale auf den Gewinner der Partie Italien gegen Nordirland, wie die Auslosung ergab.

Nach und nach kehren die FCSP-Nationalspieler ins Training am Kollausträßchen zurück. Besonders gut gelaunt ist Abdoulie Ceesay (21), der für Gambia einen Doppelpack erzielte.

Seine Teamkollegen bekamen das nicht verborgen, wie ein Instagram-Video zeigt. Zunächst begrüßte Nikola Vasilj (29) nach einer „Achterbahn der Gefühle“ Ceesay und lobte dessen Entwicklung.

Kurz darauf kam auch Danel Sinani (28) zurück und gratulierte Ceesay zu seinen Toren. Dieser fragte scherzhaft, warum Sinani nicht auf seinen Anruf reagiert habe – die Antwort: „Der nervt mich alle fünf Minuten.“

Neben Nikola Vasilj, der in der WM-Qualifikation einen Schock erlebte, waren sechs weitere Kiezkicker im Einsatz.

Connor Metcalfe und Jackson Irvine beendeten ihre USA-Reise mit einer Enttäuschung: Australien verlor gegen Kolumbien mit 0:3. Beide wurden vorzeitig ausgewechselt.

Karol Mets wurde beim 4:2-Estland-Sieg auf Zypern in der 80. Minute eingewechselt. Joel Chima Fujita kam beim 3:0-Erfolg Japans gegen Bolivien in der 77. Minute ins Spiel.

Abdoulie Ceesay glänzte mit seinem Doppelpack beim 2:2 zwischen Gambia und Kuwait – es waren seine Tore zwei und drei im siebten Länderspiel.

Andreas Hountondji unterlag mit Benin mit 0:3 gegen Burkina Faso.

Nikola Vasilj und Bosnien-Herzegowina haben die direkte WM-Qualifikation verpasst. Im dramatischen Gruppenschluss holten sie in Österreich nur ein 1:1, müssen nun in die Play-offs.

Nach der frühen Führung durch Gladbach-Angreifer Haris Tabakovic (12.) hielt Vasilj lange seinen Kasten sauber. In der 77. Minute erzielte Michael Gregoritsch den Ausgleich für Österreich, der ihnen den Gruppensieg brachte. Bosnien muss nun den Umweg über zwei entscheidende Spiele im März gehen.

Für Danel Sinani und Luxemburg endete die WM-Qualifikation enttäuschend: Auch das letzte Gruppenspiel in Nordirland ging mit 0:1 verloren.

Luxemburg blieb ohne Punkte und belegte den letzten Platz in der Gruppe der deutschen Nationalmannschaft. Die Leistung des Teams war dennoch kämpferisch und hätte sich den einen oder anderen Punkt verdient gehabt.

Traurige Nachricht aus der Ukraine: Der ehemalige Bundesliga-Profi Andriy Polunin verstarb am Samstag während eines Legendenspiels in seiner Heimat, wie der ukrainische Fußballverband mitteilte.

Der Ex-Mittelfeldspieler war bei einem Benefizspiel für Veteranen plötzlich zusammengebrochen und trotz sofortiger medizinischer Hilfe verstorben.

Polunin spielte unter anderem für den 1. FC Nürnberg, FC St. Pauli und Rot-Weiß Essen in Deutschland. Zuletzt war er als Scout für Metalist 1925 Charkiw tätig.

Ein wichtiger Punkt: Nach schwachen Leistungen im Trikot von St. Pauli konnte Torhüter Nikola Vasilj (29) bei der Nationalmannschaft wieder Selbstvertrauen tanken.

Im WM-Qualifikationsspiel gegen Rumänien gewann er mit Bosnien-Herzegowina 3:1 und zeigte einige starke Paraden. Die Hoffnung auf die WM-Teilnahme lebt weiter: Am Dienstag (20.45 Uhr) steigt das entscheidende Playoff-Halbfinale gegen Tabellenführer Österreich. Ein Sieg würde die direkte Qualifikation bedeuten.

Außer Vasilj waren am Samstag auch Jackson Irvine (32) und Connor Metcalfe (26) mit Australien im Einsatz. Das Testspiel gegen Venezuela ging mit 0:1 verloren. Metcalfe spielte 66 Minuten, Irvine kam in der 78. Minute aufs Feld.

Oke Göttlich wurde mit 93,5 Prozent erneut zum Präsidenten des FC St. Pauli gewählt.

Er hatte keine Gegenkandidaten. 894 von fast 1000 stimmberechtigten Mitgliedern stimmten für den Präsidenten, der seit 2014 an der Spitze steht und nun seine vierte und letzte Amtszeit antritt.

Neben der Wahl stellte er die langfristigen Pläne zur Erweiterung des Millerntor-Stadions vor. Ziel sei eine Kapazität von 40.000 bis 50.000 Plätzen.

Für Danel Sinani dürfte das Duell gegen Deutschland eines seiner Highlights sein: Der Kiezkicker steht in der Luxemburger Startelf.

Das Hinspiel hatte er wegen Gelbsperre verpasst.

Für Karol Mets lief es am Donnerstagabend in Norwegen nicht gut: Mit Estland verlor der Verteidiger mit 1:4 (0:0) gegen Norwegen. Superstar Erling Haaland und Alexander Sørloth erzielten jeweils doppelte Tore, Estland gelang noch der Ehrentreffer durch Robi Saarma.

Joel Chima Fujita hatte mehr Glück: Beim 2:0-Testspielsieg der Japaner gegen Ghana wurde er in der 68. Minute eingewechselt.