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St.-Pauli-Blog: Eric Smith äußert sich nach spätem K.o. deutlich – „Wir müssen aus Fehlern lernen“

Hamburg – Der FC St. Pauli hat das Fußballjahr 2026 mit einer frustrierenden Niederlage beim VfL Wolfsburg begonnen. Ausschlaggebend dafür war unter anderem ein Elfmeter, der erst nach Überprüfung durch den VAR gegeben wurde.

Besonders negativ fiel dabei das Verhalten von Wolfsburgs Trainer Daniel Bauer auf, das Sky-Experte Didi Hamann scharf kritisierte. Kapitän Eric Smith hingegen war von einem anderen Thema besonders betroffen.

In unserem St.-Pauli-Blog halten wir Euch stets über Neuigkeiten rund um das Team, mögliche Transfers und alles Wichtige aus dem Millerntor-Stadion auf dem Laufenden.

Die späte Niederlage in Wolfsburg hinterlässt bei den Profis des FC St. Pauli deutliche Spuren. „Das tut richtig weh, aber wir haben in dieser Saison schon öfter ähnliche Situationen erlebt. Ich will nicht behaupten, dass wir daran gewöhnt sind, aber wir wissen, wie sich das anfühlt. Und ehrlich gesagt sind wir es leid“, erklärte Kapitän Eric Smith (29) nach dem Spiel.

„Es ist nicht das erste Mal. Ich weiß nicht, wie oft ich das schon betont habe, aber wir müssen aus unseren Fehlern lernen“, zeigte sich der Schwede enttäuscht. Obwohl St. Pauli in der zweiten Halbzeit scheinbar alles im Griff hatte, kassierte das Team kurz vor Schluss den entscheidenden Gegentreffer.

„Uns wird gesagt, was wir tun sollen, aber wir schaffen es nicht, das umzusetzen“, ärgerte sich Smith weiter. „Wir wissen, dass wir nicht die besten Einzelspieler der Liga sind. Umso wichtiger ist es, dass wir uns gegenseitig unterstützen – was wir aber leider nicht ausreichend tun.“

Trainer Alexander Blessin (52) wollte sich nach der Niederlage nicht zu dem von Hauke Wahl (31) verursachten Handelfmeter äußern – erst recht nicht zum Verhalten von Wolfsburg-Coach Daniel Bauer (43), der vehement auf den VAR bestand.

Stattdessen meldete sich Sky-Experte Didi Hamann (52) zu Wort und kritisierte den VfL-Trainer scharf: „Die Reaktion von Daniel Bauer ist unverschämt und unsportlich – so etwas sollte bestraft werden. Solche Ausbrüche kennt man eher aus anderen Ländern. Er ist zwar noch nicht lange Bundesliga-Chefcoach, aber darauf sollte er verzichten.“

Schiedsrichter Frank Willenborg (46) hatte erst nach Hinweis des VAR die Videobilder geprüft und auf den Punkt gezeigt. Zuvor hatte er klar für Weiterspielen entschieden.

Stille im Stadion: Ab etwa der 60. Minute herrschte beim Spiel zwischen dem FC St. Pauli und dem VfL Wolfsburg eine beklemmende Ruhe in der Volkswagen-Arena.

Offenbar gab es einen medizinischen Notfall, weshalb beide Fanlager ihren Support einstellten. In der 72. Minute klatschten die Zuschauer kurz Beifall, bevor die Gesänge wieder aufgenommen wurden.

Kurz darauf informierte der Stadionsprecher, dass die betroffene Person versorgt sei und sich in einem stabilen Zustand befinde.

Endlich startet der FC St. Pauli wieder in die Saison. Für Kapitän Eric Smith (28) war die Pause sogar noch etwas länger, da er vor Weihnachten gesperrt war. „Es fühlt sich sehr lang an“, sagte der Schwede direkt vor der Begegnung im Interview mit Sky.

Wegen der schwierigen Ausgangslage haben die Kiezkicker früh mit der Vorbereitung begonnen. „Wir wollen uns in allen Bereichen verbessern“, erklärte Smith. Nicht mitwirken kann St. Pauli bei den kommenden Spielen aufgrund einer Verletzung Jackson Irvine (32). „Das ist ein herber Verlust, aber wir versuchen das Beste daraus zu machen. Für jedes Team in der Liga ist es schwierig, wenn der Kapitän fehlt“, machte Smith klar, der mit einem Dreier ins Fußballjahr 2026 starten möchte.

Schlechte Neuigkeiten gibt es von Jackson Irvine (32): Wie der Verein am Dienstagnachmittag mitteilte, fällt der Australier erneut aus. Probleme am linken Fuß bereiten weiterhin Schwierigkeiten.

Bereits im April des Vorjahres unterzog sich der 32-Jährige nach einer knöchernen Stressreaktion einer Operation an diesem Fuß. Erst im Oktober konnte er sein Comeback feiern und seine Bedeutung für die Kiezkicker unterstreichen.

Nun muss Trainer Alexander Blessin (52) erneut auf den Ausfall reagieren.

Ein gutes Omen? Schiedsrichter Frank Willenborg (46) wird am Mittwochabend (18.30 Uhr) die Partie des FC St. Pauli beim VfL Wolfsburg leiten – eine positive Nachricht für die Kiezkicker.

Unter der Leitung des Lehrers aus Osnabrück gewann St. Pauli zwölf von 22 Spielen, darunter die letzten drei in der Aufstiegssaison 2023/24. Sieben Begegnungen gingen verloren. Willenborg pfiff öfter für Bayer Leverkusen als für die Braun-Weißen, wenngleich St. Pauli unter ihm mehr Siege einfuhr als die Werkself.

Mit ihm als Schiedsrichter gewann Wolfsburg fünf von acht Partien, drei endeten mit einer Niederlage.

Willenborg wird an den Seitenlinien von Robert Wessel (40) und Eric Müller (35) unterstützt, VAR ist Sören Storks (37).

Der FC St. Pauli verleiht Erik Ahlstrand bis zum Saisonende an den niederländischen Erstligisten Heracles Almelo. Zudem besitzt der aktuell Tabellen-17. der Eredivisie im Sommer eine Kaufoption.

Ahlstrand kam bei den Kiezkickern bisher kaum zum Einsatz, obwohl ihm gute Fortschritte bescheinigt wurden, wie Sportchef Andreas Bornemann (56) bestätigte. Das Hauptproblem sei die starke Konkurrenz.

In zwei Jahren absolvierte Ahlstrand lediglich sechs Kurzeinsätze für die Profis (insgesamt 41 Minuten), überzeugte jedoch in der U23 in der Regionalliga Nord. Nun darf er sich zumindest bis zum Saisonende auf höherem Niveau beweisen.

Die Aussichten sind düster: Aufgrund der wechselhaften Wetterlage ist noch unklar, ob das Heimspiel des FC St. Pauli gegen RB Leipzig am Samstag (15.30 Uhr) planmäßig stattfinden kann.

Der Verein teilte am Donnerstagmittag mit, dass man die Entwicklung der Wetterbedingungen abwarten müsse, um eine Entscheidung zu treffen.

„Alle Verantwortlichen im Verein arbeiten seit Tagen an verschiedenen Szenarien, um handlungsfähig zu bleiben, und stehen in ständigem Austausch mit Fachleuten, Behörden, der DFL, Dienstleistern und weiteren Beteiligten“, hieß es in einer Stellungnahme. Noch sei nicht klar, ob das Spiel stattfinden werde.

Mit Schiedsrichter Florian Exner (35) verbindet St. Pauli keine guten Erinnerungen. Er wird am Samstag (15.30 Uhr) die Begegnung gegen RB Leipzig leiten.

Der gelernte Jurist aus Münster feierte seine Premiere mit einem 3:2-Sieg im damaligen Topspiel gegen Greuther Fürth, doch nach seinem zweiten Einsatz gab es reichlich Gesprächsbedarf.

In der vergangenen Saison pfiff Exner das Gastspiel des VfB Stuttgart am Millerntor, das mit 0:1 verloren ging. Dabei zeigte er zunächst Siebe Van der Heyden (27) die rote Karte, kurz vor Schluss sah Nikola Vasilj (30) innerhalb weniger Sekunden die Ampelkarte. Der Torhüter musste von seinen Mitspielern zurückgehalten werden, um eine Konfrontation mit dem Schiedsrichter zu vermeiden.

Erik Ahlstrand (24) kam beim FC St. Pauli bislang kaum zum Zug, auch ein überzeugender Auftritt im Testspiel gegen Werder Bremen dürfte daran wenig ändern.

Sportchef Andreas Bornemann (54) äußerte sich gegenüber TAG24 zufrieden mit der Entwicklung des Schweden, betonte aber auch, dass man einem Wechsel unter bestimmten Umständen nicht im Weg stehen würde.

Genau das scheint nun der Fall zu sein: Laut der schwedischen Zeitung Expressen steht Ahlstrand kurz vor einem Wechsel zum niederländischen Erstligisten Heracles Almelo.

Bislang bestritt der 24-Jährige nur fünf Kurzeinsätze in der Liga und einen im DFB-Pokal.

Als Reaktion auf die Verletzung von Simon Spari (23) hat der FC St. Pauli den Torwart Emil Gazdov (22) verpflichtet. Der Keeper kommt vom CF Montréal per Leihe bis zum Saisonende, zudem sicherten sich die Kiezkicker eine Kaufoption.

„Emil ist äußerst dynamisch und explosiv in seinen Bewegungen, strahlt zudem Ruhe und Souveränität aus. Er liest das Spiel bei langen Bällen gut und scheut sich nicht, auch mal aus dem Tor herauszukommen. Im Aufbauspiel agiert er ruhig und überlegt“, zeigte sich Trainer Alexander Blessin (52) erfreut über den zweiten Winter-Neuzugang.

Gazdov, der neben der kanadischen auch die bulgarische Staatsbürgerschaft besitzt, wurde bei den Vancouver Whitecaps ausgebildet und wechselte anschließend zu Pacific FC. Von Oktober 2020 bis Februar 2022 spielte er in der U19 des 1. FC Nürnberg, kehrte dann nach Kanada zurück und schloss sich 2025 Montréal an. Zuletzt war er ein halbes Jahr an Valour FC ausgeliehen.

Gazdov selbst sagte zum Wechsel: „Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung beim FC St. Pauli. Die Zeit in Hamburg möchte ich nutzen, um mich fußballerisch weiterzuentwickeln und wertvolle Erfahrungen in einem Bundesligateam zu sammeln.“

Die Entscheidung steht fest: Das Testspiel gegen Werder Bremen (15.30 Uhr) wird vor Zuschauern stattfinden. Fans, die wegen der Witterungsbedingungen oder anderer Gründe nicht kommen können, erhalten eine Alternative.

Diese können ihr Ticket bis 13.30 Uhr auf dem offiziellen Zweitmarkt-Portal einstellen; entweder übernehmen andere Fans das Ticket oder es gibt eine Rückerstattung.

Auch ein späteres Einstellen ist möglich. Zudem prüft der Verein, ob es für ein weiteres Testspiel kostenlose Eintrittskarten geben wird.

Ein herber Rückschlag für Andreas Hountondji (23): Aufgrund eines Haarrisses am linken Sprunggelenk fällt der Stürmer bis auf Weiteres aus.

Der FC St. Pauli gab diese Nachricht am Freitagmorgen bekannt. Die Verletzung hatte sich der 23-Jährige im letzten Auswärtsspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 am 21. Dezember zugezogen. Nach der ersten Diagnose vor Weihnachten wurde der Haarriss durch weitere osteologische Untersuchungen bestätigt.

Der Transfer von Tomoya Ando (26) gilt als sicher, nun haben die Kiezkicker einen weiteren Japaner ins Visier genommen. Laut liga-zwei.de zeigen mehrere Vereine Interesse am U20-Nationalspieler Shunsuke Saito, darunter auch St. Pauli, die SV Elversberg und Borussia Dortmund.

Favorit scheint jedoch Hannover 96 zu sein. Die Niedersachsen pflegen einen Kooperationsvertrag mit Mito HollyHock, dem Verein von Saito. Ein Abschluss ist aber noch nicht erfolgt. Bei den meisten Clubs wäre Saito wohl für die U23 vorgesehen.

In der vergangenen Saison hatte der 20-jährige Mittelfeldspieler mit acht Toren in 27 Spielen maßgeblichen Anteil am Aufstieg.

Wird er der erste Winter-Neuzugang? Laut der „Hamburger Morgenpost“ steht der FC St. Pauli kurz vor der Verpflichtung von Tomoya Ando (26).

Der japanische Verteidiger von Avispa Fukuoka muss nur noch den obligatorischen Medizincheck absolvieren und seinen Vertrag unterschreiben, alles andere sei bereits fix.

Ando ist Nationalspieler und soll entweder ablösefrei oder für eine geringe Summe zu haben sein – die Bekanntgabe erfolgt vermutlich erst nach Start der Transferperiode am 1. Januar.

Nach dem letzten Training am vergangenen Montag genießen die Profis des FC St. Pauli ihre wohlverdiente, wenn auch kurze Weihnachtspause. Am Neujahrstag nehmen die Kiezkicker das Training jedoch wieder auf.

Am Tag darauf gibt es eine öffentliche Übungseinheit, die von 11 bis 11.30 Uhr stattfindet und Fans die Möglichkeit bietet, die Mannschaft zu beobachten.

Am 4. Januar (15.30 Uhr) steht ein Testspiel gegen Werder Bremen an, ehe sechs Tage später mit der Vorbereitung auf das Bundesliga-Spiel gegen RB Leipzig (10. Januar, 15.30 Uhr) begonnen wird.

Ein wichtiges und zugleich schönes Ereignis: Im Kellerduell gegen den 1. FC Heidenheim erzielte Martijn Kaars (26) mit einem sehenswerten Schuss unter die Latte das Führungstor für St. Pauli.

Dieser Treffer wurde nun für das „Tor des Monats“ Dezember nominiert – zusammen mit neun weiteren beeindruckenden Toren. Die Abstimmung läuft auf der offiziellen Bundesliga-Website.

Wird er in die Heimat zurückkehren? Manolis Saliakas (29) erlebt bislang eine schwierige Saison und stand in der Bundesliga erst viermal in der Startelf von St. Pauli.

Wie das Portal „SDNA“ berichtet, hat AEK Athen Interesse an dem Rechtsverteidiger. Der griechische Klub sucht einen Spieler, der sich mit Lazaros Rota (28) auf der rechten Abwehrseite abwechseln kann.

Saliakas, der seit 2022 bei St. Pauli unter Vertrag steht, könnte im kommenden Winter-Transferfenster seinen unbefriedigenden Zustand in Hamburg verlassen.

Beim Spiel gegen Mainz wurde erneut deutlich, woran es bei St. Pauli hapert: In der Offensive fehlt die nötige Durchschlagskraft, was sich auch an den bislang lediglich 13 erzielten Treffern zeigt.

Wie das „Abendblatt“ berichtet, arbeitet Sportchef Andreas Bornemann (53) an einer spektakulären Rückholaktion von Morgan Guilavogui (27). Der Stürmer hatte mit sechs Toren maßgeblichen Anteil am Klassenerhalt, musste jedoch zurück zu seinem Stammverein RC Lens.

St. Pauli hatte die Kaufoption gezogen, doch Lens holte den Franzosen gegen dessen Willen zurück. Beim Überraschungs-Spitzenreiter der Ligue 1 kommt Guilavogui bislang kaum zum Einsatz.

Das Problem: Lens möchte den Spieler nur verkaufen, aber nicht erneut verleihen. Fraglich, ob St. Pauli bereit und in der Lage ist, eine Ablösesumme in Millionenhöhe zu stemmen.

Beim ernüchternden Mainz-Spiel wurde Martijn Kaars (26) schmerzlich vermisst, am Montag gab der Klub ein Verletzungsupdate bekannt.

Demnach zog sich der Angreifer eine leichte strukturelle Muskelverletzung im Adduktorenbereich zu. Eine MRT-Untersuchung bestätigte die Diagnose.

Wie lange Kaars ausfallen wird, ist bislang unklar.

Ein Schockmoment: Nach etwas mehr als einer Stunde wurde Louis Oppie (23) bei einem Freistoß für Mainz von seinem eigenen Torwart Nikola Vasilj (30) umgerissen, beide blieben am Boden und mussten behandelt werden.

Oppie verließ kurz darauf das Feld und stellte sich nach dem Spiel mit dick bandagiertem Knie den Fragen der Medien. „Ich glaube, ich bin unglücklich aufgekommen“, erklärte er. Zunächst habe er den Schmerz wegen des Adrenalins gar nicht richtig wahrgenommen. „Es fühlte sich etwas seltsam in den Beinen an.“

Als ihm die Szene noch einmal gezeigt wurde, musste Oppie tief durchatmen. „Sieht schon heftig aus“, gab er zu. Glücklicherweise kamen beide Spieler ohne größere Verletzungen davon.

Eine bittere Nachricht: Martijn Kaars (26) wird dem FC St. Pauli im wichtigen Spiel in Mainz fehlen, wie aus den Aufstellungen hervorgeht. Für ihn rückt Andréas Hountondji (23) in die Startelf.

Die Aufstellungen im Überblick:

Mainz: Batz – Kohr, Hanche-Olsen, Potulski – da Costa, Kai, Sano, Widmer, Nebel, J.-S. Lee, Amiri – Hollerbach

St. Pauli: Vasilj – Dzwigala, Wahl, Mets – Pyrka, Sands, Oppie, Fujita, Irvine – A. Hountondji, Pereira Lage

Zum Jahresende reist St. Pauli nochmals zum Kellerduell nach Mainz – ein bekanntes Gesicht wird das Spiel leiten. Matthias Jöllenbeck (38) leitete auch die Saisoneröffnung des FC St. Pauli gegen Borussia Dortmund (3:3) und pfiff zudem ein Spiel der Mainzer in Frankfurt (0:1).

Im wichtigen Duell gegen den 1. FSV Mainz 05 müssen die Kiezkicker auf Kapitän Eric Smith verzichten.

Der Abwehrchef erhielt am Samstag im Kellerduell gegen Heidenheim in der Nachspielzeit der ersten Hälfte die rote Karte. Das Sportgericht des DFB belegte ihn mit einem Spiel Sperre.

Adam Dzwigala (30) ist der Mann für alle Fälle bei St. Pauli! Nachdem Eric Smith (28) kurz vor der Pause vom Platz flog, musste der Pole einspringen und zeigte sich dabei robust.

„Wir hatten es auch schon, dass er bei der ersten Aktion Gelb oder sogar Rot bekommt. Es geht darum, eine Balance zu finden“, erklärte Trainer Alexander Blessin (52) mit Blick auf die Zweikampfhärte. „Aber dass wir ihn immer wieder bringen können, hat er schon oft unter Beweis gestellt.“

Vor allem vor dem 2:0 überzeugte Dzwigala mit entschlossenem Einsatz und eroberte den Ball. Aus Sicht der Heidenheimer war das nicht ganz regelkonform, doch Schiedsrichter Sören Storks (37) ahndete das Foul nicht.

Auch Hauke Wahl (30) lobte den Polen ausdrücklich. „Auf Adam ist immer Verlass. Du kannst ihn nachts um drei wecken und sagen, jetzt musst du ran – und er ist da, gibt im Training immer alles.“

Dzwigala sei ein Vorbild für Professionalität und „das genaue Gegenteil von einem Stinkstiefel“, so Wahl. Deshalb sei er so wichtig für St. Pauli.

Wenn ein Spieler ein- und kurz darauf wieder ausgewechselt wird, gilt das meistens als Strafe. Bei Ricky-Jade Jones (23) war das aber anders.

Der Angreifer wurde in der 75. Minute für Doppel-Torschütze Martijn Kaars (26) eingewechselt, musste aber in der Nachspielzeit für Connor Metcalfe (26) Platz machen. Dabei griff er sich mehrfach an die Rückseite des rechten Oberschenkels. „Er hat einen Schlag abbekommen“, erklärte Trainer Alexander Blessin (52).

„Ob es nur der Schlag war oder ob er sich dabei gezerrt hat, weiß ich nicht“, fügte er hinzu.

Ein deutliches Signal: Alexander Blessin vertraut im Duell gegen Heidenheim erneut derselben Startelf wie zuletzt, es gibt keine Veränderungen in der Anfangsformation.

So beginnen die Braun-Weißen: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Pyrka, Sands, Oppie, Fujita, Irvine – Kaars, Pereira Lage

Eine überraschende Nachricht: Andréas Hountondji (23) verzichtete freiwillig auf die Teilnahme am Africa Cup, teilte der Verband von Benin mit. Eigentlich war er für das Turnier nominiert, doch verletzungsbedingt zog er sich zurück.

Trainer Alexander Blessin (52) zeigte sich überrascht von der Entscheidung: „Er ist auf uns zugekommen und hat das auch mit dem Verband geregelt.“ Wegen der wiederkehrenden Verletzungen sei er erleichtert. „Es geht auch darum, dass der Spieler wieder gesund wird.“

Wie sich die Absage auf die Zukunft von Hountondji in der Nationalmannschaft auswirkt, ist noch offen. „Ich glaube, er liebt sein Land und hat immer gezeigt, dass er unbedingt für sein Land spielen will“, sagte Blessin, der weiß, dass die Entscheidung nicht überall gut ankommen wird.

Solange er fit ist, wird Hountondji in diesem Jahr noch für St. Pauli spielen, unter anderem gegen Mainz und in den ersten Spielen des neuen Jahres, für die der Verein eigentlich nicht mit ihm geplant hatte.

Nach der Auslosung steht nun auch der Termin für das DFB-Pokal-Viertelfinale gegen Bayer Leverkusen fest. Das Spiel findet am 3. Februar um 20.45 Uhr statt.

Etwa eineinhalb Wochen später kommt es dann in der Bundesliga zum Wiedersehen, der genaue Termin ist noch offen.

Zwei Tage vor dem Duell gegen den 1. FC Heidenheim wurde zudem der Schiedsrichter bestimmt: Sören Storks (37) wird das Kellerduell am Millerntor pfeifen.

In dieser Saison leitete er bereits das Auswärtsspiel von St. Pauli bei Werder Bremen (0:1). Seine Bilanz lautet zwei Siege, ein Remis und vier Niederlagen.

Auch bei Heidenheim zeigt sich eine ähnliche Statistik: Drei Siege, zwei Unentschieden und acht Niederlagen.

Friedhelm Funkel (71) hat dem FC St. Pauli kein Glück gebracht. Der Ex-Trainer zog Bayer Leverkusen als Pokalgegner – das Spiel findet beim Meister von 2023 statt.

Der genaue Termin steht noch aus, möglich sind der 3./4. oder der 10./11. Februar 2026. Würde es die zweite Pokalwoche, kämen beide Teams innerhalb weniger Tage zweimal gegeneinander – das Liga-Rückspiel in der BayArena findet zwischen dem 13. und 15. Februar statt.

„Friedhelm Funkel hätte uns einen etwas leichteren Gegner zugelost, aber wir werden alles geben, um ins Halbfinale einzuziehen. Als Favorit reisen wir wohl nicht nach Leverkusen“, sagte Trainer Alexander Blessin (52).

Sportchef Andreas Bornemann (53) räumte ein, dass man sich ein Heimspiel gewünscht hätte. „Aber wir akzeptieren die Auslosung so, wie sie ist. Gegen die großen Bundesliga-Clubs haben wir schon starke Auftritte gezeigt.“

Eine Überraschung: Beim 1:1 in Köln musste Hauke Wahl (31) in der Halbzeit ausgewechselt werden – der Grund war zunächst unklar.

Trainer Alexander Blessin (52) klärte nach dem Spiel auf: „Es war fraglich, ob er überhaupt spielen kann. Er fühlte sich in den letzten zwei Tagen sehr schlecht.“ Trotz eines starken Infekts hatte Wahl für die Mannschaft gekämpft.

„Unter normalen Umständen hätte man ihn wohl geschont“, gab Blessin zu. „Er wollte helfen, hat es probiert, merkte aber nach 35 Minuten, dass es nicht mehr geht.“ Ob es sich um einen Magen-Darm-Infekt oder etwas anderes handelt, ist noch offen.

Never change a winning team: Eine Stunde vor dem Anpfiff in Köln gab FC-St.-Pauli-Trainer Alexander Blessin die Startelf bekannt – ohne Veränderungen gegenüber dem Pokalsieg in Gladbach.

Die Kiezkicker beginnen mit: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Pyrka, Sands, Oppie, Fujita, Irvine – Kaars, Pereira Lage

Am Sonntag (19.15 Uhr) wird im Dortmunder Fußballmuseum das DFB-Pokal-Viertelfinale ausgelost, bei dem auch der FC St. Pauli noch vertreten ist.

Als Losfee fungiert der ehemalige Bundesligaspieler und Trainer Friedhelm Funkel (71).

Wie im Vorjahr wird das Viertelfinale an zwei Terminen ausgetragen: am 3./4. und 10./11. Februar 2026.

Die Partie beim 1. FC Köln wird von Schiedsrichter Tobias Reichel (40) geleitet. Unter seiner Leitung hat St. Pauli bisher keine gute Bilanz.

Reichel pfiff die Kiezkicker bereits achtmal, von denen sie nur zwei gewannen. Die letzten drei Spiele unter seiner Leitung endeten alle unentschieden.

Er wird an den Seitenlinien von Christian Bandurski und Marcel Unger unterstützt, VAR ist Johann Pfeifer.

Am Samstag trifft der FC St. Pauli auf den 1. FC Köln und dessen Trainer Lukas Kwasniok (44), der trotz des 17. Tabellenplatzes von der Spielweise der Kiezkicker angetan ist.

„Ich sehe St. Pauli fußballerisch unter den sechs bis acht besten Teams der Liga“, sagte Kwasniok. „Ich war beim Pokalspiel in Mönchengladbach live dabei und es war ein Genuss, ihnen zuzuschauen.“

Trotz der Niederlagenserie hätten sie mutig gespielt, was den Trainer beeindruckte. „Sie haben eine Achse aus erfahrenen Spielern. Wir sollten auch in diesem Spiel als Underdog auftreten“, gab er eine leichte Warnung ab.

Nur kurz nach seinem Tor gegen die Bayern musste Andréas Hountondji (23) verletzt ausgewechselt werden und wird auch gegen Köln fehlen.

„Es gab keine starke Einblutung, es ist eine leichte Muskelverletzung“, erklärte Trainer Alexander Blessin (52). Hountondji könne zwar wieder laufen, ein Einsatz ist aber ausgeschlossen. „Wir müssen sehen, wie sich seine Belastung steigert. Ich hoffe, dass er uns gegen Heidenheim wieder zur Verfügung steht.“

Dieses Spiel könnte seine letzte Partie vor der Abstellung für den Afrika-Cup sein, für den er nominiert wurde. Die Abstellungspflicht beginnt am 15. Dezember, womit er im letzten Spiel des Jahres in Mainz (21. Dezember) fehlen würde.

„Ich stehe mit Gernot Rohr in ständigem Kontakt, wir schauen, wie die Abstellung genau geregelt wird“, sagte Blessin. Benin startet am 23. Dezember mit dem Gruppenspiel gegen die DR Kongo.

Die Aufstellungen für das DFB-Pokal-Achtelfinale Borussia Mönchengladbach gegen FC St. Pauli stehen fest:

Gladbach: Nicolas – Scally, Elvedi, Diks – Machino, Ullrich – Engelhardt – Stöger, Reyna – Honorat, Tabakovic

St. Pauli: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Pyrka, Sands, Oppie – Fujita, Irvine – Kaars, Pereira Lage

Der FC St. Pauli muss in den kommenden Monaten auf Torhüter Simon Spari (23) verzichten. Er verletzte sich am rechten Sprunggelenk und wurde operiert.

Wie der Klub mitteilte, zog sich der Österreicher im Training eine Riss des Syndesmosebands zu. Die Operation soll dem Gelenk künftig mehr Stabilität verleihen.

In der zweiten DFB-Pokalrunde war Ben Voll (24) noch der Held, im Achtelfinale gegen Gladbach spielt er nun wieder die zweite Geige. Trainer Alexander Blessin (52) entschied sich für Nikola Vasilj (30) im Tor.

„Wir haben uns bewusst für Niko entschieden, auch wenn Ben es absolut verdient hätte“, erklärte Blessin. „Für Ben tut es mir sehr leid, er ist ein super Typ und Torwart. Er gehört klar zu unserer Zukunft. Die Situation zwang uns zu dieser Entscheidung.“

Ein deutliches Signal an Andy Grote (57): Vor der anstehenden Innenministerkonferenz (IMK), bei der Fans weitere Einschränkungen drohen, bekamen der Hamburger Innensenator und seine Politik deutliche Kritik zu spüren.

Während des Spiels von St. Pauli beim FC Bayern attackierten Münchner Ultras den Politiker mit Plakaten. Darauf war unter anderem eine große Karikatur zu sehen, auf der ein überdimensionaler Schlagstock aus Grotes geöffneter Hose ragt. Außerdem waren Fans, viele Überwachungskameras und ein Polizist abgebildet.

„Grote schwingt wieder seinen Unverhältnismäßigkeitspimmel“ war auf einem weiteren Banner zu lesen – eine Anspielung auf das „Pimmel-Gate“ von 2021: Damals wurde Grote auf Twitter beleidigt, was zu einem Strafantrag und einer Hausdurchsuchung führte.

Der SPD-Politiker gilt bei der IMK als strenger Befürworter von Verschärfungen in Stadien, was bei den Fans auf wenig Verständnis stößt.

Diese Mannschaft soll vor allem eine Niederlage verhindern: Rund eine Stunde vor dem Anpfiff gegen die Bayern gab der FC St. Pauli seine Startelf bekannt.

Im Vergleich zum Spiel gegen Union Berlin gibt es eine Änderung, Lars Ritzka ersetzt Louis Oppie (Bank). Oladapo Afolayan schaffte es erneut nicht in den Kader.

Die Startelf des FC St. Pauli: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Pyrka, Sands, La. Ritzka, Fujita, Irvine – A. Hountondji, Pereira Lage

Wie geht es weiter mit Oladapo Afolayan (28)? Der Offensivspieler war zuletzt aus „sportlichen Gründen“ nicht im Kader. Kommt er gegen die Bayern zurück?

Trainer Alexander Blessin (52) antwortete vielsagend, dass er bei allen Spielern sehe, wie sie sich reinhängen. Das lässt darauf schließen, dass auch Afolayan im Training die richtige Antwort gezeigt hat.

Gleichzeitig kündigte Blessin aufgrund der guten Personalsituation „harte Entscheidungen“ an – insbesondere, da Arkadiusz Pyrka (23), Manolis Saliakas (29) und Adam Dzwigala (30) wieder einsatzbereit sind.

Eigentlich ist Nikola Vasilj der Retter in der Not. In den letzten Spielen unterliefen dem FC-St.-Pauli-Torwart jedoch einige Fehler. Er übernimmt die Verantwortung dafür.

„Die Fehler sind in einer entscheidenden Phase passiert. Es ist nicht immer leicht, damit umzugehen“, gestand Vasilj. Trotzdem wolle er die Fehler abhaken, nach vorne schauen und dem Team helfen, aus der Krise nach acht Niederlagen herauszukommen.

„In den letzten beiden Spielen habe ich Fortschritte gesehen. Wir haben genug Qualität, um uns zu befreien. Wenn ich auf die Tabelle schaue, ist noch alles offen. Wir müssen positiv bleiben und weiter daran glauben, das zu schaffen, was wir im Vorjahr erreicht haben.“

Er selbst habe eine solche Niederlagenserie noch nicht erlebt. „Viele fragen, warum wir in den ersten drei Spielen so gut waren und dann nicht mehr. Im Fußball kann man nicht alles erklären.“

Eine schmerzhafte Strafe: Der FC St. Pauli wurde vom DFB-Sportgericht wegen unsportlichen Verhaltens der Fans zu einer Geldbuße von 125.600 Euro verurteilt.

Die Fans hatten beim 2:0-Derbysieg gegen den HSV Ende August im Volksparkstadion massiv Pyrotechnik gezündet. Das Sportgericht wertete dies als „unsportliches Verhalten“.

Von den 125.000 Euro darf der Verein 41.000 Euro für eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen einsetzen. Die Kosten müssen bis zum 30. Juni 2026 nachgewiesen werden.

Es läuft rund für Carlo Boukhalfa (26)! Der ehemalige Kiezkicker erzielte am Sonntag per Elfmeter in der 89. Minute den 1:0-Sieg für den FC St. Gallen gegen den FC Lausanne-Sport. Dadurch rangiert St. Gallen weiterhin auf Rang drei.

Für Boukhalfa war es bereits der sechste Saisontreffer im 13. Spiel. Für St. Pauli hatte er in drei Jahren nur vier Tore in 56 Einsätzen erzielt.

Ebenfalls erfreulich: Lukas Daschner (27) absolvierte nach seiner Verletzung seine zweite Partie und wurde in der 41. Minute eingewechselt.

Beim Spiel gegen Union Berlin kehrte Kapitän Jackson Irvine nach langer Verletzungspause erstmals in die Startelf zurück, konnte eine weitere Niederlage aber nicht verhindern.

„Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen“, analysierte Irvine sichtlich enttäuscht nach der 0:1-Pleite am Sonntag. „Wir hatten heute ein wenig Pech. Es lief nicht für uns. Ein bisschen Selbstvertrauen, Glaube und vielleicht auch Glück haben uns gefehlt.“

Beim Gegentor war er zu weit weg, Rani Khedira stand viel zu frei, als ihm der Ball nach einem Einwurf über Umwege zufiel und ins Tor ging.

Dennoch wolle man den Blick nach vorne richten, so der Kapitän. „Wir müssen weiter an uns glauben, uns gegenseitig pushen. Was passiert ist, ist passiert, nächste Woche haben wir wieder die Möglichkeit, ein Spiel zu gewinnen.“

Die Aufstellungen für das Spiel FC St. Pauli gegen Union Berlin sind da: Kapitän Jackson Irvine (32) steht nach langer Verletzungspause wieder in der Startelf.

St. Pauli: Vasilj – Mats, Wahl, Sands, Irvine (C), Smith, Pyrka, Fujita, Oppie, Hountondji, Pereira Lage

Union Berlin: Ronnow – Leite, Doekhi, Kemlein, Burke, Khedira, Ansah, Querfeld, Rothe, Illic, Trimmel (C)

Tobias Stieler ist der Schiedsrichter der für St. Pauli wichtigen Partie am Sonntagabend (17.30 Uhr).

Bislang leitete der erfahrene Referee erst fünf Spiele der Kiezkicker (zwei Siege, ein Remis, zwei Niederlagen). Grund dafür ist, dass Stieler lange in Hamburg gelebt hat. Anfang des Jahres zog der Jurist jedoch nach Sölden bei Freiburg im Breisgau.

Seine sogenannten „Ansetzungssperren“ haben sich dadurch geändert: Er darf nun beide Hamburger Vereine wieder pfeifen, die Spiele von Hamburg unter Julian Schuster (40) bleiben ihm aber weiterhin verwehrt. Nach seinem Einsatz im Spiel gegen Borussia Dortmund im März ist das die zweite Partie seit seinem Wegzug. Das letzte Spiel unter seiner Leitung verloren die Braun-Weißen mit 0:2.

Nikola Vasilj (29) kehrte mit gemischten Gefühlen von seiner Länderspielreise zurück: Mit Bosnien-Herzegowina verpasste er durch einen späten Gegentreffer knapp die direkte WM-Qualifikation.

Nun stehen zwei entscheidende Spiele im März an. Im Play-off-Halbfinale trifft Bosnien auf Wales. Der Sieger spielt gegen den Gewinner aus der Partie Italien gegen Nordirland, wie die Auslosung am Donnerstag ergab.

Nach und nach kehren die Nationalspieler des FC St. Pauli ins Trainingszentrum Kollaustraße zurück. Besonders gut gelaunt ist Abdoulie Ceesay (21), der für Gambia einen Doppelpack erzielte.

Das blieb auch seinen Teamkollegen nicht verborgen, wie ein Instagram-Video zeigt. Nikola Vasilj (29) kehrte nach einer „Achterbahn der Gefühle“ zurück und gratulierte Ceesay herzlich. Kurz darauf kam auch Danel Sinani (28) zurück und gratulierte, worauf Ceesay scherzhaft fragte, warum Sinani nicht auf seinen Anruf reagiert habe. Die Antwort: „Der nervt mich alle fünf Minuten.“

Neben Nikola Vasilj, der in der WM-Quali einen Schock erlebte, waren sechs weitere Kiezkicker im Einsatz.

Connor Metcalfe und Jackson Irvine erlebten mit der australischen Nationalmannschaft eine Enttäuschung: Gegen Kolumbien verloren die Socceroos 0:3. Beide wurden vorzeitig ausgewechselt.

Karol Mets wurde bei Estlands 4:2-Erfolg gegen Zypern in der 80. Minute eingewechselt. Joel Chima Fujita kam beim 3:0-Sieg Japans gegen Bolivien in der 77. Minute aufs Feld.

Abdoulie Ceesay glänzte beim 2:2 von Gambia gegen Kuwait mit zwei Toren. Für ihn waren es die zweiten und dritten Treffer im siebten Länderspiel. Andreas Hountondji verlor dagegen mit Benin 0:3 gegen Burkina Faso.

Nikola Vasilj und die bosnische Nationalmannschaft verpassten die direkte WM-Qualifikation. Im dramatischen Gruppenfinale reichte es nur zu einem 1:1 gegen Österreich.

Nach der frühen Führung durch Gladbach-Stürmer Haris Tabakovic (12.) hielt Vasilj lange den Kasten sauber, doch in der 77. Minute erzielte Michael Gregoritsch den viel bejubelten Ausgleich, der Österreich den Gruppensieg sicherte. Bosnien muss nun den Umweg über die Play-offs gehen und hoffen, sich dort im März durchzusetzen.

Für Danel Sinani und Luxemburg endete die WM-Qualifikation enttäuschend: Die letzte Partie in Nordirland ging mit 0:1 verloren.

Luxemburg blieb punktlos und landete auf dem letzten Platz in der Gruppe der deutschen Nationalmannschaft. Die Leistungen des Teams spiegelten dies allerdings nicht wider, da man sich durchaus den einen oder anderen Punkt verdient gehabt hätte.

Traurige Nachrichten aus der Ukraine: Der ehemalige Bundesliga-Profi Andriy Polunin ist am Samstag während eines Benefiz-Legendenspiels in seiner Heimat verstorben, teilte unter anderem der ukrainische Fußballverband mit.

Der frühere Mittelfeldspieler war während des Spiels plötzlich zusammengebrochen und starb trotz medizinischer Hilfe.

Polunin spielte in Deutschland für den 1. FC Nürnberg, FC St. Pauli und Rot-Weiß Essen. Zuletzt war er Scout für Metalist 1925 Charkiw.

Wichtig: Nach schwachen Leistungen im St.-Pauli-Trikot konnte Torwart Nikola Vasilj (29) bei der Nationalmannschaft neues Selbstvertrauen tanken.

Mit Bosnien-Herzegowina gewann er in der WM-Quali mit 3:1 gegen Rumänien. Vasilj zeigte einige starke Paraden und darf weiter von einer WM-Teilnahme träumen: Am Dienstag (20.45 Uhr) steht das entscheidende Spiel gegen Tabellenführer Österreich an. Die Play-offs hat Bosnien bereits sicher, ein Sieg würde die direkte Qualifikation bedeuten.

Neben Vasilj standen auch Jackson Irvine (32) und Connor Metcalfe (26) mit Australien auf dem Platz. Ihr Testspiel gegen Venezuela ging mit 0:1 verloren. Metcalfe spielte 66 Minuten, Irvine kam in der 78. Minute.

Der amtierende Präsident Oke Göttlich wurde mit 93,5 Prozent wiedergewählt.

Er trat ohne Gegenkandidaten an. 894 von fast 1000 stimmberechtigten Mitgliedern stimmten für den Präsidenten, der seit 2014 an der Spitze des Vereins steht und nun seine vierte und letzte Amtszeit beginnt.

Neben der Wahl stellte Göttlich die langfristigen Pläne zur Erweiterung des Millerntor-Stadions vor. Ziel sollen 40.000 bis 50.000 Zuschauerplätze sein.

Für Danel Sinani ist es wohl eines der Highlights seiner Karriere: Der Kiezkicker steht mit Luxemburg in der Startelf gegen Deutschland.

Das Hinspiel hatte er wegen einer Gelbsperre verpasst.

Für Karol Mets gab es am Donnerstagabend in Norwegen nichts zu holen: Estland verlor 1:4 (0:0). Superstar Erling Haaland und Ex-RB-Leipzig-Stürmer Alexander Sørloth trafen jeweils zweimal, immerhin gelang Robi Saarma noch der Ehrentreffer.

Etwas besser lief es für Joel Chima Fujita, der beim 2:0-Testspielsieg Japans gegen Ghana in der 68. Minute eingewechselt wurde.