Geldsegen oder Rückkehr? Entscheidung zum Union-Flop Bedia steht fest
Berlin – Union Berlin könnte derzeit gut jemanden mit einem guten Torriecher gebrauchen. Chris Bedia (29) trifft in der Schweiz nach Belieben. Bereits 15 Treffer in 24 Partien erzielte der 29-Jährige und entfernt sich damit immer weiter von Union.
Wie der „Kicker“ berichtet, ist nun eine Entscheidung gefallen: Young Boys Bern möchte die Kaufoption ziehen.
In der Schweiz erlebt der ursprünglich bei Union gescheiterte Stürmer eine Wiederauferstehung. Bereits im vergangenen Februar wurde Bedia nach Bern ausgeliehen und auch in dieser Saison zeigt er fernab von Köpenick seine Torjägerqualitäten.
So sehr, dass er weiterhin für Bern auf Torejagd gehen soll. Die Ablösesumme soll bei rund 2,5 Millionen Euro liegen.
Bei einem Verkauf würde Union zumindest einen kleinen Gewinn erzielen. Im Winter 2024 hatte man den Angreifer für circa zwei Millionen Euro aus Genf an die Spree gelockt – eine erfolgreiche Zusammenarbeit blieb jedoch aus.
In Köpenick konnte Bedia nie an seine Leistungen aus Genf anknüpfen. Die Bilanz: lediglich sieben Einsätze und ein Treffer.
Nach nur sechs Monaten verließ er die Hauptstadt erneut und wurde an Hull City ausgeliehen. Doch auch auf der Insel lief es nicht besser. Zunächst verlor er seinen Stammplatz, später war er dort sogar überflüssig. Das führte zu einem vorzeitigen Leihabbruch, damit ein neuer Verein gefunden werden konnte.
In Bern scheint Bedia nun sein Glück gefunden zu haben und wird auch in der kommenden Saison in der Schweiz spielen.
Gerade für Union wäre ein torgefährlicher Stürmer wie Bedia eine wertvolle Verstärkung. Die Eisernen tun sich in dieser Spielzeit im Angriff sehr schwer. Gerade einmal 29 Tore erzielten die Berliner, während Bayern-Star Harry Kane mit allein 30 Treffern schon an der Spitze steht.