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Sucht Cottbus nun im Ausland nach Verstärkung? Ungarischer Flügelspieler als möglicher Kandidat

Cottbus – Liegt die Lösung für Energie Cottbus womöglich in Ungarn? Laut mehreren ungarischen Medienberichten steht der einstige Nationalspieler Márk Tamás (32) als potenzieller Neuzugang im Raum.

Diese Informationen stammen von BOON und NSO. Demnach besitzt der Innenverteidiger von Diósgyőri VTK ein konkretes Angebot eines deutschen Drittligisten mit Ambitionen auf den Aufstieg.

Als Interessenten werden neben Cottbus auch Rot-Weiss Essen genannt. Allerdings sicherte sich RWE bereits zu Beginn der Transferperiode mit Ben Hüning (21) einen zentralen Verteidiger. Bedeutet das, dass Cottbus die besseren Chancen hat?

Fest steht: Energie ist auf der Suche nach einem erfahrenen Führungsspieler für die Defensive. Dieses Profil trifft auf Tamás zu, der in der höchsten ungarischen Spielklasse bereits 164 Einsätze verzeichnet.

Im September 2021 stand der 1,92 Meter große Abwehrspieler sogar dreimal im Aufgebot der ungarischen Nationalmannschaft und kam zu einem Kurzeinsatz.

Gleichwohl weckt dieser Transferansatz zunächst Zweifel: Energie hat seit mehr als zehn Jahren keinen Spieler aus einem nicht deutschsprachigen Land verpflichtet. Würde Cottbus mit Tamás von dieser Linie abweichen?

Auf der Pressekonferenz antwortete Energie-Coach Pele Wollitz (60) auf Nachfrage von TAG24 bezüglich Auslands-Transfers: "Ein Verbot gibt es nicht. Im Vordergrund sollte immer die sportliche Eignung stehen."

Gleichzeitig betonte Wollitz, dass er bevorzugt auf heimische Spieler zurückgreifen möchte – sofern diese verfügbar sind.

Vier Tage vor Ende der Transferfrist hat Energie bislang keine passende Verstärkung auf dem deutschen Markt finden können, weshalb Wollitz ergänzt: "Wenn es hier nicht klappt und sich anderswo Optionen ergeben, ist das eine Möglichkeit."

Insbesondere Kaderplaner Maniyel Nergiz (42) wird nachgesagt, über hervorragende Kontakte in alle Richtungen zu verfügen. Dennoch wird Cottbus sicherlich niemanden verpflichten, nur um einen Transfer zu tätigen. Wollitz: "Das Wichtigste ist, Vertrauen in die eigenen Leute zu haben."

Bemerkenswert ist außerdem, dass Energie das "passende Puzzle" nicht durch Fremdfinanzierung lösen will und keinen Spieler auf Pump über externe Geldgeber oder Kredite verpflichten wird.