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Blitztransfer gleich beim ersten Cottbuser Training – vier Spieler fehlen noch auf dem Platz

Cottbus – Beim ersten Training des Jahres 2026 gab es ein neues Gesicht bei Cottbus: Der kurzfristig verpflichtete Gianluca Pelzer (19) nahm beim Freitags-Training im Schneeregen direkt teil.

Die Verpflichtung des 19-Jährigen, Sohn des ehemaligen Dynamo-Spielers Sebastian Pelzer (45), wurde erst kurzfristig abgeschlossen. Der junge Verteidiger traf erst am Freitag in Cottbus ein.

Die U23-Mannschaft der TSG Hoffenheim erteilte die Freigabe für das Innenverteidiger-Talent, das in der Hinrunde noch keine Einsatzzeit erhalten hatte.

Pelzer, der von Hansa Rostock entdeckt wurde, überzeugte dort so sehr, dass er in Hoffenheims Nachwuchs sogar das Kapitänsamt der U19 übernahm. Für Cottbus, das ihn schon längere Zeit beobachtete, stellt er eher eine Investition in die Zukunft als eine sofortige Verstärkung dar.

In der Hoffenheimer U23 konnte er sich bislang nicht gegen Yannik Lührs (22), Valentin Lässig (22) und Kelven Frees (20) durchsetzen, die als Ergänzungsspieler des Profiteams gelten.

Energie schlug schnell zu und plant, das Talent mittelfristig weiterzuentwickeln; auch eine erneute Ausleihe steht als Option im Raum.

Der Neuzugang bekommt zunächst die Gelegenheit, sich in der Vorbereitung des Drittligaspitzenreiters zu beweisen, der zum Start allerdings auf vier Spieler verzichten musste:

King Manu (22), Janis Juckel (21) und Justin Butler (24) sind nach Verletzungen noch nicht wieder bereit für das intensive Mannschaftstraining, befanden sich am Freitag aber im Kabinen- und Kraftraum.

Jonas Hofmann (28) verbrachte den Neujahrstag noch in Brasilien bei seiner Freundin, leidet an leichten Beschwerden an den kürzlich operierten Leisten und soll in den kommenden Tagen wieder ins Training einsteigen.

Bereits beim ersten Training war der Konkurrenzkampf um die Startelfplätze spürbar, das mit zwei Mal 15 Minuten Elf-gegen-Elf endete.

Abgesehen von den Mitbewerbern gab es noch eine weitere Herausforderung: Der Untergrund machte nur auf den ersten Blick einen für diese Jahreszeit passablen Eindruck. Der Ball sprang teils unkontrolliert ab. Aufgrund der drohenden Frostperioden wird auch Training auf Kunstrasen nicht ausgeschlossen.

Unterdessen sucht Energie weiterhin nach einem passenden Gegner für einen Härtetest am 10. Januar, wobei sich die Suche nach Angaben aus dem Verein als schwierig gestaltet.

3. Liga Tabelle

Die Tabelle der 3. Liga hat folgende Bedeutung: Der Tabellenführer am Ende der Saison wird Meister der 3. Liga und steigt direkt in die 2. Bundesliga auf. Auch der Zweitplatzierte sichert sich den direkten Aufstieg. Der Drittplatzierte hingegen muss in der Relegation gegen den Drittletzten der 2. Bundesliga antreten, um den Aufstieg oder Verbleib in der Liga zu klären.