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Spannendes Ostderby zwischen Cottbus und Rostock live: Pfiffe für Krauß, Gelb-Rot und torloses Remis

Cottbus – Wird dieses Ostderby schon zur Vorentscheidung im Kampf um den Aufstieg? Energie Cottbus hat am Samstag die Chance, mit einem Sieg die Aufstiegsträume von Hansa Rostock weitgehend zu begraben.

Mit einem Dreier könnten die Lausitzer den Vorsprung auf die Rostocker auf neun Punkte ausbauen. Für Hansa ist dieses hitzige Duell fast die letzte Möglichkeit, um wieder näher an Cottbus heranzurücken.

Spielstand: Energie Cottbus – Hansa Rostock 0:0

Auch dieser Versuch verpufft, kurz darauf ist Schluss. Das Ergebnis geht in Ordnung, denn nach einem intensiven und hart umkämpften Spiel gibt es keinen Sieger.

Vor dem Tor fehlte beiden Mannschaften heute die Durchschlagskraft. Gleich bringen wir die wichtigsten Stimmen zum Spiel.

Das Derby wird zum Ende hin etwas ruppiger. Viele Fouls unterbrechen den Spielfluss und sorgen für Unterbrechungen.

Erneut Freistoß für Hansa kurz hinter der Mittellinie.

Michelbrink stoppt Bergh und sieht die Gelbe Karte. Es ist sein zweiter Verwarnung und somit Gelb-Rot. Cottbus spielt die letzten zwei Minuten in Überzahl.

Es werden vier Minuten Nachspielzeit angezeigt. Wird noch ein Treffer fallen?

Hansa schickt Kunze auf die Reise, doch der Pass ist zu lang.

Der eingewechselte Justin Butler zeigt seine erste Aktion. Nach einem zu hoch geratenen Flankenball von rechts fällt er rückwärts.

Während das Stadion einen Elfmeter fordert, zeigen die Bilder: Kein Regelverstoß. Kurz darauf foult Lucoqui, für Rostock gibt es Freistoß.

Die Stimmung im Stadion bleibt auf hohem Niveau, doch beiden Teams scheint der Glaube an einen Treffer etwas zu fehlen.

Hansa verlagert geschickt das Spiel auf die rechte Seite, von dort flankt Mejdr. Manu kann den abgefälschten Ball nicht sauber klären, Kinsombi steht frei, trifft den Ball aus fünf Metern aber völlig überrascht nicht richtig.

Was für eine Chance!

Engelhardt versucht es aus 20 Metern.

Sein Schuss fehlt sowohl Kraft als auch Präzision und geht am Tor vorbei.

Pelivan muss tatsächlich ausgewechselt werden, er hält sich die Hüfte. Für ihn kommt nach langer Zeit Timmy Thiele unter großem Applaus ins Spiel.

Bei Rostock verlässt Krauß das Spielfeld, Kinsombi kommt neu ins Team.

Ungewöhnlich für ein Ostderby: Bislang blieb das intensive, aber faire Spiel ohne gelbe Karten.

Pelivan liegt für einen Moment am Boden, beide Mannschaften nutzen die Pause für eine kurze Trinkpause und neue Anweisungen an der Seitenlinie.

Michelbrink spielt im Mittelfeld einen leichten Fehlpass, Hansa setzt Holten in Szene, der einen Verteidiger aussteigen lässt, dann aber Funk voll bedrängt abschließt.

Keines der Teams kann man mangelnden Einsatz vorwerfen, wohl aber fehlende Zielstrebigkeit und Präzision.

Ein Treffer würde den Bann brechen.

Ecke für Energie vor der Nordtribüne. Borgmann kommt an den Ball, schießt mit dem schwächeren rechten Fuß aber zu hoch.

Im Gegenzug verfehlt Krauß klar das Tor.

Die Zuschauerzahl wird bekannt gegeben: 18.359 Fans sind heute bei diesem Ostkracher live dabei.

Das Stadion ist nicht ausverkauft, ein paar mehr Zuschauer hätten es sein können.

Carstens bringt einen Einwurf von rechts vors Tor, Hansa sichert den Ball, schafft es aber nicht, einen Abschluss zu kreieren.

Am Ende foult Fatkic einen Cottbuser, es gibt Freistoß für die Gastgeber.

Der anschließende Eckball wird zum kurzen Pfosten gezogen, Funk kommt heraus, verpasst das Leder aber. Rostocks Gürleyen köpft jedoch am Tor vorbei.

Wieder ist Krauß an der linken Seitenlinie im Zweikampf mit Manu. Dieses Mal gewinnt der Cottbuser die Aktion, das Publikum tobt.

Kurz danach gibt es Ecke für Hansa – laut Statistik steht es nun 5:3 für die Gäste.

Rostock wechselt erstmals: Der fleißige, aber ungefährliche Voglsammer geht vom Feld, für ihn kommt Stürmer Holten.

Borgmann und Lucoqui kombinieren sich auf der linken Seite durch. Die Flanke des Energie-Kapitäns versucht Cigerci kunstvoll per Fallrückzieher zu verarbeiten.

Uphoff hat keine Mühe damit.

Während Hansas Fans im Block mit einem Spruchband gegen die Cottbuser Ultras provozieren, setzt Krauß zum Angriff auf der linken Außenbahn an.

Manu stoppt ihn, es gibt Freistoß nahe der Eckfahne, der allerdings ohne Abschluss bleibt.

Langer Pass von Rostock auf Krauß, der quer zu Voglsammer legt. Der setzt Kunze in Szene, doch dieser legt den Ball zu weit vor. Funk kann aufnehmen – hier war mehr drin!

Energie hat gefühlt nur drei Minuten Ballbesitz, doch ohne den nötigen Mut. Straudi schießt klar am Tor vorbei.

Auf der Gegenseite verliert Bergh nach einem Lauf über rechts den Ball, obwohl Kunze zurückgelegt hatte.

Zum Wiederanpfiff tasten sich beide Teams zunächst ab und setzen auf Ball- und Spielkontrolle.

Weiter geht’s mit Halbzeit zwei.

Bei Cottbus gibt es zur Pause einen Wechsel: Merveille Biankadi bleibt in der Kabine, Justin Butler übernimmt seine Position auf rechts außen.

Unser Halbzeitfazit: Beide Mannschaften starteten mit viel Tempo und hatten Chancen in den ersten Minuten, ein Tor blieb jedoch aus. Danach hatte Energie mehr Ballbesitz, während Hansa die Spielkontrolle innehatte.

Während Cottbus im letzten Drittel zu ungenau agierte, versuchte Hansa über Krauß mit Kontern zum Erfolg zu kommen, wobei die letzte Aktion noch nicht saß. Ein gerechtes Unentschieden zur Pause.

In den letzten zwei Minuten vor der Halbzeit passierte wenig Nennenswertes, sodass es torlos in die Kabinen ging.

Cottbus leistete sich weiterhin zu viele Fehlpässe, die Hansa konsequent abfing. Trotz fehlender Entlastung zeichnete sich vor der Pause kein Treffer auf beiden Seiten ab.

Es gibt zwei Minuten Nachspielzeit.

Die Ecken von Energie sind zu einfallslos und gegen die stabile Rostocker Abwehr wirkungslos.

Carstens klärt erneut per Kopf.

Das Spiel wiederholt sich immer wieder: Cottbus versucht mit Standards und Angriffen über die Flügel zum Tor zu kommen, Hansa kontert gefährlich über Krauß.

Soeben läuft Straudi dem schnellen Rostocker Flügelspieler ab.

Hansa lauert auf Fehler von Cottbus, während Energie weiterhin viele Fehlpässe produziert.

Nach einem dieser Fehler wird Krauß auf die Reise geschickt, er kann Manu abschütteln, umkurvt Keeper Funk, doch Manu kommt in höchster Not zurück und rettet.

Es gibt erneut Ecke für Cottbus, Tolcay Cigerci bringt den Ball auf den kurzen Pfosten.

Uphoff kommt nicht an den Ball und wird dabei gefoult.

Wieder erobert Cottbus im Mittelfeld den Ball, danach steigt die Spannung.

Doch Rostocks Abwehr ist gut organisiert und diszipliniert. Biankadis Pass landet ins Leere.

Tolga Cigerci verliert tief in der eigenen Hälfte den Ball, Pelivan und Awortwie-Grant sind aber zur Stelle und stellen Kunze zu.

Nach dieser Aktion bleibt Cigerci kurz auf dem Rasen liegen und verlässt dann humpelnd das Spielfeld. Für ihn kommt Lukas Michelbrink.

Hansa konzentriert sich nun stärker aufs Kontern, immer wieder wird Krauß geschickt, diesmal allerdings steht er im Abseits.

Von den Rängen ist weiterhin Pfeifkonzert zu hören.

In den letzten zehn Minuten hat Cottbus das Spiel übernommen, sich optisch Vorteile und zahlreiche Standards erarbeitet.

Die Präzision lässt allerdings weiterhin zu wünschen übrig.

Energies Pelivan und Tolcay Cigerci beraten sich vor einem weiteren Freistoß aus dem linken Halbfeld.

Doch Hansa hat erneut die Lufthoheit im Strafraum.

Nach intensiven ersten Minuten gibt es drei Minuten Pause zum Durchatmen.

Energie erspielt sich eine Ecke, die aber nichts einbringt.

Das Spiel schwankt hin und her, auf der anderen Seite dringt der ehemalige Hanseat Biankadi halbrechts in den Strafraum vor.

Engelhardt verpasst in der Mitte haarscharf einen Querpass – das hätte die Führung für Cottbus bedeuten können.

Wieder Krauß, und wieder wird es gefährlich!

Dieses Mal durchbricht der Ex-Energieler auf Rostocks rechter Seite, sein Rückpass gerät jedoch in den Rücken von Voglsammer. Berghs Schussversuch wird geblockt.

Cottbus hält sich kurz in der Hälfte von Hansa auf und erarbeitet sich einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld, den Rostock jedoch klären kann.

FCE-Kapitän Axel Borgmann ist auf der rechten Seite frei, setzt den Ball aus spitzem Winkel aber ans Außennetz.

Beide Abwehrreihen zeigen sich bisher anfällig und lassen Lücken zu.

Nach einem Ballverlust von Cottbus setzt Rostock erneut zum Angriff an, doch Energie kann die Situation klären.

Der Einsatz stimmt in den ersten Minuten, die Genauigkeit auf beiden Seiten noch nicht.

Maxi Krauß startet einen schnellen Angriff und holt einen Eckball für Rostock vor der Nordtribüne heraus.

Das sorgt erneut für laute Pfiffe im Stadion. Marius Funk faustet den Ball weg.

Los geht’s in ein stimmungsvolles Derby!

Das ist Ostderby! Die Fans zeigen unglaubliche Leidenschaft auf den Rängen. Während Cottbus "Hier regiert der FCE" singt, antworten die Hansa-Anhänger mit "Hurra, die Rostocker sind da."

Um 14:03 Uhr erfolgt der Anstoß im Free-TV.

Es liegt etwas in der Luft! Das Knistern unter dem Stadiondach ist spürbar, beide Fangruppen liefern sich schon 15 Minuten vor Anpfiff einen verbalen Schlagabtausch, und die Hansa-Spieler werden beim Gang in die Kabine heftig ausgepfiffen.

Ex-Energieler Maxi Krauß wird beim Vorlesen der Gästeliste gnadenlos ausgepfiffen.

Energie betritt als erstes den Rasen, kurz darauf folgt Hansa.

Während die Aufwärmphase läuft, heizt der neue Song „Rausch“ von Krom das Publikum an. Kurz danach springt die gesamte Nordtribüne zum ersten Mal, die Lautstärke vor dem Anpfiff ist beeindruckend.

Die Aufstellungen stehen fest und bringen einige Überraschungen mit sich:

Bei Cottbus gibt Tolga Cigerci sein Debüt in der Startelf. Tolcay Cigerci und Axel Borgmann kehren im Vergleich zum Spiel gegen Stuttgart II zurück in die Anfangsformation. Überraschend erhält Merveille Biankadi gegen seinen Ex-Klub eine Startelfchance. Außerdem ist Timmy Thiele nach längerer Zeit wieder im Kader.

Auch Rostock verändert seine Startelf deutlich. Ahmet Gürleyen startet wieder, Torjäger Emil Holten und Freigeist Adrien Lebeau sitzen zunächst nur auf der Bank. Maxi Krauß beginnt gegen seinen früheren Arbeitgeber. Insgesamt gibt es sechs Veränderungen.

Vermutete Aufstellung Cottbus: Funk – Straudi, Manu, Awortwie-Grant, Lucoqui – Pelivan, Tolga Cigerci – Biankadi, Tolcay Cigerci, Borgmann – Engelhardt. Trainer: Wollitz.

Vermutete Formation Rostock: Uphoff – Gürleyen, Carstens, Wallner – Neidhart, Schuster, Fatkic, Bergh – Kunze – Voglsammer, Krauß. Trainer: Brinkmann.

Bevor gleich die offiziellen Aufstellungen kommen, der Hinweis für die Fans zuhause:

Das Spiel wird sowohl über den Pay-TV-Sender MagentaSport als auch im Free-TV bei rbb und NDR übertragen.

Die friedliche Stimmung ist vorbei! Kurz nachdem der Rostocker Mannschaftsbus 90 Minuten vor Anpfiff eingetroffen ist, singen die Energie-Fans auf der Nordtribüne „Hansa-Schweine“.

Jetzt beginnt die Spannung spürbar zuzunehmen.

So voll war es lange nicht so früh vor Spielbeginn: Der Stadionvorplatz („Hajo-Prinz-Platz“) der Cottbus-Anhänger ist bei bestem Fußballwetter (17 Grad) gut gefüllt.

Die Atmosphäre ist trotz allem recht entspannt, was sicherlich auch an der Tabellensituation liegt.

Der Fan-Mob bewegt sich nun Richtung Stadion – bisher noch ohne Gesänge.

Etwas unglücklich wirkt die Ansage des Polizeiführers, der darauf hinweist, dass das Stadion und die Verpflegungsstände geöffnet sind und die Hansa-Fans dort Bier kaufen können. Wie bekannt, gibt es heute aber nur alkoholfreie Getränke.

Der Hansa-Fanzug kommt mit 35 Minuten Verspätung an.

Bisher verläuft alles ruhig und geordnet, die Polizei ist gut vorbereitet und kommuniziert per Mikrofon mit den Gästefans. Gleich beginnt der Marsch Richtung Stadion.

Gegen kurz nach 11 Uhr ist der Bahnhof gut besucht, aber alles friedlich.

Nach Informationen von TAG24 hat der Zug mit vielen Hansa-Anhängern Verspätung. Die Polizei ist mit sechs Pferden und mehreren Mannschaftswagen vor Ort.

Das Hochrisikospiel erfordert umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen: Die Polizei ist mit einem Großaufgebot präsent, Wasserwerfer stehen bereit, selbst Polizeipferde könnten eingesetzt werden.

Zum Zweck der Fantrennung ist der Stadtring bis 18 Uhr gesperrt. Die Stadiontore öffnen bereits um 11:30 Uhr, um einen reibungslosen Einlass zu gewährleisten.

Aus Sicherheitsgründen gilt rund um das Stadion ein striktes Glasflaschenverbot. Im Gästebereich wird nur alkoholfreies Bier ausgeschenkt, im Heimsektor alkoholarme Radler.

Beide Mannschaften gehen mit viel Selbstvertrauen aus einer erfolgreichen englischen Woche in dieses richtungsweisende Duell, das entscheidend für die kommenden Wochen sein könnte. Mit einem Sieg würde Cottbus den Abstand auf Rostock auf neun Punkte vergrößern und könnte den Spitzenreiter Osnabrück, der erst um 16:30 Uhr in Regensburg spielt, zusätzlich unter Druck setzen.

Hansa hätte mit einem Erfolg die Möglichkeit, den Rückstand auf Energie auf drei Punkte zu verkürzen und für eine Nacht sogar den dritten Tabellenplatz zu übernehmen. Allerdings hatte Rostock Pech im Spielplan und musste vor der Begegnung eine längere Auswärtsfahrt in Kauf nehmen.

Der letzte Hansa-Sieg im Ostderby gegen Energie liegt bereits zehn Jahre zurück. Am 27. Februar 2016 gewann die Kogge in Cottbus durch ein Tor von Stephan Andrist und machte einen wichtigen Schritt im Kampf um den Klassenerhalt.

Anders als 2016 kämpfen beide Teams nun um den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Die jüngsten fünf Duelle entschied allesamt Cottbus für sich.

Herzlich willkommen zu unserem Liveticker zum Ostderby zwischen Energie Cottbus und Hansa Rostock!

Wir begleiten das heiß ersehnte Spiel heute live aus dem LEAG Energie Stadion in Cottbus.