Finanzspritze für Cottbus! Endlich Klarheit im langwierigen Stadion-Streit
Cottbus – Ein glückliches Ende in der scheinbar unendlichen Geschichte rund um das LEAG Energie Stadion: Während der Halbzeitpause des letzten Heimspiels gegen Wiesbaden übergab Brandenburgs Sportminister Gordon Hoffmann (47) dem Verein einen symbolischen Geld-Scheck.
Damit setzt die Landesregierung ihr vor über einem Jahr gegebenes Wahlversprechen gegenüber dem Klub endlich um.
Nach einem langwierigen Antragsprozess sowie bürokratischen Hürden erhält der Verein eine Finanzhilfe aus Landesmitteln in Höhe von zwei Millionen Euro.
Hoffmann äußerte sich auf dem Spielfeld im Beisein von Präsident Sebastian Lemke (42): „Ich weiß, es hat etwas gedauert, doch nun fließt das Geld in die Lausitz!“
Für diese Ankündigung wurde der Sportminister vom Publikum mit viel Applaus begrüßt, Pfiffe blieben trotz der vorherigen hitzigen Debatten komplett aus.
Das derzeit sanierungsbedürftige Stadion erfüllt aktuell nicht die Anforderungen der 2. Bundesliga. Unter anderem sind bauliche Verbesserungen am Flutlicht, den Auswechselbänken sowie am Podest für die Kameraübertragung erforderlich. Außerdem müssen weitere Anpassungen an der Medieninfrastruktur vorgenommen werden.
In einer anschließenden Presseerklärung betonte Hoffmann:
„Für manche mag das Genehmigungsverfahren ein Geduldsspiel gewesen sein, doch wichtig ist, dass wir nun wissen, wo das Ziel liegt. Heute ist ein bedeutender Tag für den Profifußball in Brandenburg: Der FC Energie Cottbus steht nicht nur sportlich kurz vor dem Aufstieg in die zweite Liga, sondern hat auch die Finanzierung für die Modernisierung des Stadions gesichert.“
Von den zwei Millionen Euro fließen sofort 1,67 Millionen in das Stadion, während der verbleibende Betrag dem Verein Flexibilität bei weiteren Modernisierungsmaßnahmen ermöglicht.
FCE-Präsident Lemke erklärte: „Wir sind sehr dankbar, dass uns der Minister heute zum letzten Heimspiel besucht und den Bewilligungsbescheid überbracht hat. Damit können wir umgehend die notwendigen Schritte einleiten, um die wichtigsten infrastrukturellen Projekte schnell umzusetzen.“
Erstmeldung: 15:16 Uhr, aktualisiert: 15:41 Uhr
3. Liga Tabelle
Die Tabelle der 3. Liga zeigt Folgendes: Der Verein, der am Saisonende auf Platz 1 steht, ist Meister der 3. Liga und steigt direkt in die 2. Bundesliga auf. Auch der Zweitplatzierte steigt ohne Umweg auf. Der Drittplatzierte hingegen spielt in einer Relegation gegen den Drittletzten der 2. Bundesliga um den Aufstieg oder den Verbleib in der Liga.