Vom Rückschlag bei RB Leipzig direkt in die Premier League?
Neapel (Italien)/Leipzig – Eljif Elmas (26) wechselte 2024 mit hohen Erwartungen zu RB Leipzig. Der Nordmazedonier hatte zuvor bei SSC Neapel herausragende Leistungen gezeigt. Bei den Sachsen konnte er diese jedoch nicht abrufen, was einen deutlichen Rückschritt in seiner Karriere bedeutete – eine Entwicklung, die sich nun eindrucksvoll umkehrt.
Nach einer Leihe beim FC Turin in der vergangenen Saison findet der offensive Mittelfeldspieler nun wieder mehr und mehr zu seiner alten Form zurück – mittlerweile spielt er erneut für seinen Ex-Klub Neapel. In der laufenden Saison kam er schon 36 Mal zum Einsatz und ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Gli Azzurri.
Dies schlägt sich auch in seinem Marktwert nieder, der inzwischen wieder bei etwa 14 Millionen Euro liegt.
Solche Entwicklungen ziehen natürlich das Interesse anderer Vereine auf sich. Laut der Webseite „Tuttomercatoweb“ gibt es bereits Spitzenklubs, die den Nordmazedonier ins Visier genommen haben.
Demnach könnte Manchester United im kommenden Sommer das Rennen um Elmas machen und ihn in die englische Premier League holen.
Auch weitere englische Clubs sollen die Situation in Italien genau beobachten.
Spannend bleibt, wer die Gespräche mit einem potenziellen Interessenten führen wird. Theoretisch ist Elmas bei den Roten Bullen noch bis 2028 unter Vertrag, jedoch hat sich Neapel eine Kaufoption gesichert. Für eine Ablösesumme von 16 Millionen Euro könnte der 26-Jährige fest verpflichtet werden.
Sollte Elmas in der verbleibenden Saison weiterhin überzeugen, wird der Serie-A-Club die Option vermutlich ziehen und ihn anschließend zu einem höheren Preis in die Premier League weiterverkaufen.
Die Leipziger könnten in diesem Fall keine Gegenmaßnahmen ergreifen.
Unabhängig davon dürften die Sachsen froh sein, dass sich der Spieler wieder gefangen hat und zumindest ein Teil der damals investierten 24 Millionen Euro zurückfließen wird.
1. Bundesliga: Bedeutung der Tabelle
Die Rangliste der Bundesliga hat folgende Konsequenzen: Der Tabellenführer am Saisonende wird Deutscher Meister. Die Plätze 17 und 18 bedeuten den Abstieg in die 2. Bundesliga. Der Drittletzte auf Platz 16 hat die Möglichkeit, in der sogenannten Relegation den Klassenerhalt zu sichern, indem er gegen den Drittplatzierten der 2. Bundesliga antritt.