Elf Todesopfer und etwa ein Dutzend Verletzte bei Schusswechsel auf Fußballplatz
Salamanca (Mexiko) – Eine grausame Gewalttat erschüttert die Stadt: Bei einer Schießerei auf einem Fußballfeld in Salamanca im Norden Mexikos sind mindestens elf Menschen getötet worden. Zudem wurden rund zwölf weitere Personen verletzt.
Nach Angaben mehrerer Medien erreichten bisher unbekannte Täter am Sonntagnachmittag (Ortszeit) mit zwei Fahrzeugen den Sportplatz, der sich im nördlichen Teil der Stadt befindet.
Kurz nach ihrer Ankunft eröffneten sie offenbar das Feuer auf die Anwesenden, die sich zu diesem Zeitpunkt auf dem Spielfeld aufhielten. Dabei sollen insgesamt mindestens hundert Schüsse abgegeben worden sein.
Wie die örtlichen Behörden mitteilten, verstarben zehn der Getroffenen noch am Tatort, während ein weiteres Opfer später im Krankenhaus an den erlittenen Verletzungen starb.
Die Hintergründe der Tat sind bislang nicht geklärt.
Die Tat wird jedoch in Verbindung mit mehreren ähnlichen Gewaltdelikten in der Region gebracht, die mutmaßlich von organisierten Banden begangen wurden.
In dem Gebiet, in dem sich das Massaker ereignete, liefern sich kriminelle Kartelle heftige Auseinandersetzungen um die Kontrolle von Drogenhandel und illegalem Kraftstoff, wobei sie äußerst brutal und rücksichtslos vorgehen.
Vertreter der Stadtverwaltung zeigten sich nach dem Vorfall tief betroffen: "Salamanca spricht den Angehörigen und allen Betroffenen sein aufrichtiges Mitgefühl aus und versichert seine Unterstützung sowie sein unermüdliches Engagement für Sicherheit und Frieden in unserer Gemeinde", heißt es in einer offiziellen Erklärung. Darin wird zudem betont, dass die jüngsten Gewalttaten in Stadt und Bundesstaat auf das Schärfste verurteilt werden.