El Mala erneut nur Ersatz? So bewertet Trainer Kwasniok die Situation des FC-Talents
Von Morten Ritter
Köln – Auf die häufig gestellte Frage zur Aufstellung gibt Lukas Kwasniok (44) meist nur eine Antwort: „Lasst euch überraschen“, erklärte der Coach des 1. FC Köln angesichts der Spekulationen, ob der vielversprechende Nachwuchsspieler Said El Mala (19) in der Startelf stehen wird oder nicht.
Auch vor dem anstehenden Spiel gegen die TSG Hoffenheim am Samstag um 15.30 Uhr hält der FC-Trainer an seiner Linie fest. Wie in allen bisherigen 22 Bundesligapartien wird El Mala auch diesmal eingesetzt.
Bislang begann er neunmal als Stammspieler und kam in 13 Begegnungen von der Bank ins Spiel.
Interessanterweise fällt die Statistik des 19-jährigen Offensivtalents deutlich positiver aus, wenn er als Joker eingewechselt wird: In diesen Einsätzen markierte er vier Tore und bereitete drei weitere vor.
Im Gegensatz dazu gelangen ihm in der Startelf nur drei Treffer.
Kwasniok betont das junge Alter des Spielers und verweist darauf, dass sich auch ein großes Talent noch weiterentwickeln muss.
„Es ist für ihn insgesamt schwieriger geworden, ganz gleich ob er in der Anfangsformation steht oder nicht. Die Gegenspieler haben sich deutlich besser auf ihn eingestellt“, erläuterte Kwasniok.
„Der nächste Entwicklungsschritt für ihn wird sein, sich auch unter erschwerten Bedingungen durchzusetzen. Dann könnte er für uns eine ganz entscheidende Rolle spielen“, fügte der FC-Trainer hinzu.
In der Hinrunde erzielte El Mala beim überraschenden Sieg in Hoffenheim den entscheidenden 1:0-Treffer – damals war er in der Startelf.
Bundesliga-Tabelle
Die Tabelle der Bundesliga erklärt sich folgendermaßen: Das Team, das am Saisonende Platz 1 belegt, wird Deutscher Meister. Die Mannschaften auf den Plätzen 17 und 18 steigen in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte, also Rang 16, muss in der Relegation um den Klassenerhalt kämpfen. Dort trifft er auf den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.