zurück

Ekui fällt nach Knieoperation aus, Walther verlässt den CFC: Plötzlich ohne Linksverteidiger!

Chemnitz – Im Sommer 2025 wechselte Martial Ekui vom Oberligisten Bayern Hof zum Chemnitzer FC und gelangte beim Viertligisten schnell zu großer Form. Nun wird der 22-jährige Linksverteidiger jedoch für mehrere Monate ausfallen, da er sich aufgrund anhaltender Beschwerden im linken Knie einer Operation unterziehen musste.

Der Eingriff erfolgte in München. „Ekui konnte die Klinik bereits verlassen und wird seine Rehabilitation in einem auf Profisportler spezialisierten Rehabilitationszentrum in Donaustauf fortsetzen“, gab der Fußball-Regionalligist am Freitag bekannt.

Dem Verein zufolge wird die umfassende Reha mehrere Monate in Anspruch nehmen, weshalb der talentierte Verteidiger in der gesamten Hinrunde der kommenden Saison nicht zur Verfügung stehen wird.

Für die Chemnitzer besonders ärgerlich: Der Vertrag mit dem zweiten Linksverteidiger Niclas Walther (23) wurde nicht verlängert. Das Eigengewächs wird den Club zum Saisonende verlassen.

„Ich bin Dr. Manuel Köhne dankbar, dass die Operation erfolgreich verlaufen ist, auch wenn die Verletzung und die bevorstehende Reha natürlich schwer zu verkraften sind“, erklärte Ekui.

Seit Anfang des Jahres hatte er immer wieder Probleme mit dem linken Knie und versuchte, die Operation so lange wie möglich hinauszuzögern. „Jetzt war der Punkt erreicht, an dem es nicht mehr ging und ich musste an meine Gesundheit sowie meine Zukunft als Profi denken“, so Ekui.

Durchgeführt wurde der Eingriff von Sportmediziner Dr. Köhne in der Privatklinik „Orthopädische Chirurgie München“. Köhne, Leitender Mannschaftsarzt der deutschen Ski-Nationalmannschaft, zählt zu den angesehensten Kniespezialisten Deutschlands.

„Im Namen des gesamten Teams und des Vereins wünsche ich Martial eine schnelle Genesung und einen reibungslosen Heilungsverlauf. Trotz seiner Beschwerden hat er sich in den vergangenen Monaten immer bestmöglich für die Mannschaft eingesetzt. Das schätzen wir sehr“, betonte CFC-Sportdirektor Chris Löwe (37).

„Gemeinsam haben wir im besten Interesse von Martial entschieden, dass dieser Eingriff zum jetzigen Zeitpunkt notwendig ist, damit er zukünftig wieder uneingeschränkt auf dem Feld agieren kann.“

In Bezug auf den Ausfall beider Linksverteidiger erklärte Löwe: „Wir müssen den monatelangen Ausfall von Martial selbstverständlich bei der Kaderplanung berücksichtigen und sind darauf vorbereitet.“