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Eintracht Frankfurt zeigt Interesse an KSC-Talent Ben Farhat: Konkurrenz durch Bayern und BVB?

Frankfurt am Main – Plant Eintracht Frankfurt im kommenden Sommer eine Verpflichtung von Karlsruhes Nachwuchsspieler Louey Ben Farhat? Der 19-jährige Offensivakteur hat sich offenbar ins Blickfeld der Hessen gespielt und präsentiert sich derzeit äußerst überzeugend.

In den vergangenen Spielen zeigte Ben Farhat starke Leistungen: Ein Anschlusstreffer gegen Dynamo Dresden am Sonntag, davor zwei Tore gegen den 1. FC Magdeburg und in der Woche zuvor ein Treffer sowie eine Vorlage im Duell mit Holstein Kiel.

Das enorme Talent des Youngsters, der nach einem Mittelfußbruch im August vergangenen Jahres eindrucksvoll sein Comeback feierte, ist auch den Verantwortlichen namhafter Vereine nicht entgangen.

Am vergangenen Wochenende sollen Scouts aus der Bundesliga von Eintracht Frankfurt, dem FC Bayern, Borussia Dortmund und Bayer 04 Leverkusen vor Ort gewesen sein, um Ben Farhat zu beobachten.

Auch internationale Talentsucher von Atalanta Bergamo, Como Calcio, Olympique Lyon und OGC Nizza waren im Karlsruher Wildpark präsent.

Der KSC-Sportdirektor Timon Pauls (33) bestätigte dies gegenüber den "Badischen Neuesten Nachrichten" und deutete an, dass der Klub im nächsten Transferfenster mit einer beachtlichen Ablösesumme für den Angreifer rechnen dürfte.

Nach Angaben der BNN schwebt der Vereinsführung eine Summe von bis zu zwölf Millionen Euro vor – ein Rekordbetrag für den KSC. Der aktuelle Marktwert von Ben Farhat liegt laut "transfermarkt.de" bei etwa drei Millionen Euro. Besonders vorteilhaft für die Verhandlung ist neben den überzeugenden Leistungen vor allem die Vertragsbindung bis Sommer 2029.

Tabelle der 1. Bundesliga

Die Bundesliga-Tabelle hat folgende Bedeutung: Der Spitzenreiter am Saisonende wird Deutscher Meister. Die Plätze 17 und 18 bedeuten den direkten Abstieg in die 2. Bundesliga. Der Drittletzte auf Position 16 hat die Möglichkeit, in der sogenannten Relegation den Klassenerhalt zu sichern. Als Gegner wartet dort der Drittplatzierte der 2. Bundesliga.