Frankfurts Coach Riera bleibt vor dem Duell gegen den BVB entspannt: „Ich bin nicht besorgt“
Von Lea Winkler
Frankfurt am Main – Trainer Albert Riera (44) lässt die Spekulationen um seine Zukunft bei Eintracht Frankfurt unbeeindruckt.
Auf die Frage, ob er vor dem richtungsweisenden Spiel am vorletzten Bundesliga-Spieltag gegen Borussia Dortmund am Freitagabend (20.30 Uhr/Sky) unter Druck stehe, antwortete der 44-Jährige gelassen: „Ich mache mir keine Sorgen.“
„Das ist für mich nicht von Bedeutung. Wichtig ist allein, dass die Mannschaft in den verbleibenden Partien Punkte sammelt. Mehr zählt nicht. Ich kenne die Mechanismen dieses Berufs sehr genau“, so Riera weiter.
Sein Hauptaugenmerk liegt auf der Begegnung mit dem BVB: „Ich möchte gewinnen – mit großem Ehrgeiz.“
Das Training in dieser Woche habe bereits die Richtung vorgegeben. Am Freitag geht es für die Frankfurter vor allem darum, als geschlossene Einheit aufzutreten. „Das Motto für das morgige Spiel lautet ‚Teamgeist‘.“
Nach nur etwas mehr als drei Monaten steht Rieras Zukunft bei Eintracht Frankfurt erneut auf der Kippe. Die letzten drei Spiele endeten für die Mannschaft ohne Sieg.
Bei der Pressekonferenz vor einer Woche, vor der Partie gegen den Hamburger SV (1:2), hatte der selbstbewusste Spanier zudem scharf auf die Medien reagiert, als er auf einen angeblichen Zwist mit Stürmer Jonathan Burkardt (25) angesprochen wurde.
Mittlerweile zeigte er sich einsichtiger: „Wir müssen – ich als erstes – akzeptieren, dass man Kritik einstecken muss, wenn man nicht gewinnt.“