Eintracht-Märchen möglicherweise schon beendet? Neuzugang Ebnoutalib steht vor längerer Pause
Frankfurt am Main – Stehen für Younes Ebnoutalib (22) nun harte Zeiten bevor? Der junge Angreifer musste bei der unglücklichen 2:3-Niederlage von Eintracht Frankfurt gegen den VfB Stuttgart am Dienstagabend bereits nach nur 20 Minuten wegen einer Verletzung ausgewechselt werden. Offenbar droht dem Winterneuzugang das Worst-Case-Szenario.
Trainer Dino Toppmöller (45) äußerte sich unmittelbar nach der Partie besorgt: Die Situation sehe „nicht besonders vielversprechend“ aus, was einen Ausfall des vom SV Elversberg verpflichteten Talents betrifft.
Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, kann ein Kreuzbandriss derzeit nicht ausgeschlossen werden – eine Diagnose, die für den 22-Jährigen eine langwierige Zwangspause bedeuten würde, nur kurz nach seinem Wechsel zu den Adlerträgern.
Eine MRT-Untersuchung soll demnächst Klarheit bringen. Für das Auswärtsspiel am Freitagabend (20:30 Uhr) bei Werder Bremen rechnet Toppmöller allerdings bereits nicht mehr mit einem Einsatz des Stürmers.
Im Duell gegen die Schwaben hatte Ebnoutalib im Zweikampf mit Jeff Chabot (27) einen Schlag auf den Oberschenkel sowie das Knie erhalten. Nach einer Behandlung versuchte er zwar zurückzukehren, musste aber schließlich aufgeben und wurde durch Jean-Matteo Bahoya (20) ersetzt.
„Das ist eine bittere Pille für uns“, erklärte der enttäuschte Trainer der SGE, der zudem weiterhin auf den deutschen Nationalspieler Jonathan Burkardt (25, Wadenverletzung) verzichten muss.
Der gebürtige Frankfurter war im Winter nach seinem rasanten Aufstieg von der Vereinslosigkeit zur Spitze der Torjägerliste der 2. Bundesliga für acht Millionen Euro in seine Heimat zurückgekehrt – begleitet von großen Gefühlen.
Bei seinem Pflichtspieldebüt vor fünf Tagen gegen Borussia Dortmund (3:3) hatte er direkt zum zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich getroffen. Doch momentan sieht es so aus, als müsse das Fußballmärchen vorerst pausieren.