Nach Heimsieg von Eintracht gegen Heidenheim: Krösche befeuert Spekulationen um Abschied
Frankfurt am Main – Markus Krösche, Sportvorstand von Eintracht Frankfurt, verfügt zwar über einen Vertrag bis 2028, doch ein vorzeitiges Ausscheiden erscheint zunehmend denkbar – wie seine jüngste Reaktion nach dem Heimspiel gegen Heidenheim verdeutlicht.
Nach dem glücklichen 1:0-Sieg der SGE gegen den Tabellenletzten der Bundesliga am Samstagnachmittag wurde der 45-Jährige auf seine Zukunft angesprochen.
Statt die zuletzt immer lauter werdenden Spekulationen zu entkräften, antwortete Krösche auf die Frage, ob er plane, seinen Vertrag vorzeitig nicht zu erfüllen, ausweichend, aber durchaus vieldeutig.
„Zunächst einmal bleiben wir bei den Fakten: Mein Vertrag läuft bis 2028, und Spekulationen gibt es natürlich immer. Mein Vertrag gilt bis 2028 – daran ändert sich nichts“, erklärte der Manager.
Ob bei der kürzlich abgehaltenen Aufsichtsratssitzung der Eintracht auch Krösches Zukunftspläne thematisiert wurden, ließ er offen und bezeichnete die Zusammenkunft als „nichts Ungewöhnliches“.
Falls der Sportvorstand im Sommer tatsächlich beschließt, seinen Posten bei den Hessen aufzugeben, dürfte das Interesse potenzieller Nachfolger groß sein.
Dank seiner hervorragenden Arbeit in Frankfurt hat sich Krösche einen ausgezeichneten Ruf in Europa erarbeitet und könnte aus mehreren vielversprechenden Angeboten wählen.
Auch Borussia Dortmund käme bei einem Abgang von Sebastian Kehl (46) und Lars Ricken (49) womöglich wieder als Option infrage.
Bundesliga-Tabelle
Die Bundesliga-Tabelle ist wie folgt zu verstehen: Der Verein, der am Saisonende auf Platz 1 steht, wird Deutscher Meister. Die Teams auf den Positionen 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) darf in der Relegation um den Klassenerhalt kämpfen, wo der Gegner der Drittplatzierte der 2. Bundesliga ist.