Eintracht Frankfurt im Visier: Schielen die Hessen auf zwei Wolfsburger Absteiger?
Frankfurt am Main – Der VfL Wolfsburg ist bekanntermaßen in die 2. Bundesliga abgestiegen und steht daher vor dem Abgang zahlreicher Leistungsträger. Unter den Spielern, an denen Eintracht Frankfurt offenbar großes Interesse zeigt, befinden sich zwei besonders prominente Kandidaten.
Dabei handelt es sich konkret um den deutschen U21-Nationalspieler Dzenan Pejcinovic (21) sowie den österreichischen WM-Teilnehmer Patrick Wimmer (25).
Der 1,90 Meter große Mittelstürmer Pejcinovic kehrte zu Beginn der vergangenen Saison nach einer einjährigen Leihe bei Fortuna Düsseldorf zum VfL zurück. Nach einem eher verhaltenen Start bewies er kurz vor Weihnachten sein Können, als er beim unglücklichen 3:4 gegen den SC Freiburg alle drei Wolfsburger Tore erzielte.
Im weiteren Verlauf erzielte er immerhin noch fünf weitere Treffer sowie ein Tor in der unglücklichen Relegation gegen den SC Paderborn. So zählte der 21-Jährige zu den wenigen positiven Ausnahmen in einer insgesamt enttäuschenden Spielzeit und konnte seinen Marktwert laut „Transfermarkt.de“ von sechs auf 15 Millionen Euro steigern.
Obwohl der gebürtige Münchner noch einen Vertrag bis 2029 beim VfL besitzt, erscheint ein Verkauf sehr wahrscheinlich. Wie der „Kicker“ berichtet, gibt es neben Eintracht Frankfurt weitere namhafte Interessenten wie den SC Freiburg, Bayer 04 Leverkusen sowie den portugiesischen Spitzenklub Benfica Lissabon.
Allerdings soll Wolfsburg den Stürmer laut „Kicker“-Informationen erst bei einem Angebot jenseits der 20 Millionen Euro Ablöse ziehen lassen.
Diese Summe dürfte für die Eintracht zu hoch sein, zumal die Frankfurter im Sturmzentrum mit Spielern wie Jonathan Burkardt (25), Younes Ebnoutalib (22) und dem nach seiner Leihe aus Fürth zurückgekehrten Zweitliga-Torschützenkönig Noel Futkeu (23) bereits gut aufgestellt sind. Außerdem steht möglicherweise noch die Verpflichtung von Arnaud Kalimuendo (24) im Raum.
Für die Hessen könnte dagegen der Transfer von Patrick Wimmer deutlich interessanter sein, der ebenfalls eine ordentliche Saison hinter sich hat. Wie die „Bild“ berichtet, darf der Flügelspieler dank einer Klausel trotz eines Vertrages bis 2027 für eine Ablösesumme unter seinem aktuellen Marktwert von 12 Millionen Euro den Verein verlassen.
Als Teilnehmer der WM und mit potenziell starken Einsätzen beim bevorstehenden Turnier könnte der 30-fache Nationalspieler seinen Wert noch deutlich steigern, was ihn zu einem echten Schnäppchen machen würde.
Allerdings muss sich Eintracht Frankfurt auch bei Wimmer auf Konkurrenz einstellen. Laut „Bild“ hat auch Premier-League-Klub Brighton & Hove Albion ein Auge auf den 25-Jährigen geworfen.