zurück

Eine Million Euro für die 3. Liga: Warum es für Lok Leipzig dennoch nicht ausreicht

Leipzig – Der 1. FC Lokomotive Leipzig feiert die Inbetriebnahme seiner neuen Rasenheizung. Dieser Schritt markiert einen bedeutenden Fortschritt in Richtung Drittligatauglichkeit, jedoch sind die bisherigen Investitionen noch nicht ausreichend.

Nach einem erfolgreichen Test unter Wettkampfbedingungen beim Heimspiel gegen den FC Carl Zeiss Jena freut sich der Tabellenführer der Nordost-Staffel über eine funktionierende Rasenheizung.

Die Modernisierung, die auch den Einbau einer Beregnungsanlage sowie das Verlegen von Rollrasen umfasst, hat den Klub eine Million Euro gekostet.

Lok betont, dass damit eine der größten infrastrukturellen Hürden auf dem Weg zur Zulassung für die 3. Liga überwunden wurde.

„Mit der erfolgreichen Inbetriebnahme sind alle vom DFB geforderten Anforderungen an das Spielfeld für eine mögliche Drittligateilnahme erfüllt“, erklärte der Verein.

Dennoch ist das Bruno-Plache-Stadion trotz der bisherigen Investitionen weiterhin nicht auf einen Aufstieg vorbereitet.

„Der Fokus der nächsten Projekte liegt vor allem auf dem Kernstück unseres Stadions und unseres Vereins – der historischen, denkmalgeschützten Holztribüne“, teilte der Klub mit.

Um künftig die Zulassung durch den DFB zu gewährleisten, müsse insbesondere in Bezug auf den Brandschutz an der Tribüne nachgebessert werden.