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Eckball-Taktik im Fußball: Bayer-Coach hinterfragt vor Arsenal-Duell die Regelkonformität

Von Thomas Eßer

Leverkusen – Im Vorfeld der Champions-League-Partie gegen die Eckball-Profis des FC Arsenal hat Bayer Leverkusens Cheftrainer Kasper Hjulmand (53) eine Diskussion über aktuelle Trends bei Eckstößen angestoßen.

„Wir stellen Blockaden auf, um Raum für andere Mitspieler zu schaffen. Das passiert manchmal auch weit entfernt vom Ball. Nach meinem Verständnis von Fußball: Wenn du einen Körperkontakt initiierst, muss sich der Ball in der unmittelbaren Spielsituation befinden“, erklärte der Däne.

„Jeder macht das heutzutage. Meine Frage ist nur: Ist es regelkonform, wenn man blockiert, obwohl der Ball gar nicht in der Nähe ist?“

Kürzlich sorgten immer wieder Treffer für Debatten, bei denen Torhüter oder Verteidiger im Fünfmeterraum durch Blockaden behindert wurden.

Arsenal gilt in der Premier League als besonders gefährlich bei Eckbällen.

„Sie haben ihre Strategie sehr durchdacht. Mit fünf oder sechs Spielern schaffen sie gleichzeitig Freiräume, die dann gezielt attackiert werden“, erläuterte Hjulmand vor dem Hinspiel im Achtelfinale gegen die Londoner am Mittwoch.

UEFA Champions League Tabelle

Die acht besten Teams nach der Gruppenphase qualifizieren sich direkt für das Achtelfinale. Die Mannschaften auf den Rängen neun bis 16 treten in K.-o.-Play-offs – zunächst auswärts – gegen die Teams der Plätze 17 bis 24 an, um die restlichen acht Achtelfinalplätze zu vergeben. Die Teams auf den Positionen 25 bis 36 scheiden aus und nehmen nicht an einem anderen Europapokal-Wettbewerb teil.