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Dynamos ausgeliehene Spieler sind der Schlüssel! Darum läuft es für Wagner & Co. so hervorragend

Dresden – Am Abend des 20. Dezember, gegen 23 Uhr, war Robert Wagner (22) gerade unter der Dusche, nachdem er mit Kiel ein 2:1 gegen Dresden errungen hatte. Holstein stand als Elfter mit 20 Punkten in der Winterpause, während Dynamo als abgeschlagener Tabellenletzter lediglich 13 Zähler auf dem Konto hatte. Doch nach seinem Wechsel zur SGD änderte sich die Lage schlagartig.

Ein Vierteljahr und neun Spieltage später hat Schwarz-Gelb sich auf Rang zwölf verbessert, während Kiel mittlerweile auf dem zweitletzten Platz rangiert. Wagner hat sich damit nicht vertan und ist den richtigen Schritt gegangen. „Ja, auf jeden Fall. Ich wusste von Anfang an, welche Herausforderung auf mich zukommt“, erklärt der 22-Jährige, der dem defensiven Umschaltspiel der Dynamos seinen charakteristischen Stempel aufdrückt. Seit seinem ersten Tag ist er unverzichtbar. „Aber ja, wir haben es noch nicht endgültig geschafft, erst am letzten Spieltag“, betont er und verweist darauf, dass noch acht Partien ausstehen.

Doch Wagner ist nicht allein. Ebenfalls im Winter kamen Thomas Keller (26, Heidenheim), Ben Bobzien (22, Mainz), Jonas Sterner (23, Hannover) und Jason Ceka (26, Elversberg) als Leihspieler zur SGD. Jeder von ihnen verbessert die Qualität des Kaders spürbar. Alle fünf gehörten in der Startelf beim beeindruckenden 6:0-Erfolg gegen Münster.

Diese Entwicklung spiegeln auch die hervorragenden Arbeitsergebnisse des Teams um Sportgeschäftsführer Sören Gonther (39) und Trainer Thomas Stamm (43) wider. Sie bewiesen ein gutes Gespür bei der Auswahl.

Denn nicht immer ist der Einsatz von Leihspielern von Erfolg gekrönt. Diese müssen motiviert sein und die Leihe als Chance begreifen. Manche dagegen betrachten sie als Rückschritt und verlieren dadurch an Einsatz. In Dresden läuft es anders. Warum klappt es hier so gut? „Das ist wirklich eine gute Frage“, lacht Wagner.

„Die Mannschaft hat es uns extrem leicht gemacht, uns zu integrieren. Die Jungs haben uns hervorragend aufgenommen. Die Spielphilosophie haben wir schnell verinnerlicht. Und ja, wir haben aus den letzten Spielen viel Selbstvertrauen gezogen. In neun Partien haben wir nur einmal verloren und achtmal unentschieden oder gewonnen. Ich glaube, das sieht man auch auf dem Platz – wir treten sehr selbstbewusst auf.“

Aktuell ist die Situation mit den Leihspielern für alle Beteiligten vorteilhaft. Neben den fünf im Winter angekommenen Spielern gehören auch Julian Pauli (20, Köln) und Konrad Faber (28, Luzern), die im Sommer kamen, zum Team. Sie alle werden – idealerweise mit Klassenerhalt – im Juni wieder gehen. Zumindest vorerst. Das ist eine Aufgabe für Gonther & Co., die jedoch erst in der Zukunft ansteht.

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Tabelle der 2. Bundesliga

Die Tabelle der 2. Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Tabellenführer am Saisonende wird Zweitliga-Meister und steigt in die 1. Bundesliga auf. Das gilt auch für den Zweitplatzierten. Der Drittplatzierte hingegen muss in der Relegation gegen den Drittletzten der Bundesliga antreten, um den Aufstieg oder Verbleib in der höchsten deutschen Fußballklasse zu klären.